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Tipp des Monats

November 2019 - Neil Young & Crazy Horse - Colorado

Praktisch druckfrisch höre ich das ersehnte 19. Album von Neil Young mit den Crazy Horses. Die mittlerweile auch schon 50 Jahre bestehende Kooperation hat ein bisschen an ihrere Kraft verloren !!!! Original ist Billy Talbot am Bass und Ralph Molina an denn Drums dabei, Sie geben ihr minimalistisches, aber rau und ungeschliffenes Rhytmusgefüge ihrem Meister vor. An der Gitarre und Tasteninstrumente ist Nils Lofgren angetreten der zur der Urform von den Horses angehörte und seit Tonight the Night Album ebenfalls bei Neil immer
wieder zu Gast ist.

Wiederentdeckt

November 2019 - Edgar Broughton Band-Live in Hamburg-the Fabrik Concert 1973

Während ein früherer Bundeskanzler für sich die "Gnade der späten Geburt" reklamierte, hätte ich mir lieber ein früheres Geburtsdatum gewünscht. Mindestens die Volljährigkeit wäre schön gewesen. Warum? 1973 waren Edgar und seine Band auf Deutschlandtournee, u.a. auch in meiner Heimatstadt. Na super! Ich war erst 13 und von meinen Eltern wäre garantiert keiner mitgekommen. Langhaarige Haschbrüder, die besser was anständiges gelernt hätten und garantiert von der DDR oder der UdSSR subventioniert werden, um die aufrechte Jugend zu verderben.

Neu im Portal

Gods & Punks - And the Celestial Ascension

"Auf der einen Seite wird die schwere Rifflastigkeit des Stoners mit einer spur Doom gewürzt. Auf der anderen Seite findet sich zeitloser Psychedelic-Sound mit fliessenden Gitarren, untermalt von einer schwebenden Hammond und einer gekonnt agierenden Rhytmusgruppe.

Der Gesang eher hoch und ein bischen klagend. Gekonnt ausgeführt, melodisch und songdienlich. Wer mit Rush oder DeWolff klar kommt dürfte hier keine Probleme haben."

Gebhard Ullmann-Hans Lüdemann-Oliver Potratz-Eric Schaefer / mikroPULS

Ullmann offenbart sich mit seinem Spiel als einer der derzeitig interessantesten Saxofonisten der deutschen Jazz-Szene. Dabei blieb der nun auch schon über sechzigjährige Musiker merkwürdigerweise eher im Schatten, trotz bisher einiger verliehener Auszeichnungen. Für mich bestimmt er den Sound dieser Platte, "mikroPULS", recht prägend durch seinen individuellen Stil. Und dann das oft verstimmt klingende Piano, denn nur dadurch wird dieses „schräge“ Element des Mikrotonalen einbezogen, mitunter spüre ich dadurch auch eine Nähe zu Aufnahmen von George Russell aus den Sechzigern und Siebzigern.

The Flying Colors (...zum zweiten) - The Other Side

Durch den Namen der Supergroup bin ich fälschlicherweise auf dieses Album gestoßen, da ich wirklich dachte das dies mit Flying Colors etwas zu tun hat.
Dann lief es um mir wurde klar, das ist definitiv was anderes, aber ich lauschte weiter und es entwickelte sich zu etwas besonderen. Die musikalische Leichtigkeit fließt vor sich hin. Man kann nicht anders als zuhören.
The Flying Colors ein Jam-Country-Western-Pop-Rock-Jazz Ensemble. Leider findet man im weltweiten Netz nicht viel Infos raus. Aufgenommen 2010 und der Hauptmusiker scheint ein Mike Banks zu sein, ...

Stephan Eicher - Homeless Songs

"...Diese Stimmung kann Gänsehaut und Schauer den Rücken hinunter verursachen, wenn dann, und das ist einer meiner persönlichen Lieblingssongs, „Haiku – Papillons“, ertönt. Anfangs liest Rudolph Stalder das Gedicht „Summerabe“ vor, und dann wird es ganz melancholisch und warmherzig, Streicher, eine Pedal Steel und diese schwebende leichte Atmosphäre, die zum Schluss erneut mit einem Poem ausklingt. Ähnlich tief bewegend ist „Toi et ce monde“, aber dieses Gefühl tritt darüber hinaus auch bei anderen Songs auf, „Still“, mundartlich vorgetragen, oder „La Fête est finie“, alles das sind so wunderschöne Lieder, sie alle können ganz warm und weich das Herz erfreuen. "

Flying Colors - Third Degree

Der dritte Streich der Supergroup Flying Colors. "Third Degree" beinhaltet nichts neues und ist auch kein Meisterwerk, warum auch ? Einzig sie sind noch kompakter zusammengewachsen. Der Stil aus ClassicRock und Prog funktioniert hervorragend. Die Ausnahmemusiker und ihr Können braucht man hier nicht weiter erläutern. Dass sie dies so ineinander verweben und jeder zurückstecken kann, ist in meinen Augen respektwürdig - und sie haben riesig Spaß dabei. Darum kommt auch so eine gute, hochwertige, zeitlose Musik heraus. Schon eingebürgert hat sich, dass der letzte Track eine besondere ProgPerle herauskristallisiert. ..

