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Tipp des Monats

Oktober 2019 - Mats Eilertsen - Reveries And Revelations

Der Herbst beginnt - die Tage werden kürzer, die Nächte länger und die Temperaturen erträglich (für mich). Dann ist es Zeit für mich, die Seele baumeln zu lassen, wenn möglich in die Sterne zu schauen und dabei unter dem Kopfhörer Musik zu hören, die einem die weiten Räume öffnet. Diese CD ist ein typisches Beispiel für diese Art Musik.

Das Label HUBRO entwickelt sich so langsam (neben RUNE GRAMMOFON) zu meinem 2. Lieblingslabel, veröffentlichen hier doch seit Jahren viele mir liebgewordene Musiker ihre Aufnahmen. So auch der Bassist Mats Eilertsen...

Wiederentdeckt

Oktober 2019 - Rainbow - Difficult to cure

Mit diesem, seinem insgesamt fünften Album, wollte Blackmore nach eigenem Bekunden auch einmal in die Charts wie Foreigner und Konsorten, was ihm mit dem Eröffnungstrack „I surrender“ (geschrieben von Russ Ballard) auch eindrucksvoll gelang: Platz 3 in den UK-Charts und damit die erfolgreichste Single der Band. Das gesamte Album kann durchaus zu einem Highlight im Bereich des „Melodic Rock“ gezählt werden, vereinte es doch gekonnt die Anleihen an den Mainstream mit dem unverwechselbaren Gitarrenspiel von Meister Blackmore. Bestes Beispiel hierfür ist sicherlich „Spotlight kid“.
Seinen Sinn für Humor hatte Ritchie auch nicht verloren, das letzte Stück auf der ersten Seite, ein Instrumental, bekam den (falschen) deutschen Titel „Vielleicht das nachster Zeit“ („Maybe next time“) und in das Titelstück (ebenfalls ein Instrumental) integrierte er gekonnt Versatzstücke aus Beethovens Neunter.

Neu im Portal

The Nick Moss Band featuring Dennis Gruenling - Lucky Guy!

“Chicago’s my home town, born and raised”, so singt Nick Moss im selbst komponierten Auftaktsong seiner neuen Platte "Lucky Guy!". Und da hat er recht, erblickte er doch am 15.Dezember 1969 dort das Licht der Welt.
Und den Blues seiner Heimatstadt scheint er vollends aufgesogen zu haben, denn sein Blues ist geerdet im klassischen Chicago Blues. Seit 2008 leitet er seine eigene Band, seit 2009 nennt sie sich The Nick Moss Band. Diese fünf Bleichgesichter plus Gäste spielen einen dermaßen authentischen Blues, dass man mit dieser Platte so manchen Blindfold-Test-Spezialisten an der Nase herumführen könnte...

Rambler - This Town Ain’t Pretty

"Klar, auch hier steckt eine Menge Lynyrd Skynyrd dahinter, und das merkt man beim cool langsam schleppenden “Carolina“ ganz deutlich. Aber dieses herrliche Feeling, diese Emotionen, die direkt ins Blut fließen, bringt zusätzlich auf der Basis der möglichen Vorbilder, deutliche Eigenprägungen ein. Allein “Carolina“ ist ein Song, der mir Gänsehaut bereitet. Nun, wie bei Lynyrd Skynyrd, liegt der Ursprung von Rambler ebenfalls in Florida, und möglicherweise ist es dieser Spirit, der aus dem Inneren kommt und nach außen dringt.
Freunde des gepflegten Southern Rocks sollten hier unbedingt zugreifen, vor allem Jene, die auf die Balladen des Genres stehen, dazu fordern der satte Sound der drei Gitarren, ..."

Dennis Roger Reed With Don Reed - Before It Was Before

Der sechsundsechzig Jahre alte Singer/Songwriter Dennis Roger Reed lebt in Süd-Kalifornien. "Before It Was Before" ist sein viertes Album, mit Musik, mit der er zurückblickt auf die über dreißig Jahre währende Tätigkeit als Musiker. Sein Bruder Don Reed unterstützt ihn wesentlich bei der Gestaltung der Musik, sowie zahlreiche Gäste, die ihren jeweils wichtigen Beitrag zugesteuert haben. So habe ich mich gefreut, auch einmal wieder etwas von Chris Darrow zu hören, “Swing Hollow“ ist es, wo er Fiddle und Lap Steel spielt.
Diese Musik ist sehr erfrischend, nach einer kurzen Einleitung entführt uns das Traditional “The Cuckoo“ in eine folkige Stimmung mit einem Hauch alter Country-Musik. Selten habe ich in letzter Z eit so leidenschaftlich gespielte Musik in diesem Genre erlebt...

