Parallels - Exodus

Ich denke, Freunde des Prog Rocks sollten an "Exodus" ihre Freude haben...

 
firebyrd
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Parallels - Exodus

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Gepostet: 09.05.2024 - 17:36 Uhr  ·  #1
Parallels - Exodus

Bei der Band Parallels handelt es sich um eine schwedische Formation aus dem Genre Prog Rock. Grundsätzlich ist es ein Trio, doch für das Debütalbum "Exodus" hat man einige Gäste eingeladen, um diesen vollen Sound zu produzieren.

Ja, und so ist es gelungen, Musik zu schaffen, die sich ganz im Sinne der langen Geschichte des Prog Rocks bewegt und daher auch viel Raum für Assoziationen bietet. Angefangen von Genesis und Yes bis hin zu modernen Ausprägungen durch Bands wie Dream Theater purzeln stilistisch die Begriffe Neo Prog, Post Rock, Symphonic Prog oder Canterbury durch die Songs. Aufgebaut auf Gitarren und Keyboards bin ich gedanklich jedoch eher in früheren Jahren des Progs, besonders eigentlich in den Achtzigern, auch an Pink Floyd und deren ruhige Songs muss ich mitunter denken.

Inhaltlich soll sich das Album um Ereignisse rund um Krieg handeln, so liest man auf dem Cover wie folgt: "In a classic concept album format, 'Exodus' tells the tale of a young couple facing war." Möglicherweise soll das auch ein Hinweis auf den Krieg in der Ukraine sein, das von einem Pärchen gesprochene Intro (und später das Outro) wurde wohl in ukrainischer Sprache vorgetragen. Das Thema wird mit entsprechend dramatisch klingenden Passagen umgesetzt, technisch von guten Musikern einwandfrei umgesetzt, gesanglich gut unterstützt, und stets mit vollem und breitem Sound ausgestattet. Auf zwei Songs wird die Band von Maria Kirilov als Leadvokalistin unterstützt und der Einsatz einer Flöte auf zwei weiteren Stücken sorgt ebenfalls für Abwechslung, so ist "Fields Of Despair" ohnehin ein recht komplexes und irgendwie ganz typisches Stück aus dem Prog-Bereich, aber auch wieder wesentlich "old school"-beeinflusst.

Ich denke, Freunde des Prog Rocks sollten an "Exodus" ihre Freude haben. Das Rad wurde zwar nicht neu erfunden, es finden sich halt viele typische Elemente, und das mag nach "Nummer Sicher" klingen, doch was ist daran auszusetzen, wenn man Freude an diesem Sound haben kann...Und dieser Sound ist letztlich rasch zugänglich und abwechslungsreich, weist ein gutes Timing auf und so wirkt die Musik letztlich wie aus einem Guss.

Ulrik Arturén (lead vocals and bass)
Anders Börjesson (guitar and vocals)
Torbjörn Carlsson (keyboards)
Maria Kirilov (lead vocals - #3, 6)
Michael Bielinski (bass - #11)
Jonas Jönsson (drums - #1-3, 5)
Mauritz Petersson (drums -#11)
Stina Wernersson (flute - #5, 6)
Lotta Arturén (vocals - #5, 7)
Maria Skoglund (vocals - #5, 7)

1 The Beginning (6:14)
2 The Escape (5:52)
3 You’ve Got To Run (6:03)
4 One More Road (5:10)
5 Fields Of Despair (6:50)
6 How Can This Even Be? (5:22)
7 Not Alone Pt.1 (8:49)
8 Forgotten (4:10)
9 Darkness (4:18)
10 Sea Of Death (2:45)
11 Say Hello (Solid Ground) (7:55)
12 Not Alone Pt.2 (4:06)

holger_fischer
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Re: Parallels - Exodus

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Gepostet: 10.05.2024 - 10:35 Uhr  ·  #2
Zitat geschrieben von firebyrd

Parallels - Exodus
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purzeln stilistisch die Begriffe Neo Prog, Post Rock, Symphonic Prog oder Canterbury durch die Songs.
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Du hast dich ja seinerzeit in dem Beitrag forum/topic.php?t=34421 über die Begriffe eingehend geäußert.
Ich zitiere dich mal: Aber - bitte, was ist denn nun "Post Rock"??? War der Rock tot und ist danach wieder auferstanden? :devil:
Man sollte die Begriffe nicht so ernst nehmen. Sie helfen aber manchmal dabei eine Musik zu beschreiben und dem Leser vielleicht die Möglichkeit zu geben, sich eine bessere Vorstellung von ihr zu machen, wenn er artverwandte Bands kennt.
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