Hölle und Teufel, ...ist das lange her
OK, dann man tau.
Mit 14 habe ich meine Berufsausbildung begonnen. Klar, wer mit 14 schon malocht, hat auch mehr Ausgang und Freiheiten. Papa gab's keinen, Mama war sehr großzügig. Nicht monetär, das war sehr knapp, aber freizeitmäßig. Kleine Anmerkung: Im ersten Lehrjahr gab's 75 DM in der Tüte, im zweiten LJ 100 DM und im dritten LJ 125 DM. Alles wurde abgegeben, dafür gab es dann ein Taschengeld.
So ging es bereits mit 14 in die ersten harmlosen und improvisierten Jugenddiscos. Meist in irgendeinem Keller eines Jugendheims. Davon gab es seinerzeit einige in Viersen. Sei es im damals berüchtigten Ortsteil Viersen-Rahser oder aber in der Innenstadt. In der auch das OT-Marienheim lag, in dem ich erste Konzerterfahrungen sammeln konnte. Neben Flipper, Billardtisch, Spielecken gab es dort auch einen großen Veranstaltungssaal. Mittwochs und Samstags Disco, ab und zu eben auch Livemusik. Ging man rein in den Saal, war geradeaus die Bühne. In der rechten Wand, dahinter eine recht große Küche, eine Durchreiche. Während Veranstaltungen konnten dort diverse Getränke oder kleine Häppchen, meist Bockwurst oder Frikos, jeweils mit viiiiiel Senf, geordert werden.
Schätzungsweise war ich irgendwo zwischen 14 und 17, als ich die erste Livekapelle erlebte. Verdamp lang her - so genau weiß ich das nicht mehr. Egal, ...das war so in etwa die Zeit, in der sich germanische Mannen auf den Weg machten, die Musik, die sich heute (...damals auch schon???) Krautrock nennt, auf den Weg zu bringen. Seinerzeit, also ca. 69/70, noch ohne Kultstatus, tingelten sie noch durch die Lande und machten auch in diversen Lokalitäten halt, die auch duch Jungspunde besucht wurden.
So kann es also ohne weiteres sein, dass mein erstes Konzerterlebnis mit den seinerzeit tingelnden Birth Control, Grobschnitt, Kin Ping Me oder wie die alle hießen war. Weiß ich nicht mehr, ist auch egal - wichtig war, cool zu wirken und den Mädels zu imponieren. Das funzte prima in der schummrigen Marienheim-Arena. Meist saß man auf dem Boden, wog sich in der Musik, heimlich die Blicke umherschickend, dabei immer cool und, was die Musik betraf, immer wissend wirkend (wahrscheinlich waren 60-70% der Jungs mit der gleichen Masche unterwegs
)
Nun denn. Ob ich eine der gerade erwähnten Truppen gesehen habe, weiß ich nicht. Wen ich allerdings tatsächlich gesehen hatte, war die aus Mönchengladbach herangetingelte Band WALLENSTEIN. Wohlgemerkt, ...gesehen, auch ein wenig gehört, war aber nicht wichtig. Siehe oben. Ob WALLENSTEIN den von mir eingestellten Song gespielt hat, weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall muss es ein sehr früher Song der Band gewesen sein, schließlich war das in der Ecke 1968-1970. Sicher bin ich lediglich, dass es vor 1973 gewesen sein muss, denn im Januar dieses Jahres machte ich mich auf den Weg nach Böblingen, die Bundeswehr rief.
Heute weiß ich nicht einmal mehr, was mein erstes "großes" Konzert war. Meine seinerzeit gesammelten Konzertkarten sind irgenwann im Nirvana verschwunden. Ich schätze, das erste große Konzert müsste 1978 die Earth Band mit "Watch" gewesen sein. Im Gegensatz zu "früher" ging es da tatsächlich um die Musik. Cool umherschweifende Blicke waren passè.
OK, dann man tau.
Mit 14 habe ich meine Berufsausbildung begonnen. Klar, wer mit 14 schon malocht, hat auch mehr Ausgang und Freiheiten. Papa gab's keinen, Mama war sehr großzügig. Nicht monetär, das war sehr knapp, aber freizeitmäßig. Kleine Anmerkung: Im ersten Lehrjahr gab's 75 DM in der Tüte, im zweiten LJ 100 DM und im dritten LJ 125 DM. Alles wurde abgegeben, dafür gab es dann ein Taschengeld.
