Man könnte vielleicht sagen: "Anathema auf Sparflamme". Hieraus ergibt sich für mich vielleicht auch schon der einzige Kritikpunkt. Ein wenig Abwechslung hätte dem Album sicher gut getan. Überwiegend sanfte Melodien werden nur hin und wieder durch kraftvollere Töne durchbrochen. Allerdings hat dieses Album ja den Titel "Monochrome"; und unter eben diesem Gesichtspunkt, eine einzige Klangfarbe zu verwenden, ist es perfekt gelungen. Dieser einheitliche musikalische Stil - und damit auch die erzeugte Stimmung und Atmosphäre - zieht sich konsequent durch die sieben Stücke. Das Klavier und Cavanaghs eindringlich berührender Gesang sind dabei die zentralen Elemente des Albums.