Frank Zappa - Hot Rats (1969)

 
Rainer The Mage
 
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Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 27.12.2012 - 15:36 Uhr  ·  #1
Nach Zappas Rückkehr nach L.A. im Sommer '68 zog er samt Familie in ein Haus in Laurel Canyon, wo es ihn allerdings nicht lang hielt und sie bezogen noch im selben Jahr ein Haus am Woodrow Wilson Drive, wo er bis zu seinem Tod leben sollte.
Trotz des Erfolges in Europa lief es finanziell nicht gut für die Mothers Of Invention. Die ersten Alben waren primär auf Texte und Gesang ausgelegt, allerdings begann FZ immer mehr instrumentalen Jazz und klassisch orientierte Musik für die Konzerte zu schreiben, was bei einige Fans zu Irritationen führte. Er hatte das Gefühl, die Konzertbesucher würden seine "elektrische Kammermusik" nicht ausreichend zu schätzen wissen.
1969 war die Gruppe auf 9 Mitglieder angewachsen und Zappa finanzierte die Gruppe selbst, aus den Einnahmen seiner Veröffentlichungen und Songrechte, egal ob die Band gerade spielte oder nicht. Im selben Jahr hatte er zudem genug von MGM und verließ das Label in Richung Reprise Records, welches zum Warner-Konzert gehörte. Ende des Jahres lösste Zappa dann die Band auf. Er verwies häufig auf den finanziellen Aspekt, allerdings nannte er auch immer wieder das unzureichende musikalische Engagement seiner Musiker als Grund für den Bruch. Die Bandmitglieder waren größtenteils verbittert über die Entscheidung und unterstellten Zappa, er würde für seinen Hang zur Perfektion Menschlichkeit auf der Strecke lassen. Auch seine Diktatorstellung in der Band war vielen ein Dorn im Auge und das FZ regelmäßig in einem anderen Hotel als der Rest der Band übernachtete war nur eines der Beispiele dafür. Interessanterweise spielte einige Mothers auch später noch für Zappa. Die letzten Veröffentlichungen der Zeit waren Weasels Ripped My Flesh und Burnt Weeny Sandwich von 1970. Das letzte Konzert der Band fand am 18. August 1969 statt.

Im April 1969 waren die Mothers of Invention beim Boston Globe Jazz Festival aufgetreten und Zappa hatte dabei den Jazz-Saxophonisten Rahsaan Roland Kirk eingeladen, mit der Band zu spielen. Der Auftritt war ein großer Erfolg. Die Proben für das dadurch inspirierte Hot Rats begannen im Sommer in Zappas Keller. Zunächst waren Roy Estrada und Ian Underwood mit von der Partie, wobei Estrada nicht an den entscheidenden Aufnahmen beteiligt war. Als nächstes stießen Bassist Max Bennett, die beiden Schlagzeuger Paul Humprey (Wes Montgomery) und John Guerin (Quincy Jones, Lumpy Gravy) hinzu. Als Bandleader holte sich FZ noch Johnny Otis ins Boot, welchen er von der Schulzeit in Lancaster kannte. Er schätzte das Gespür von Johnny im Bereich R'n'B sehr. Otis brachte seinen Sohn Shuggie mit ins Studio, welcher den Bass für Peaches en Regalia einspielen sollte und ermöglichte den Kontakt zu Don „Sugarcane“ Harris. Frank war ein großer Fan der Nummer Leavin' It All Up to You, welche Haris eingespielt hatte. Sugarcane war zu der Zeit gerade wegen eines Drogendelikts im Gefängnis und so stellte FZ die Kaution holte den Jazzviolinisten zu den Aufnahmen. Der Produzent Richard Bock, dem Zappa Aufnahmen von Hot Rats vorgespielt hatte, vermittelte den Kontakt zu dem Jazz-Violinisten Jean-Luc Ponty, der schließlich auf It Must Be a Camel einen kurzen Part beisteuerte. Dies lieferte den Anstoß für die spätere Zusammenarbeit, die sich vor allem im 1970 veröffentlichten Album King Kong: Jean-Luc Ponty Plays the Music of Frank Zappa manifestierte.

