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Tipp des Monats

Juli 2019 - Monkey 3 - Sphere

Das neue Album trägt den Titel Sphere und beinhaltet 6 Tracks. Es ist im April 2019 erschienen und bereits das sechste Studioalbum der Eidgenossen. Im Schnitt veröffentlichen sie nur alle drei Jahre ein neues Werk. Man scheint es mit Ruhe und Akribie anzugehen und so klingen die Alben auch unglaublich ausgefeilt und in sich schlüssig. Kurz zusammengefasst könnte man die Musik als psychedelischen Stonerrock mit starken progressiven Elementen beschreiben.



Wiederentdeckt

Juli 2019 - The Fixx - Phantoms / GB 1984

Die auf der Scheibe enthaltenen Songs knacken nur selten die Vier-Minuten-Marke. Schnell kommt jedes Stück auf den Punkt, keine langen Intros, ausschweifende Instrumentalpassagen oder gemütliches Ausblenden. Oft wabert oder rumpelt, nicht selten leicht bedrohlich, im Hintergrund ein Synthie, während trocken geschlagene Drums, sägende Gitarre und vor allem Cy Curnins prägnante Stimme dem Song das gewisse Etwas verpassen. Dies ist trefflich zu hören auf "Woman On A Train", dem heimlichen Highlight der Scheibe.

Neu im Portal

Fanny Walked The Earth

Ähnlich wie Suzie Quatro die vor kurzem ein durchaus überzeugendes Album vorgelegt hatte, ist FWTE kein "lasst es wie anno dunnemals krachen " Album, dass dann doch am krampfhaften bemühen scheitert. Locker, ohne irgendeinem kommerziellen Druck zu unterliegen, wurden 11 Titel eingespielt, die mit recht recht überschaubaren Spielzeiten, 33 Minuten Pop-Rock vom feinsten zu Gehör bringen. Parallelen zu den ganz frühen Bangles sind nicht ganz von der Hand zu weisen, aber es gibt schlimmere Referenzen. Lockere Rocker, "Not my monkey" ergänzen sich perfekt mit "One", einem gemütlichen Schleicher, dem gegenüber der Totalausfall "It happenend here" steht.

Beach Boys - Düsseldorf, 02.07.19, Mitsubishi Electric Halle

Es ist bereits einige Monate her, dass uns unser Freund Stefan anrief. Düsseldorf, ...Beach Boys, ...ob wir Lust hätten, mitzukommen. Was sagt man in einem solchem Fall, wenn gerade einmal eine CD der Band im Regal steht? Und wenn aus der jugendlichen Sturm- und Drangzeit wohl noch einige ihrer Hits, aber ansonsten kein Album präsent ist? The Beach Boys - das ist ja nun eine Institution. Und bevor später wieder einmal gedacht wird "...wären wir doch", haben wir diesmal spontan zugesagt.

Wie sich am Ende zeigte, war unsere Entscheidung, das Konzert zu besuchen absolut richtig. Wir hätten einen tollen Abend verpasst...

Bruce Springsteen - Western Stars

Auf diesem Album erleben wir nicht den karo-hemdsärmeligen Worker, der seine Songs, unterstützt von seiner E-Street-Band, in ein paralysiertes Publikum schreit. Hier hören wir Springsteen leise und verhalten, Springsteen als famosen Storyteller. Meist spartanisch instrumentiert starten seine Geschichten, um ab und an in orchestrale Höhen zu steigen. Und - der Mann kann singen. Wenngleich ich das auf seinem Album "The Ghost of Tom Joad" bereits ahnte oder nach seinem wunderschönen Soundtrack-Song Lift Me Up bereits wusste, war ich hier ob seiner Vielfalt doch überrascht ...

CARA, Live 13.06.19 - Alter Bahnhof, Hützemert

CARA spielen traditionell angehauchten keltischen Folk, vorwiegend mit irischen und schottischen Einflüssen. Und schon bei den ersten beiden Stücken merkte man dem Quartett an, dass es viel Spaß am Musizieren hat und den Kontakt zu seinem Publikum sucht. Die gute Laune der Musiker übertrug sich dann auch ganz schnell auf das Publikum. Bereits nach zwei Stücken wurde eifrig mitgeklatscht und für besondere solistische Leistungen erntete die Band begeisterte Zwischenrufe. Kurzum: es herrschte eine ausgelassene Stimmung zu der insbesondere die fröhlichen und schwungvollen irischen Traditionals bestens passten.

