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Tipp des Monats

Mai 2019 - THE CLAYPOOL LENNON DELIRIUM - SOUTH OF REALITY

Lennon? Kommt da tatsächlich der Name Lennon im Bandnamen vor? Moment einmal. Gab es da mal nicht einen berühmten Musiker der auch diesen Namen trug? Richtig! Und dieser Lennon hier heißt Sean mit Vornamen und war 5 als sein Vater in New York erschossen wurde. Jetzt ist er 43 und macht seit 2015 gemeinsame Sache, sprich Musik, mit Les Claypool, Bassist und hauptberuflich tätig für die amerikanische Alternative Metal-Band „Primus“. Beide fühlen sich den 60ern/70ern sehr nahe und hier im besonderen der psychedelischen Musik. Schon auf ihrem ersten Album „Monolith of Phobos“ (2016) deuteten sie an, dass von ihnen noch zu hören sein wird. Dieses Versprechen lösen sie nun mit dem im Februar erschienenen „South of Reality“ ein.

Wiederentdeckt

Mai 2019 - The Marschall Brothers Band

Jahrelang einem Titel hinterhergejagt, wo ich der Meinung war, er wäre von der Marschall Tucker Band. Welch ein Irrtum, was sich erst später herausstellte und an Hand meiner Kladde selbst verschuldet war. :devil: Irgendwann in den 70er Jahren im Radio aufgenommen, verschwand im Laufe der Jahre diese Aufnahme von der Bildoberfläche. Bis ich vor einigen Wochen in einem Umzugskarton alte Cassetten wiederfand und ich mich dran machte diverse Aufnahmen durchzuhören und...Wiederentdeckt!

Aber allen Bekannten die ich den Song vorspielte winkten zumindest was die Marschall Tucker Band anbelangt ab. Auch ich war mir sicher, das ich damals eine falsche Notiz anfertigte.

Neu im Portal

Lamchop - 26.04.2019 Live Funkhaus Berlin

Mit dem rein akustischen und sehr ruhigen „Flower“ verabschiedet sich dann Kurt kurz für eine Minipause, während seine Band mit dem instrumentalen Einstieg in den Longtrack „The Hustle“ vom Album „Flotus“ in einen sehr hypnotischen zweiten Teil des Konzertes startet. Mit „Gone tomorrow“ (von „Mr. M“) wird noch ein älterer Song eingeschoben bis zum fulminanten Finale das bissige „Up with people“ (von „Nixon“ aus 2000) frenetisch vom Publikum gefeiert wird.

Fazit: ein aus meiner Sicht atmosphärisch dichter Auftritt, gestützt durch ein hervorragendes neues Album, in einer absolut tollen Location. Ich bin froh, dass Kurt und ich uns nicht haben scheiden lassen – Happy ending……..

J.S. Ondara - Tales of America

Man glaubt ihm, was er singt. Nichts wirkt, auf Charts und Dollars schielend, kalkuliert, sondern scheint durchweg seinen Gefühlen und Erfahrungen zu entspringen. Inspiriert wurde er, so ist zu lesen, von seinen Vorbildern Bob Dylan, Neil Young oder Ryan Adams - allesamt Musiker, die etwas zu sagen haben. So scheint das, was er auf seinem Debutalbum hervorbringt, nicht verwunderlich.
Verwunderlich ist allenfalls die Tatsache, wie es sein kann, so jung so alt und weise zu klingen. Der Musikwelt eine solche Duftmarke vor die Füße zu werfen.

Aki Takase Japanic - Thema Prima

"Balsam für die Nerven ist die Miniatur “A Goldfish In Space“, in knapp eineinhalb Minuten unterhalten sich Saxofon, Bass und Schlagzeug miteinander, niemand stört die Drei dabei, dieser Jazz ist improvisiert und fließt sehr angenehm dahin, die Musik erinnert mich stark an skandinavischen Jazz zu Beginn der Siebziger. So Manche/r mag es als störend empfinden, wenn sich DJ IIIVibe einschaltet, ja, er „zerstört“ in der Regel auch oft eher bestehende Strukturen als dass durch seinen Einsatz etwas Gewinnbringendes entsteht, so scheint es jedenfalls zunächst, oberflächlich betrachtet..."

