Ich glaube, es wird mal Zeit ein wenig aus meinem Leben zu plaudern. Jedenfalls was meine musikalische Laufbahn angeht!
Darf ich mich vorstellen:

Mario Anastasini, geboren 1956 in Pretoria in Süd-Afrika!
Ja, ich bin dort geboren, weil meine Eltern sich dort kennengelernt haben - im Zirkus! Bin also im Zirkus groß geworden, ein richtiges Zirkuskind war ich! Bis sich meine Mutter als ich 9 war entschloss, wegen meiner und der Schwester soliden Schulausbildung in Hachenburg sesshaft zu werden.
Das Leben hat mich durch die Zirkuszeit auch sehr geprägt. Man musste im Zirkus mit allerhand veschiedenen Kulturen umgehen können, alle mussten an einen Strang ziehen, sich gegenseitig respektieren, Toleranz war oberstes Gebot! Eine Sache, die mir in meinem Leben sehr geholfen hat und noch hilft, mit anderen Menschen auszukommen.
Vielseitigkeit war auch angesagt, was auch heute noch bei mir einen großen Teil meines Lebens einnimmt. Es gibt kaum etwas, was ich nicht selber anpacken kann.
Vielseitigkeit auch im musikalischen Bereich. Von meinem Vater, dessen Familien seit Urzeiten Artisten waren, habe ich die musikalische Ader vererbt bekommen. Selbst musizieren war also schon von klein an. Angefangen habe ich auf selbstgebastelten "Waschmitteltrommeln" ein "richtig guter" Schlagzeuger zu sein. Irgendwann bekam ich ein Akkordeon und nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde ich dann doch noch gut. Das Notenlesen war ein kleines Problem, wollte ich irgendwie nicht! Ich spielte lieber aus dem Bauch heraus und mach ich heute noch!
Meine eigentliche "Rockmusik-Karriere" begann eigentlich spät, so mit dem Erscheinen der radiotauglichen Hit a la T.Rex, Dave Edmunds, Hendrix, Free, etc. Das waren für mich die ersten neuen Klänge, die es im Zirkus nie zu hören gab und auch nicht die erste Zeit in Hachenburg. Hottentottenmusik hieß das bei meinen Eltern...
Meine explosionsartige musikalische Horizonterweiterung habe ich in erster Line der Pink Floyd-Scheibe "the dark side of the moon" zu verdanken! Nicht das ich vorher keine andere Scheiben hatte (Ein Sampler von Procol Harum war meine allererste LP), aber sowas war völlig neu, wie es ja sicherlich auch einigen von euch so erging.
Danach kam ich dann auf Manfred Manns Earth Band, Novalis, Supertramp, Jethro Tull, Deep Purple, Doors, etc. Die Doors haben denn auch anfänglich mein Schlagzeugspiel beeinflusst. Bei meiner ersten Band haben wir daher auch sehr viele Doorstitel im Programm gehabt!
Irgendeines Tages stieß ich dann bewußt auf den Klang der Mundharmonika und war sofort infiziert. Hat zwar sehr lange gedauert, bis ich kapiert hatte, wie eine Bluesharp zu spielen ist, aber irgendwann macht es klick und es funzte auf Anhieb. Das war dann auch der Start bei einer "Bluesband just for fun". War aber letztendlich die Band mit deren Mitglieder ich auch heute noch engsten Kontakt pflege. Ab 1989 wurde semiproffesionell agiert, sogar mit Auslandsgigs, wie in Luxenburg, wo wir als Vorband für Mick Clarke spielen könnten. Das durften wir dann auch nochmal in der Jazz-Galerie in Bonn. In Koblenz als Vorband von Roy Harrington.
Der absolute Höhepunkt in der Bandhistory war der Gig als Vorband von Blueslegende Luther Allison in Hachenburg. Allison, der ja nicht gerade ein Purist in Sachen Blues war, holte uns nach dem Gig zu sich und sprach uns höchtes Lob aus. Fast hätten wir mit ihm eine Einspielung für unsere eigene CD erreichen können. Leider verstarb er ca. ein Jahr später nach seiner Promotiontour für eine eigene CD.
Seit längerem pausieren wir aus unterschiedlichen Gründen, aber vielleicht gibt's mal eine Comeback!
Die Bluesgeschichte aber brachte mich auch wieder in eine andere Richtung Musik: die handgemachte Rockmusik. Bands wie Rory Gallagher, Robin Trower, Eric Clapton, Carlos Santana und markant die Allman Brothers, durch die ich letztendlich auf den Geschmack von Jam-Musik kam, markierten meinen weiteren Werdegang. So war der Kauf einer Gitarre die logische Schlussfolgerung. Bin aber eher der Rhythmusgitarrist als der Solist! (Die sind ja auch wichtig, gel?)
Und wenn irgendwo einer nach mir schreit, ich soll kommen und mitjammen oder was im Studio einspielen - ich bin springe auf und komme. Beatnik hat dies schon bei seinen Sessions öfter erleben können...
So vielseitig mein Leben nun war, so vielseitig ist heute auch der musikalische Bestand in meinem Regal. Eigentlich höre ich so gut wie alles. Keine richtige Chance hat Techno und Heavy-Trash-Metal, Gothic!
Einen Fabel habe ich natürlich immer noch für gute Jam- und Southernbands. Meine absolute Favoriten sind da im Jambereich die Umphrey's McGee und moe. Im Southernrock begeistern mich die "Instant-Live"-CD's der Allman Brothers.