Die Wurzeln von Hot Rats reichen weit zurück. So finden sich auf dem Album Teile der Filmmusik zu The World Greatest Sinner von Timothy Carey, die Zappa in den frühen 1960er Jahren komponiert hatte und die am 17. Dezember 1961 vom 52-köpfigen College-Orchester Pamona Valley Symphony Orchestra eingespielt worden war.
Peaches en Regalia wirkt wie eine parodistische Overtüre, welche durch die Mehrspur-Tonbandtechnik einen Jazz-Einschlag erhält und wurde zu einem der zeitlosesten Stücke in der Zappa-Sammlung. Bei Willie The Pimp gibts das einzige mal Gesang und da kommt dann gleich der Captain zum Einsatz und erzäht die Zuhälter-Story. So entsteht ein ausufernder Blues-Song. Son Of Mr. Green Genes greift auf Mr. Green Genes von Uncle Meat zurück, wodurch eine Basis für Improvisation geschaffen wird. Little Umbrellas ist dann mal ein stark durchkomponiertes Stück, bei dem alles vorgegeben wird und wirkt wie ein typischer Jazz-Song. Bei The Bumbo Variations bilden Gitarre und Bass die Grundlage für ausufernde Improvisationen und ist zudem recht funky. It Must Be A Camel ist wie schon Little Umbrellas klar vorgezeichnet und strukturiert.

Aufgenommen wurde zwischen Juli und August '69 im T.T.G. (L.A.), Sunset Sound (L.A.) und Whitney Studios in Glendale. In letzterem befand sich auch die Pfeifenorgel, welche Ian Underwood spielte und in der Besetzungsliste als Organus Maximus bezeichnet wurde. Es gilt als eines der ersten mit einem 16-Spur-Gerät augenommenen wurde. Dadurch wurden nachträgliche Overdubs erleichtert, da man nun mehrspurige Aufnahmen leichter zu bewerkstelligen waren. Beispielsweise konnte FZ so komplex arrangierte Bläsersätze konstruieren, welche allein von Ian Underwood eingespielt wurden. Zappa bezeichnete diese technischen Möglichkeiten sogar als Hauptanreiz und Essenz des Albums.



Das Album erschien am 15. Oktober 1969, wobei der Titel auf eine Textzeile des Stücks Willie the Pimp zurückzuführen ist. Die Gestaltung des Artworks übernahm Cal Schenkel und das Cover-Photo wurde von Andee Cohen Nathanson mit Hilfe von Infrarot-Technik geschossen und spiegelt mal wieder Zappas Geschmack und Humor wieder. Die Dame ist übrigens Miss Christen von den GTOs, Zappas Girl-Band ;)

Wie für viele andere ist es auch für mich ein Meisterwerk, wobei ich den häufig gezogenen Vergleich oder die Tatsache ob es nun wichtiger war als Bitches Brew nicht wirklich beurteilen kann. Muss ja auch nicht sein, sind schließlich beides verdammt heiße Scheiben ;)


Band

Frank Zappa – electric guitar, percussion, octave bass
Ian Underwood – organ, clarinet, flute, piano, saxophone

Max Bennett – bass on all tracks except "Peaches en Regalia"
Captain Beefheart – vocals on "Willie the Pimp"
John Guerin – drums on "Willie the Pimp", "Little Umbrellas" and "It Must Be a Camel"
Don "Sugarcane" Harris – violin on "Willie the Pimp" and "The Gumbo Variations"
Paul Humphrey – drums on "Son of Mr. Green Genes" and "The Gumbo Variations"
Shuggie Otis – bass on "Peaches en Regalia"
Jean-Luc Ponty – violin on "It Must Be a Camel"
Ron Selico – drums on "Peaches en Regalia"
Lowell George - guitar (uncredited)
Harvey Shantz – Snorks


Musik

Side One
1. "Peaches en Regalia" 3:38
2. "Willie the Pimp" 9:25
3. "Son of Mr. Green Genes" 8:58

Side Two
4. "Little Umbrellas" 3:09
5. "The Gumbo Variations" 12:55
6. "It Must Be a Camel" 5:15

Total length: 43:05

holger_fischer
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 28.12.2012 - 20:55 Uhr  ·  #2
Vielen Dank für die umfangreiche Rezi und die vielen Infos zum Album. Das steht hier auch als Vinyl und müsste, wie so vieles anderes, mal wieder aufgelegt werden.
badger
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 28.12.2012 - 22:45 Uhr  ·  #3
man kann sich nur wiederholen: auch dies ist eine sehr sehr schöne
und willkommene rezession eines der vielen meilensteine des großen
meisters. und es ist ebenfalls sehr schön, daß du dich da so reinkniest.
denn genau das braucht unsere musik, wenn sie nicht untergehen soll;
leute, die sich positiv darüber verbreiten.

ganz TOLLE LEISTUNG!

und Bitches Brew, was soll das sein? nie gehört.
irgend eine karnevals-musik vielleicht? so mit ge-trööööte?
das waren wohl die Bläck Fööss?
stanweb
 
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 29.12.2012 - 08:12 Uhr  ·  #4
Tolle Rezension die auch die Hintergründe sehr gut beleuchtet.

