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Tipp des Monats

August 2020 - Harem Scarem - Change the world

Heute begeben wir uns in die 90er AOR-Hardrockschiene.Die kanadische Band Harem Scarem um die Herren Pete Lesperance (Gesang) und Harry Hess (Guitar) die mit „Change the World“ ihr doch schon mittlerweile 15. Album vorlegen.Sie können auch schon reumütig auf eine lange Rockzeit zurückblicken, ihr selbstbetiteltes Debut kam schon 1991 auf dem Markt.Mit dem Opener „Change the World“ weisen Sie auch gleich den Weg, der sich auch nicht viel ändern wird. Geradlinigen sauberen geschmeidigen Hardrock der Güteklasse 1.

Wiederentdeckt

August 2020 - James Taylor - Ein amerikanischer Songwriter

"Während seiner ersten Platte - trotz tatkräftiger Unterstützung von Paul McCartney und Georg Harrison, die den Bass bzw. den Hintergrundgesang zu "Carolina In My Mind" beisteuern - nur mäßiger Erfolg beschert ist, gelingt ihm mit den beiden nächsten Platten "Sweet Baby James" (1970) und "Mud Slide Slim and the Blue Horizon" (1971) dann in den USA und in GB der Durchbruch.

Es folgen zahlreiche Schallplatten, Konzert-DVDs, Greatest Hits-Zusammenstellungen und daneben im Jahr 1971 eine Rolle in dem Spielfilm "Two-Lane Blacktop (Asphaltrennen)" sowie weitere Film-Gastauftritte in späteren Jahren."

Neu im Portal

The Nick Moss Band featuring Dennis Gruenling - Lucky Guy!

"...Und den Blues seiner Heimatstadt scheint er vollends aufgesogen zu haben, denn sein Blues ist geerdet im klassischen Chicago Blues. Seit 2008 leitet er seine eigene Band, seit 2009 nennt sie sich The Nick Moss Band. Diese fünf Bleichgesichter plus Gäste spielen einen dermaßen authentischen Blues, dass man mit dieser Platte so manchen Blindfold-Test-Spezialisten an der Nase herumführen könnte. Als Bandmitglied ist vor allem der Mundharmonikaspieler Dennis Gruenling zu nennen, einen Virtuosen an seinem Instrument, den ich bereits durch seine erste Platte aus 1999 als hervorstechend kennen lernte. “Best Modern Blues Harmonica Player”, dazu wurde er drei Mal hintereinander vom Real Blues Magazine gewählt. "

Epidot - Åskgudens Son

"Åskgudens Son", der Titelsong , der übrigens auch der schwedische Titel einer Novelle von Arto Paasilinna ist, und im Original auf Finnisch "Ukkosenjumalan Poika" lautet, breitet sofort eine betörende Wirkung vor mir aus, das ist ein Start nach Mass! Sofort muss ich hin zu Terje Rypdal assoziieren, in jene Zeit, als er im Trioformat solche Platten wie "The Singles Collection“, "Blue" oder "Chaser" vorlegte. "Trollkarlens elddans" schlägt in die gleiche Richtung, und hier gehe ich mittels Rypdal noch weiter zurück zu jenen Tagen, als er mit The Vanguards auch Surfelemente in die Musik hat einfliessen lassen. Auch Ivarsson nutzt diesen speziellen Sound, um Atmosphäre zu schaffen, hinzu kommt jedoch ein stark eigenständig ausgeprägter Stil.

Earl Hooker - Rockin' Wild, 1952-1963 Recordings

Trotz seiner Innovationen wurde er nie entsprechend gewürdigt, vergleicht man ihn mit damals populären Bluesern wie Buddy Guy, Otis Rush, Magic Sam. Diese Kollektion möge also dazu beitragen, den hervorragendem Musiker verdientermaßen wieder ein wenig in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken! Denn sie enthält durchaus die verschiedenen Stilelemente, die anhand einiger Songs perfekt dargestellt wurden, mit einem seiner wohl wichtigsten Titel vorab, "Blue Guitar", das später, allerdings unter Beteiligung von Hooker, später von Muddy Waters zu "You Need Love" umfunktioniert wurde, und letztlich als "Whole Lotta Love" von Led Zeppelin endete.

Greg Copeland - The Tango Bar

Im Kern relativ spartanisch arrangiert und eingespielt, als Basis sind es eigentlich neben dem meist singenden Copeland die beiden Musiker Tyler Chester und Greg Leisz, die den Hauptanteil ausmachen und den ganzen Charakter der Musik mitbestimmen. So ist es gelungen, eine sehr intime Atmosphäre zu schaffen, die dennoch sehr ausdrucksstark und expressiv ihre Wirkung entfalten kann. Anlässlich eines Interviews mit dem Künstler wies dieser auch darauf hin, dass das Hauptanliegen war, alles Ausschmückende weitestgehend zu eliminieren, so dass nur das Wesentliche auf dieser Platte zählen soll.