Tan Le Racoon - Funeral Parade Of Roses

Früh- und Spät-Punk, Glam-Rock, die frühen Pink Floyd, mit Syd Barrett selbstverständlich, Garagenrock, ein wenig R&B, Pop der Spät-Sechziger, Indie Pop, und dazu Rock verschiedener Schattierungen. Allen gemeinsam ist jedoch der mehr als gewöhnungsbedürftige Gesang. Objektiv betrachtet, bleibt mir nur festzustellen, dass der Gesang eigentlich schlecht ist. Und so bleibt es der subjektiven Anschauung jeder Hörerin/jedes Hörers überlassen, sich damit anzufreunden oder nicht. Lediglich leise Passagen empfinde ich selbst als recht angenehm und hier sehr ausdrucksstark, mit dezenten Anleihen auch an die Sixties, und Syd Barrett.

Maluba Orchestra - Marilyn Mazur, Fredrik Lundin, Kasper Bai Maluba Orchestra

"...Denn die innovative Gestaltung jedes einzelnen Songs, inklusive engagierter Soli diverser Instrumentalisten, und die verschiedene Grundstimmung, von freien Jazz-Momenten über ruhig fließende Passagen bis hin zu groovender Fusion, verspricht ein kleines Hörabenteuer ersten Ranges voller schöpferischer Energie, sowohl von den drei Schöpfern, mit der filigran virtuos und einfallsreichen Perkussionisten Marilyn Mazur, dem ausdrucksstarken Lundin am Saxofon und dem Rock-orientierten Gitarristen Bai, als auch den übrigen Musikern. "

Spike Flynn - Just This Side Of Here

Der Weg geht nach Australien, denn dort wurde Spike Flynn geboren, in New South Wales, und seit vielen Jahren lebt er in Sidney. Bisher hat der Musiker zwei Alben veröffentlicht, sein erstes, “It’s Alright“ erklomm die Nummer 10 der Euro American Charts. Mit "Just This Side Of Here" legt Flynn seine dritte Veröffentlichung vor.
Stilistisch ist der Musiker grundsätzlich in die Sparte Folk einzuordnen, bringt jedoch auch eine Spur Country mit hinein in seine wohl tuend und entspannend klingende Musik. Dazu legt er großen Wert auf die lyrische und poetische Ausprägung seiner Songtexte, die allesamt im Booklet abgedruckt sind.

Ingi Bjarni - Tenging

Die Besetzung seiner Platte "Tenging" ist international, der Trompeter und Schlagzeuger sind Norweger, die Gitarristin stammt aus Estland und der Bassist ist schwedischer Nationalität, insofern eine recht nordische Angelegenheit.

Musikalische Wegbereiter und Wegweiser waren für den Pianisten die Kollegen Keith Jarrett und Herbie Hancock, doch ausgeprägter ist die Ausgestaltung durch die Musik nordischer Folklore, allenfalls gibt es gelegentliche Assoziationen zu den Werken, die Jarrett zusammen mit Jan Garbarek zusammen einspielte. Ansonsten ist der Sound voller lyrischer Momente, mitunter kühl, Weite ausstrahlend und gefüllt mit Melancholie.

Opeth - In Cauda Venenum

Wo gibt es das schon, dass eine CD, ähnlich einer Zwiebel, die Schicht um Schicht freigelegt werden kann, genüsslich und mit Ruhe Song für Song filetiert wird? Wo, wenn nicht hier im Musikzirkus? Von der Landung im Briefkasten über das Öffnen der Verpackung bis hin zum Lineup sowie Statement und Link zu jedem Titel ist hier alles zu finden. Bebildert natürlich.
...schwebende Mönchschöre eröffnen die 67:59 Minute schwedische Version (die die von der Band diesmal "Gemeinte" ist)….dann kommen leicht pulsierende Schulzesynths dazu...der Big Ben glockt….Umweltgeräusche....ein Kind spricht...schon sehr atmosphärisch... , heißt es da unter anderem. Aber, ...lest selbst!

Ralph McTell Live im Kulturhaus Lüdenscheid

Vor genau 50 Jahren - im Sommer 1969 - veröffentlichte Ralph McTell mit „Streets of London“ sein bekanntestes Lied, das sich nach einer Neuveröffentlichung einige Jahre später millionenfach verkaufen sollte. Der Song, der bis heute unzählige Male gecovert wurde und längst den Status eines universellen Volksliedes besitzt, wirbt für Respekt gegenüber Menschen am Rande der Gesellschaft, gegenüber Einsamen und Wohnungslosen und ist damit aktueller denn je.
Geschrieben hatte er den Song als junger Straßenmusiker in europäischen Großstädten. In den Folgejahren entwickelte sich der Engländer zu einem der einflussreichsten Folkmusiker ...

Whitesnake - Flesh and Blood (2019)

„Gonna Be Alright“ könnte noch ein Überbleibsel von der Page/Coverdale Session sein. „Shut up & Kiss me“ geht gut ab und besticht ebenfalls wie der Opener als guter Mitgeh-Rocker. „Hey You (You make me Rock)“, der härteste Song auf dem Album, könnte neben "Crying in the Rain" eine gute Figur abgeben. Gute Riffs, ein klassischer Mitgrölrefrain und eine eher düstere Stimmung treiben der Song voran. Bis jetzt nicht schlecht. Mit „Always & Forever“ geht es steil bergab, da wird das Tempo ein wenig rausgenommen und der Refrain süßlich hochgetrimmt.

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