Der Opener „The unknown door“ beginnt tragend, fast gemächlich und ohne die oftmals Brettharten Gitarren Riffs. Das ist aber in Anbetracht des musikalischen Aufbaus sehr gut.
Gegen Mitte der 23 Minuten kommen Synth und Gitarrenparts hinzu, was der Dramaturgie durchaus förderlich ist. Der Gesang von Nicholls führt das Thema und ist nicht wie oftmals zu dominant. Die Solis der Gitarren sind sehr melodisch, um gelegentlich durch tolle Tempi und Themenwechsel unterbrochen oder begleitet zu werden.
Ja, es bietet durchaus auch Ecken und Kanten, die im Prog ja bekanntlich nicht fehlen sollten. Instrumente und Vocals gehen hier eine perfekte Symbiose ein – wunderbar!