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Tipp des Monats

Daniel Lanois - Heavy Sun | Kanada 2021

Lanois, der im September 70 Jahre alt wird, hat mit seinem aktuellen Werk ein Album voll wunderschöner Gesangsharmonien und satter Orgelklänge geschaffen. Lanois' Gesang wird wunderbar mehrstimmig begleitet von Rocco DeLuca, Johnny Shepherd oder Jim Wilson. Ein Album weit, ganz weit weg vom Mainstream. Daher dürfte auch diesem Werk kein großer kommerzieller Erfolg beschieden sein. Dies allerdings macht es gerade für die Hörerschaft interessant, die auf erfolgsgerichtete Kompositionen pfeifen und sich eher den langfristig wirkenden Klängen widmen. Dieses Klientel sollte mit Heavy Sun bestens bedient sein.

Wiederentdeckt

Juni 2021 - Gentle Giant - Live at the Bicentennial

Nachdem ich YES kennen- und lieben gelernt hatte, war ich natürlich auf der Suche nach ähnlichem Stoff, also wurde das damals neue Rock Lexikon vom Rowohlt-Verlag und diverse Zeitschriften durchsucht, um Anregungen zu bekommen. So wanderten damals KING CRIMSON - Starless & bible black, VdGG - The Least We Can Do Is Wave to Each Other und eben GENTLE GIANT - Interview in meine Sammlung. Und alle fand ich grauenvoll, so gar nicht YES-like. KC war nur Krach, bis auf das wunderschöne "he Night Watch", VdGG hatten Saxophon an Bord (grusel) und einen herumschreienden Sänger (noch gruseliger) und Gentle Giant - die waren vertrackt, es rockte nicht, aber trotzdem, irgendwie war dies die für mich anhörbarste LP aus der Auswahl.
Der Sound der 70er! 50 Jahre ...

Humble Pie: Perfomance - Rockin' The Fillmore | 1971

In meiner ehemaligen Grundschule hatte eine Zweigstelle der Böblinger Stadtbibliothek eröffnet, was ein überaus cleverer pädagogischer Schachzug war. Denn das war weniger eine Bibliothek mit Bücherwürmern, die ihre Nase in Gedrucktes steckten und bei jedem Geräusch „psst!“ machten, sondern eher eine Begegnungsstätte für die Kids, die dort in lockerer Atmosphäre ans Lesen herangeführt werden sollten. So fanden dort auch häufig Veranstaltungen oder Lesungen statt.
Was aber das Allerbeste war: es gab eine Musikabteilung, die praktisch ausschließlich mit Rock-Schallplatten bestückt war (ich kann mich allenfalls an ein paar Jazz-Vinyls erinnern, aber sonst kein anderes Genre). ...

...Imagine | John Lennon | 1971

Die Acht-Uhr-Nachrichten schlugen ein wie eine Bombe, im Raum wurde es buchstäblich totenstill, die Welt schien einen Moment den Atem anzuhalten. John Lennon war tot. Ermordet. Es war kaum fassbar, was der Nachrichtensprecher verkündete. Kaum fassbar, wie wir uns alle, und ich meine wirklich alle, geschockt und fassungslos anschauten. Uns erfasste ein kollektives Gefühl der Traurigkeit, des Unverständnisses, der Rat- und Sprachlosigkeit, bevor die Welt langsam anfing, sich weiter zu drehen.
Der Song, der auf ewig unmittelbar mit diesem Ereignis verbunden ist und diese Sekunden der Nachricht zurückholt, ist Imagine. Verewigt auf dem gleichnamigen Album, veröffentlicht am 9. September 1971.

...Tonton Macoute - Same (1971)

Tonton Macoute bezeichnet eine mythische Figur, die nahezu universell verbreitet und vergleichbar mit unserem Butzemann ist. Der Tonton (Onkel) entführt Kinder und bestraft sie, indem er sie in einen Sack (Macoute) steckt und für immer verschwinden lässt. Tonton Macoute ist auch die umgangssprachliche Bezeichnung für die haitianische paramilitärische Terrortruppe, die 1959 vom Diktator François „Papa Doc“ Duvalier gegründet wurde. Die Tontons waren äußerst brutal und in der Bevölkerung gefürchtet.
Stellt sich die Frage, wie man auf die Idee kommt, sich den Namen solch unangenehmer Genossen zu geben?
Nun, auch wenn der Name Angst und Terror verheißt, die Musik dafür ist umso lockerer...

