ALBRECHT WEINBERG: Es ist immer in meinem Kopf
Manchmal gibt es Filme, die einen nicht einfach nach dem Abspann wieder loslassen. Dieser Film gehört ganz sicher dazu. Ich habe selten einen Menschen erlebt, den man so schnell und so tief ins Herz schließen möchte wie Albrecht Weinberg. Wenn er von seinem Leben erzählt, von den unvorstellbaren Grausamkeiten, die er und so viele andere erleiden mussten, fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden. Was Menschen anderen Menschen antun können, ist kaum zu begreifen. Manches, was man in diesem Film hört und sieht, ist so erschütternd, dass es oft schwerfällt, die Tränen zu unterdrücken.
Umso bewegender ist es, diesem außergewöhnlichen Menschen zu begegnen: seiner Lebensfreude, seiner Offenheit und seiner Fähigkeit, trotz allem nicht zu verhärten. Und da ist diese wunderbare Frau, die ihn auf seinem Lebensweg begleitete, bis zu seinem Lebensende an seiner Seite blieb und sich liebevoll um ihn kümmerte. Auch das ist eine Geschichte von tiefer Menschlichkeit, Liebe und Verbundenheit.
Ein Film, der unter die Haut geht, der traurig macht, nachdenklich stimmt, aber auch Hoffnung vermittelt. Und der uns daran erinnert, wie kostbar Vergebung sein kann. Wir sollten dankbar sein, dass Menschen wie Albrecht Weinberg ihre Geschichten erzählen und uns an ihrem Leben teilhaben lassen. Dass sie trotz des erlittenen Leids die Kraft gefunden haben, weiterzuleben und anderen Menschen mit Offenheit zu begegnen, verdient unseren tiefsten Respekt.
Was mich besonders bewegt hat: Es ist lange her, dass ich einen Film erlebt habe, nach dessen Ende die Zuschauer nicht sofort aufgestanden und gegangen sind. Diesmal war es anders. Niemand schien es eilig zu haben, den Saal zu verlassen. Die Betroffenheit war so groß, das Erlebte musste offenbar erst einmal sacken. Eine ganze Weile verging, bis sich die Menschen schließlich auf den Weg nach draußen machten. Auch das sagt viel über die Wirkung dieses Films.
Gerade heute ist dieser Film wichtiger denn je – für uns alle, ganz besonders aber auch für unsere Jugend. Angesichts des wieder erschreckend zunehmenden Judenhasses, des wachsenden Rechtsrucks und der Verbreitung menschenverachtender Ideologien dürfen wir nicht schweigen und nicht wegsehen. Wir müssen erinnern, aufklären und widersprechen. Damit nicht in Vergessenheit gerät, was geschehen ist, und damit sich so etwas niemals wiederholt.
Ein zutiefst bewegender Film gegen das Vergessen – und ein eindringlicher Appell an unsere Menschlichkeit.
Der Trailer zum Film
Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=NAB1TVw0u40
Doku auf ZDF zur Entstehung des Films
Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=lx8FMe4F4VE
Manchmal gibt es Filme, die einen nicht einfach nach dem Abspann wieder loslassen. Dieser Film gehört ganz sicher dazu. Ich habe selten einen Menschen erlebt, den man so schnell und so tief ins Herz schließen möchte wie Albrecht Weinberg. Wenn er von seinem Leben erzählt, von den unvorstellbaren Grausamkeiten, die er und so viele andere erleiden mussten, fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden. Was Menschen anderen Menschen antun können, ist kaum zu begreifen. Manches, was man in diesem Film hört und sieht, ist so erschütternd, dass es oft schwerfällt, die Tränen zu unterdrücken.
Umso bewegender ist es, diesem außergewöhnlichen Menschen zu begegnen: seiner Lebensfreude, seiner Offenheit und seiner Fähigkeit, trotz allem nicht zu verhärten. Und da ist diese wunderbare Frau, die ihn auf seinem Lebensweg begleitete, bis zu seinem Lebensende an seiner Seite blieb und sich liebevoll um ihn kümmerte. Auch das ist eine Geschichte von tiefer Menschlichkeit, Liebe und Verbundenheit.
Ein Film, der unter die Haut geht, der traurig macht, nachdenklich stimmt, aber auch Hoffnung vermittelt. Und der uns daran erinnert, wie kostbar Vergebung sein kann. Wir sollten dankbar sein, dass Menschen wie Albrecht Weinberg ihre Geschichten erzählen und uns an ihrem Leben teilhaben lassen. Dass sie trotz des erlittenen Leids die Kraft gefunden haben, weiterzuleben und anderen Menschen mit Offenheit zu begegnen, verdient unseren tiefsten Respekt.
Was mich besonders bewegt hat: Es ist lange her, dass ich einen Film erlebt habe, nach dessen Ende die Zuschauer nicht sofort aufgestanden und gegangen sind. Diesmal war es anders. Niemand schien es eilig zu haben, den Saal zu verlassen. Die Betroffenheit war so groß, das Erlebte musste offenbar erst einmal sacken. Eine ganze Weile verging, bis sich die Menschen schließlich auf den Weg nach draußen machten. Auch das sagt viel über die Wirkung dieses Films.
Gerade heute ist dieser Film wichtiger denn je – für uns alle, ganz besonders aber auch für unsere Jugend. Angesichts des wieder erschreckend zunehmenden Judenhasses, des wachsenden Rechtsrucks und der Verbreitung menschenverachtender Ideologien dürfen wir nicht schweigen und nicht wegsehen. Wir müssen erinnern, aufklären und widersprechen. Damit nicht in Vergessenheit gerät, was geschehen ist, und damit sich so etwas niemals wiederholt.
Ein zutiefst bewegender Film gegen das Vergessen – und ein eindringlicher Appell an unsere Menschlichkeit.
Der Trailer zum Film
Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=NAB1TVw0u40
Doku auf ZDF zur Entstehung des Films
Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=lx8FMe4F4VE