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Tipp des Monats

Oktober 2022 - Christina Pluhar & L'Arpeggiata - Alla Napoletana

Das Album dürfte in der Regel unter „Klassik“ zu finden sein. Es enthält laut Booklet „Tarantellen, Folien, Kantaten, Arien und canzone napoletane“ aus dem 16. – 20. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt im 17. Jahrhundert liegt. Gemeinsam ist allen Stücken der Bezug zu Neapel. Daher also der Titel „Alla Napoletana“.
Wie die obigen Genre-Bezeichnungen erahnen lassen, enthält das Album Stücke von sehr unterschiedlichem Charakter. Tarantellen – mit einer solchen, nämlich „A la fiera de Mast‘ Andrè“ wird das Album eröffnet – und Folien (Mehrzahl von „Folia“) sind traditionelle Tänze, wo es mitunter auch ein wenig wilder zugehen kann. [Die Bezeichnung „Tarantella“ erfand angeblich jemand, der sah, wie ein anderer zu solcher Musik wild, „wie von der Tarantel gestochen“, herumtanzte, während bei einer Folia die Verrücktheit – italienisch follia – im Namen mitschwingt.] Dazwischen finden sich auch langsame, getragene Lieder, wie etwa „Dormite o pupille“:

Wiederentdeckt

Oktober 2022 - Throwing Muses - Throwing Muses

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich den neu eröffneten Plattenladen in Meinerzhagen betrat und mir der Besitzer, welchen ich flüchtig durch diverse Begegnungen in Kneipen und auf Partys kannte, eine LP unter die Nase hielt und mich fragte, ob ich diese Band kenne. Nein, kannte ich nicht. Also aufgelegt, Kopfhörer auf und gehört. Was ich hörte waren ungewöhnliche, spröde, schroffe, unberechenbare, charmante, für meine Ohren geradezu - ich will jetzt nicht übertreiben - bahnbrechende Songs. Ganz in der Singer/Songwriter – Tradition, aber trotzdem mit druckvollem Gitarrensound. Schublade Indie Rock.
Die Rede ist von dem ersten, gleichnamigen Album der Throwing Muses von 1986. Kopf der Band und Hauptsongschreiberin ist Gitarristin und Sängerin Kristin Hersh, die wirklich mit einer fantastischen Gabe eingängige Melodien zu entwerfen ausgestattet ist. Sie hat in späteren Jahren auch Soloalben veröffentlicht und auch mal ein Duett mit Michael Stipe von REM gewagt. Titel des Songs ist Your Ghost und wurde oft auf MTV gezeigt. Die Älteren unter uns werden sich erinnern.

Der Sound der 70er! 50 Jahre ...

Chicago - V | 1972

Wie schon zu vermuten, für mich das letzte große Album dieser Band, im Übrigen auch das letzte ohne einen Song von Peter Cetera (der Zusammenhang ist ziemlich greifbar), der ja in der Folgezeit die Band in seichtere, wenngleich unendlich einträglichere Fahrwasser führte – wohl auch zur Freude von Columbia Records. Spätestens der tragische Tod von Terry Kath im Jahr 1978 besiegelte irgendwie endgültig das Kapitel Chicago, auch wenn die Band bis heute aktiv die Fahne des Brass Rock hochhält und auch noch einige lichte Momente in späteren Werken hatte. Aber die Magie war verflogen.

Osibisa - Heads | 1972

"War die Musik bis dahin strikter afrikanisch, gab es nun Öffnungen hin zu anderen, weiteren oder verstärkten Einflüssen, seien es angedeutete jazzige Ausflüge oder überhaupt Annäherungen an die westliche Popkultur. Die eine oder andere Aufnahme erinnert auch an War, wie man das bei "Wango Wango" - dem Song, der obendrein noch einmal in der Singleversion als Bonustrack vorgelegt wird - feststellen kann.
Wenngleich die Musik auch etwas weniger spannend als bei den beiden ersten Scheiben ausfällt, kocht auch hier das afrikanisch/karibische Feuer noch gewaltig. Neben einigen Schwächen (u. a. "Sweet America") gibt es auch Höhepunkte, wobei mein persönlicher jener Song ist, der mit orientalischen Elementen angereichert großen Eindruck auf mich macht."

