Oktober 2026 | SIMPLE MINDS - Sons And Fascination / Sister Feelings Call

 
badMoon
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Oktober 2026 | SIMPLE MINDS - Sons And Fascination / Sister Feelings Call

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Gepostet: 28.09.2026 - 14:02 Uhr  ·  #1
Dass diese kleine SIMPLE-MINDS-Wiederentdeckung nicht völlig überraschend kommt, dürfte den einen oder anderen möglicherweise nicht überraschen. Erst kürzlich habe ich mich hier ausführlicher mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen SIMPLE MINDS und U2 beschäftigt. Und nun geht es gleich mit den Schotten weiter. Als wäre das noch nicht genug, erlaube ich mir in dieser Rezension auch noch den einen oder anderen kleinen Seitenblick auf die großartigen TALKING HEADS, deren „Remain In Light“ ich hier im Forum bereits ausführlicher unter die Lupe genommen habe.

Der intensive Blick auf den Vergleich mit U2 hat dann logischerweise auch den Blick zurück auf die SIMPLE MINDS gelenkt. Dabei landete ich ziemlich schnell wieder bei diesem Doppelwerk aus dem Jahr 1981. Da war noch einiges in Bewegung, die Band war noch längst nicht auf Stadionkurs – und siehe da: Das war doch eine ganz andere Baustelle als es die späten SIMPLE MINDS sind. Genau diese frühe, noch experimentierfreudige und gelegentlich ziemlich hibbelige Seite der SIMPLE MINDS hatte ich offenbar ein wenig aus den Augen verloren.

SIMPLE MINDS - Sons And Fascination / Sister Feelings Call | 1981 | Schottland | Post-Punk / New Wave / Rock

Wobei diese Doppelbezeichnung zunächst einmal für etwas Verwirrung sorgt. „Sons And Fascination“ und „Sister Feelings Call“ waren ursprünglich zwei eigenständige, aber aus denselben Aufnahmesessions stammende Veröffentlichungen. „Sister Feelings Call“ wurde der ersten Ausgabe von „Sons And Fascination“ als zweite LP beigelegt und später auch separat veröffentlicht. Heute begegnen einem beide Platten meistens gemeinsam. Und das ist auch gut so, denn musikalisch gehören sie für mich durchaus zusammen.

Was hier aus den Boxen kommt, hat mit den späteren SIMPLE MINDS nur bedingt etwas zu tun. Die Band bewegt sich irgendwo zwischen Post-Punk, New Wave, Rock und elektronischen Klängen, wobei besonders Michael MacNeils Keyboards für diese eigenartige, manchmal fast entrückte Atmosphäre sorgen. Dazu der Bass von Derek Forbes, der sich nicht damit begnügt, irgendwo im Hintergrund mitzududeln, sondern häufig eine ziemlich wichtige Rolle übernimmt. Charlie Burchills Gitarre sorgt ebenfalls nicht unbedingt für gemütliches Lagerfeuerfeeling. Kurz gesagt: Hier ist noch ordentlich Bewegung in der Bude.

Und genau an dieser Stelle musste ich beim Hören immer wieder an TALKING HEADS und deren „Remain In Light“ denken. Nicht, weil die SIMPLE MINDS plötzlich nach David Byrne und seinen Kollegen klingen würden. Das wäre Quatsch. Aber diese gewisse Nervosität und Hibbeligkeit, die ich an „Remain In Light“ so mag, finde ich stellenweise auch hier. Dieses Gefühl, dass ein Song zwar einen festen Rhythmus besitzt, gleichzeitig aber an allen Ecken und Enden etwas herumzappelt, flirrt und sich bewegt.

Schon In Trance As Mission macht das ziemlich schön vor – und gehört für mich ganz klar zu den Highlights des Albums. Der Song hat von Beginn an diesen treibenden, fast stoischen Grundrhythmus, über dem sich die verschiedenen Klangschichten langsam und ziemlich geschickt ineinanderschieben. Bass und Schlagzeug geben die Richtung vor, während Gitarren und Keyboards immer wieder kleine Haken schlagen. Da passiert ständig irgendetwas am Rand des eigentlichen Geschehens: kleine Geräusche, verschobene Akzente, Gitarrenfiguren und diese leicht entrückten Keyboardflächen. Nichts davon drängelt sich penetrant nach vorne, aber gerade dadurch bleibt der Song permanent in Bewegung.