Neu im Portal

Andrew Tuttle - Same |Australien | 2018

Wie in einem Episodenfilm, der im Zeitraffer abläuft, findet langsam und gemächlich Stück für Stück den Weg in die Boxen. Einen Song, den ich sofort noch ein wenig mehr auf "maximal-nachbarfreundliche Lautstärke" drehte als die anderen Songs, war Transmission Interrupted. Ein Wahnsinn, der Raum war voller Musik, aus allen Ecken schienen andere Instrumente in den Mittelpunkt dringen zu wollen. Wieder schwebte über allem ein konstanter synthetischer Ton, zarte Gitarrentöne, Banjogeschrammel, elektronisches Gezwitscher... soviel Musik, wie aus den Lautsprechern heraus will, scheint gar nicht in die Wohnstube zu passen.

Pete Brown & Piblokto! - Thousands On A Raft

Highland song(Mullen) 17:00, das längste Stück der Platte. Der Anfang könnte auf ein startendes Stück aus dem damaligen Rock-Jazz hindeuten. Aber das Rock-Thema setzt sich dann doch durch.
Mullen zeigt aber, daß er hier durchaus auch anderes spielen kann. Das Instrumentalstück der Platte, das ausgedehnt Gitarre und Keyboardsoli bietet. Herrlich, dieser Jim Mullen, wie gefühlvoll er doch agierte...Auch der Bassist Steve Glover hat hier noch ein feines Solo. Zum Schluß swingt es dann noch gar recht fusionmäßig. Sehr interessant und abwechslungsreich, dieses Stück, es verändert sich immer wieder. Das ist aus meiner Sicht auch sehr "prog-rockig"...

Aaron Brooks - Homunculus

Nach 2 jähriger musikalischer Auszeit und der Trennung von Simeon Soul Charger, ist der charismatische Sänger und Entertainer wieder zurück mit seinem ersten Solo Album "Homunculus"
Er brauchte diese Zeit, um einfach mal runterzukommen und neue Ideen zu finden. Und das Ergebnis wurde hier verewigt. Er kehrte wieder in seine mittlerweile bayrische Zweit-Heimat bei Freising zurück und fand auch gleich Unterstützung durch seine alten Musikerfreunde, allen voran Jogi Lang von RPWL. Er hatte Aaron eine Plattform gegeben und in seinem Studio aufgenommen, sowie bei ein paar Tracks auch selber mitgespielt.

Michael Johnathon - The Painter

Der in Hudson Valley, New York, aufgewachsene Musiker brauchte auf "Legacy" den Vergleich mit Don McLean nicht zu scheuen, denn die stimmliche Vortragsweise als auch die Art der Kompositionen wiesen allesamt Parallelen zu McLean auf. Hatte der Titelsong durchaus Ähnlichkeit mit "American Pie", so ist es auf der neuen Platte, "The Painter", eine Komposition von Don McLean, mit der man nun wunderbar vergleichen kann - "Vincent(Starry, Starry Night)". DIese Version ist zwar sehr ähnlich, vor allem in der teils romantischen, teils melancholischen Stimmung, doch angesichts des Arrangements mit Streichern und Flöte sehr eigenständig, letztlich aber ebenfalls - wunderschön!

Pink Floyd - Live at Knebworth 1990

Gilmour, Mason und Wright sowie ihre Live-Begleitmusiker waren in Top-Form und dazu gab es bei „Shine On You Crazy Diamond“ und „Money“ passende Saxophon-Einlagen von Dulfer. Überhaupt „Money“ – während man bei den anderen Tracks eher auf Nummer Sicher ging und diese nur zart variierte, schleicht sich hier im Mittelteil ein ungewohnter Reggae-Rhythmus ein was dem Song aber zu neuen, interessanten Aspekten verhilft. Im Übrigen nimmt er die komplette Seite 3 ein.
Und auch CLARE TORRY, die Original-Sängerin von „Great Gig In The Sky“ auf „Dark Side Of The Moon“war an diesem Abend mit von der Partie, eigentlich eine kleine Sensation, denn weder vorher noch nachher trat sie mit PF auf.