David Bowie „The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars” | 1972

"Zudem pendelte Bowie in den ersten Jahren seines musikalischen Schaffens zwischen Pop, Rock, Folk und Balladen. Parallel lebte er in dieser Zeit seine Vorlieben als Performancekünstler und Pantomime aus. Seine Darbietungen war aber derart exaltiert, mondän und abgedreht, so dass auch sie wenig Anklang fanden. Der rettende Anker war der Produzent Tony Visconti, der den jungen David Bowie 1967 unter seine Fittiche nahm und musikalische Strukturen für den Künstler eröffnete. Die Alben „The Man Who Sold The World“ (1970) und „Hunky Dory“ (1971) waren sicherlich der Nährboden für das Erdbeben, dass die Einspielung „The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars im Jahre 1972 auslöste und aus meiner Sicht zum Höhepunkt der Glam-Rock-Phase avancierte."

Neu im Portal

Wilco - Yankee Hotel Foxtrot (2002)

Von den obskuren und leeren Bildern, die in "Ashes of American Flags" und "Reservations" gemalt wurden, bis hin zu den perfekt komponierten, üppig orchestrierten Tracks "Heavy Metal Drummer" und "I'm the Man Who Loves You".
Die akustische und klassische Mischung von Klängen, die durch die beeindruckende Auswahl von Instrumenten wie Klavier, Streichinstrumenten und allen Arten von Percussion hervorgerufen wird, bringt die depressive und leicht apathische Stimmung, die Jeff Tweedy in seinen Texten ausstrahlt zum Vorschein und fängt den gleichgültigen Indie-Geist der späten 1990er und frühen 2000er Jahre ein.

Die Songs auf dieser Veröffentlichung sind alle faszinierend und mitreißend, besonders Tracks wie ...

Offa Rex - The Queen Of Hearts | GB 2017 | Folk, teils mit leicht psychedelischen Anleihen

Wie kommt ein US-amerikanischer Musiker namens Colin Meloy dazu, mit einer britischen Folksängerin namens Olivia Chaney ein Album aufzunehmen? Mit einer Künstlerin, die nicht einmal auf unserem Kontinent einen allseits bekannten Namen hat? Dieser US-Amerikaner ist offensichtlich sehr weit aufgestellt und gerne bereit, "über die Grenzen" zu schauen. Ansonsten wäre diese Kooperation wohl nicht zustande gekommen.
Rückblickend kann gesagt werden - welch ein Glück, dass Meloy (vielen als Kopf der US-Band DECEMBERISTS bekannt) auf Chaney zuging und eine Zusammenarbeit anfragte. Dem Vernehmen nach bot er ihr mit den Worten "wir (THE DECEMBERISTS) werden ihre Albion Dance Band sein" eine gemeinsame Tour an. Die Kenntnis dieser ebenfalls britischen Folkband (Albion Dance Band) scheint von einem großen Interesse Maloys an der britischen Folkmusik zu zeugen.


Burg Herzberg Festival 28.07. - 31.07.2022

Wie schrieb ich bereits 2013: Hitze, Haschisch, Hippies, Herzberg. Genau das traf auch heuer wieder zu, wobei die Hitze sich zum Glück in Grenzen hielt, mehr als gefühlte 30 Grad am Freitag waren zum Glück nicht zu verzeichnen. Einige Schauer sorgten dann an diesem Freitag auch für etwas Abkühlung – das es pünktlich zu Beginn des Spidergawd Auftrittes noch einmal richtig schüttete konnte Holger und mich nicht erschüttern, wir waren mit adäquater Regelkleidung gut vorbereitet. Im Verlaufe des sehr engagierten Auftrittes der Norweger (aus dem Dunstkreis von Motorpsycho, ...)

