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Wer nimmt am Forentreffen2020 teil?

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Tipp des Monats

Februar 2020 - My Baby - Live!

Die Aufnahmen sind gut und auch schärfer, als auf den Studioalben, aber der Funke will da nicht so recht übergreifen. Vermutlich liegt es daran, dass man nur aufgrund der Interpretationen der Songs erkennen kann, dass es überhaupt live ist. Es ist kein Publikum zu hören. Nichts. Gar nichts. Warum? Weil es live im Studio eingespielt worden ist. Das habe ich zugegebenermaßen nicht erwartet. Das Gatefold ist schön, keine Frage, aber nur mit sehr spärlichen Informationen ausgestattet.

Wiederentdeckt

Februar 2020 - Multicoloured Shades

Sie spielten psychedelische Musik, geprägt durch Hammondorgel und einer Slide-Gitarre, deren Sound aus den tiefsten Katakomben zu kommen schien. Die ersten beiden Platten sind auf dem Label Last Chance erschienen. Last Chance war gleichzeitig der Name eines bekannten Dortmunder Plattenladens, wo auch schon mal der Sänger Pete Barany hinter der Verkaufstheke stand. Ich habe die Band seinerzeit zweimal live erleben können und zwar in der Live Station am Bahnhof. Beim ersten Mal merkte man, dass die Band noch nicht viel Bühnenerfahrung hatte. Der Sound war zwar ok, aber man wusste, dass da noch mehr ging.

Neu im Portal

Laura Cox Band - Burning Bright

Fire, Fire!
Ja das hat Sie !!! Laura Cox, bekannt geworden durch ihre YouTube Videos wo Sie die Hardrockklassiker mit Ihrer Gitarre coverte, aber nicht nur die Riffs, sondern auch die Soli's. Da war Sie gerade 17 Jahre alt !!! Nun ist Laura aus den jugendlichen Schuhen herausgewachsen und hat selber Songs geschrieben. Und das ist wahrlich ein rockiger Ohrenschmaus was Sie hier auf ihrem zweiten Album Burning Bright ablieferte. Mit dem oben erwähnten Song gibt Sie gleich die Richtung vor. Und zwar immer nach vorn. Die Band treibt voran und Laura spielt hier schon erstklassige Gitarrenarbeit. Respekt ...

The Who - Who

Nach 13 Jahren waren Sie wieder im Studio und herausgekommen ist ein Alterswerk, das gelinde gesagt langweilig ist. Es plätschert so vor sich hin, der Rhytmus ist brav, keine wirklichen Riffs. Einzig die Stimme ist wirklich richtig stark, für das Alter von Daltrey , da gibt es andere Kollegen.
"Ball and Chain" und "Hero Ground Zero" ist noch, wenn man es so will ein Anspieltip. Bei "Rockin in Rage" haut Townsend doch mal kurz kräftig in die Seiten. Ein kleines Highlight ist "Detour". Da wird experementiert mit Samples und wird frech das Tempo angehoben.

Pegasus - Seems A Long Time Ago

"...Fünf Titel, exakt 34:34 Minuten auf 2 LP-Seiten verteilt. Fängt betulich an und kommt langsam aber dann doch aus dem Mustopf. Was die anderen Musikusse nicht drauf haben macht einer der Gitarrist mit einem langen Soli wieder wett. Ich bin zwar kein Musiker, aber auf dieses Solo aufbauend, hätte ich den Titel weiter gesteigert, anstatt wieder zum Anfangsmuster zurückzukehren. Top of the hill als Anfang war wohl erst die Spitze des Eisbergs. Daydream, na ja, träumen ist nicht verboten, aber der einfach halber sich am Schema des ersten Titels zu orientieren, war nicht der Weisheit letzter Schluss. ..."

Simone Graziano Frontal - Sexuality

"...bereits “Kinkali“ bereitet Freude, anscheinend holpernder Rhythmus, ständige Veränderung desselben, Spuren von Musik aus Afrika, Dan Kinzelman am Tenorsaxofon bestimmt die Melodienfolgen, der Drummer Stefano Tamborrino setzt noch seine Stimme zusätzlich ein. Ab gut drei Minuten beginnt eine geheimnisvolle ruhige Phase, hier prickelt es förmlich, man spürt deutlich, wie sich die Band zurückzunehmen scheint, die Energie drosselt und langsam wieder ansteigen lässt. Allein dieser Opener ist dermaßen spannend geraten, dass man sich sicher sein sollte, dass im Verlauf der Platte eigentlich nichts mehr schief gehen sollte, das Pulver dürfte so schnell nicht verschossen sein. "