Louise Lemón - A Broken Heart is an Open Heart

"...Unaufgeregt, minimalistisch, in wenigen Minuten großes gestalten, wären die Schlagworte, die mir momentan spontan einfallen. Neben der unaufdringlichen aber wirkungsvoll eingesetzten Stimme der Dame ist es der musikalische Rahmen, der mit wenigem aber um so prägnanter Akzente setzt. Hier ein düsteres Piano im finstersten Moll, dort ein kraftvoller Bass, eine verzerrt psychedelische Gitarre ganz kurz im Hintergrund oder deutlich als Leitmotiv. Um mal kurz in die Malerei abzuschweifen. Mit wenigen Pinselstrichen wurde ein ausdrucksstarkes Gemälde geschaffen!"

Lamchop - 26.04.2019 Live Funkhaus Berlin

Mit dem rein akustischen und sehr ruhigen „Flower“ verabschiedet sich dann Kurt kurz für eine Minipause, während seine Band mit dem instrumentalen Einstieg in den Longtrack „The Hustle“ vom Album „Flotus“ in einen sehr hypnotischen zweiten Teil des Konzertes startet. Mit „Gone tomorrow“ (von „Mr. M“) wird noch ein älterer Song eingeschoben bis zum fulminanten Finale das bissige „Up with people“ (von „Nixon“ aus 2000) frenetisch vom Publikum gefeiert wird.

Fazit: ein aus meiner Sicht atmosphärisch dichter Auftritt, gestützt durch ein hervorragendes neues Album, in einer absolut tollen Location. Ich bin froh, dass Kurt und ich uns nicht haben scheiden lassen – Happy ending……..

J.S. Ondara - Tales of America

Man glaubt ihm, was er singt. Nichts wirkt, auf Charts und Dollars schielend, kalkuliert, sondern scheint durchweg seinen Gefühlen und Erfahrungen zu entspringen. Inspiriert wurde er, so ist zu lesen, von seinen Vorbildern Bob Dylan, Neil Young oder Ryan Adams - allesamt Musiker, die etwas zu sagen haben. So scheint das, was er auf seinem Debutalbum hervorbringt, nicht verwunderlich.
Verwunderlich ist allenfalls die Tatsache, wie es sein kann, so jung so alt und weise zu klingen. Der Musikwelt eine solche Duftmarke vor die Füße zu werfen.

Aki Takase Japanic - Thema Prima

"Balsam für die Nerven ist die Miniatur “A Goldfish In Space“, in knapp eineinhalb Minuten unterhalten sich Saxofon, Bass und Schlagzeug miteinander, niemand stört die Drei dabei, dieser Jazz ist improvisiert und fließt sehr angenehm dahin, die Musik erinnert mich stark an skandinavischen Jazz zu Beginn der Siebziger. So Manche/r mag es als störend empfinden, wenn sich DJ IIIVibe einschaltet, ja, er „zerstört“ in der Regel auch oft eher bestehende Strukturen als dass durch seinen Einsatz etwas Gewinnbringendes entsteht, so scheint es jedenfalls zunächst, oberflächlich betrachtet..."

RPWL und Aaron Brooks Live

...Dass sie als Pink Floyd Coverband begannen, hat man immer wieder gemerkt. Musikalisch bewegen sie sich im melodiöserem Artrock, da, wo sich auch Eloy, Pendragon, Marillion etc. bewegen. Ich erwischte mich ab und an dabei, wie ich mir die Musik im ELOY-Stil vorstellte, wenn sie mal längere Instrumentalparts spielten. Die Verwandschaft dazu war stellenweise recht nah :-). Die Auswahl der T-Shirts im Publikum war bezeichnend: Arena, Roger Waters, Porcupine Tree, Transatlantic waren häufiger zu sehen, auch der Altersdurchschnitt lag bei meiner Generation, es gab aber auch jüngere (<40Jahre;-)).

Shiregreen - References

Der neueste Streich von SHIREGREEN um den Songwriter Klaus Adamaschek aus dem nordhessischen Rotenburg ist ein ganz besonderes Konzeptalbum. Denn auf „References“ huldigt Adamascheck seinen musikalischen Vorbildern und Weg- ja man kann sagen Lebensbegleitern wie JOHN FOGERTY, TOWNES VAN ZANDT, BOB DYLAN, NEIL YOUNG, LEONARD COHEN oder JOAN BAEZ. Dabei ist man jedoch nicht den einfachen Weg des Coverns gegangen, sondern Adamaschek hat selbst Songs verfasst, die nicht nur den gewürdigten Songwritern huldigen, sondern auch deren Stil abbilden und Spirit einfangen.

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