Robin Trower „Bridge Of Sighs“ -1974-

"In meinen Augen waren immer die Beständigkeit, Leidenschaft und Professionalität die Persönlichkeitsmerkmale des Gitarristen Robin Trower‘s, dem mit seiner Band mit diesem Album der Durchbruch gelungen ist. Die Anfangs vorherrschende Abneigung durch seine Kritiker, er sei ein seelenloser Hendrix Kopist, habe ich nie nachvollziehen können. Im Laufe der Jahrzehnte hat er eine Vielzahl von überzeugenden Alben herausgebracht und somit gehört er für mich zu den Großen seines Genres. "

Antonis Antoniou - Kkisméttin

Antonis Antoniou aus Zypern mag einigen Eingeweihten bekannt sein als Songschreiber und Frontmann der Bands Monsieur Doumani und Trio Tekke. Aufgrund nicht möglicher Tourneen setzte sich der Musiker in sein Studio, um dieses Projekt einzuspielen - "Kkisméttin". Hierbei soll es sich um ein Statement zur Lage seiner Heimat Zypern handeln. Die politische – und physische – Trennung seiner Heimatstadt Nikosia, seiner Insel in einen griechischen und einen türkischen Teil, will er nicht mehr länger akzeptieren. Symbol dieser Trennung sind tausende von Ölfässern, die gefüllt mit Beton oder Dreck. Sie trennen Strassen, die ganze Stadt und die angrenzende Landschaft.

Lykantropi - Tales to Be Told | Schweden 2020

Als ich mir mit einem Musikfreund gemeinsam das Album anhörte, assoziierte er die alten Fleedwood Mac mit dem Sound von LYKANTROPI. Mag sein, aber dem kann ich nicht ganz folgen. Wenn ich Ähnlichkeiten mit "alten Bands" nennen müsste, würde ich an erster Stelle The Mamas and the Papas nennen. Vor allem, wenn sich mehrere Bandmitglieder um das Mikro scharen (...oder wird hier "einfach" eine Stimme mehrfach multipliziert?) und herrlicher Harmoniegesang aus den Boxen schallt. Da kommt unweigerlich der Sound der 70er in den Sinn. Stellvertretend für weitere Songs des Albums sei hierfür das Stück "Kom Ta Mig Ut" genannt.

The Silos "Florenzina" -2011-

Americana, einfach Americana, verstanden als Aufforderung offen zu sein und nicht in Schubladen hinein produziert zu werden. Ihre Musik ist geprägt von einer erfrischenden Leichtigkeit, die trotzdem nicht ihre Erdung verliert. Es werden Elemente von Rock, Folk, Country, Blues zu einem Schmelztiegel verwoben, die den Hörer durch das Album „Florizona“ tragen. Es sind die einprägsamen Melodien, die bisweilen sehr kraftvoll übermittelt werden und somit zur Abrundung der einzelnen Musikstücke beitragen.
Kraftvoll und zugleich melodisch wird mit dem Eröffnungsstück „Coming From The Grave“ die Tür aufgeschlagen. Eine flirrende Gitarre, mal packender, mal zurückhaltender wird hier vom dem zarten Keyboardspiel und der rauchigen Stimme von Walter Salas-Humara getragen ...

Mantis - Turn onto Music | Neuseeland 1973

Mantis nahm die legendäre Turn Onto Music-LP während eines viermonatigen Besuchs in Wellington, Neuseeland, 1973 auf. Ursprünglich The Dragon Swingers genannt, waren sie die House-Band im Golden Dragon Night Club von Suva.
Die 1. LP-Seite bietet außer einem Titel nur Cover-Versionen, so z.B. In the midnight hour, im Original von Wilson Pickett. Aber der Sänger und Gitarrist der Band mit dem bezeichnenden Namen Waisea Vatuwaga weiß mit seinem Gesang zu gefallen. Das gilt auch für die bluesigen Titel (Mississippi Queen, im Original von Mountain oder Shake that fat). Die Reibeisenstimme passt dazu. Die einzige Eigenkomposition auf Seite 1 You don’t love me fällt auf durch den Gleichschritt von Gitarre und Hammond-Orgel, ...