Dazu kommt Jim Kerrs Stimme, die hier noch weit entfernt von dem späteren, großen Stadion-Kerr ist. Sie klingt rauer, etwas spröder und gleichzeitig erstaunlich präsent. Er singt nicht einfach über diesen rhythmischen Teppich hinweg, sondern fügt sich regelrecht in ihn ein. Mal wirkt die Stimme fast zurückgenommen, dann wieder drängt sie sich mit Nachdruck nach vorne. Zusammen mit dem stoischen Beat entsteht dadurch eine eigentümliche Spannung: kühl, dunkel, leicht hypnotisch und trotzdem ständig unter Strom. Genau diese Mischung gefällt mir ausgesprochen gut. „In Trance As Mission“ ist für mich deshalb nicht einfach ein gelungenes Stück auf einer guten Platte, sondern einer der Momente, an denen sich zeigt, was die frühen SIMPLE MINDS damals bereits draufhatten.

Bei TALKING HEADS wird dieses Prinzip auf „Remain In Light“ geradezu auf die Spitze getrieben. Dort stapeln sich die Rhythmen teilweise übereinander, und aus diesen wiederholten Bausteinen entsteht ein geradezu fiebriger Groove. Die SIMPLE MINDS sind wesentlich weniger funky und auch längst nicht so radikal. Bei ihnen bleibt das Ganze dunkler und kühler. Aber die musikalische Unruhe ist durchaus verwandt.

Sweat In Bullet
ist dafür ein schönes Beispiel. Der Titel sagt eigentlich schon ziemlich viel. Hier wird nicht lange gefackelt, der Song geht nach vorne und besitzt einen geradezu nervösen Grundimpuls. Der Bass treibt, das Schlagzeug hält dagegen und darüber flitzen Gitarre und Keyboard. Jim Kerr singt das Ganze nicht hysterisch wie David Byrne, aber auch er klingt nicht gerade so, als würde er gerade gemütlich seinen Nachmittagstee trinken.

Weiter geht es mit 70 Cities As Love Brings The Fall - ein Stück, das mir gerade wegen seiner Atmosphäre gefällt. Wieder dieses pulsierende Grundgerüst, darüber Gitarren und Keyboards, die dem Ganzen etwas Unruhiges geben. Der Song hat etwas Getriebenes, gleichzeitig aber auch etwas Schwebendes. Genau diese Kombination finde ich bei den frühen SIMPLE MINDS ausgesprochen reizvoll.

Mit Love Song wird es dann etwas eingängiger. Hier zeigt sich bereits, dass die Band durchaus in der Lage war, aus ihren Klangexperimenten einen richtigen Song zu bauen. Melodie, Refrain, Jim Kerrs Stimme – das Stück ist wesentlich leichter zugänglich als manches andere auf der Platte. Trotzdem bleibt der typische frühe SIMPLE-MINDS-Klang erhalten. Das ist kein glattgebügelter Pop, der zufällig aus einer New-Wave-Band entstanden ist.

Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=W_H7QykJ53g

Besonders gerne höre ich Seeing Out The Angel. Der Song hat mich übrigens schon vor langer Zeit gepackt – so sehr, dass ich ihn bereits am 2. März 2009 in einer meiner Radiosendungen auf Krautrock-World vorgestellt habe. Die Sendung lief damals unter dem schönen Motto „a whisper in the noise“ – und eigentlich passt diese Überschrift ziemlich gut zu dem Stück.