RPWL und Aaron Brooks Live

...Dass sie als Pink Floyd Coverband begannen, hat man immer wieder gemerkt. Musikalisch bewegen sie sich im melodiöserem Artrock, da, wo sich auch Eloy, Pendragon, Marillion etc. bewegen. Ich erwischte mich ab und an dabei, wie ich mir die Musik im ELOY-Stil vorstellte, wenn sie mal längere Instrumentalparts spielten. Die Verwandschaft dazu war stellenweise recht nah :-). Die Auswahl der T-Shirts im Publikum war bezeichnend: Arena, Roger Waters, Porcupine Tree, Transatlantic waren häufiger zu sehen, auch der Altersdurchschnitt lag bei meiner Generation, es gab aber auch jüngere (<40Jahre;-)).

Shiregreen - References

Der neueste Streich von SHIREGREEN um den Songwriter Klaus Adamaschek aus dem nordhessischen Rotenburg ist ein ganz besonderes Konzeptalbum. Denn auf „References“ huldigt Adamascheck seinen musikalischen Vorbildern und Weg- ja man kann sagen Lebensbegleitern wie JOHN FOGERTY, TOWNES VAN ZANDT, BOB DYLAN, NEIL YOUNG, LEONARD COHEN oder JOAN BAEZ. Dabei ist man jedoch nicht den einfachen Weg des Coverns gegangen, sondern Adamaschek hat selbst Songs verfasst, die nicht nur den gewürdigten Songwritern huldigen, sondern auch deren Stil abbilden und Spirit einfangen.

Black Lung - Ancients

"...Das Songmaterial ist darüber hinaus ohnehin über jeden Zweifel erhaben, sei es beim psychedelischen Kraftfutter Mother Of The Sun, dem klassisch angelegten, mit Post Rock Elementen verfeinerten Titelstück, dem spaceigen Gone oder dem mit Tony Iommi-Gedächtnisriffs versehenen Voices.

Dazu der charismatische Sänger Dave Cavalier mit seiner beseelten Performance, fertig ist ein Album, das das Zeug zu einem modernen Klassiker hat."

Kuhn Fu - Chain The Snake

"...“Oswaldo's Waltz“ ist ein wenig anders geprägt. Ein stoischer langsamer dumpfer Rhythmus schleicht sich durch den Song, fast schon dem Trommelschlag nordamerikanischer Ureinwohner folgend, dazu krächzende Klänge der Klarinette, eingeworfene Entwürfe der Gitarre, alles in einem in Trance versetzenden Modus. “Wolf's Muckenkogel“ lässt aufgrund des Trommelns zunächst einen bevorstehenden Surf-Song vermuten, bis dann ein Chor, der einen Gegenentwurf zum Chor der Don Kosaken vorstellen könnte, die Stimmung an sich reißt, die melancholische Melodie dann aber von der Gitarre aufgegriffen wird."

Monza - Der Tag an dem Berge aus dem Himmel wuchsen

Na also, es geht doch. Auch mit deutschen Texten kann man Musik machen, die nicht nach miefigem Deutschrock, Betroffenheitsgeschwurbel oder gar schlecht kaschiertem Schlagerpop klingt. MONZA aus München klatschen dem Hörer ihre Vorboten der Apokalypse ins Gesicht, wütend, nachdenklich, brachial. Zwischen Noise, Post Punk und Hardcore angesiedelt, werden hier Gitarrenwände übereinandergetürmt, mit elektronischen, mitunter verstörenden Sounds garniert und mit sattem Groove vorangepeitscht, während die Texte herausgeschrien werden.

Vola - Applause Of A Distant Crowd

VOLA fahren eine klare Linie, die schon jetzt, aber mit Sicherheit in ein paar Jahren garantiert, dass man die Band nach wenigen Momenten des Hörens erkennt. Wem also Anathema zu sehr gleichförmig geworden sind und wer Porcupine Tree nachtrauert und sich an neueren Bands wie Haken herangemacht hat sollte hier unbedingt ein oder sogar besser zwei Ohren riskieren. Ich behaupte: Wer den Opener "We Are Thin Air" in sein Herz schließt, der wird das ganze Album mögen.

Motorpsycho: The Crucible

Das Titelstück bietet in seinen über zwanzig Minuten alles, was der MOTORPSYCHO Fan so liebt – fulminante Basshooks, knarzenden Hard Rock durchdrungen von Retro Prog, eine Handvoll nahezu psychotischer Sounds und einen faszinierenden Spannungsaufbau bis zum Finale furioso. Auch hier schimmern einige crimsoneske Momente durch – ein echter Monstersong und kongenialer Höhepunkt und Abschluss dieses Albums.

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