Ötte - Mayday

Auch musikalisch ist „Mayday“ eine Mischung aus gewohntem Ötte-Stoff und ambitioniert erkundetem Neuland. Seite 1 (um im Vinyljargon zu bleiben) bietet soliden, griffigen Deutsch-Rock klassischer Bauart, mit den programmatischen Titeln Mayday, Ratten, Glauben, Überleben und Hoffnung (letzteres ist sinnigerweise ein Instrumental). Auch wenn alles trübe erscheint, Ötte weigert sich einfach aufzugeben – da kommt dann doch der Rheinländer durch.
Auf Seite 2 gibt es dann mit Wann wird es geschehen tatsächlich einen über 19minütigen Longsong mit Progelementen und einem tollen Spannungsaufbau, der sowohl textlich als auch instrumental auf ganzer Linie zu überzeugen weiß. Eine mehr als gelungene Erweiterung des Ötte-Spektrums.

Mary Gauthier - Dark Enough To See The Stars

Verlust, Trauer, Liebe, die Kernthemen eines Albums, dass auf diese ehrliche Weise tief berührt, diese Eindringlichkeit ist nahe gehend. Tiefgehende Texte mit klarer Aussage, eingekleidet in ein Meer von Harmonie und schönen Melodien, das ist somit ein Album geworden, dass eindeutig aus der Menge der Veröffentlichungen dieses Genres herausragt und ganz hell strahlt. Und neben der Nähe zu Lucinda Williams muss ich eine weitere Kollegin erwähnen, die mich auch emotional ähnlich anspricht mit einigen ihrer Produktionen, und das ist Kathleen Edwards.

KAURNA CRONIN, 30.06.2022, Kulturcafe Lichtung, Köln

Kaurna, der immer wieder den Dialog mit seinen Zuhörern sucht, zeigt sich sehr froh nach der langen Zeit wieder zurück in Deutschland zu sein. Köln macht dieses Jahr den Auftakt zu seiner Reise durchs Land, in Sande wird am 23. Juli der letzte Gig sein, bevor es dann weiter nach Skandinavien geht. Denn man merkt ihm zu jeder Zeit an, dass er für die Liveauftritte und den Kontakt zum Publikum lebt und sichtlich Freude hat.
Obligatorisch ist auch, dass er sich zum Ende des Auftritts mit seinen Mitstreitern unter die Anwesenden mischt um mit ihnen zusammen „Hadn't thought of you that often“ zu intonieren – in Köln fand dies auf jeden Fall grossen Anklang und es wurde fleissig mitgesungen.

Idris Ackamoor & The Pyramids - Shaman!

Von den Musiktracks vermag ich keinen herauszuheben, es ist eine meist ruhige-meditative Atmosphäre, die erzeugt wird. Dazu werden dezente Flötentöne erzeugt, es gibt aber auch rhytmisch geprägte Teile, die durch männlichen und weiblichen Gesang oder auch Chorgesängen geprägt sind. Dominierend sind dabei die Saxophon-Impressionen, die Idris Ackamoor hier inszeniert, immer auf einer perkussiven Grundlage, die von Congas, Bass und Schlagzeug hergestellt wird. Dabei klingt das ganze sehr strukturiert, nie ausgeflippt. Wenn man sich erst ‚reingehört hat, kann man durchaus in einen leichten trance-artigen Zustand verfallen, sehr beruhigend!

GREEN ASPHALT - SAME

Musikalisch wechseln sich hier Folk, Prog und vertrackte Passagen ab. Das sehr homogene Zusammenspiel von Keyboards, Bläsern und Gitarre mit fein ausgearbeiteten Instrumentalparts mach den Song für mich zum Highlight der Scheibe. Dieser war auch auf dem letzten eclipsed-Sampler zu finden und der Grund dafür mich überhaupt mit der Gruppe und dem Album zu beschäftigen.
Die folgenden "Suit Yourself" und „200 Girls“ zeichnen sich insbesondere durch experimentellere Züge des Prog aus, auf Basis einer rhythmischen Session spielen die Songs mit ständigen Tempowechseln.

