Knapp fünfeinhalb Jahre ist es her, dass die Band die Herren Nicholls, Holmes & Co ihr letztes Album ,, Resistance“ an den Start gebracht hat. Und nun folgt ,,Dominien“. Die Besetzung blieb unverändert, was schon einmal auf hochkarätige Kompositionen und deren Interpretation hoffen lässt. Es ist hier ähnlich wie bei dem Doppelalbum „The Road of bones“, es bedurfte zwei, drei Anläufe bis ihre Musik im Ohr und Herz ihren Platz fanden.
Der Opener „The unknown door“ beginnt tragend, fast gemächlich und ohne die oftmals Brettharten Gitarren Riffs. Das ist aber in Anbetracht des musikalischen Aufbaus sehr gut. Gegen Mitte der 23 Minuten kommen Synth und Gitarrenparts hinzu, was der Dramaturgie durchaus förderlich ist. Der Gesang von Nicholls führt das Thema und ist nicht wie oftmals zu dominant.