MILLIE JACKSON
Millie Jackson wurde am 15.7.1944 in Georgia geboren.
Sie lebte dort bei ihrer Großmutter bis 1958, als sie angeblich zum Vater nach New Jersey zog.
Sie tingelte dort in Nachtclubs und wurde auch alsbald entdeckt.
1969 erschien ihre erste Single, ohne großen Widerhall.
1971 kam ihre erste Single mit mäßigem Charterfolg auf den Markt, „A child of God(It’s hard to believe)” anschließend folgten mehrere Top 10 – Veröffentlichungen, wie „Ask me what you want“, „My man, a sweet man“ und weitere...
Das „Millie Jackson“ betitelte erste Album erschien 1972.
Den Erfolg bescherte ihr dann die großartige Veröffentlichung aus 1974, „Caught up“, auf dem sie dann auch auch „rapte“, d.h., durch Sprechgesang zusätzliches zu Gehör brachte.
Hierbei handelte es sich um ein Konzeptalbum, dass ein Dreiecksverhältnis zwischen Frau/Geliebter/Ehemann beschreibt.
Nach weiterem Erfolg verebbte dieser etwas in den Spät-70ern/80ern, weil auch die musikalischen Ergebnisse sicher nicht immer zu den besten zählten. U.a. nahm sie mit Isaac Hayes auf. (Royal Rappin’s).
Nur 1986 kam es noch einmal kurz zu Charterfolgen unter den ersten 10.
Die bisher letzte Platte, „Not for church folk!“ erschien 2001.
Millie soll überwiegend als Radiomoderatorin tätig gewesen sein in den letzten Jahren.
Jackson verfügt über eine sehr kraft- und ausdrucksvolle Stimme, mit dem gewissen „Reibeiseneffekt“. Ihre Musik ist weitestgehend emotional packend .
Ihre Texte waren von Beginn an nicht immer „jugendfrei“ und bescherten ihr schon damals eine Menge Kritik für das, was heute in vielen Texten „gang und gebe“ ist.
Die Musik ist sehr emotional bestimmter typischer Southern Soul mit einem wahnsinnigen Groove, was die Anfangsjahre betrifft, aus den 7oern sind insofern fast alle Scheiben zu empfehlen.
Diskografie, soweit bekannt:
·Millie Jackson (1972)
·Hurts So Good (1973)
·I Got To Try It One Time (1974)
·Caught Up (1974)
·Still Caught Up (1975)
·Free And In Love (1976)
·Feelin' Bitchy (1977)
·Lovingly Yours (1977)
·Get It Out'cha System
·A Moment's Pleasure (1979)
·Royal Rappin's (1979, with Isaac Hayes)
·Live & Uncensored (1979)
·For Men Only (1980)
·I Had To Say It (1980)
·Live (1980)
·Just a Li'l Bit Country (1981)
·Hard Times (1982)
·Millie Jackson "Live And Outrageous"
·E.S.P. (Extra Sexual Persuasion) (1983)
·An Imitation of Love (1986)
·The Tide Is Turning (1988)
·Back to the S t! (1989)
·Young Man, Older Woman (1991)
·Young Man, Older Woman: Cast Album (1993)
·Rock N' Soul (1994)
·It's Over (1995)
·The Sequel, It Ain't Over (1997)
·Not for Church Folk! (2001)
Zum Einstieg empfiehlt sich dringend die hervorragende RHINO-Kollektion „Totally unrestricted : The Millie Jackson Anthology“, die den Zeitrahmen von 1971-1983 abdeckt.
Wolfgang
Millie Jackson wurde am 15.7.1944 in Georgia geboren.
Sie lebte dort bei ihrer Großmutter bis 1958, als sie angeblich zum Vater nach New Jersey zog.
Sie tingelte dort in Nachtclubs und wurde auch alsbald entdeckt.
1969 erschien ihre erste Single, ohne großen Widerhall.
1971 kam ihre erste Single mit mäßigem Charterfolg auf den Markt, „A child of God(It’s hard to believe)” anschließend folgten mehrere Top 10 – Veröffentlichungen, wie „Ask me what you want“, „My man, a sweet man“ und weitere...
Das „Millie Jackson“ betitelte erste Album erschien 1972.
Den Erfolg bescherte ihr dann die großartige Veröffentlichung aus 1974, „Caught up“, auf dem sie dann auch auch „rapte“, d.h., durch Sprechgesang zusätzliches zu Gehör brachte.
Hierbei handelte es sich um ein Konzeptalbum, dass ein Dreiecksverhältnis zwischen Frau/Geliebter/Ehemann beschreibt.
Nach weiterem Erfolg verebbte dieser etwas in den Spät-70ern/80ern, weil auch die musikalischen Ergebnisse sicher nicht immer zu den besten zählten. U.a. nahm sie mit Isaac Hayes auf. (Royal Rappin’s).
Nur 1986 kam es noch einmal kurz zu Charterfolgen unter den ersten 10.
Die bisher letzte Platte, „Not for church folk!“ erschien 2001.
Millie soll überwiegend als Radiomoderatorin tätig gewesen sein in den letzten Jahren.
Jackson verfügt über eine sehr kraft- und ausdrucksvolle Stimme, mit dem gewissen „Reibeiseneffekt“. Ihre Musik ist weitestgehend emotional packend .
Ihre Texte waren von Beginn an nicht immer „jugendfrei“ und bescherten ihr schon damals eine Menge Kritik für das, was heute in vielen Texten „gang und gebe“ ist.
Die Musik ist sehr emotional bestimmter typischer Southern Soul mit einem wahnsinnigen Groove, was die Anfangsjahre betrifft, aus den 7oern sind insofern fast alle Scheiben zu empfehlen.
Diskografie, soweit bekannt:
·Millie Jackson (1972)
·Hurts So Good (1973)
·I Got To Try It One Time (1974)
·Caught Up (1974)
·Still Caught Up (1975)
·Free And In Love (1976)
·Feelin' Bitchy (1977)
·Lovingly Yours (1977)
·Get It Out'cha System
·A Moment's Pleasure (1979)
·Royal Rappin's (1979, with Isaac Hayes)
·Live & Uncensored (1979)
·For Men Only (1980)
·I Had To Say It (1980)
·Live (1980)
·Just a Li'l Bit Country (1981)
·Hard Times (1982)
·Millie Jackson "Live And Outrageous"
·E.S.P. (Extra Sexual Persuasion) (1983)
·An Imitation of Love (1986)
·The Tide Is Turning (1988)
·Back to the S t! (1989)
·Young Man, Older Woman (1991)
·Young Man, Older Woman: Cast Album (1993)
·Rock N' Soul (1994)
·It's Over (1995)
·The Sequel, It Ain't Over (1997)
·Not for Church Folk! (2001)
Zum Einstieg empfiehlt sich dringend die hervorragende RHINO-Kollektion „Totally unrestricted : The Millie Jackson Anthology“, die den Zeitrahmen von 1971-1983 abdeckt.
Wolfgang