Also, es ist jetzt wirklich nicht so, dass ich streng dogmatischer Floydianer bin, zumal es wohl kaum jemand gibt, der alle Phasen der Bandhistorie gutheißen kann. Ich suchte nur schnell etwas, das nach einem "richtigen" Namen klingt und da fiel mir eben nichts blöderes ein.
Da ich auch für Home of Rock schreibe
(http://www.home-of-rock.de) übernehme ich einfach die dortige Vorstellung und kürze sie ein wenig.
Die Wunderwelt der Musik schlug mich schon recht früh in ihren Bann, so dass ich konsequenterweise ein Gymnasium mit Musikzug besuchte (das Albert-Einstein-Gymnasium in Böblingen).
Allerdings waren mir schon von jeher irgendwelche chartsnotierteten Titel ein Graus, ich interessierte mich schon immer für Dinge, die nicht so sehr im Lichte der Öffentlichkeit standen - was nicht nur für Musik galt. So besuche ich ja auch die Spiele von Fußballvereinen, die gerade mal die Nummer 2 in ihrer jeweiligen Heimatstadt sind (SV Stuttgarter Kickers, FC St. Pauli), ich las seltenst Bücher aus den Bestsellerlisten und von Anfang an gehypte Filme steuerte ich auch gar nicht erst an (manchmal sogar aus reiner Dickköpfigkeit - E.T. habe ich zum Beispiel nie gesehen).
Kommt dann noch eine gewisse politische Linksortierung dazu (in Baden-Württemberg nicht unverdächtig), liegt wohl doch irgendwie Methode dahinter, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und sein Glück mitunter etwas abseits des Weges zu suchen.
Um mal wieder auf Musik zu sprechen zu kommen: Mir gefallen meist Alben am besten, die sich erst nach mehrmaligem Hören entfalten und an denen man daher lange seine Freude hat. Best of-Scheiben sind mir dagegen ein Graus (zumal sie meist auch ziemlich lieblos aufgemacht sind).
Auch bin ich musikalisch ein eher unsteter Geist und immer auf der Suche, ich habe natürlich Vorlieben, aber ich bin nicht so gepolt, dass ich von einer Band oder einem Genre alles haben muss und mich dann damit begnüge, sondern schaue mich immer nach neuen Gefilden um.
Mein erster vollständig konsumierter Longplayer verpflichtet irgendwie und ist auch bezeichnend - THE MAHAVISHNU ORCHESTRA mit "Inner mounting flame". Zu meiner grossen Enttäuschung waren die übrigen Schüler im Musikzug nahezu ausschließlich BEATLES-Fans (es gab nicht einmal den klassischen Konflikt BEATLES oder ROLLING STONES), so dass ich zum einen bei Klassenfeten mir immer sofort einen bestimmten Platz sicherte - nämlich den am Plattenspieler (da mussten die anderen meine Musik hören, hähä) und zum anderen den Musikzug kurz vor dem Abi wieder verließ, was auch mit meiner Instrumentenwahl (Klavier, Gitarre, beides leider überwiegend klassisch) zusammenhing, die mit einem nicht Orchester-kompatibel war, was Voraussetzung für ein Musik-Abi gewesen wäre.
Bei den Nicht-Musikern fand ich dann auch den einen oder anderen mit einem etwas schrägeren Musikgeschmack (VENOM, METALLICA, THIN LIZZY usw. - ok ist nicht so sonderlich schräg, aber für brave Böblinger Gymnasiasten war das schon das Abenteuerlichste). Und mit einem dieser Leute habe ich bis heute Kontakt...
Nach Zivildienst und Jurastudium, das musikalisch dank eines gutbefreundeten Komilitonen recht jazzlastig verlief (eine Zeitlang verfolgten wir MILES DAVIS auf seinen Konzerttouren regelrecht, bis dieser aufgab und in Tübingen gastierte), wurde ich schließlich Rechtsanwalt in Cottbus und machte mich dort bald selbständig. Das hat den Vorteil, dass man seine Zeit besser selbst einteilen kann und den Nachteil, dass die Verdienstmöglichkeiten (gerade in dieser strukturschwachen Region) bedeutend geringer sind, als die Medien vorgaukeln mögen (nein, wir haben auch keine eigenen Privatermittler. Ich bitte deshalb von diesbezüglichen Anfragen abzusehen).
Geografisch bin ich jetzt immerhin nahe an meiner absoluten deutschen Lieblingsstadt, nämlich Berlin, eine Stadt die nicht immer schön, aber durchgehend lebendig ist und gerade in der Konzertlandschaft schon einen gnadenlosen Konkurrenzkampf bietet (mindestens 20 Liveevents täglich).
Meine Lieblingsalben (Liste ist nicht absolut und unverrückbar, siehe oben)
BIRTH CONTROL Live 1974
BLACKMAIL Friend or foe
CITY BOY Dinner at the Ritz
CITY BOY The day the earth caught fire
LEE CLAYTON Naked child
MILES DAVIS Kind of blue
MILES DAVIS Sketches of Spain
MILES DAVIS Star people
DIXIE DREGS Dregs of the earth
DREDG El cielo
EELS Beautiful freak
HUMBLE PIE Rockin' the Fillmore
KARMA TO BURN dto.
