Deep Purple - Stormbringer
„Stormbringer“ (1974) ist ein faszinierendes Dokument einer Band im Wandel und ein absolutes Highlight der Mark-III-Ära. Während der Vorgänger „Burn“ noch die Brücke zum klassischen Hardrock schlug, entfaltet Deep Purple hier eine soulige, fast schon funkige Eleganz, die das Album zeitlos macht.
Hier sind die Gründe, warum „Stormbringer“ in jede gut sortierte Rock-Sammlung gehört:
• Vokale Brillanz: Das Zusammenspiel von David Coverdale und Glenn Hughes erreicht hier seinen Zenit. Die Mischung aus Coverdales bluesigem Bariton und Hughes’ souligen hohen Registern verleiht Songs wie „Holy Man“ oder „You Can't Do It Right“ eine emotionale Tiefe, die man im Hardrock selten findet.
• Musikalische Offenheit: Die Band traute sich, Genregrenzen zu sprengen. Der Titelsong „Stormbringer“ bietet zwar noch das gewohnte, kraftvolle Riffing, doch Stücke wie „Love Don't Mean a Thing“ bringen einen unwiderstehlichen Groove und R&B-Einflüsse ein, die zeigen, wie wandlungsfähig die Musiker waren.
• Jon Lords Meisterschaft: Lord beweist einmal mehr, warum er der König der Hammond-Orgel ist. Seine Keyboards bilden das atmosphärische Fundament, das perfekt mit den (wenn auch reduzierteren) Gitarrenparts von Ritchie Blackmore harmoniert.
• Der krönende Abschluss: Mit „Soldier of Fortune“ enthält das Album eine der schönsten und melancholischsten Balladen der Rockgeschichte. Coverdales Stimme trägt den Hörer durch eine zeitlose Melodie, die auch Jahrzehnte später nichts von ihrer Gänsehaut-Garantie verloren hat.
Fazit: „Stormbringer“ ist kein typisches Heavy-Rock-Album, sondern ein mutiges, atmosphärisches Kunstwerk. Es zeigt eine Band, die keine Angst davor hatte, ihren Sound mit Soul und Funk zu infizieren, ohne dabei ihre Identität zu verlieren. Ein unterbewertetes Juwel, das bei jedem Durchgang neue Facetten offenbart.
Musik 13/15
Klang 12/15
„Stormbringer“ (1974) ist ein faszinierendes Dokument einer Band im Wandel und ein absolutes Highlight der Mark-III-Ära. Während der Vorgänger „Burn“ noch die Brücke zum klassischen Hardrock schlug, entfaltet Deep Purple hier eine soulige, fast schon funkige Eleganz, die das Album zeitlos macht.
Hier sind die Gründe, warum „Stormbringer“ in jede gut sortierte Rock-Sammlung gehört:
• Vokale Brillanz: Das Zusammenspiel von David Coverdale und Glenn Hughes erreicht hier seinen Zenit. Die Mischung aus Coverdales bluesigem Bariton und Hughes’ souligen hohen Registern verleiht Songs wie „Holy Man“ oder „You Can't Do It Right“ eine emotionale Tiefe, die man im Hardrock selten findet.
• Musikalische Offenheit: Die Band traute sich, Genregrenzen zu sprengen. Der Titelsong „Stormbringer“ bietet zwar noch das gewohnte, kraftvolle Riffing, doch Stücke wie „Love Don't Mean a Thing“ bringen einen unwiderstehlichen Groove und R&B-Einflüsse ein, die zeigen, wie wandlungsfähig die Musiker waren.
• Jon Lords Meisterschaft: Lord beweist einmal mehr, warum er der König der Hammond-Orgel ist. Seine Keyboards bilden das atmosphärische Fundament, das perfekt mit den (wenn auch reduzierteren) Gitarrenparts von Ritchie Blackmore harmoniert.
• Der krönende Abschluss: Mit „Soldier of Fortune“ enthält das Album eine der schönsten und melancholischsten Balladen der Rockgeschichte. Coverdales Stimme trägt den Hörer durch eine zeitlose Melodie, die auch Jahrzehnte später nichts von ihrer Gänsehaut-Garantie verloren hat.
Fazit: „Stormbringer“ ist kein typisches Heavy-Rock-Album, sondern ein mutiges, atmosphärisches Kunstwerk. Es zeigt eine Band, die keine Angst davor hatte, ihren Sound mit Soul und Funk zu infizieren, ohne dabei ihre Identität zu verlieren. Ein unterbewertetes Juwel, das bei jedem Durchgang neue Facetten offenbart.
Musik 13/15
Klang 12/15
Vielen Dank dafür !