Nicht das es hier noch Entzugserscheinungen gibt. Senf™ zu den "Verstorbenen Helden"gibt es hier:
Leslie - Bloomfield, Kooper, Stills - Albert's Shuffle
Ich schreib jetzt nicht schon wieder, dass das ein Klassiker wäre. Kommt aber fast hin, also zumindest, was die Band betrifft. Etwas brav, nun ja…
Scoot - James Gang with Tommy Bolin - Alexis
Der Song plätschert drei Minuten vor sich hin, dann wird losgelegt. Endlich. Kannte ich vorher nicht. Und mit Bolin wurde ich erst kürzlich von Mister R. aus B. beglückt.
Moniek - Freddie Mercury and Montserat Caballe - Barcelona
Barcelona selbst ist besser als dieses Lied. Geht bei mir gar nicht; Queen, und das muss aber anerkannt werden, kann man schon hören. Da gibt es gutes Futter.
Triskell - Nick Drake - River Man
Kenne nur Sir Francis aus der Familie. River Man ist ein ruhiges, unaufgeregtes Stück. + Rotwein=ok.
Epikur - Michael Jackson - Ain't No Sunshine
Michael Jackson ist keiner meiner verstorbenen Helden. Das Stück selbst wird hier mit Kinderstimme zum Schmachtfetzen gemacht. Nicht meine Baustelle.
Mr. Upduff - John Lennon with The Beatles - Happiness is a Warm Gun
John Lennon ist bei mir nur mit seiner Platte „Shaved Fish“ vertreten. Als Beatle ok, solo hat er mich nie interessiert, warum auch immer.
Tom Cody - Ten Years After - 50000 Miles Beneath My Brain
Ein schönes, sich über die Länge entwickelndes Stück von 1970. Es gleicht fast einem Bolero, es passiert nicht viel, ist aber trotzdem gut und baut Spannung auf. Wie heißt die Band? Forty-five Years After? Klasse, volle Punktzahl von mir.
Maddrax - The Grateful Dead - Uncle John's Band/Playin In The Band (Reprise)
Da habe ich Mühe, die 14:19min durchzuhalten. Wird zwar gegen Ende besser, aber dies ist auch nicht meine Baustelle. Mit Greatful Dead konnte ich mich nie anfreunden.
Xanadu - Rory Gallagher - A Million Miles Away
Seinen Geburtsort (Ballyshannon) haben wir 2011 besucht. Alle Bilder, die ich damals gemacht habe, sind im Computernirvana verschwunden. Evtl. fahren wir in diesem Jahr wieder nach Irland. Dann wird geknipst und die Daten diesmal gesichert! Musik: fast zeitlos gut. 10 Punkte von mir.
Street 66 - AC/DC - Squealer
Das muss man dann schon mögen. Schöne Leadguitar, ansonsten aber etwas fade.
Stattmeister - Jeff Buckley - Grace
Trotz des Vaters Tim kannte ich Jeff gar nicht! Mir schwante da etwas, aber ich hakte nie nach. Evtl. müsste ich mal reinhören. Anfangs erscheint mir das Stück etwas, nun ja, schmalzig, dann jedoch schwingt es sich auf. Für Punkte hat es nicht gereicht, die Konkurrenz ist zu stark gewesen.
freaksound - Roy Buchanan - The Messiah will come again
Der Messias kommt mir ziemlich lahm vor. Wem’s gefällt. Gibt es flottere Sachen von ihm, oder, gähn…
Floyd Pink - Phil Lynott & Gary Moore - Parisienne Walkways
Welcher der verstorbenen Helden ist hier gemeint. Oder gar alle beide? Ordentliche Gitarrenbedienung, aber von Gary Moore gibt es hier Null CDs oder Platten.
Proggy - Frank Zappa - Montana
Schöne Schuhe hatte er ja an bei diesem Gig, trotzdem gefällt mir (dem selbsternannten Zappanatiker) diese Interpretation des ansonsten guten Stückes überhaupt nicht. Das Schluss-Stück „Montana“ vom 1973 Album „Over-Nite Sensation“ nimmt die verklärte Wildwest – und Cowboyromantik auf die Schippe. Das Original ist mir lieber, die ganze Platte am Stück sowieso. Keine Punkte von mir – sorry Frank!
caramel – Nathan Davis -Promised Land
Den Mann muss man wohl kennen, um ihn zu mögen. Nicht verkehrt, aber auch nicht meine Baustelle.
bad Moon - Willy DeVille - Cadillac Walk
Willy will’s wissen. Geht los. 8 Punkte von mir.