Atle Nymo - Solo For Trio

"Solo For Trio" ist das erste Album von Atle Nymo unter seinem eigenen Namen. Erklingt der erste Song, “Balance“, dann muss man unweigerlich an diesen typisch nordischen Sound à la Jan Garbarek denken, und grundsätzlich auch an Produktionen des Labels ECM. Mit Mats Eilertsen und Michaela Antalová stehen ihm Bassist und Schlagzeugerin zur Seite, einen ganz individuellen Sound zu schaffen. Dabei halten sich die Beiden sehr zurück als Rhythmiker, sondern wirken zumeist wesentlicher als Klanggestalter. Nur präsenter wird es in dieser Hinsicht erst mit dem dritten Track, “Round Shape“ ist nicht mehr so ruhig fließend wie die ersten beiden Titel, sondern freier in der Gestaltung, für Einige wohl schon Free Jazz.

Lost in Paris Blues Band

(...)Eine davon war eine besondere Bluessession mit illustren Gästen. Der Initiator war der französische Bluesgitarrist Paul Personne dabei hat er 2 Gitarristen dazugehol, die in der Championgs League spielen. Robben Ford und Ron "Bubleefoot" Thal.Die Lost in Paris Blues Band präsentiert sich hier sehr locker, mit bekannten und weniger bekannten Blues – und Rocksongs macht sich die Band mit viel Raum für Improvisation und Spielfreude an die Sache heran.

Jeremy Nail - Ghost Of Love

"...Sympathisch, freundlich, zugeneigt, trotz mitunter scheinbarer Emotionslosigkeit ist die Musik tatsächlich äußerst emotional geprägt. Gelegentlich sind es ein kurzer verhallter Gitarreneinsatz oder kurze Momente anderer Instrumente, die aus der Lethargie abheben.
Doch – halt! “Nothing But A Song“ ist ein ganz wenig uptempo, doch die Stimmung bleibt die gleiche schöne. Fast schon hypnotisierend begleitet uns Jeremy Nail durch seine neun Eigenkompositionen, textlich inhaltlich auch nachzuvollziehen aus den abgedruckten Texten. Gesamtheitlich betrachtet ist es eine sehr poetische Atmosphäre, die uns begleitet. Selten ist mir Ähnliches über den Weg gelaufen in den letzten Jahren. "

Shane Alexander - A Life Like Ours

Besonders die Balladen wie “Slow Goodbye“ sind besonders nahegehend, für Einige vielleicht gar am Rande von Schmacht und Schmalz. Aber schön klingt es allemal. Und hier scheint dann in der Tat möglicherweise ein früher Einfluss von Moody Blues hängen geblieben zu sein. In diesem Zusammenhang hat Shane auch eine Coverversion vorgelegt, “Nights In White Satin“. Eine eigentlich gewagte Angelegenheit, dieses Jahrhundertstück zu covern. Nun, ob es gelungen ist, mag Jede/r selbst beurteilen, ...

Tyshawn Sorey and Marilyn Crispell - The Adornment Of Time

Ja, wie soll ich diese Musik nun näher beschreiben? Die Einzelvarianten von Piano und Schlagzeug/Perkussion ergänzen sich ständig, erneuern sich, erweitern sich, schaffen Strukturen, lösen sich davon wieder, man spielt sich die Klangbälle zu, mitunter herrscht viel Ruhe, ein tupfendes Piano mit minimalistischer Ausprägung wird von einem Donnerschlag des Schlagzeuges unterbrochen. Sorey verhält sich nicht wie ein typischer Schlagzeuger, er ist nicht zwingend als Rhythmusgeber aktiv, nein, er kreiert einen Klangteppich, er schafft Atmosphäre, benutzt das Schlagzeug/die Perkussion als Klangkörper, um damit flächig mitzuwirken.

Marillion - 2019 Live im Colosseum Essen

Bereits 1985, also vor fast 35 Jahren, habe ich "mein" erstes Marillion-Konzert besucht. Das war die "Misplaced Childhood" - Tour, damals noch mit Fish am Micro. Marillion blickt also auf eine langjährige Bühnenerfahrung zurück. So verwundert es niemanden mehr, dass die Band weiß, wie ein Song dramaturgisch in Szene gesetzt und das Publikum auf Spannung gehalten wird. Dennoch schlich sich nie das Gefühl ein, dass hier etwas altbewährtes heruntergespult wird. Ganz im Gegenteil, die offensichtliche Spielfreude wurde immer wieder mit lang anhaltenden Standing Ovations belohnt, was die Band sichtlich genoss.

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