KILLING JOKE Pandemonium
KING'S X Gretchen goes to Nebraska
KING'S X Dogman
KYUSS Welcome to sky valley
LITTLE FEAT Waiting for Columbus
LIVING COLOUR Vivid
STEVE MILLER BAND Fly like an eagle
MOTHER TONGUE dto.
MOTHER TONGUE Ghost note
MOTORPSYCHO Trust us
O.S.I. dto.
PAIN OF SALVATION The perfect element
PORCUPINE TREE Stars die
PORCUPINE TREE In absentia
QUEENS OF THE STONEAGE Songs for the deaf
ROLLINS BAND The end of silence
RUSH Moving pictures
MITCH RYDER Live talkies
SENSER Stackes up
THE STONE ROSES Second coming
THE TEA PARTY The edges of twilight
THIN LIZZY Live & dangerous
THE TEA PARTY The edges of twilight
TOOL Undertow
TOOL Aenima
TOOL Lateralus
TRIBLE TECH Thick
YES Relayer
FRANK ZAPPA Live in New York
FRANK ZAPPA The best band you never heard in your life Vol. 3
ZZ TOP Degüello
Beste Konzerte:
HARMFUL, Berlin; MOTHER TONGUE, immmer und überall; EL CACO, Dresden; PEARL JAM, Stuttgart; LUTHER ALLISON, Tübingen; GROBSCHNITT, Stuttgart; 16 HORSEPOWER, Berlin; FIREWATER, Berlin; BILL BRUFORD´S EARTHWORKS, Ludwigsburg; KILLER BARBIES, Walldürn; ROBERT RANDOLPH & THE FAMILY BAND, Berlin; SCOTT HENDERSON, Berlin; JAMES BROWN, Stuttgart; KING'S X, Berlin; LIVING COLOUR, Berlin; MILES DAVIS, Hamburg; JOHN SCOFIELD, Tübingen; THE DIRTY DOZEN BRASS BAND, Den Haag; PORCUPINE TREE, Berlin; TERRY HOAX, Cottbus
Lieblingsstädte: London, Berlin, Prag, Siena, San Francisco, Lucca
Was ich nicht ausstehen kann: Gewalt, Arroganz, Ignoranz, Ententanz (also nervige Popmucke).
Haustiere: Allenfalls achtbeinig und Staubmilben
Lebensmotto: Wenn ich wüßte, dass ich morgen sterben würde, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen (Martin Luther) oder Das Leben ist alles, nur nicht klein und scheiße (Sebastian Schipper, Regisseur eines meiner Libelingsfilme "Absolute Giganten").
Da ich auch für Home of Rock schreibe
(http://www.home-of-rock.de) übernehme ich einfach die dortige Vorstellung und kürze sie ein wenig.
Die Wunderwelt der Musik schlug mich schon recht früh in ihren Bann, so dass ich konsequenterweise ein Gymnasium mit Musikzug besuchte (das Albert-Einstein-Gymnasium in Böblingen).
Allerdings waren mir schon von jeher irgendwelche chartsnotierteten Titel ein Graus, ich interessierte mich schon immer für Dinge, die nicht so sehr im Lichte der Öffentlichkeit standen - was nicht nur für Musik galt. So besuche ich ja auch die Spiele von Fußballvereinen, die gerade mal die Nummer 2 in ihrer jeweiligen Heimatstadt sind (SV Stuttgarter Kickers, FC St. Pauli), ich las seltenst Bücher aus den Bestsellerlisten und von Anfang an gehypte Filme steuerte ich auch gar nicht erst an (manchmal sogar aus reiner Dickköpfigkeit - E.T. habe ich zum Beispiel nie gesehen).
Kommt dann noch eine gewisse politische Linksortierung dazu (in Baden-Württemberg nicht unverdächtig), liegt wohl doch irgendwie Methode dahinter, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und sein Glück mitunter etwas abseits des Weges zu suchen.
Um mal wieder auf Musik zu sprechen zu kommen: Mir gefallen meist Alben am besten, die sich erst nach mehrmaligem Hören entfalten und an denen man daher lange seine Freude hat. Best of-Scheiben sind mir dagegen ein Graus (zumal sie meist auch ziemlich lieblos aufgemacht sind).
Auch bin ich musikalisch ein eher unsteter Geist und immer auf der Suche, ich habe natürlich Vorlieben, aber ich bin nicht so gepolt, dass ich von einer Band oder einem Genre alles haben muss und mich dann damit begnüge, sondern schaue mich immer nach neuen Gefilden um.
Mein erster vollständig konsumierter Longplayer verpflichtet irgendwie und ist auch bezeichnend - THE MAHAVISHNU ORCHESTRA mit "Inner mounting flame". Zu meiner grossen Enttäuschung waren die übrigen Schüler im Musikzug nahezu ausschließlich BEATLES-Fans (es gab nicht einmal den klassischen Konflikt BEATLES oder ROLLING STONES), so dass ich zum einen bei Klassenfeten mir immer sofort einen bestimmten Platz sicherte - nämlich den am Plattenspieler (da mussten die anderen meine Musik hören, hähä) und zum anderen den Musikzug kurz vor dem Abi wieder verließ, was auch mit meiner Instrumentenwahl (Klavier, Gitarre, beides leider überwiegend klassisch) zusammenhing, die mit einem nicht Orchester-kompatibel war, was Voraussetzung für ein Musik-Abi gewesen wäre.