SUSS - Promise | USA | 2020 | Ambient Americana

Der Motor ist angeworfen, die Fahrt startet mit Midnight. Ein träge wabernder, immer wieder abschwellender Synthiesizer gibt die Grundstimmung vor. Gelegentlich wird über die Saiten der Akustikgitarre gestrichen, eine Steelguitar lauert um die Ecke. Westernfeeling wird durch die immer wieder auftauchende Mundharmonika vermittelt. Der Song lässt einen Druck auf das Gaspedal gar nicht erst zu. Ebenso, wie in Zeitlupe, folgt Drift und scheint uns in Trance versetzen zu wollen, und ebenso scheinen wir in unserem Oldsmobile wie in Zeitlupe durch die Landschaft zu schweben.
Leichtes Unbehagen und eine nicht greifbare Spannung erzeugt No Man's Land, hervorgerufen durch die sägenden, verzerrten Geigenklänge sowie das leiernde, keuchende Harmonium.

Rob McHale - '40 Ford Coupe

Drei Veröffentlichungen in voller Länge und eine EP hat der Singer/Songwriter Rob McHale aus North Carolina zwischenzeitlich in seiner Diskografie verzeichnet. Nach "Prophets On The Boulevard" scheint es wohl nun Zeit für ein Resümee zu sein. Denn "'40 Ford Coupe" enthält zehn Songs der bisherigen Platten. Auf der Webseite wird zu dieser Zusammenstellung wie folgt ausgeführt: "This album is an historical compilation of previously recorded and now remastered songs from some of Rob’s previous albums."
Fast - denn der Eröffnungssong und gleichzeitig Titel des Albums, "'40 Ford Coupe" ist neu. Ich hatte ihn bereits live gehört und dazu die Geschichte, von der der Song handelt. In der Gegend, in der Rob lebt, wurde in der Vergangenheit sehr viel Schwarzbrennerei ("Moonshine stills") betrieben. ...

Magic Sam - Everything Gonna Be Alright

Thom Jurek von AllMusic bezeichnete seine Musik wie folgt: "These recordings are pure, unadulterated Chicago blues gold". Ja, ohne Umschweife muss auch ich zugeben, dass Magic Sam noch immer einer meiner absoluten Lieblings-Blueser ist, und das nicht nur hinsichtlich des hier dargestellten Frühwerks. Auch später, seit der 1967 bei Delmark Records zeichnete, sprudelten die Songs in höchster Güte.
Doch nun befinden wir uns im oben genannten Zeitraum, und wir finden siebenundzwanzig Songperlen von Cobra, Chief und Crash, alle aufgenommen in Chicago. Begleitet wird der Protagonist hier von nicht minder bekannten und großartigen Bluesmusikern jener Zeit, unter ihnen Syl Johnson, Earl Hooker, Willie Dixon oder Otis Spann.

Bernard & Pörsti (Samurai of Prog) - La Tierra

Flott geht es los mit einem swingenden Pianothema, das mit einer schönen Keyboardmelodie und später einer Violine (gespielt von Steve Unruh) begleitet wird. Dies erinnert ein wenig an Kansas. Die schöne Stimme von Ariane Valdivié harmonisiert das lockere Stück "Vuelo Sagrado". Hier geht es um die Ureinwohner der Osterinsel und einem selbstgefälligen Priester, der sich »the bird man« nennt; die positive Stimmung des Songs trügt: Der Bombast nimmt mit dem dezent auftretenden Orchester zu. Eine funky Gitarre zum Ende hin setzt noch ein paar Farbtupfer. Ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Symphonic Rock nicht unbedingt schwer sein muss!

The Hatters - Live - Thunderchicken

Ein nach "Feelgoodious Kind" weiterer Höhepunkt auf der CD ist der Song Eaagh, The Jester Cried. Auch hier wird bestens aufgespielt und nach kurzer Zeit gejammt, dass sich die Balken biegen. Es braucht nur wenig Zeit und die Bereitschaft, sich auf die Livesongs einzulassen, damit sich das Gefühl einstellt, mittendrin und nicht nur dabei zu sein. Den Volumeknopf des Verstärkers auf viel Dampf gestellt, sollte dies kein Problem sein. Vorausgesetzt, eventuelle Nachbarn bringen über die Laufzeit von annähernd 55 Minuten die Geduld auf, dem Musikfreund das Vergnügen zu lassen.