So ging es bereits mit 14 in die ersten harmlosen und improvisierten Jugenddiscos. Meist in irgendeinem Keller eines Jugendheims. Davon gab es seinerzeit einige in Viersen. Sei es im damals berüchtigten Ortsteil Viersen-Rahser oder aber in der Innenstadt. In der auch das OT-Marienheim lag, in dem ich erste Konzerterfahrungen sammeln konnte. Neben Flipper, Billardtisch, Spielecken gab es dort auch einen großen Veranstaltungssaal. Mittwochs und Samstags Disco, ab und zu eben auch Livemusik. Ging man rein in den Saal, war geradeaus die Bühne. In der rechten Wand, dahinter eine recht große Küche, eine Durchreiche. Während Veranstaltungen konnten dort diverse Getränke oder kleine Häppchen, meist Bockwurst oder Frikos, jeweils mit viiiiiel Senf, geordert werden.
Schätzungsweise war ich irgendwo zwischen 14 und 17, als ich die erste Livekapelle erlebte. Verdamp lang her - so genau weiß ich das nicht mehr. Egal, ...das war so in etwa die Zeit, in der sich germanische Mannen auf den Weg machten, die Musik, die sich heute (...damals auch schon???) Krautrock nennt, auf den Weg zu bringen. Seinerzeit, also ca. 69/70, noch ohne Kultstatus, tingelten sie noch durch die Lande und machten auch in diversen Lokalitäten halt, die auch duch Jungspunde besucht wurden.
So kann es also ohne weiteres sein, dass mein erstes Konzerterlebnis mit den seinerzeit tingelnden Birth Control, Grobschnitt, Kin Ping Me oder wie die alle hießen war. Weiß ich nicht mehr, ist auch egal - wichtig war, cool zu wirken und den Mädels zu imponieren. Das funzte prima in der schummrigen Marienheim-Arena. Meist saß man auf dem Boden, wog sich in der Musik, heimlich die Blicke umherschickend, dabei immer cool und, was die Musik betraf, immer wissend wirkend (wahrscheinlich waren 60-70% der Jungs mit der gleichen Masche unterwegs
)
Nun denn. Ob ich eine der gerade erwähnten Truppen gesehen habe, weiß ich nicht. Wen ich allerdings tatsächlich gesehen hatte, war die aus Mönchengladbach herangetingelte Band WALLENSTEIN. Wohlgemerkt, ...gesehen, auch ein wenig gehört, war aber nicht wichtig. Siehe oben. Ob WALLENSTEIN den von mir eingestellten Song gespielt hat, weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall muss es ein sehr früher Song der Band gewesen sein, schließlich war das in der Ecke 1968-1970. Sicher bin ich lediglich, dass es vor 1973 gewesen sein muss, denn im Januar dieses Jahres machte ich mich auf den Weg nach Böblingen, die Bundeswehr rief.
Heute weiß ich nicht einmal mehr, was mein erstes "großes" Konzert war. Meine seinerzeit gesammelten Konzertkarten sind irgenwann im Nirvana verschwunden. Ich schätze, das erste große Konzert müsste 1978 die Earth Band mit "Watch" gewesen sein. Im Gegensatz zu "früher" ging es da tatsächlich um die Musik. Cool umherschweifende Blicke waren passè.
unterwegs. Da kann ich nicht mithalten. Man hätte mich hier durchaus mit einem Beitrag schnell entlarven können, schilderte ich mein erstes Konzerterlebnis doch bereits im Oktober 2019 in der Rubrik "Wiederentdeckt". Hat sich natürlich wieder keiner gemerkt.
Daher mache ich es mir mal einfach und übertrage das seinerzeit verfasste:
bei mir ist es einfach
"Don`t Ha Ha", "Jack The Ripper" und "Yockomo" habe ich bereits früh gehört. Meine Schwester (Jahrgang 1948) hat diese Singles gehabt und ich war immer dann am Plattenspieler, wenn sie nicht da war.
Sie hat im übrigen die Gruppe auch live gesehen, nach ihren Angaben so 1965 oder 1966 .