Kosmos Trio - ...and the Sun
Das dänische Kosmos Trio hatte im Jahre 2022 sein Debütalbum veröffentlicht. Dem war voraus gegangen ein Zusammentreffen des Pianisten Frede Holger Thorsen und des Schlagzeugers Gustaf Hagelskær im Jahr 2017. Letzterer wirkte, gemeinsam mit seinem Bruder Harald auf dem Album mit. Doch mittlerweile hat sich das Line-up verändert, denn für das aktuelle Album "...and the Sun" spielt nun Martin Brunbjerg den Bass und Jesper Lørup bedient das Schlagzeug.
Die Musik wurde live eingespielt in einem einzelnen Raum, wo die Musiker spontan miteinander kommunizieren konnten. Im Gegensatz dazu ließ man sich Zeit hinsichtlich der Entstehung der neun Songs, stammt doch die älteste Nummer, „Clairvoyance“, bereits aus 2017. Die „Gregorian Rhapsody“ eröffnet den Reigen dieser recht nordisch klingenden Musik mit diesem speziellen Ausdruck von Melancholie, so, wie ich es seit den siebziger Jahren verstärkt vom Label ECM Records kennen und lieben lernte, mit dieser speziellen Ästhetik. Gleichzeitig wird der Hörraum erfüllt von ganz viel Wärme und Schönheit dieses Klanges.
Im aufklappbaren Cover werden die Bedeutungen der Songs ein wenig erläutert, und das erleichtert den Zugang darüber hinaus noch, um sich eigene Gedanken abrunden zu lassen, zu bestätigen und/oder zu festigen. Höre ich zum Beispiel „The Moon“, dann kann ich mich in den Abend hineinversetzen und diesen Mond strahlen sehen mit seiner besonderen Faszination. In den Liner Notes bemerkt Frede Holger Thorsen im Übrigen, dass dieser Song über die stärkste Melodie verfüge und es wahrscheinlich sein liebster Song des Albums sei.
Ja, es erklingen tatsächlich neun sehr poetisch strahlende Songs, die hinsichtlich ihrer zwar sehr ruhigen und beschaulichen Stimmung dennoch unterschiedlich wirken und Assoziationen wecken können. So lasse ich mich zum Beispiel inspirieren von den Angaben im Booklet zu „Beautiful 9“, dass sich auf die acht Planeten Merkur, Venus, Mars, Erde, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun sowie die Sonne beziehen soll. Nun, so ganz läßt mich der Song jedoch nicht abheben in das All, bleibt er doch recht bodenständig, vielleicht könnte man diese lockere Struktur der Gestaltung vielleicht entsprechend auslegen und mindestens die Gedanken ein wenig schweifen lassen.
Sehr einfach gestaltet ist der Titelsong, so basiert er, wie ich las, durchgehend auf zwei Akkorden, und soll einfach nur Wärme und so etwas wie Lieblichkeit ausstrahlen hinsichtlich seiner Einfachheit, und dadurch auch Eindringlichkeit. Auf jeden Fall kann ich knapp sechs Minuten Schönheit genießen. Stellvertretend für die fast durchgehend entspannende Stimmung mag der Song stehen, die jedoch noch durch „Ballad“ noch einmal stark unterstrichen wird, hier ein feines Kollektivwerk aller drei Musiker durch den jeweiligen Einsatz ihrer Instrumente.
Die beiden letzten Tracks unterscheiden sich dadurch von den übrigen, als dass sie nicht von Thorsen komponiert wurden, sondern bei „For a Minute“ zeichnet sich Jesper Lørup verantwortlich und für „Stow and Latch“ ist es Martin Brunbjerg. Jedoch reihen sie sich nahtlos in die Stimmung aller Songs perfekt ein, mit klar definierten lyrischen Melodieabfolgen, diese Musik ist ganz einfach schön, entspannend und ein wahrer „Seelenwärmer“!
