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Tipp des Monats

Mai 2020 - Witchcraft - Black Metal

Magnus Pelander im Prinzip „Witchcraft“ ist, wundert es sicherlich nicht nur mich, warum dieses zur musikalischen Ausrichtung seiner Hauptband stark kontrastierende Album nicht wieder wie „Time“ als Abgrenzung unter seinem Namen erschien. Das der Titel nur im ersten Teil „schwarz“ ist und im zweiten überhaupt nicht metallisch, macht die Sache noch verwirrender. (...) Jetzt sitze ich hier und überlege, wieso ich mich überhaupt dazu durch gerungen habe, dieses aus 7 Titeln bestehende rein akustische Album zu meinem Tipp des Monats zu machen? Ob überhaupt jemand die Lust hat, Titel die Tristesse pur versprechen, Elegantly Expressed Depression oder Sad people, anzuhören?

Wiederentdeckt

Mai 2020 - Solis Lacus by Solis Lacus

Gegründet von Michel Herr, der zb. unter anderem mit Musikern wie, Chet Baker, Randy Brecker, John Abercrombie und Philip Catherine zusammen arbeitete. Hierbei handelt es sich um die belgische Jazz-Rock Formation "Solis Lacus". Die brachten im Gegensatz zu ihren Kollegen von "Placebo" nur dies eine Album 1974 heraus. Mitunter traten zwei Musiker von ihnen auch bei "Placebo" in Erscheinung und man ging gemeinsam auf Tournee.
Man sagte ihnen sogar nach, sie seien das europäische Gegenstück zu den Sound Experimenten von Herbie Hancocks "Head Hunters", dies mag jedoch jeder für sich selbst entscheiden. Leider blieb es bei diesem Debut, aber wer gefallen an ihnen findet, der kann sich getrost mit den Alben von "Placebo" beschäftigen, Parallelen sind durchaus gegeben...

Neu im Portal

Horisont - Sudden Death

„Sudden Death“ ist Breitwand Pop, Hard/Soft-Rock, aus dem Zeitraum Mitte der siebziger Jahre bis weit in die achtziger, deckt ein Spannungsfeld zwischen A(bba) bis T(oto) in Perfektion aber nicht Sterilität ab. Wann hat das ELO zuletzt einen Titel wie das eröffnende „Revolution“ veröffentlicht? Wer erinnert sich nicht gerne die großen Momente der Outlaws? Die in „Runaway“ ihre Würdigung finden um gleichzeitig auch FM oder LeRoux in Erinnerung zu bringen. Wären Horisont mit „Graa Dagar“ beim ESC vertreten gewesen hätte Schweden einen Sieg eingefahren, mit einer Punktzahl die es so noch nie gegeben hatte. Pop mit Pomp und Pathos ohne Fremdschämfaktor! Ich bin bekennender Abba Fan und daher um so mehr überrascht wie gut „Sail on“ die Magie dieser Band widerspiegelt. Bei aller Begeisterung ...

Bill Fay – Countless Branches

Langweilig, habe ich über dieses Album einmal gelesen. Mir ist völlig unverständlich, wie ein solches Album so bewertet werden kann. Möglicherweise stammt diese Einschätzung von einem DSDS-Kandidaten, der auf schnellen Erfolg auf schnellen Kanälen aus ist. Niemals aber kann jemand, der sich ein wenig mit dem Album beschäftigt hat, ein solches Urteil abgeben. Es sei denn, man ist gefeit vor jedweden Gefühlen.

Mit 77 Jahren muss sich Bill Fay nichts mehr beweisen. Auch seinem Publikum nicht. Nur so wird man in der Lage sein, ein Album frei von allem Fishing for Compliments oder von allen Verkaufszwängen zu produzieren...

Lenny Sendersky & Moon Strings - Blues Mizrahi

"Und nun einer der Klassiker des Jazz schlechthin: “Take Five“ von Paul Desmond, bekannt durch dessen damalige Zusammenarbeit in der Band von Dave Brubeck. Und hier sind die Streicher wirklich sehr präsent und geben dem Song einen rhythmischen und arrangierten Rahmen, zusammen mit dem Bass, und darüber setzt Sendersky seine Improvisation, in der Stimmung durchaus an Desmond angelehnt. Und auch ohne Schlagzeug geht das gut, der typische Rhythmus wird beibehalten und der Swing bleibt auch nicht außen vor.
Einer Hommage an die Heimat gleichzukommen scheint “Walking In St. Petersburg“, und so mag der Protagonist gedanklich die Straßen seines Geburtsortes, gedankenverloren erscheinend, zu durchschreiten, dieser Titel atmet in der Tat einen Hauch Melancholie und Wehmut. "

Ginhouse - Same

Bei Ginhouse handelt es sich um ein Hardrock- Trio mit leichten bluesigen Einschlägen. Die Band stammte aus Newcastle, UK. Das Album wurde 1971 veröffentlicht. Es blieb ihr einziges Werk. Im Laufe der Zeit wurde die Langspielplatte zu einem begehrten Sammelobjekt - so rar war das Album geworden. Der Name der Gruppe war auf den St. Andrews Pub zurückzuführen.

