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*** *** *** *** *** *** *** *** ** ** *** Forentreffen 2020 *** ** *** *** *** *** *** *** *** *** ***

 

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Tipp des Monats

Januar 2020

Wiederentdeckt

Januar 2020 Marillion - Seasons End

Ja, dieses Album entdecke ich immer wieder neu, jetzt war es mal wieder soweit !!!! In den End 80er/Anfang 90er war ich großer Marillion/Fish Fan, war natürlich auch nicht erfreut, als der neue Sänger kam, und hatte dies auch nicht richtig wahrgenommen.(...)Durch Zufall stieß ich dann auf das Album "Seasons End" und da war das Lied. Kurz, prägnant und auf den Punkt gebracht. Ein richtiger Ohrwurm. Stark.

Neu im Portal

Atle Nymo - Solo For Trio

"Solo For Trio" ist das erste Album von Atle Nymo unter seinem eigenen Namen. Erklingt der erste Song, “Balance“, dann muss man unweigerlich an diesen typisch nordischen Sound à la Jan Garbarek denken, und grundsätzlich auch an Produktionen des Labels ECM. Mit Mats Eilertsen und Michaela Antalová stehen ihm Bassist und Schlagzeugerin zur Seite, einen ganz individuellen Sound zu schaffen. Dabei halten sich die Beiden sehr zurück als Rhythmiker, sondern wirken zumeist wesentlicher als Klanggestalter. Nur präsenter wird es in dieser Hinsicht erst mit dem dritten Track, “Round Shape“ ist nicht mehr so ruhig fließend wie die ersten beiden Titel, sondern freier in der Gestaltung, für Einige wohl schon Free Jazz.

Lost in Paris Blues Band

(...)Eine davon war eine besondere Bluessession mit illustren Gästen. Der Initiator war der französische Bluesgitarrist Paul Personne dabei hat er 2 Gitarristen dazugehol, die in der Championgs League spielen. Robben Ford und Ron "Bubleefoot" Thal.Die Lost in Paris Blues Band präsentiert sich hier sehr locker, mit bekannten und weniger bekannten Blues – und Rocksongs macht sich die Band mit viel Raum für Improvisation und Spielfreude an die Sache heran.

Jeremy Nail - Ghost Of Love

"...Sympathisch, freundlich, zugeneigt, trotz mitunter scheinbarer Emotionslosigkeit ist die Musik tatsächlich äußerst emotional geprägt. Gelegentlich sind es ein kurzer verhallter Gitarreneinsatz oder kurze Momente anderer Instrumente, die aus der Lethargie abheben.
Doch – halt! “Nothing But A Song“ ist ein ganz wenig uptempo, doch die Stimmung bleibt die gleiche schöne. Fast schon hypnotisierend begleitet uns Jeremy Nail durch seine neun Eigenkompositionen, textlich inhaltlich auch nachzuvollziehen aus den abgedruckten Texten. Gesamtheitlich betrachtet ist es eine sehr poetische Atmosphäre, die uns begleitet. Selten ist mir Ähnliches über den Weg gelaufen in den letzten Jahren. "

Shane Alexander - A Life Like Ours

Besonders die Balladen wie “Slow Goodbye“ sind besonders nahegehend, für Einige vielleicht gar am Rande von Schmacht und Schmalz. Aber schön klingt es allemal. Und hier scheint dann in der Tat möglicherweise ein früher Einfluss von Moody Blues hängen geblieben zu sein. In diesem Zusammenhang hat Shane auch eine Coverversion vorgelegt, “Nights In White Satin“. Eine eigentlich gewagte Angelegenheit, dieses Jahrhundertstück zu covern. Nun, ob es gelungen ist, mag Jede/r selbst beurteilen, ...

