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Tipp des Monats

April 2019 - Devin Townsend-Empath

"Ein Genie beherrscht das Chaos! Wie sonst schafft man es Musical, Blast Beats und Extreme Prog-Metal in einem Titel logisch zusammengefügt zu integrieren? Würde „Jesus Christ Superstar“ im Jahr 2019 neu arrangiert wie „Evermore“ klingen? Ein zu Anfang „harmloser“ Pop Song (Sprite) wie ihn auch die Imagine Dragons nicht besser hinbekommen hätten, kann natürlich nicht friedlich den Ohren schmeicheln. Darum wird ein wenig Freddie Mercury(Barcelona) hinzugefügt, garniert mit kleineren elektronischen Spielereien und dazu eine Kindermelodie! Passt und wackelt nicht! Wenn morgen zu lesen wäre, dass Frank Zappa auferstanden ist und in Vancouver eine überschwängliche Laudatio auf Devin Townsend hält, ich würde es glauben! "

Wiederentdeckt

April 2019 - Slamhound Hunters - Private Jungle


Null Durchhänger, schweißtreibend, groovend mit einigen Entspannungsmomenten. Eine Scheibe, die auch nach 30 Jahren keine Patina angesetzt hat. Wer braucht schon eine auf höchste Klangqualität getrimmte Scheibe, wenn Werke wie diese selbst aus dem übelsten Kofferradio noch für wohlige Schauer sorgen? OK, aus bassträchtigen Tröten rummst es noch ein wenig gewaltiger, die Luft vibriert auch körperlich spürbar. Ein zusätzlicher Spaßeffekt - aber bei dieser Scheibe reicht auch der Ghettoblaster.


Neu im Portal

RPWL und Aaron Brooks Live

...Dass sie als Pink Floyd Coverband begannen, hat man immer wieder gemerkt. Musikalisch bewegen sie sich im melodiöserem Artrock, da, wo sich auch Eloy, Pendragon, Marillion etc. bewegen. Ich erwischte mich ab und an dabei, wie ich mir die Musik im ELOY-Stil vorstellte, wenn sie mal längere Instrumentalparts spielten. Die Verwandschaft dazu war stellenweise recht nah :-). Die Auswahl der T-Shirts im Publikum war bezeichnend: Arena, Roger Waters, Porcupine Tree, Transatlantic waren häufiger zu sehen, auch der Altersdurchschnitt lag bei meiner Generation, es gab aber auch jüngere (<40Jahre;-)).

Shiregreen - References

Der neueste Streich von SHIREGREEN um den Songwriter Klaus Adamaschek aus dem nordhessischen Rotenburg ist ein ganz besonderes Konzeptalbum. Denn auf „References“ huldigt Adamascheck seinen musikalischen Vorbildern und Weg- ja man kann sagen Lebensbegleitern wie JOHN FOGERTY, TOWNES VAN ZANDT, BOB DYLAN, NEIL YOUNG, LEONARD COHEN oder JOAN BAEZ. Dabei ist man jedoch nicht den einfachen Weg des Coverns gegangen, sondern Adamaschek hat selbst Songs verfasst, die nicht nur den gewürdigten Songwritern huldigen, sondern auch deren Stil abbilden und Spirit einfangen.

Black Lung - Ancients

"...Das Songmaterial ist darüber hinaus ohnehin über jeden Zweifel erhaben, sei es beim psychedelischen Kraftfutter Mother Of The Sun, dem klassisch angelegten, mit Post Rock Elementen verfeinerten Titelstück, dem spaceigen Gone oder dem mit Tony Iommi-Gedächtnisriffs versehenen Voices.

Dazu der charismatische Sänger Dave Cavalier mit seiner beseelten Performance, fertig ist ein Album, das das Zeug zu einem modernen Klassiker hat."

Kuhn Fu - Chain The Snake

"...“Oswaldo's Waltz“ ist ein wenig anders geprägt. Ein stoischer langsamer dumpfer Rhythmus schleicht sich durch den Song, fast schon dem Trommelschlag nordamerikanischer Ureinwohner folgend, dazu krächzende Klänge der Klarinette, eingeworfene Entwürfe der Gitarre, alles in einem in Trance versetzenden Modus. “Wolf's Muckenkogel“ lässt aufgrund des Trommelns zunächst einen bevorstehenden Surf-Song vermuten, bis dann ein Chor, der einen Gegenentwurf zum Chor der Don Kosaken vorstellen könnte, die Stimmung an sich reißt, die melancholische Melodie dann aber von der Gitarre aufgegriffen wird."