Während andere Gruppen, wie zum Beispiel Beggar`s Opera zur Zeit dieser Prog- Revolution Anfang der Siebziger Schwergewichte setzen konnten, wurde die Band aus Newcastle meistens vergessen. Dabei genossen sie durchaus eine gute Reputation als Live- Act.

Black Spirit : Same

Die Scheibe fasziniert mich heute noch. Als Basis mag der boogie-betonte Stil der früheren Status Quo dienen, aber eher in der rockigeren Version von Agnes Strange incl. leicht psychedelisch mäandernder Gitarre. Salvatore Curto hat eine sehr spezielle, ein bischen nölende Stimme, welche den Songs aber das gewisse Etwas verleihen. Die Farfisa quäkt immer wieder mal dazwischen und gibt dem ganzen einen recht krautigen Anstrich. Hauptsächlich wird die Scheibe aber durch eine recht gute und flotte Rhythmusgruppe getragen, über die Nicola Ceravolo seine langgezogenen Gitarrenexkursionen legen kann.

Per Oddvar Johansen - The Quiet Cormorant

Der in der norwegischen Jazzszene sehr gefragte Schlagzeuger legt nun mit "The Quiet Cormorant" sein aktuelles Album vor. Mit dem Pianisten Helge Lien, dem Saxofonisten Torben Snekkestadt und auf zwei Titeln Hedvig Mollestad an der Gitarre stehen ihm hochwertige und großartige Musiker zur Seite.
Mit dreizehn nicht allzu langen Songs scheint der Komponist Johansen Geschichten zu erzählen, so scheint es, allesamt aus einem mystisch wirkenden Buch entnommen. Fantasy, die zur Realität umgesetzt wird. Denn trotz aller magisch wirkenden Stücke ist die Musik noch geerdet, wenngleich man glaubt, sie entschwebe mitunter in das Unendliche.

Hällas - Conundrum

Mit ihrem zweiten Longplayer Conundrum vereinen die Schweden ihre Adventure Rock Reise in die Vergangenheit weiter.
Nach dem starken Debüt Album Excerpts from a Future Past hat die Band sich nichts darum geschert was andere denken und da weitergemacht wo sie aufgehört hatten. Instrumentalistisch sogar noch zugelegt.(...) Ein Stilmix zwischen Classic Rock a la Heep über Prog der Sorte Yes oder das Krautrockige der Ozean Phase von Eloy. Ohne das es zu vertrackt klingt, die Melodie haben Hällas immer im Blick.

Andy Fleet - The Sleepless Kind

"The Sleepless Kind", das dritte Solowerk, belegt das dann auch sofort mit dem Eröffnungssong, dem ersten Teil des Titelsongs, instrumental ausgelegt, es ertönt eine gedämpfte Trompete, begleitet vom Piano, und man ist sich eigentlich sicher, dass wird sicher ein Jazz-Platte, die mit dieser schönen Ballade startet. Mit dem US-amerikanischen Trompeter Andre Canniere arbeitet Fleet schon einige Jahre zusammen. Er ist es für mich auch, der den Sound der Platte entscheidend mitgestaltet und für mich eine wesentliche Rolle einnimmt.

Awa Ly - Safe And Sound

Musik von hoher Intensität, vorgetragen von der Protagonistin‘ warmer und tief klingender Stimme, im Einklang beider Elemente voller Botschaft, und Aufmerksamkeit erhaschend. Zudem wird eine recht ruhige und beschauliche Stimmung versprüht, die auch zum Innehalten animiert. “What Goes Around“ wurde zusammen mit dem Trio Delgres aus Frankreich eingespielt, drei Musiker mit karibischer Herkunft, und “Are You Satisfied“ entstand mit dem Sänger Arthur H als Gast. Diese beiden Gastbeiträge wären gar nicht nötig gewesen, denn Awa Ly füllt die Bandbreite der Musik ganz allein ganz aus, vielmehr lenken die beiden Songs vielleicht sogar eher ab.

Yuri Gagarin - Same

Der Bandname Yuri Gagarin läßt schon ahnen, was sich die Band auf die musikalische Fahne geschrieben hat.
Yuri Gagarin, der legendäre russisch-sowjetische Pilot und Kosmonaut war das erste menschliche Wesen, das in den Weltraum geflogen ist. Auch die Hündin Laika, das erste Lebewesen, das vom Menschen gezielt in eine Umlaufbahn um die Erde befördert wurde (Sputnik 2) und die Erkenntnisse aus dieser Mission, die die erste bemannte Raumfahrt (Vostok-1) mit Yuri Gagarin überhaupt erst ermöglichte, trug zur Namensfindung bei. In Anlehnung an das Vermächtnis dieses Kosmonauten spielen Yuri Gagarin einen schweren spacig psychedelisch instrumentalen Weltraumrock.
Wer Hawkwind schätzt, wird sich gerne mit dieser Band auf die musikalische Reise durch die unendlichen Weiten des Universums begeben.

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