Bei den Nicht-Musikern fand ich dann auch den einen oder anderen mit einem etwas schrägeren Musikgeschmack (VENOM, METALLICA, THIN LIZZY usw. - ok ist nicht so sonderlich schräg, aber für brave Böblinger Gymnasiasten war das schon das Abenteuerlichste). Und mit einem dieser Leute habe ich bis heute Kontakt...
Nach Zivildienst und Jurastudium, das musikalisch dank eines gutbefreundeten Komilitonen recht jazzlastig verlief (eine Zeitlang verfolgten wir MILES DAVIS auf seinen Konzerttouren regelrecht, bis dieser aufgab und in Tübingen gastierte), wurde ich schließlich Rechtsanwalt in Cottbus und machte mich dort bald selbständig. Das hat den Vorteil, dass man seine Zeit besser selbst einteilen kann und den Nachteil, dass die Verdienstmöglichkeiten (gerade in dieser strukturschwachen Region) bedeutend geringer sind, als die Medien vorgaukeln mögen (nein, wir haben auch keine eigenen Privatermittler. Ich bitte deshalb von diesbezüglichen Anfragen abzusehen).
Geografisch bin ich jetzt immerhin nahe an meiner absoluten deutschen Lieblingsstadt, nämlich Berlin, eine Stadt die nicht immer schön, aber durchgehend lebendig ist und gerade in der Konzertlandschaft schon einen gnadenlosen Konkurrenzkampf bietet (mindestens 20 Liveevents täglich).
Meine Lieblingsalben (Liste ist nicht absolut und unverrückbar, siehe oben)
BIRTH CONTROL Live 1974
BLACKMAIL Friend or foe
CITY BOY Dinner at the Ritz
CITY BOY The day the earth caught fire
LEE CLAYTON Naked child
MILES DAVIS Kind of blue
MILES DAVIS Sketches of Spain
MILES DAVIS Star people
DIXIE DREGS Dregs of the earth
DREDG El cielo
EELS Beautiful freak
HUMBLE PIE Rockin' the Fillmore
KARMA TO BURN dto.
KILLING JOKE Pandemonium
KING'S X Gretchen goes to Nebraska
KING'S X Dogman
KYUSS Welcome to sky valley
LITTLE FEAT Waiting for Columbus
LIVING COLOUR Vivid
STEVE MILLER BAND Fly like an eagle
MOTHER TONGUE dto.
MOTHER TONGUE Ghost note
MOTORPSYCHO Trust us
O.S.I. dto.
PAIN OF SALVATION The perfect element
PORCUPINE TREE Stars die
PORCUPINE TREE In absentia
QUEENS OF THE STONEAGE Songs for the deaf
ROLLINS BAND The end of silence
RUSH Moving pictures
MITCH RYDER Live talkies
SENSER Stackes up
THE STONE ROSES Second coming
THE TEA PARTY The edges of twilight
THIN LIZZY Live & dangerous
THE TEA PARTY The edges of twilight
TOOL Undertow
TOOL Aenima
TOOL Lateralus
TRIBLE TECH Thick
YES Relayer
FRANK ZAPPA Live in New York
FRANK ZAPPA The best band you never heard in your life Vol. 3
ZZ TOP Degüello
Beste Konzerte:
HARMFUL, Berlin; MOTHER TONGUE, immmer und überall; EL CACO, Dresden; PEARL JAM, Stuttgart; LUTHER ALLISON, Tübingen; GROBSCHNITT, Stuttgart; 16 HORSEPOWER, Berlin; FIREWATER, Berlin; BILL BRUFORD´S EARTHWORKS, Ludwigsburg; KILLER BARBIES, Walldürn; ROBERT RANDOLPH & THE FAMILY BAND, Berlin; SCOTT HENDERSON, Berlin; JAMES BROWN, Stuttgart; KING'S X, Berlin; LIVING COLOUR, Berlin; MILES DAVIS, Hamburg; JOHN SCOFIELD, Tübingen; THE DIRTY DOZEN BRASS BAND, Den Haag; PORCUPINE TREE, Berlin; TERRY HOAX, Cottbus
Lieblingsstädte: London, Berlin, Prag, Siena, San Francisco, Lucca
Was ich nicht ausstehen kann: Gewalt, Arroganz, Ignoranz, Ententanz (also nervige Popmucke).
Haustiere: Allenfalls achtbeinig und Staubmilben
Lebensmotto: Wenn ich wüßte, dass ich morgen sterben würde, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen (Martin Luther) oder Das Leben ist alles, nur nicht klein und scheiße (Sebastian Schipper, Regisseur eines meiner Libelingsfilme "Absolute Giganten").
)
Die späten Alben liegen mir nicht so sehr