Tyshawn Sorey and Marilyn Crispell - The Adornment Of Time

Ja, wie soll ich diese Musik nun näher beschreiben? Die Einzelvarianten von Piano und Schlagzeug/Perkussion ergänzen sich ständig, erneuern sich, erweitern sich, schaffen Strukturen, lösen sich davon wieder, man spielt sich die Klangbälle zu, mitunter herrscht viel Ruhe, ein tupfendes Piano mit minimalistischer Ausprägung wird von einem Donnerschlag des Schlagzeuges unterbrochen. Sorey verhält sich nicht wie ein typischer Schlagzeuger, er ist nicht zwingend als Rhythmusgeber aktiv, nein, er kreiert einen Klangteppich, er schafft Atmosphäre, benutzt das Schlagzeug/die Perkussion als Klangkörper, um damit flächig mitzuwirken.

Marillion - 2019 Live im Colosseum Essen

Bereits 1985, also vor fast 35 Jahren, habe ich "mein" erstes Marillion-Konzert besucht. Das war die "Misplaced Childhood" - Tour, damals noch mit Fish am Micro. Marillion blickt also auf eine langjährige Bühnenerfahrung zurück. So verwundert es niemanden mehr, dass die Band weiß, wie ein Song dramaturgisch in Szene gesetzt und das Publikum auf Spannung gehalten wird. Dennoch schlich sich nie das Gefühl ein, dass hier etwas altbewährtes heruntergespult wird. Ganz im Gegenteil, die offensichtliche Spielfreude wurde immer wieder mit lang anhaltenden Standing Ovations belohnt, was die Band sichtlich genoss.

Taming the Shrew - Cure

So kann ein runder Retro-Rocker klingen! Auf 43 Minuten keine Langeweile. Auf den Punkt sitzende Jameinlagen, eine ausgewogene Mischung aus treibenden oder verhaltenen Songs sowie das perfekte Spiel jedes einzelnen Bandmitgliedes machen die Scheibe zu einem Genuss. Wer auf gut gemachte Rockmusik, gewürzt mit viel Hammond und einer ausdrucksstarken Stimme steht, sollte hier unbedingt einen Lauschangriff riskieren. Eine Scheibe, die sich aus der fast unüberschaubaren Masse monatlicher Neuveröffentlichungen deutlich hervorhebt. Daher: Macht die Kohle locker, kauft das Album und unterstützt damit diese Band. Auf dass ein weiteres Album erscheinen möge.

Thin Lizzy - Irische Waisenkinder

1971 war es wieder einmal John Peel (wer sonst), der mit 'Return Of The Farmer's Son' Thin Lizzy vorstellte: eine neue irische Band.., nein, eine neue IRISCHE Band. Eine ganz andere Band, als die später international erfolgreiche (und längst nicht mehr in Irland verwurzelte) Thin Lizzy.

Zwei Jahre vorher: Brush Shiels entließ Phil Lynott bei Skid Row, brachte ihm zum Trost aber noch das Bassspielen bei. der so 'verwaiste' Phil gründete damit ein Waisenhaus (Orphanage), in der auch ein alter Kumpel, Drummer Brian Downey ein Zuhause fand.

Gods & Punks - And the Celestial Ascension

"Auf der einen Seite wird die schwere Rifflastigkeit des Stoners mit einer spur Doom gewürzt. Auf der anderen Seite findet sich zeitloser Psychedelic-Sound mit fliessenden Gitarren, untermalt von einer schwebenden Hammond und einer gekonnt agierenden Rhytmusgruppe.

Der Gesang eher hoch und ein bischen klagend. Gekonnt ausgeführt, melodisch und songdienlich. Wer mit Rush oder DeWolff klar kommt dürfte hier keine Probleme haben."

Gebhard Ullmann-Hans Lüdemann-Oliver Potratz-Eric Schaefer / mikroPULS

Ullmann offenbart sich mit seinem Spiel als einer der derzeitig interessantesten Saxofonisten der deutschen Jazz-Szene. Dabei blieb der nun auch schon über sechzigjährige Musiker merkwürdigerweise eher im Schatten, trotz bisher einiger verliehener Auszeichnungen. Für mich bestimmt er den Sound dieser Platte, "mikroPULS", recht prägend durch seinen individuellen Stil. Und dann das oft verstimmt klingende Piano, denn nur dadurch wird dieses „schräge“ Element des Mikrotonalen einbezogen, mitunter spüre ich dadurch auch eine Nähe zu Aufnahmen von George Russell aus den Sechzigern und Siebzigern.

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