Kaprekar’s Constant – The Murder Wall

Auf den Hotelterrassen der Kleinen Scheidegg, einer Passhöhe zwischen Eiger und Lauberhorn, sind Teleskope platziert, durch die, strategisch ausgerichtet, Kletterpartien auf der Eiger Nordwand beobachtet werden können. Einen Blick durch diese Teleskope haben die Musiker der KAPREKAR'S CONSTANT gewagt. Sie nehmen uns mit auf eine Zeitreise zwischen den Jahren 1935 und 2007 und lassen uns Zeuge werden verschiedener Triumphe und Tragödien, die sich an der Nordwand abgespielt haben. Es ist nicht fair, eines der Mitglieder der KAPREKAR'S CONSTANT besonders zu erwähnen - spielt diese Band doch hervorragend zusammen und jeder einzelne ist ein Meister an seinem Instrument. Am bekanntesten dürfte jedoch David Jackson durch sein Mitwirken bei VAN DER GRAAF GENERATOR sein.

LEGENDS REMASTERED - The Music Of Sting & The Police - 20.05.2022 Kempen

Wer sagt, dass gute Konzerte teuer sein müssen? Ist es richtig, dass stimmungsvolle, mitreißende Konzerte nur von großen, klangvollen Namen zu erwarten sind? Alles Blödsinn - ich habe miserable Konzerte von Clapton oder Sting erlebt, war begeistert von kleinen lokalen Kapellen, welche mit Herzblut ihren Set geliefert hatten. Jüngst also traten in Kempen die LEGENDS REMASTERED den Gegenbeweis dafür an, dass nicht der große Name zählt. Viel elementarer ist es, sein Konzert mit Liebe und Spielfreude vorzutragen, das Publikum mitzunehmen und eine, sofern vorhanden, gewisse Arroganz vor der Konzerthalle zu lassen.

Cross And Keeling - October Is Marigold

Mit dem letzten Lied, "The Dark Edge Of Desire And Marigold 4", wird eine Art von Düsternis erzeugt, die ein wenig unheimlich wirkt, etwas Mystisches, an dem man wie gebannt kleben bleibt, bewegungslos. Nun, die dunkle Ecke des Verlangens, dem Titel gemäß, mag seinen Tribut fordern. Im Laufe der Spielzeit erhebt sich die Geige jedoch jubilierend und wirkt wie eine Befreiung, wie ein Vogel, der sich plötzlich in die Lüfte erhebt und davonfliegt, nicht, ohne das Zurückgelassene noch einmal zu betrachten.

THE ANALOGUES, 29.04.2022, Grugahalle Essen

Der erste Konzertteil bestand aus dem kompletten „Abbey Road“-Album, selbstverständlich wurde die Reihenfolge der Stücke exakt eingehalten. Aufgrund der Komplexität des Albums verzichtete die Band auf die sonst üblichen begleitenden Erklärungen, die sie zu den einzelnen Instrumenten und Hintergründen der Lieder üblicherweise geben. Diese erfolgten dann im zweiten Teil des Sets. Und dabei waren durchaus interessante Details dabei. Diese mögen für Beatles-Aficionados wahrscheinlich geläufig sein, für mich hatten sie größtenteils jedoch Neuigkeitswert. So war mir nicht bekannt, dass das letzte Stück was die Beatles aufgenommen haben „I’m me mine“ (von der „Let it be“) war, welches seinerzeit bereits ohne John eingespielt wurde.

Vodun - Ascend

Mal spitzen Soul, dann wieder Black Music, spoken words oder Voodoo-Rhytmen heraus.
Vorherrschend aber fette Gitarren, eine druckvolle Rhytmusgruppe bei der genauso oft Voodoa-artige Rhytmen sich mit Blastbeats abwechseln. Neben Vollgas beherrscht man aber auch reduzierte Gangarten und gestaltet die Songs abwechslungsreich und dynamisch. Über allem, aber auch und doch alles zusammenhaltend, die überragende Stimme von Chantal Brown.
Was kann diese Frau shouten, whispern, locken und verführen......... ich bin hin und weg.

Son House - Forever On My Mind

n den späten Sechzigern wuchs ich inmitten des British Blues Booms auf. (...)Und im Zuge dessen führten mich etwa 1970 die beiden Sampler, mit jeweils 2 LPs, "The Story Of The Blues", unter anderem auf die Spur eines Mannes, dessen dort enthaltener Song "Pearline" mich von Hocker riss. Ja, das war Son House, verbunden mit der Initialzündung des Kaufs seiner Platte "The Legendary Son House: Father Of Folk Blues", die bereits 1965 erschienen war(...)ls einer der wichtigsten Vertreter des typischen Delta Blues sind nun auch die Aufnahmen auf "Forever On My Mind" von hoher Bedeutung. Ganz neu und bisher nicht veröffentlicht, sind die acht Songs dieser neuen Platte.

