Zu den vollständigen Übersichten
Tipp des Monats ...
September 2026 | Martin Iaies - People. Places. Music for Large Ensemble

Gesamtheitlich betrachtet, ist People.Places. großartige Musik, die sehr individuell gestaltet wurde und wahrscheinlich auch sehr persönlich geprägt wurde vom Komponisten. Mit seinem ebenfalls individuellem Stil des Gitarrenspiels, das sehr viel Wärme ausstrahlt, gerade auch in den langsameneren balladesken Passagen und Songs, hat Martín Iaies eine sehr bemerkenswerte Musik voller Ästhetik geschaffen! Um noch einmal kurz auf die Vielfalt zurück zu kommen, man lausche einmal dem Song „El Donny“ und wird hier feststellen, dass sich der jugendlich Rock-Einfluss auch ein wenig verewigt zu haben scheint.
Wiederentdeckt im Monat ...
September 26 | Pearl Jam - Ten

Mit einem langsam aufbauenden Intro geht es los, doch dann durchschneidet ein Riff plötzlich die Ruhe und PEARL JAM zünden ein hartes, funky angehauchtes Feuerwerk. Once, Even Flow und wenig später Alive zeigen schon in den ersten Minuten, wohin die Reise geht. Energie, Emotionen und Eddie Vedders markante Stimme treffen hier auf einen Sound, der Anfang der 90er genau den Nerv der Zeit traf. „Ten“ war das Debüt einer damals noch jungen Band und sollte zu einem der großen Rockalben dieser Zeit werden. Und auch heute merkt man den Songs noch an, mit welcher Wucht PEARL JAM damals auf der Bildfläche erschienen.
Klangspuren
Ghost Funk Orchestra : Live In Europe
Ghost Funk Orchestra ist das Kind des New Yorker Gitarristen und Bassisten Seth Applebaum. Applebaum, welcher vorher schon in der NY Garage Rock Scdene aktiv war, gründete 2014 das Ghost Funk Orchestra. Was zuerst als Soloprejekt begann um Applebaums Vorlieben für fSurf-Funk-Jazz-Latin-Psych ein Vehicel zu bieten, wurde bald zu einer richtigen Band. Nach einigen solo eingespielten Tapes mit rein instrumentalem Songs, holte sich Applebaum 2016 kompetente Mitstreiter wie Bläser, Streicher und Sängerinnen ins Studio um dem Ganzen mehr Tiefe und Ausdruck zu geben. 2019 erschien dann mit "A So …
Neu im Portal
SHEARWATER - The New World

Acht SHEARWATER-Alben stehen mittlerweile in meinem Regal. Angefangen hatte alles mit dem aus meiner Sicht hervorragenden „The Great Awakening“. Und nun also „The New World“, eine Veröffentlichung, die für mich gleich doppelt interessant wurde: Zum einen natürlich wegen SHEARWATER selbst, zum anderen durch die Mitwirkung von Laurie Anderson, deren „Big Science“ mit dem unvergesslichen
O Superman seit vielen Jahren in meiner Sammlung steht.
Musikalisch gibt es ruhige, wunderbar entschleunigte Momente, aber auch vielschichtige Songs voller kleiner Überraschungen, Effekte und Details. SHEARWATER machen es sich dabei nicht in der eigenen Vergangenheit gemütlich, sondern lassen Raum für neue Klangfarben und so manchen unerwarteten Einfall. „The New World“ ist eine Platte, die sich nicht gleich komplett ausbreitet, sondern bei genauerem Hinhören immer wieder kleine Besonderheiten preisgibt – und genau das macht sie für mich so spannend.
THE CLEANERS FROM VENUS – Beryl & Ruff Go Shopping

Was passiert, wenn ein einzelner Musiker sich mit Gitarre, Bass, Keyboards und einem 8-Spur-Portastudio bewaffnet und einfach loslegt? Im Fall von THE CLEANERS FROM VENUS kommt dabei mit „Beryl & Ruff Go Shopping“ ein erstaunlich charmantes Stück britischer Popmusik heraus. Zwischen BEATLES-Flair, Jangle Pop und einer guten Portion Eigenwilligkeit gibt es einiges zu entdecken – und möglicherweise auch eine kleine Gefahr für den Geldbeutel. Ein kleiner Ausflug abseits der üblichen Britpop-Pfade, der bei mir jedenfalls für gute Laune und einen gewissen Haben-wollen-Reflex gesorgt hat.
Last Knight - The Lords Of Wisdom I : Reconquista I

Heute geht es um den spanischen Songwriter und Produzenten Jose Manuel Medina. Mit dieser Veröffentlichung tritt er auf als Schöpfer des internationalen Musikprojekts Last Knight. Ursprünglich geht es zurück mit seiner Gründung im Jahre 1997. Es war und ist beabsichtigt, verschiedene Musikstile zu verbinden, symphonische Orchesterarrangements mit Folklore und Prog Rock, um eine historische Geschichte über das Mittelalter in Verbindung mit der iberischen Halbinsel darzustellen. Höhepunkte sind hier auf jeden Fall die beiden langen Songs, "The Kingdom Of Leon" mit 13:52 Minuten und "The Kingdom Of Galicia" mit einer Länge von 16:12 Minuten!
CREEDENCE CLEARWATER REVIVAL – Willy And The Poor Boys