Aber es gibt sooo viele neue hervorragende Bands, die ich in letzter Zeit entdecke...
Darf ich mich vorstellen:

Mario Anastasini, geboren 1956 in Pretoria in Süd-Afrika!
Ja, ich bin dort geboren, weil meine Eltern sich dort kennengelernt haben - im Zirkus! Bin also im Zirkus groß geworden, ein richtiges Zirkuskind war ich! Bis sich meine Mutter als ich 9 war entschloss, wegen meiner und der Schwester soliden Schulausbildung in Hachenburg sesshaft zu werden.
Das Leben hat mich durch die Zirkuszeit auch sehr geprägt. Man musste im Zirkus mit allerhand veschiedenen Kulturen umgehen können, alle mussten an einen Strang ziehen, sich gegenseitig respektieren, Toleranz war oberstes Gebot! Eine Sache, die mir in meinem Leben sehr geholfen hat und noch hilft, mit anderen Menschen auszukommen.
Vielseitigkeit war auch angesagt, was auch heute noch bei mir einen großen Teil meines Lebens einnimmt. Es gibt kaum etwas, was ich nicht selber anpacken kann.
Vielseitigkeit auch im musikalischen Bereich. Von meinem Vater, dessen Familien seit Urzeiten Artisten waren, habe ich die musikalische Ader vererbt bekommen. Selbst musizieren war also schon von klein an. Angefangen habe ich auf selbstgebastelten "Waschmitteltrommeln" ein "richtig guter" Schlagzeuger zu sein. Irgendwann bekam ich ein Akkordeon und nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde ich dann doch noch gut. Das Notenlesen war ein kleines Problem, wollte ich irgendwie nicht! Ich spielte lieber aus dem Bauch heraus und mach ich heute noch!
Meine eigentliche "Rockmusik-Karriere" begann eigentlich spät, so mit dem Erscheinen der radiotauglichen Hit a la T.Rex, Dave Edmunds, Hendrix, Free, etc. Das waren für mich die ersten neuen Klänge, die es im Zirkus nie zu hören gab und auch nicht die erste Zeit in Hachenburg. Hottentottenmusik hieß das bei meinen Eltern...
Meine explosionsartige musikalische Horizonterweiterung habe ich in erster Line der Pink Floyd-Scheibe "the dark side of the moon" zu verdanken! Nicht das ich vorher keine andere Scheiben hatte (Ein Sampler von Procol Harum war meine allererste LP), aber sowas war völlig neu, wie es ja sicherlich auch einigen von euch so erging.
Danach kam ich dann auf Manfred Manns Earth Band, Novalis, Supertramp, Jethro Tull, Deep Purple, Doors, etc. Die Doors haben denn auch anfänglich mein Schlagzeugspiel beeinflusst. Bei meiner ersten Band haben wir daher auch sehr viele Doorstitel im Programm gehabt!
Irgendeines Tages stieß ich dann bewußt auf den Klang der Mundharmonika und war sofort infiziert. Hat zwar sehr lange gedauert, bis ich kapiert hatte, wie eine Bluesharp zu spielen ist, aber irgendwann macht es klick und es funzte auf Anhieb. Das war dann auch der Start bei einer "Bluesband just for fun". War aber letztendlich die Band mit deren Mitglieder ich auch heute noch engsten Kontakt pflege. Ab 1989 wurde semiproffesionell agiert, sogar mit Auslandsgigs, wie in Luxenburg, wo wir als Vorband für Mick Clarke spielen könnten. Das durften wir dann auch nochmal in der Jazz-Galerie in Bonn. In Koblenz als Vorband von Roy Harrington.
Der absolute Höhepunkt in der Bandhistory war der Gig als Vorband von Blueslegende Luther Allison in Hachenburg. Allison, der ja nicht gerade ein Purist in Sachen Blues war, holte uns nach dem Gig zu sich und sprach uns höchtes Lob aus. Fast hätten wir mit ihm eine Einspielung für unsere eigene CD erreichen können. Leider verstarb er ca. ein Jahr später nach seiner Promotiontour für eine eigene CD.
Seit längerem pausieren wir aus unterschiedlichen Gründen, aber vielleicht gibt's mal eine Comeback!
Die Bluesgeschichte aber brachte mich auch wieder in eine andere Richtung Musik: die handgemachte Rockmusik. Bands wie Rory Gallagher, Robin Trower, Eric Clapton, Carlos Santana und markant die Allman Brothers, durch die ich letztendlich auf den Geschmack von Jam-Musik kam, markierten meinen weiteren Werdegang. So war der Kauf einer Gitarre die logische Schlussfolgerung. Bin aber eher der Rhythmusgitarrist als der Solist! (Die sind ja auch wichtig, gel?)
Und wenn irgendwo einer nach mir schreit, ich soll kommen und mitjammen oder was im Studio einspielen - ich bin springe auf und komme. Beatnik hat dies schon bei seinen Sessions öfter erleben können...
So vielseitig mein Leben nun war, so vielseitig ist heute auch der musikalische Bestand in meinem Regal. Eigentlich höre ich so gut wie alles. Keine richtige Chance hat Techno und Heavy-Trash-Metal, Gothic!
Einen Fabel habe ich natürlich immer noch für gute Jam- und Southernbands. Meine absolute Favoriten sind da im Jambereich die Umphrey's McGee und moe. Im Southernrock begeistern mich die "Instant-Live"-CD's der Allman Brothers.
Aber es gibt sooo viele neue hervorragende Bands, die ich in letzter Zeit entdecke...