Joni Mitchell - Blue

Sich mit Jonis Liedern zu beschäftigen, die von Depressionen und anderen drastischen Lebensereignissen handeln, kann sehr ergreifend sein. Wenn es eine Sache gibt, die die Mythenbildung rund um dieses Album charakterisiert, dann ist es die Diskussion darüber, an wen die Songs adressiert sind. Graham Nash? James Taylor? Leonard Cohen sogar? Das ist eigentlich die falsche Diskussion, es spielt überhaupt keine Rolle. Denn was Mitchell auf BLUE großartig macht, ist Gefühle aufzunehmen, sie zu kanalisieren und sie durch diese großartigen Songs der Welt zu schenken.

Instant Boner - High Place Phenomenon

Besonders hervorzuheben ist die klare und mitreissende Stimme von Marianthi sowie das warme und wunderbar mit der Gitarre harmonierende Sax in einigen Stücken. Dadurch gewinnen die schwebend-psychedelichen Parts nochmal eine ganz eigene Qualität. Das Intro zum dem abschliessenden Longtrack "Perfect Sunday" hat durch das Sax schon was jazzig-psychedelisch-schwebendes . Das sind überhaubt gute 20 Minuten feinster psych-rock Sound.

Jess and the Ancient Ones - Vertigo

Ich kenne diese Band schon seit Ihrer ersten Scheibe und da waren sie noch sehr im HeavyMetal Gewand, um diesen in eine psychedelische Aura zu verzaubern. „Astral Sabbath“ war der okkulte Höhepunk 2013. Aber mit der Zeit wurden sie immer experimentierfreudiger und gaben anderen Genres immer wieder eine Chance, somit formte sich die Band und fand ihren Stil.
Schon der Opener ist Programm, mit „Burning of the Velvet Fires“ brennt die Band um Thomas Corpes ein Rockfeuerwerk ab. ...

Marillion – An Hour Before It’s Dark

MARILLION – "An Hour Before It’s Dark" - "Eine Stunde bevor es dunkel wird". Seinerzeit hat mit Sicherheit niemand im entferntesten daran gedacht oder geglaubt, wie schnell dieser Albumtitel noch aktueller wird, wie die Zeiten noch düsterer geworden sind. Lässt er sich doch gleichwohl sehr trefflich auf die Dunkelheit anwenden, die sich seit Wochen über die Ukraine, über Europa legt.
So will ich auch daran glauben, dass es doch noch Hoffnung gibt nach dieser coronageschwängerten Zeit und diesen aktuellen düsteren Stunden. So wie in den letzten Worten Hogarths die Hoffnung mitschwingt: An angel here on Earth came down here | to carry me home | to carry me home

Anouk - Road Trip

Anouk ist eine niederländische Sängerin, die in Den Haag aufgewachsen ist, deren musikalischer Werdegang schon in ihrer Jugendzeit begann und die sich in einem Backgroundchor einer Soulband die ersten Sporen verdiente. Als sie mit ihrer eigenen Band 1996 als Vorband von Golden Earring spielte und dort Beth Hay kennen lernte, nahm er sie gleich unter seinen Fittiche.
Danach schrieb und produzierte er mit George Kooymans gleich einen Song für Sie. „Mood Indigo“ der einen kleinen Achtungserfolg abwirft...

Muddy Gurdy - Homecoming

"Homecoming" ist das dritte Album der Formation, nach ihrem Debüt aus dem Jahre 2014. Ich vernehme eine unglaublich hypnotisch wirkende Musik, mit der man sich in der Tat wohl auch in Trance versetzen könnte. Dieser Trance-Anteil orientiert sich am Blues, wie er sich in den letzten Jahren im Mississippi Hill Country etabliert hat, durch moderne Blueser wie R.L. Burnside und andere. Doch nicht nur Blues-Wurzeln, sondern auch Afro-karibische Elemente fanden Einzug, sicher auch solche aus der Heimat in Frankreich.

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