Wenn ich es richtig im Kopf habe, hat Zappa den Song "Peaches en Regalia" für die CD Veröffentlichung neu abgemischt.

Und ja, die Bitches Brew halte ich auch für saustark.
Rainer The Mage
 
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 29.12.2012 - 11:56 Uhr  ·  #5
Danke Leute :oops:

@Badger: Kennst du die Bitches Brew oder ist dass eher nicht so deine Richtung?
dan
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 29.12.2012 - 12:13 Uhr  ·  #6
Auch von mir, ein Danke und "Lob" für die tolle Vorstellung. Allerdings bin ich mit dieser Scheibe nie so richtig "warm" geworden, naja muss ich's vielleicht noch einmal probieren. (Die BITCHES BREW kenn ich nicht. :oops: )
badger
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 29.12.2012 - 12:16 Uhr  ·  #7
Zitat geschrieben von Rainer The Mage
Danke Leute :oops:

@Badger: Kennst du die Bitches Brew oder ist dass eher nicht so deine Richtung?


ja, die kenne ich und (nur zwischen dir und mir), die ist natürlich ganz
hervorragend, aber wenn mir jemand die Hot Rats als zweitklassige
Bitches Brew-*opie madig machen will, dann überkommt mich schon
eine eigentümliche nachdenklichkeit.....
radiot
 
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 29.12.2012 - 17:43 Uhr  ·  #8
Kleines Geschichtchen zu der sehr guten Schallplatte: Kaufte ich mir 1989 oder Anfang '90 bei WOM in Bln./Steglitz, Kassenzettel liegt noch im Klappcover, 29,95 DM oder so. War damals auch viel Geld für mich. Der Klang der Platte stellte mich später jedoch nie so richtig zufrieden. Mit meinem ersten "Westequipment", bestehend aus Denon Receiver & CD-Player sowie Phonar-Boxen habe ich da auch keinen großartigen Qualitätsabfall gehört. War allerdings auch zu einer Zeit, in der wir noch im Freundeskreis, meist auch mächtig einen im Tee, zusammen Musik gehört haben. Lautstärke war wichtig, Alkohol dito, und wenn Zappa lief, schien sowieso alles gut zu sein. Dann, merde!, schenkte meine Frau mir das Buch "The Grand Zappa" von Frank Wonneberg. Und auf dem prangt ja auch - Durchmesser ca. 21cm, eben nachgemessen - das Label eben der "Hot Rats" von Zappa. Wonneberg erläutert chronologisch alle zu Lebzeiten des Meisters erschienenen Platten ziemlich ausführlich mit Labelkunde & Coverversionen und Matrizennummern etc. pp, Besetzungsangaben, Pressjahr/Werk evtl., Qualität und Pipapo der Platten und das dann noch Platte vs. CD - Qualität bzw. Überspielqualität der CDs, also analog vs. digital, die verschiedenen Erscheinungsjahre & Länder und zu allem gibt er noch seinen Senf dazu. Sehr informativ, schöne Bilder der Platten, die man liebt, alles super. Eben mehr für Bekloppte, die nicht genug haben können oder wollen und von denen sogar die eigene Frau weiß, dass sie nicht ganz richtig in der Birne sind. Und was erfahre ich aus diesem Buch? Meine "Hot Rats" Ausgabe ist ein schnödes Counterfeit! Zudem klingt sie auch noch beschissen, wirklich! Zu erkennen ist das Counterfeit am Label bzw. an der auf dem Label etwas seitlich verrutscht angeordneten Schrift gegenüber dem Original. Merde, aber das sagte ich ja schon. Aber gleich noch mal Merde, denn die "Hot Rats" ist überhaupt derzeit die einzige Zappa-Platte, die es in einer Neuauflage gibt.

http://dacapo-records.de/advan…pa&sort=2d

Und zwar als 150g Pressung für 69, 50€ bzw. 200g Pressung für 79, 50€.
Merde, aber das sagte ich ja schon.

Vorerst gebe ich mich noch mit meiner Counterfeitplatte bzw. der CD-Version zufrieden. Aber irgendwann wird es mich mal reiten, und dann ...

"Hot Rats" (1969) und "Waka/Jawaka" (1972) sowie "Grand Wazoo" (1972) gehören für mich übrigens trotz des zeitlichen Abstandes irgendwie zusammen, spielen für mich in einer Liga.
Ein Vergleich "Hot Rats" vs. "Bitches Brew" macht auch laut Wonneberg keinen Sinn. Für mich auch nicht, zumal der Vergleich nach vielen Jahren gezogen wurde/wird. "Bitches Brew" ist ein ganz anderes Kaliber, ganz klar. Das schmälert aber nicht die Güte von "Hot Rats".