Gunnar Halle - Halle’s Planet

2015 war es, dass ich mich der Platte “Istanbul Sky“ des in Oslo lebenden Trompeters Gunnar Halle widmete, als sehr empfehlenswert hatte ich das Album vorgestellt. Und zwar darum, weil Halle Musik mit einem eigenständigen Sound geschaffen hatte, einen Sound, der zwar mannigfaltige Einflüsse einschloss, diese aber mit einer persönlichen Note ausstattete, und somit ein hohes Maß an Individualität ausstrahlte.
Und genau das ist so geblieben, und hat sich verdichtet, mit dem Nachfolger "Halle’s Planet". Abermals sind es Miles Davis und Nils Petter Molvær, die mir spontan assoziativ einfallen, doch grundsätzlich sind es auch Einflüsse, die nicht nur von Miles Davis allein während seiner “Bitches-Brew“-Phase und kurz danach einbezogen wurden, ...

Chris Knight - Almost Daylight

Ich denke, mit "Almost Daylight" ist Knight sein bisher am meisten beeindruckendes Album gelungen, es strotzt förmlich vor geballter und konzentrierter Kraft, und das alle sehr zurückgenommen und strukturiert, manchmal kurz vorm Platzen stehend. Doch diese Kraft ist kontrolliert, sie strahlt aus der Tiefe, auch, wenn etwas ruhiger gehaltene Titel mit mehr akustischem Ausdruck, wie “Go On“ geboten werden. Emotionen aller Art durchziehen die Atmosphäre der Platte, dunkel statt hell ist jedoch vorrangig die vorherrschende Stimmung, dunkel im Sinne von Melancholie, jedoch nie so gestaltet, dass die Musik depressiv wirkt. Denn schöne Momente sind stets nuanciert wahrzunehmen, immer auch dann, wenn sich klassische Instrumente aus Country und Bluegrass zu Wort melden...

The Nick Moss Band featuring Dennis Gruenling - Lucky Guy!

“Chicago’s my home town, born and raised”, so singt Nick Moss im selbst komponierten Auftaktsong seiner neuen Platte "Lucky Guy!". Und da hat er recht, erblickte er doch am 15.Dezember 1969 dort das Licht der Welt.
Und den Blues seiner Heimatstadt scheint er vollends aufgesogen zu haben, denn sein Blues ist geerdet im klassischen Chicago Blues. Seit 2008 leitet er seine eigene Band, seit 2009 nennt sie sich The Nick Moss Band. Diese fünf Bleichgesichter plus Gäste spielen einen dermaßen authentischen Blues, dass man mit dieser Platte so manchen Blindfold-Test-Spezialisten an der Nase herumführen könnte...

Rambler - This Town Ain’t Pretty

"Klar, auch hier steckt eine Menge Lynyrd Skynyrd dahinter, und das merkt man beim cool langsam schleppenden “Carolina“ ganz deutlich. Aber dieses herrliche Feeling, diese Emotionen, die direkt ins Blut fließen, bringt zusätzlich auf der Basis der möglichen Vorbilder, deutliche Eigenprägungen ein. Allein “Carolina“ ist ein Song, der mir Gänsehaut bereitet. Nun, wie bei Lynyrd Skynyrd, liegt der Ursprung von Rambler ebenfalls in Florida, und möglicherweise ist es dieser Spirit, der aus dem Inneren kommt und nach außen dringt.
Freunde des gepflegten Southern Rocks sollten hier unbedingt zugreifen, vor allem Jene, die auf die Balladen des Genres stehen, dazu fordern der satte Sound der drei Gitarren, ..."

Dennis Roger Reed With Don Reed - Before It Was Before

Der sechsundsechzig Jahre alte Singer/Songwriter Dennis Roger Reed lebt in Süd-Kalifornien. "Before It Was Before" ist sein viertes Album, mit Musik, mit der er zurückblickt auf die über dreißig Jahre währende Tätigkeit als Musiker. Sein Bruder Don Reed unterstützt ihn wesentlich bei der Gestaltung der Musik, sowie zahlreiche Gäste, die ihren jeweils wichtigen Beitrag zugesteuert haben. So habe ich mich gefreut, auch einmal wieder etwas von Chris Darrow zu hören, “Swing Hollow“ ist es, wo er Fiddle und Lap Steel spielt.
Diese Musik ist sehr erfrischend, nach einer kurzen Einleitung entführt uns das Traditional “The Cuckoo“ in eine folkige Stimmung mit einem Hauch alter Country-Musik. Selten habe ich in letzter Z eit so leidenschaftlich gespielte Musik in diesem Genre erlebt...

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