Van der Graaf Generator – The Least We Can Do Is Wave to Each Other (1970)
Ein Meilenstein des düsteren Progressive Rock:
Als Van der Graaf Generator im Februar 1970 ihr zweites Studioalbum The Least We Can Do Is Wave to Each Other veröffentlichten, steckte der Progressive Rock noch in den Kinderschuhen.
Während Bands wie King Crimson kurz zuvor mit orchestraler Härte experimentierten, gingen VDGG unter der Führung des charismatischen Sängers und Songwriters Peter Hammill einen ganz eigenen, ungleich düstereren und psychologischeren Weg.
Dieses Album markiert den eigentlichen Wendepunkt und den wahren kreativen Urknall der Band.
Zwischen Schönheit und Wahnsinn.
VDGG klingen auf diesem Album rau, exzentrisch und emotional aufwühlend.
Das liegt zum einen an David Jacksons markantem Spiel, der oft zwei Saxophone gleichzeitig spielte und sie durch Verzerrer jagte, und zum anderen an Hugh Bantons sakraler Hugh-Banton-Orgel.
Über allem thront jedoch das Jahrhunderttalent Peter Hammill.
Seine Stimme wechselt mühelos von engelsgleichem, verletzlichem Flehen zu dramatischem, fast manischem Kreischen.
Titel Highlights im Überblick
Darkness
Der Opener wirft den Hörer direkt in einen akustischen Sturm.
Düstere Bläsersätze und apokalyptische Rhythmen erzeugen eine packende, fast greifbare Spannung.
Hammills Gesang zieht einen sofort in seinen Bann.
Refugees:
Das emotionale Herzstück des Albums und eine der wohl schönsten Hymnen der Rockgeschichte. Getragen von einer melancholischen Flöte und wunderschönen Gesangsharmonien, verarbeitet Hammill hier die Sehnsucht nach Frieden und Aufbruch. Ein absolut zeitloser Song, der zeigt, dass die Band auch reine, epische Schönheit beherrschte.
White Hammer:
Ein musikalischer Exkurs in die Hexenverfolgung des Mittelalters.
Der Track steigert sich von einer fast andächtigen Stimmung in ein wüstes, kakofonisches Finale aus verzerrten Saxophonen und wuchtigen Orgelklängen – purer, kompromissloser Proto-Metal-Prog.
After the Flood:
Der längste Song des Albums skizziert das visionäre Bild einer globalen Flutkatastrophe. Hier bündeln VDGG all ihre Stärken: abrupte Tempowechsel, jazzige Improvisationen und philosophisch-düstere Lyrik.
Fazit:
The Least We Can Do Is Wave to Each Other ist kein Album zum „nebenbei Hören“.
Es fordert die Aufmerksamkeit des Hörers heraus, belohnt ihn aber mit einer atmosphärischen Dichte, die ihresgleichen sucht. Obwohl es zugänglicher ist als spätere Meisterwerke wie Pawn Hearts, spürt man in jeder Sekunde den Mut zur musikalischen Grenzüberschreitung.
Wer die Wurzeln des dunklen, intellektuellen Rock ergründen will, kommt an diesem Meisterwerk nicht vorbei.
Ein meisterhaftes Zeitdokument und der Startschuss für eine der kompromisslosesten Bands der Musikgeschichte.
Quelle gemischte Kritiken aus dem Net und vorhandener Literatur.
17/20 Punkten
Ein Meilenstein des düsteren Progressive Rock:
Als Van der Graaf Generator im Februar 1970 ihr zweites Studioalbum The Least We Can Do Is Wave to Each Other veröffentlichten, steckte der Progressive Rock noch in den Kinderschuhen.
Während Bands wie King Crimson kurz zuvor mit orchestraler Härte experimentierten, gingen VDGG unter der Führung des charismatischen Sängers und Songwriters Peter Hammill einen ganz eigenen, ungleich düstereren und psychologischeren Weg.
Dieses Album markiert den eigentlichen Wendepunkt und den wahren kreativen Urknall der Band.
Zwischen Schönheit und Wahnsinn.
VDGG klingen auf diesem Album rau, exzentrisch und emotional aufwühlend.
Das liegt zum einen an David Jacksons markantem Spiel, der oft zwei Saxophone gleichzeitig spielte und sie durch Verzerrer jagte, und zum anderen an Hugh Bantons sakraler Hugh-Banton-Orgel.
Über allem thront jedoch das Jahrhunderttalent Peter Hammill.
Seine Stimme wechselt mühelos von engelsgleichem, verletzlichem Flehen zu dramatischem, fast manischem Kreischen.
Titel Highlights im Überblick
Darkness
Der Opener wirft den Hörer direkt in einen akustischen Sturm.
Düstere Bläsersätze und apokalyptische Rhythmen erzeugen eine packende, fast greifbare Spannung.
Hammills Gesang zieht einen sofort in seinen Bann.
Refugees:
Das emotionale Herzstück des Albums und eine der wohl schönsten Hymnen der Rockgeschichte. Getragen von einer melancholischen Flöte und wunderschönen Gesangsharmonien, verarbeitet Hammill hier die Sehnsucht nach Frieden und Aufbruch. Ein absolut zeitloser Song, der zeigt, dass die Band auch reine, epische Schönheit beherrschte.
White Hammer:
Ein musikalischer Exkurs in die Hexenverfolgung des Mittelalters.
Der Track steigert sich von einer fast andächtigen Stimmung in ein wüstes, kakofonisches Finale aus verzerrten Saxophonen und wuchtigen Orgelklängen – purer, kompromissloser Proto-Metal-Prog.
After the Flood:
Der längste Song des Albums skizziert das visionäre Bild einer globalen Flutkatastrophe. Hier bündeln VDGG all ihre Stärken: abrupte Tempowechsel, jazzige Improvisationen und philosophisch-düstere Lyrik.
Fazit:
The Least We Can Do Is Wave to Each Other ist kein Album zum „nebenbei Hören“.
Es fordert die Aufmerksamkeit des Hörers heraus, belohnt ihn aber mit einer atmosphärischen Dichte, die ihresgleichen sucht. Obwohl es zugänglicher ist als spätere Meisterwerke wie Pawn Hearts, spürt man in jeder Sekunde den Mut zur musikalischen Grenzüberschreitung.
Wer die Wurzeln des dunklen, intellektuellen Rock ergründen will, kommt an diesem Meisterwerk nicht vorbei.
Ein meisterhaftes Zeitdokument und der Startschuss für eine der kompromisslosesten Bands der Musikgeschichte.
Quelle gemischte Kritiken aus dem Net und vorhandener Literatur.
17/20 Punkten