Denn Seeing Out The Angel ist kein Song, der sich einem mit dem Holzhammer aufdrängt. Im Gegenteil: Er baut seine Wirkung langsam auf und lebt von diesem stoischen, beinahe unbeirrbaren Rhythmus. Bass und Schlagzeug halten das Ding auf Kurs, während sich darüber Gitarre und Keyboards bewegen und immer wieder neue kleine Farbtupfer setzen. Der Song besitzt dadurch etwas Hypnotisches, ohne in bloße Monotonie abzurutschen. Gerade dieses beharrliche Vorwärtsschieben gefällt mir.

Auch Jim Kerr trägt viel dazu bei. Seine Stimme wirkt hier nicht wie ein klassischer Rockgesang, der möglichst weit nach vorne will. Sie bleibt vergleichsweise zurückgenommen und fügt sich in diese dunkle, schwebende Klangwelt ein. Dadurch entsteht ein interessanter Gegensatz zwischen dem stoischen Rhythmus und der eher entrückten Atmosphäre. Man wartet geradezu darauf, dass irgendwann der große Ausbruch kommt – aber der Song braucht ihn gar nicht. Er bleibt in diesem eigentümlichen Schwebezustand und zieht genau daraus seine Spannung.

Für mich ist Seeing Out The Angel deshalb einer dieser Songs, die man nicht unbedingt beim ersten Durchlauf komplett erfasst. Aber irgendwann hat er sich festgesetzt. Und wenn ein Stück nach mehr als fünfzehn Jahren immer noch gut genug ist, um in einer eigenen Radiosendung aufzutauchen, dürfte damit wohl alles Wesentliche gesagt sein. ;-)

Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=s0YlORYopJw

Mit diesem Song endet das ursprüngliche Einzelwerk „Sons And Fascination“. Auf der CD-Version geht es anschließend nahtlos mit der ursprünglich als „Beilage“ beigepackten LP „Sister Feelings Call“ weiter.

Diese startet mit einem Instrumental, das eigentlich gar nicht so recht in eine klassische Rockplatten-Schublade passen will: Theme For Great Cities. Und wer eine Schwäche für Instrumentals hat, darf hier ruhig einmal genauer hinhören. Ein treibender, fast maschinell wirkender Rhythmus bildet das Fundament, darüber schieben sich Sequenzen und Keyboards, während die Gitarren immer wieder kleine Akzente setzen. Das Ganze klingt kühl, urban und erstaunlich modern – fast so, als würde man durch eine nächtliche Großstadt fahren und dabei an jeder Ecke ein neues Geräusch aufschnappen.

Bemerkenswert ist vor allem, wie wenig der Song eigentlich braucht. Kein Gesang, keine große Melodie, kein Refrain, der sich einem mit Gewalt ins Gedächtnis brennt. Stattdessen lebt das Stück von Wiederholung, kleinen Veränderungen und dem Zusammenspiel der einzelnen Instrumente. Gerade dadurch entsteht dieser Sog. Der Rhythmus läuft stoisch weiter, während sich darüber ständig etwas bewegt. Für mich ist Theme For Great Cities deshalb eines der Highlights dieser Veröffentlichung und gleichzeitig ein schönes Beispiel dafür, wie experimentierfreudig die SIMPLE MINDS damals noch waren.

Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=StHGawXsitE

Überhaupt finde ich es bemerkenswert, wie wenig diese Musik auf den großen Effekt angewiesen ist. Die Band muss hier noch keine Stadien füllen und niemandem beweisen, dass sie jetzt ganz groß geworden ist. Sie probiert aus. Mal funktioniert das besser, mal etwas weniger, aber selbst die sperrigeren Momente haben ihren Reiz.

Natürlich gibt es auch auf „Sister Feelings Call“ einiges zu entdecken. The American, 20th Century Promised Land oder League Of Nations setzen die musikalische Linie fort. Für mich ist das deshalb kein bloßes Bonusmaterial, das man nach „Sons And Fascination“ noch pflichtschuldig hinterherschiebt. Die zweite Hälfte ergänzt das Gesamtbild ziemlich gut - dazu aber am Ende etwas mehr.

Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=k861k3OrqNc

Was den Vergleich mit „Remain In Light“ betrifft, würde ich allerdings ganz klar TALKING HEADS den Punkt für die Radikalität geben. Was Brian Eno, David Byrne, Tina Weymouth, Chris Frantz und Jerry Harrison dort veranstalteten, war noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Afrobeat, Funk, Loops, Polyrhythmik – dazu Byrnes teilweise hysterisch wirkender Gesang. Das war tatsächlich eine Platte, die seinerzeit ziemlich quer in der Landschaft stand.

Die SIMPLE MINDS gehen einen anderen Weg. Weniger Groove, weniger Funk, dafür mehr Dunkelheit, Atmosphäre und große Spannungsbögen. Und während bei TALKING HEADS gerne einmal alles gleichzeitig zu zappeln scheint, behalten die SIMPLE MINDS trotz aller Unruhe meistens eine gewisse kühle Kontrolle. Vielleicht liegt gerade darin der Reiz.

Produziert wurde die Platte übrigens von Steve Hillage, der zuvor unter anderem bei GONG gespielt hatte. Eine etwas ungewöhnliche Verbindung, aber vielleicht passt sie ganz gut zu einer Band, die zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht so genau wusste, wohin sie musikalisch wollte.

Wenn ich „Sons And Fascination / Sister Feelings Call“ heute höre, gefällt mir jedenfalls genau diese frühe Unfertigkeit. Hier klingt noch nichts nach den späteren SIMPLE MINDS, die irgendwann mit riesigen Chören und noch größeren Gesten die Stadien dieser Welt beschallten. Hier gibt es stattdessen treibende Bässe, flirrende Keyboards, eigenwillige Gitarren und Songs, die manchmal ein wenig hibbelig und nervös durch die Gegend marschieren.

Möglicherweise ist das auch der Grund, warum mir diese Platte wesentlich besser gefällt als vieles, was später von den SIMPLE MINDS kam. Sie will noch nicht unbedingt gefallen. Sie will erst einmal herausfinden, was musikalisch möglich ist.

Bei mir steht dieses Doppelwerk jedenfalls schon seit langer Zeit ganz oben im SIMPLE-MINDS-Regal. „Sons And Fascination / Sister Feelings Call“ ist für mich das Lieblingswerk der Band – wobei ich inzwischen doch noch etwas genauer unterscheiden muss: Von den beiden Teilen gefällt mir „Sons And Fascination“ nicht nur einen Ticken, sondern doch wesentlich besser als „Sister Feelings Call“. Die erste Hälfte besitzt für mich einfach die stärkeren Songs, die geschlossenere Atmosphäre und genau diese Mischung aus Melodie, Experimentierfreude und leicht hibbeliger Nervosität, die ich an den frühen SIMPLE MINDS so mag. „Sister Feelings Call“ gehört unbedingt dazu – aber wenn ich nur eine der beiden Scheiben in den Player legen dürfte, wäre die Entscheidung ziemlich schnell gefallen.

[Links]
SIMPLE MINDS - New Gold Dream (Rezension von Stattmeister)
SIMPLE MINDS - Street Fighting Years (Rezension von hmc)
SIMPLE MINDS oder U2
TALKING HEADS - Remain In Lights
Musikzirkus On Air - a whisper in the noise

[Die Band]
Jim Kerr – Gesang
Charlie Burchill – Gitarre
Michael MacNeil – Keyboards
Derek Forbes – Bass
Brian McGee – Schlagzeug

[Die Songs]
Sons and Fascination
* In Trance as Mission 6:50
* Sweat in Bullet 4:30
* 70 Cities as Love Brings the Fall 4:48
* Boys from Brazil 5:30
* Love Song 5:03
* This Earth That You Walk Upon 5:26
* Sons and Fascination 5:23
* Seeing out the Angel 6:11

Sister Feelings Call
* Theme for Great Cities 5:50
* The American 3:49
* 20th Century Promised Land 4:53
* Wonderful in Young Life 5:20
* League of Nations 4:55
* Careful in Career 5:08
* Sound in 70 Cities (Dub mix of 70 Cities as Love Brings the Fall) 5:01
Trurl
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Re: Oktober 2026 | SIMPLE MINDS - Sons And Fascination / Sister Feelings Call

