OPUS KINK – The Sweet Goodbye

 
badMoon
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OPUS KINK – The Sweet Goodbye

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Gepostet: 16.10.2026 - 14:06 Uhr  ·  #1
Ganz schön frech bis respektlos. Da stöbert man durch verschiedenste Musikgenres, mixt alles zusammen und heraus kommt ein Gebräu, das unvermittelt aufhorchen lässt. OPUS KINK aus Brighton werfen Jazz, Punk, Post-Punk und eine ordentliche Portion schräges Theater in denselben Topf – und rühren kräftig um. Das Ergebnis klingt, als hätten sich eine versiffte Jazzkneipe und ein Punkclub auf eine gemeinsame Eskalation geeinigt.

Die Bläser tröten dazwischen, der Bass drückt, die Gitarren schrammeln und Sänger Angus Rogers gibt den manischen Zeremonienmeister. Wer THE BIRTHDAY PARTY, FAT WHITE FAMILY oder die VIAGRA BOYS mag, dürfte hier seine Freude haben. Ähnlich schräg und unberechenbar, aber mit einer Bläserfraktion, die dem Ganzen eine ganz eigene Note verpasst. „The Sweet Goodbye“, erschienen am 31. Juli 2026, ist jedenfalls kein Album für musikalische Leisetreter.

Drei Anspieltipps gefällig? Come Over, Do Me Wrong groovt mit ordentlich Dreck unter den Nägeln, Crucify! zieht einen in einen düsteren Strudel, und der Titeltrack The Sweet Goodbye zeigt die theatralische Seite der Truppe. Drei unterschiedliche Geschmacksproben aus einem Album, das lieber aneckt, als um Erlaubnis zu fragen.

Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=YaHl6_sOu-k

Für mich eine Band, die man unbedingt auf dem Schirm behalten sollte. Denn manchmal ist musikalische Unverschämtheit genau das, was die eigene Plattensammlung braucht.
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