Monza - Der Tag an dem Berge aus dem Himmel wuchsen

Na also, es geht doch. Auch mit deutschen Texten kann man Musik machen, die nicht nach miefigem Deutschrock, Betroffenheitsgeschwurbel oder gar schlecht kaschiertem Schlagerpop klingt. MONZA aus München klatschen dem Hörer ihre Vorboten der Apokalypse ins Gesicht, wütend, nachdenklich, brachial. Zwischen Noise, Post Punk und Hardcore angesiedelt, werden hier Gitarrenwände übereinandergetürmt, mit elektronischen, mitunter verstörenden Sounds garniert und mit sattem Groove vorangepeitscht, während die Texte herausgeschrien werden.

Vola - Applause Of A Distant Crowd

VOLA fahren eine klare Linie, die schon jetzt, aber mit Sicherheit in ein paar Jahren garantiert, dass man die Band nach wenigen Momenten des Hörens erkennt. Wem also Anathema zu sehr gleichförmig geworden sind und wer Porcupine Tree nachtrauert und sich an neueren Bands wie Haken herangemacht hat sollte hier unbedingt ein oder sogar besser zwei Ohren riskieren. Ich behaupte: Wer den Opener "We Are Thin Air" in sein Herz schließt, der wird das ganze Album mögen.

Motorpsycho: The Crucible

Das Titelstück bietet in seinen über zwanzig Minuten alles, was der MOTORPSYCHO Fan so liebt – fulminante Basshooks, knarzenden Hard Rock durchdrungen von Retro Prog, eine Handvoll nahezu psychotischer Sounds und einen faszinierenden Spannungsaufbau bis zum Finale furioso. Auch hier schimmern einige crimsoneske Momente durch – ein echter Monstersong und kongenialer Höhepunkt und Abschluss dieses Albums.

Clementine - Letting Go, That’s Freedom

Mit einem Song von Mimi & Richard Farina startet die Platte, sanft schwingende Latin-angehauchte Musik, bei der Clementine sogleich ihre prägnante Stimme einsetzen kann, ein verheißungsvoller Auftakt, in der Tat. Und so reihen sich verschiedene Stimmungen aneinander und stets versteht es die Protagonistin, den jeweiligen Songs durch ihre Wandlungsfähigkeit leidenschaftlichen Ausdruck zu verleihen, kraftvoll, melancholisch, wehmütig, romantisch und stets sehr individuell geprägt, so ist es zum Beispiel “50 Years“, dass mit keltischem Charme glänzt, mit einem herrlichen Vibrato in der Stimme.

The Vegabonds - V

Im zehnten Jahr ihres Bestehens liefern die Jungs aus Nashville mit „V“ ihr…äh…viertes Album ab. Aber bevor einer Scherze über die mathematischen Fähigkeiten der Hillbillies absondert – vielleicht steht das „V“ ja auch für The Vegabonds. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als Alternative Southern Rock, wofür vor allem die wirklich vorzügliche Gitarrenarbeit von Richard Forehand verantwortlich zeichnet, der diese Portion Südstaaten miteinbringt. Ich würde es eher als eine schön abgehangene, wohlschmeckende Mischung aus Americana, Country Rock und eben Southern bezeichnen.

Patti Smith - Outside Society

Aus den 70er Jahren kennt man die Songs. Vom Debüt Horses (Gloria) über Easter (Because the Night) bis hin zu Wave (Frederic) oder Klassiker wie Pissing in the River, Dancing Barefoot usw, ...dazu brauch ich nichts schreiben, alles tolle ergreifende Lieder.
Interessant sind auch die „neueren“ Songs wie die Hymne „People Have a Power“ vom 1988er Dream of Life Album (übrigens sehr empfehlenswert), quillt die Stärke dieser Frau aus dem Player. Es wirkt wie ein Energy Drink. Die Duette; „Trampin“ ein traditional, singt Patti mit Ihrer Tochter Jesse, sehr meditativ und Glitter in they Eyes, sang sie mit Michael Stipes von REM zusammen.

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