Negerhalle - The Doors - Soul Kitchen
Nun ja, die Türen halt. Wenn von denen nicht noch irgendwelche obskuren und grottenschlechte Liveaufnahmen ausgegraben werden, habe ich fast alle wichtigen Aufnahmen von ihnen. Die Originalplatten/CDs sowieso.
Jersch - Tim Buckley - Song To The Siren
Den Buckley kenne ich. Diese Stimme! Herrlich. 7 Punkte von mir.
Meister Proper - Funkadelic - Maggot Brain
Das Stück zieht sich wie Kaugummi in die Länge. Nicht schlecht die verzerrte Guitarre, aber sie dehnt und zerrt sich ziemlich lange. Vielleicht etwas zu lange…
Dan - Joe Cocker - Inner City Blues
Na ja, Cocker eben. Leider nicht mit einer seiner besten Coverversionen. Geschmackssache sicher, für mich etwas zu weich gespült.
Firebyrd - John Coltrane - Naima
Ein feines Jazzstück im Wettbewerb. Inspiration für viele Musiker, Santana oder McLaughlin zum Beispiel. 5 Punkte von mir dafür.
35 years after - Joe Cocker - With A Little Help From My Friends
Hier ist wieder das Wort: Klassiker! Da gibt es nicht viel zu sagen. 6 Punkte von mir.
Radiot - Herbert Dreilich u. Panta Rhei - Zwischen gestern und morgen
Na der nun wieder! Die Neuauflage der Originalplatte habe ich mir übrigens bei Hurricane Records noch mal geleistet. Erschien auf ACME Records/England (ADLP 1084), 180g Vinyl. Klingt sehr gut, aber nicht besser als die Amiga Pressung. Der Händler meinte noch, er glaube nicht, dass ACME sich die Originalbänder geholt hätte. Egal, irgendwie haben sie es gut hinbekommen.
Krautwickel: Klaus Lenz Big Band feat. Klaus Nowodworski - Do right - Daddys can't help you
Die Platte habe ich auch, wohl die einzige nennenswerte ausländische Pressung von Rundfunkaufnahmen der Klaus Lenz Band (1974, Rundfunk der DDR, erschien bei Muza/Polskie Nagrania SX1348). Gab es zwar in der größten DDR der Welt zu kaufen (über das Polnische Kultur- und Informationszentrum Leipzig oder Berlin), erschien in der DDR aber nicht auf Amiga. Dementsprechend auch rar gewesen. Fünf Titel insgesamt, vier Titel mit Gesang, davon zwei mit Uschi Brüning und zwei mit Klaus Nowodworsky, einem damals stark angesagten Sänger. Ein Titel instrumental.
Von 1976 gibt es noch die Aufnahmen zur LP „Wiegenlied“, die 1977 in Westberlin auf vinyl records erschien, aber über die deckt man am liebsten den Mantel des Schweigens (im Gegensatz zur Amiga LP „Aufbruch“ von 1976). Da war Klaus Lenz schon ziemlich Ideenlos, die Musik klingt auch so, trotz guter Besetzung. 1977 „übersiedelte“ er dann in die Bunte Republik Deutschland, wo er reichlich erfolglos noch zwei Platten veröffentlichte. Aber für 4 Punkte von mir reichte es noch im Wettbewerb.
Sunny - Jimi Hendrix - Hey Joe
Altbekannt, was soll man sagen. Ebenfalls der Rubrik „Klassiker“ zuzuordnen, bekommt das Stück noch 3 Punkte von mir. Hendrix war natürlich der eigentliche Heroe in dieser Zeit. Dieses fast unnachahmliche Spiel auf der Guitarre!
Napoleon Wilson - Free - Songs Of Yesterday
Der Sänger performed am meisten. Seine Hose ist auch gut geschneidert. Interessant der Tempowechsel im Stück, kommt gut an. Satte Guitarre. Leider nur ein Pünktchen von mir. Wie erwähnt, die Konkurrenz…
Trurl - The Who - Relay
Das „Tier“ am Drumset ist hervorragend. Es hat zu zwei Punkten gereicht. Zu Unrecht, mehr Punkte wären besser gewesen.
Benefit - Nilsson - Everybody´s Talkin´
Kam im Beatclub, hört sich aber an wie die ZDF Schlagerparade. Es war eben so ziemlich gemischt damals. Jedoch kein Beinbruch.
Frimp - Rainbow - Man On The Silver Mountain
Das Stück ist wie das Plattencover – für mich ziemlich langweilig. Absolut nicht meine Baustelle. Deep Purple hin oder her (Ritchie Blackmore) oder Dio (Black Sabbath u.a.) – nichts für mich.
radiot grüßt!