Emiliano Sampaio - Music For Large Ensembles Vol. II

Bereits der erste Song zeigt eine betörende Stimmung, wenn sich die Posaune und das Streicherensemble umschmeicheln, eine Harfe dazwischen zupft und ein Bass ruhig und gelassen den Rhythmus trägt. Schon schnell verspüre ich eine Tango-Atmosphäre, eine Stimmung, die sich wunderbar als Musik für einen Film eignen würde. Ein wenig Zirkus-Stimmung kommt auch auf, waghalsige Artisten in der Manege begleitend, mit spannenden und entspannten Momenten. Ja, wird ganz großartiges Kopfkino geboten. Dieser Auftakt ist einer nach Mass, ein Auftakt, der Spannung aufbaut, Lust auf mehr macht, und dabei sehr angenehme Gefühle verbreitet mit dem warmherzigen Ausdruck der Musik, ...

Clem Snide „Forever Just Beyond“ -2020-

Die Musik ist geprägt von einer berührenden Melancholie, Düsterheit, aber auch positiven Momenten, die Freude vermitteln. Wem sich die Musik eröffnet, kann sich treiben lassen von der einfühlsamen Stimme von Eef, dem Harmoniegesang, dem unaufdringlichen Gitarrenspiel und dem bisweilen zart akzentuierten Begleitspiel der anderen Musiker, die immer dann Kontrapunkte zu setzen wissen, wenn sie angebracht sind und somit eine Abrundung der Musikstücke erzeugen. Trotz allem strahlt die Musik eine große Wärme aus. Alles wirkt nie belanglos trotz seiner Eingängigkeit und auch die Texte sind eine Sammelfeld von Höhen und Tiefen aus dem Leben dieses Musikers.

William Prince - Reliever

Es ist sehr erfreulich, wenn man in der Masse von Veröffentlichungen immer wieder etwas Besonderes entdeckt. Und wenn dieses zudem außerhalb dessen abläuft, was sich heutzutage im Mainstream und in den Charts tummelt, dann ist das besonders angenehm. So geschehen mit der aktuellen Platte "Reliever" des aus Kanada stammenden Singer/Songwriters William Prince. Und dazu verfügt der Mann über eine sehr ausdrucksstarke Stimme, die ihn ebenfalls besonders macht, 'One In A Million', so könnte man es treffend formulieren.
...Eingepackt ist die Musik in das, was man bereits in den Siebzigern im Bereich von Singer/Songwritern vorfand, assoziativ fallen mir hier John Prine, Mickey Newbury oder auch Townes Van Zandt ein, ...

Louise Patricia Crane - Deep Blue

Oft, wenn man glaubt, es gäbe an Neuerscheinungen nicht Neues, oder Musik, die zum Aufhorchen zwingt, weil sie anders ist als das, was im riesigen Meer der Genres mittlerweile fest verankert ist, dann wird man eines Besseren belehrt. Nun, die Musik von Louise Patricia Crane ist in ihrer Gesamtheit oder zumindest in der Gesamtheit ihrer Elemente sicher nicht neu. Doch sie ist anders, sie streckt ihre Fühler in verschiedene Richtungen, ist im Zusammenschluss dieser sehr individuell zugeschnitten und verfügt über dieses gewisse Charisma, von dem man unvermittelt gepackt wird und so schnell nicht losgelassen.

Horisont - Sudden Death

„Sudden Death“ ist Breitwand Pop, Hard/Soft-Rock, aus dem Zeitraum Mitte der siebziger Jahre bis weit in die achtziger, deckt ein Spannungsfeld zwischen A(bba) bis T(oto) in Perfektion aber nicht Sterilität ab. Wann hat das ELO zuletzt einen Titel wie das eröffnende „Revolution“ veröffentlicht? Wer erinnert sich nicht gerne die großen Momente der Outlaws? Die in „Runaway“ ihre Würdigung finden um gleichzeitig auch FM oder LeRoux in Erinnerung zu bringen. Wären Horisont mit „Graa Dagar“ beim ESC vertreten gewesen hätte Schweden einen Sieg eingefahren, mit einer Punktzahl die es so noch nie gegeben hatte. Pop mit Pomp und Pathos ohne Fremdschämfaktor! Ich bin bekennender Abba Fan und daher um so mehr überrascht wie gut „Sail on“ die Magie dieser Band widerspiegelt. Bei aller Begeisterung ...

Bill Fay – Countless Branches

Langweilig, habe ich über dieses Album einmal gelesen. Mir ist völlig unverständlich, wie ein solches Album so bewertet werden kann. Möglicherweise stammt diese Einschätzung von einem DSDS-Kandidaten, der auf schnellen Erfolg auf schnellen Kanälen aus ist. Niemals aber kann jemand, der sich ein wenig mit dem Album beschäftigt hat, ein solches Urteil abgeben. Es sei denn, man ist gefeit vor jedweden Gefühlen.

Mit 77 Jahren muss sich Bill Fay nichts mehr beweisen. Auch seinem Publikum nicht. Nur so wird man in der Lage sein, ein Album frei von allem Fishing for Compliments oder von allen Verkaufszwängen zu produzieren...

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