The Hanging Stars-A New Kind of Sky (2020)

In Pastoralismus gehüllt, beginnt A New Kind Of Sky mit der traumhaften Melodie von „Choir of Criers“, in der Collin Hegna (Ex-Brian Jonestown Massacre), mit einer Zither die Stimmung in die 60er führt. Dieser ätherische, himmlische Klang verschwindet in den zehn Songs des Albums nicht mehr. Während "I Woke Up In July" den Hörer in einen Tagtraum versetzt, prägt "These Rolling Hills" eine Mischung aus Tex-Mex-, Country- und psychedelischem Sonnenschein, dosiert mit pochenden Drums.
Eine kosmische Reise durch die Wüste, eine Mischung aus Staub und Kaktusblüte über einem Sternenhimmel. Das Erbe der Byrds tritt “(I’ve Seen) The Summer In Her Eyes” in einem zeitgemäßen, leicht nach Garage klingendem Track an. Die sonnenverwöhnte Glückseligkeit von "Heavy Blue", einer mit Goldstaub bestreuten Country-Story, im zeitlosen Stil von „The Band“.

Grumblewood - Stories of Strangers | Neuseeland 2020

Nachdem die Scheibe gestartet wurde, begrüßt zunächst, ganz kurz nur, ein leises Wellenrauschen. Es folgt, leicht gespenstisch und weit im Hintergrund, ganz dezent und verhalten, weiblicher Gesang. Dies auch nur sehr kurz, ein Bassrhythmus, begleitet von Möwengekreische setzt ein, direkt darauf geht es los: Die E-Gitarre übernimmt gemeinsam mit den Drums das Zepter. Nicht lange, und Querflöte sowie Gesang setzen ein - und schon ist man mittendrin im Grumblewood'schen Klangkosmos. Super, wie automatisch der Fuß mitwippt und die gute Laune noch einen Ticken besser wird. My Fair Lady ist ein folkiger, klasse Einstieg, ein fröhlicher Song mit leicht mittelalterlichen Instrumentalpassagen und Shanty-Flair.

Herbert Pixner & The Italo Connection: Live

Die Südtiroler Allstars um Herbert Pixner wildern lustvoll in Blues, Jazz, Klassik (der „Bolero“ von Maurice Ravel wird auch angerissen) und Filmmusik („Pulp Fiction“) und bieten natürlich auch den originären Pixner-Sound, der so gerne wie international mit „finest handcrafted music from the Alps“ umschrieben wird. Ich sage, das ist Volksmusik wie sie immer sein sollte – unterhaltsam, virtuos, vielseitig und voller Lebensfreude. Und dabei verdammt cool. Wie ja auch Pixner im begleitenden Roadmovie ausführt, als er seinen Wechsel vom Heavy Metal zur steirischen Musik erklärt („Heavy Metal kann jeder – Ziehorgel, das ist es“).

Strawberry Window - Same

"Bei Strawberry Window handelt es sich um eine Band aus Oakland, Kalifornien, USA. Die Gruppe wurde 1966 gegründet, löste sich bereits 1967 aber wieder auf. Man kann diese Truppe durchaus als eine der Innovatoren der San Francisco Bay Areas East Bay bezeichnen, auch wenn sie auf der Leiter des Erfolges nicht so hoch kletterten wie die Jefferson Airplane, Quicksilver Messenger Service, etc. "
"Was hätte aus dieser Band "Strawberry Window" alles werden können. Bereits 1966 gegründet und auf den Pfaden der damals vorherrschenden Musik des Westcoasts unterwegs. Ob sie folkorientierte Stücke in Richtung der Byrds oder jamartigen Rock in der Art der Garateful Deads bzw. Quicksilver Messengers Service streifen, alles wirkt kompetent "

Dictators - Go Girl Crazy!

Der Meldoy Maker war voller Lob und das abgebildete Cover von 'Girl Crazy' schien genau in die richtige Richtung zu gehen. Wie üblich kam John Peel zu Hilfe und spielte ein paar Stücke. Man versuchte dabei unbedingt, jenen schlacksig dahingerotzten sub-Rolling Stones-Stil herauszuhören... nur, den gab es so nicht. Was man dagegen hörte war geradliniger Rock mit einigen Balladen (!) und sogar zwei Pop-Covers (!), z.B. 'I Got You Babe' (Sonny & Cher).
Die sechs Dictatoren hatten Sinn für Humor, nahmen sich selbst nicht bierernst und es fehlten ihnen Allüren. Wie auch die Ramones kamen sie gerne etwas 'dumb' daher, aber das war nur ein Spiel, nur eine Fassade.

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