Kurz noch zu Pontys "King Kong": Hier kann man vielleicht die Güte von Zappa- Kompositionen erkennen, da sie kongenial von wenn nicht genialen Musikern, so doch von sehr guten Musikern vorgetragen wird.

Radiot grüßt! :8)
radiot
 
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 29.12.2012 - 17:50 Uhr  ·  #9
Zitat geschrieben von Rainer The Mage
Danke Leute :oops:

@Badger: Kennst du die Bitches Brew oder ist dass eher nicht so deine Richtung?


Hier lohnt sich, da die 4-CD-Box einiges abdeckt, die Version "The Complete BITCHES BREW Sessions". Gabs glaub ich schon mal für ca. lockere 20undnochwas€. Teurere CD-Versionen und LP-Versionen sind auch noch erhältlich. Natürlich auch die einfache DCD. Lohnt sich!!!

Radiot grüßt! :8)
Triskell
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 29.12.2012 - 18:01 Uhr  ·  #10
Respekt "junger" Mann! :daumen:
firebyrd
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 29.12.2012 - 19:44 Uhr  ·  #11
ForbiddenPlanet
 
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 30.12.2012 - 13:49 Uhr  ·  #12
Für mich beginnt Zappa ab Over-Nite Sensation , wobei ich hier dem einen oder anderen Moment schon etwas abgewinnen kann. Fand es schon mal gut, dass er sich zu dieser Zeit endlich mal von diesem na ja "Comedy-Rock" abgewendet hat.
Ansonsten greife ich aber doch beherzt zur Bitches Brew!
Rainer The Mage
 
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 30.12.2012 - 16:42 Uhr  ·  #13
Zitat geschrieben von firebyrd
Hot Rats und Bitches Brew haben nur eines gemeinsam - innovative und richtungsweisende Musik...

Ansonsten wäre es wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen...

hier zu den Ratten auch mal hier schauen:

viewtopic.php?t=4682&highlight=rats

😉

und zum Gebräu hier entlang:

viewtopic.php?t=16326&highlight=brew


Ups, ich hatte deine ja schon mal gelesen :oops:

Naja, ich wollte das ganze eh als Triologie machen und dann gibts ja noch die hier als Bonus ;)

viewtopic.php?t=20349
Rainer The Mage
 
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 30.12.2012 - 16:45 Uhr  ·  #14
Zitat geschrieben von badger
Zitat geschrieben von Rainer The Mage
Danke Leute :oops:

@Badger: Kennst du die Bitches Brew oder ist dass eher nicht so deine Richtung?


ja, die kenne ich und (nur zwischen dir und mir), die ist natürlich ganz
hervorragend, aber wenn mir jemand die Hot Rats als zweitklassige
Bitches Brew-*opi madig machen will, dann überkommt mich schon
eine eigentümliche nachdenklichkeit.....


Dachte ich mir schon 😉

Das mit den Musikkritikern ist ja eh so eine Sache, schlecht machen ist so einfach, dass kann ich auch gut :lol:

Letzten Endes ist es aber genau, wie wenn man zu Architektur tanzt ;) ....... verdammt, sowas würd ich echt gerne mal sehen :lol:
badger
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Re: Frank Zappa - Hot Rats (1969)

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Gepostet: 30.12.2012 - 17:18 Uhr  ·  #15
Zitat geschrieben von Rainer The Mage"][quote="badger

Dachte ich mir schon 😉

Das mit den Musikkritikern ist ja eh so eine Sache, schlecht machen ist so einfach, dass kann ich auch gut :lol:


ach weißt du, ich hab in meinem leben eine menge musikkritiker erlebt,
die wirklich ahnung von der materie hatten. und wenn ein solcher mensch
eine meinung hat, die meiner widerspricht, dann lass ich mich gerne
belehren, im positiven, wie im negativen. wenn ein, na, sagen wir mal,
joachim e. behrendt (eigentlich ein jazz-kritiker) behauptet hätte, daß
zappa müll ist (hat er natürlich nie gemacht), dann hätte ich darüber
nachgedacht, denn behrendt hat auch immer beweise und erklärungen zur
hand gehabt. (in wirklichkeit hat er aber zappa und hendrix und noch ein
paar andere als genies bezeichnet und das auch belegt).

mich störts also nicht, wenn ein anerkannter fachmann und kritiker eine
platte runtermacht, die ich gut fand.

eher stören mich luschen, die ihre klappe aufreißen, ohne einen funken
ahnung zu haben. die gibts aber nicht nur in der musik, die hat man auch
jeden tag 'auffe maloche'.
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