„Stormbringer“ (1974) ist ein faszinierendes Dokument einer Band im Wandel und ein absolutes Highlight der Mark-III-Ära. Während der Vorgänger „Burn“ noch die Brücke zum klassischen Hardrock schlug, entfaltet Deep Purple hier eine soulige, fast schon funkige Eleganz, die das Album zeitlos macht.
Das Zusammenspiel von David Coverdale und Glenn Hughes erreicht hier seinen Zenit. Die Mischung aus Coverdales bluesigem Bariton und Hughes’ souligen hohen Registern verleiht Songs wie „Holy Man“ oder „You Can't Do It Right“ eine emotionale Tiefe, die man im Hardrock selten findet.