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Gepostet: 28.09.2026 - 17:45 Uhr  ·  #2
schöne Rezi :-)

Zur Info. das sollte eigentlich ein Doppelalbum werden, wollte die neue Plattenfirma aber nicht, daher die Trennung in zwei separate LPs und der Verkauf in der Erstauflage in einem Pack als Kompromiss. Ebenso der Wechsel des Produzenten, weg von Leckie, Hillage sollte die Band auf Weisung der Plattenfirma "eingängiger" machen. Ist im stellenweise gelungen, ab und an vermisse ich den doch kühleren, raueren Sound von Leckie (siehe die beiden Vorgänger). Ich finde auch, dass die Besetzung stimmt, die Sounds von Forbes, McNeil oder McGee passen einfach. Später ist einfach das Bandgefühl verloren gegangen, besonders bemerkbar an den Keyboards und dem Bass.

Den Vergleich mit den Heads finde ich schwierig , dass sind im wahrsten Sinne zwei Kontinente, ne Band aus Schottland dürfte rein geografisch schon wenig mit Funk etc. zu tun haben. In den multikulturellem Umwelt der Heads an der Uni dürfte das anders gewesen sein. Ich mag das Teil aber auch sehr, ich kann mich allerdings nicht entscheiden, ob es wirklich mein TOP-Album von denen ist. Das hängt immer mit meiner Stimmung zusammen, mal liebe ich "Reel to Real.." mehr, mal "Empire.." oder halt dieses. Zumindest ist dies eines der letzten wirklich innovativen Alben der Band. Schon der Nachfolger ist in aller Schönheit schon ein Schritt Richtung Stadion, die letzte wirkliche Soundinnovation war dann "Street fighting years" mit dem gälischen Einschlag.

Worüber ich aber sehr froh bin, ich habe die Band in dieser frühen Zeit mehrere Male live gesehen. Das waren tolle Konzerte.

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Re: Oktober 2026 | SIMPLE MINDS - Sons And Fascination / Sister Feelings Call

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Gepostet: 29.09.2026 - 08:32 Uhr  ·  #3
Sehr schön. Die Zeilen zu beiden Scheiben kann ich sehr gut nachvollziehen, da beide Alben hier stehen. Allerdings verlief deren Anschaffung hier kurios. Zunächst erwarb ich, ich meine es war 1984 oder 1985, das zweite Album "Sister..." als LP. Dies gefiel mir ausgesprochen gut. Warum ich dann nicht die "Sons..." nachgeschoben habe weiß ich heute nicht mehr. Zumal die Scheibe auch seinerzeit Platte des Monats im Musikexpress war. Die habe ich dann tatsächlich erst vor einigen Jahren als CD-Bundle gekauft. Damals kümmerte ich mich dann zunächst um ihre früheren Werke (Life in a day und Empires and dance) und um die folgenden Scheiben wie "New Gold..." und "Sparkle...". Die beiden früheren fand ich sehr gewöhnungsbedürftig und sie verschwanden schnell im Regal, die "wahren" SM waren für mich die ab 1981. Heute sehe ich das anders. Insbesondere "Empires.." gefällt mir ausgesprochen gut.
Bis "Good news from the next world" blieb ich ihnen dann noch treu. Danach klafft eine große Lücke bis ich 2009 nach guten Kritiken die "Graffiti Soul" erwarb. Ein wieder gelungenes Album, nahe an den Werken ab Mitte der 80er. Für Januar 2027 ist ein neues Album angekündigt. Eine Vorab-Single "Beginner Boys" ist soeben erschienen. Danach folgt eine große Tour, auch durch Deutschland. Wenn jemand aus dem Zirkus Interesse zeigen würde, könnte ich mir das eventuell vorstellen. Köln, 28.04., Tickets ab 77,75 in der Lanxess Arena. Die ist aber schon sehr gut gebucht!
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