"The Divine Comedy" könnte angesichts der exzellenten und abwechslungsreichen Kompositionen von Gitarrist Paolo Viani ein absolutes Meisterwerk sein, wenn… ja wenn da nicht der Sänger Alexis D'Este wäre. Es ist beinah schon tragisch zu nennen, daß D'Este im Vergleich zu seinen Kollegen an den Musikinstrumenten allenfalls Amateurniveau aufweist. Ich habe selten ein Album gehört, das deshalb einen so zwiespältigen Eindruck hinterläßt. Auf der einen Seite die mehr als ausgezeichnete Musik, auf der anderen Seite der zu dünne Gesang von Alexis D'Este, dessen Stimme, die in den höheren Lagen seltsam schräg daneben liegt, einfach nicht zum epischen Umfang der Musik passen will. Hinzu kommt noch, daß D'Estes Englisch nicht gerade sehr akzentfrei rüberkommt.