Hits wie
Fortunate Son, Down On The Corner oder
Cotton Fields kennt vermutlich fast jeder. Doch gerade den kompletten CCR-Longplayern sollte man etwas mehr Aufmerksamkeit schenken. Denn neben den großen Klassikern findet sich dort vieles, was im Radio nie die ganz große Runde gemacht hat und trotzdem zum Besten gehört, was die Band aufgenommen hat. "Willy And The Poor Boys" ist dafür ein schönes Beispiel: Rock, Blues, Country und Folk verbinden sich zu einem Album, das auch nach mehr als fünf Jahrzehnten nichts von seinem Charme verloren hat. Wer CCR bislang vor allem über die bekannten Hits kennt, bekommt mit dieser Vorstellung eine gute Gelegenheit, sich einmal etwas intensiver mit einem der Longplayer zu beschäftigen. Und vielleicht wartet dabei ja die eine oder andere kleine Überraschung.
Modest Mouse - An Eraser And A Maze

Bei der Band Modest Mouse handelt es sich um eine 1993 in Washington gegründete Indie-Rock-Band. Als wirklich festes Mitglied ist heute noch der Leadsänger und Gitarrist Isaac Brock an Bord. Auf einige durchaus erfolgreiche Alben kann man zurückblicken, mit auch unterschiedlichen musikalischen Ausrichtungen, auch durch Einbeziehungen verschiedener stilistischer Elemente.
Doch Eines ist geblieben, dieses „Unbequeme“ im Sound und in den Arrangements, so auch beim neuen, dem mittlerweile achten Album, "An Eraser And A Maze". So fließen in den fünfzehn Songs der Veröffentlichung recht verschiedene Stimmungen ineinander, so recht festmachen kann man das nicht.
Brock Davis - Nothing Lasts Forever

Die Musik von Brock Davis gefiel mir 2022 schon gut, und 2024 noch etwas besser, doch sein aktuelles Album, "Nothing Lasts Forever" trifft „meinen Nerv“ nun vollends und kann mich sehr begeistern mit dieser sehr ansprechenden Atmosphäre!
Und die hier erzeugte Stimmung läßt sich nicht spontan und auch nicht später im Verlauf kategorisieren, denn Davis bedient sich recht unterschiedlicher Elemente, sei es stilistisch mit Musik der letzten Jahrzehnte, seien es bestimmte Genres und ganz viele Stimmungen, die so wirken, als würden sie in irgendeiner Form Jede/n von uns ansprechen können, vielleicht, weil man Ähnliches, wie der Protagonist es vorträgt, bereits selbst erlebt hat oder man Menschen kennt, denen solches widerfuhr. Mithin, es ist wie aus dem Leben gegriffen, Momente und Tage und mehr, in denen man davon persönlich betroffen zu sein scheint.
Bjarke Falgren - Turkis

Ein Jazz-Violinist aus Dänemark? Klar, da muss ich sofort an den legendären Svend Asmussen denken. Auch ein gewisser Mads Tolling sollte erwähnt werden, doch nun hat sich ein weiterer Musiker angeschickt, sein Heimatland mit seinem Violinenspiel zu vertreten. Bjarke Falgren ist sein Name, und mit dem Album "Turkis" hat er seine zweite Produktion vorgelegt. Ein großartiger Reigen verschiedener Einflüsse, die sich zu einem Ganzen verbinden, zeichnet die zehn Songs aus. Das ist sicher kein purer Jazz in seiner Urform, und ist auch nicht an bestimmten Epochen festzumachen. Hier wird eindeutig fusioniert. Jazz, ein wenig Anklänge an klassische Musik, Latin-Elemente, und solche aus der Folklore grundsätzlich, und an Filmmusik kann man auch durchaus denken.
Mick Flannery - The House Must Win

So muss ich gelegentlich auch an Musik von Tom Waits denken, vielleicht auch gelegentlich an Nick Cave. Diese Erzählung wird dann auch nicht nur vom Protagonisten allein vorgetragen, sondern wird er unterstützt von den Gaststimmen von Anaïs Mitchell, Jeffrey Martin, Jenn Grant, Susan O’Neill, Tabitha Smyth, Yvonne Daly und Lisa Hannigan. Sie alle sind, inklusive aller Musiker*innen, Garanten dafür, dass hier etwas Ungewöhnliches geschieht. Man fühlt sich quasi wie in einer anderen Welt, und es fühlt sich halt so an, als würde man diese Bühne betreten, auf der diese Geschichten musikalisch erzählt werden. Nachlesen kann man sie gern im separaten Booklet und sich somit noch tiefer in die Gefühlswelt von Flannery einbringen.
Wer ist online?
Tom Cody
Momentan sind 69 Benutzer online: 1 registrierter, 0 versteckte, 68 Gäste. Der Besucherrekord liegt bei 6900 Besuchern zeitgleich online am 08.05.2026 um 11:26 Uhr.
Statistik
Dieses Forum startete am 28.04.2006 und hatte seitdem 105352683 Besucher. Es gibt insgesamt 70 Benutzer und es wurden seit Beginn 504620 Beiträge in 20618 Topics geschrieben.
Der neueste Benutzer ist CrystalVibe.