Die abschließenden Worte möchte ich Frede Holger Thorsen überlassen: „Ultimately, this album ist about love, light, positivity and the gratefulness for life. So, I hope this album brings some light into the world.“
Da muss ich nun doch noch nachhaken: YES, FREDE HOLGER, IT SURELY BRINGS LIGHT INTO THIS WORLD!!!!
Frede Holger Thorsen (piano)
Martin Brunbjerg (double bass)
Jesper Lørup (drums)
1 Gregorian Rhapsody (5:14)
2 The Moon (5:59)
3 Impro (2:49)
4 Clairvoyance (6:12)
5 Beautiful 9 (3:55)
6 ...and the Sun (5:57)
7 Ballad (4:04)
8 For a Minute (3:37)
9 Stow and Latch (4:07)
Das dänische Kosmos Trio hatte im Jahre 2022 sein Debütalbum veröffentlicht. Dem war voraus gegangen ein Zusammentreffen des Pianisten Frede Holger Thorsen und des Schlagzeugers Gustaf Hagelskær im Jahr 2017. Letzterer wirkte, gemeinsam mit seinem Bruder Harald auf dem Album mit. Doch mittlerweile hat sich das Line-up verändert, denn für das aktuelle Album "...and the Sun" spielt nun Martin Brunbjerg den Bass und Jesper Lørup bedient das Schlagzeug.
Die Musik wurde live eingespielt in einem einzelnen Raum, wo die Musiker spontan miteinander kommunizieren konnten. Im Gegensatz dazu ließ man sich Zeit hinsichtlich der Entstehung der neun Songs, stammt doch die älteste Nummer, „Clairvoyance“, bereits aus 2017. Die „Gregorian Rhapsody“ eröffnet den Reigen dieser recht nordisch klingenden Musik mit diesem speziellen Ausdruck von Melancholie, so, wie ich es seit den siebziger Jahren verstärkt vom Label ECM Records kennen und lieben lernte, mit dieser speziellen Ästhetik. Gleichzeitig wird der Hörraum erfüllt von ganz viel Wärme und Schönheit dieses Klanges.
Im aufklappbaren Cover werden die Bedeutungen der Songs ein wenig erläutert, und das erleichtert den Zugang darüber hinaus noch, um sich eigene Gedanken abrunden zu lassen, zu bestätigen und/oder zu festigen. Höre ich zum Beispiel „The Moon“, dann kann ich mich in den Abend hineinversetzen und diesen Mond strahlen sehen mit seiner besonderen Faszination. In den Liner Notes bemerkt Frede Holger Thorsen im Übrigen, dass dieser Song über die stärkste Melodie verfüge und es wahrscheinlich sein liebster Song des Albums sei.
Ja, es erklingen tatsächlich neun sehr poetisch strahlende Songs, die hinsichtlich ihrer zwar sehr ruhigen und beschaulichen Stimmung dennoch unterschiedlich wirken und Assoziationen wecken können. So lasse ich mich zum Beispiel inspirieren von den Angaben im Booklet zu „Beautiful 9“, dass sich auf die acht Planeten Merkur, Venus, Mars, Erde, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun sowie die Sonne beziehen soll. Nun, so ganz läßt mich der Song jedoch nicht abheben in das All, bleibt er doch recht bodenständig, vielleicht könnte man diese lockere Struktur der Gestaltung vielleicht entsprechend auslegen und mindestens die Gedanken ein wenig schweifen lassen.
Sehr einfach gestaltet ist der Titelsong, so basiert er, wie ich las, durchgehend auf zwei Akkorden, und soll einfach nur Wärme und so etwas wie Lieblichkeit ausstrahlen hinsichtlich seiner Einfachheit, und dadurch auch Eindringlichkeit. Auf jeden Fall kann ich knapp sechs Minuten Schönheit genießen. Stellvertretend für die fast durchgehend entspannende Stimmung mag der Song stehen, die jedoch noch durch „Ballad“ noch einmal stark unterstrichen wird, hier ein feines Kollektivwerk aller drei Musiker durch den jeweiligen Einsatz ihrer Instrumente.
Die beiden letzten Tracks unterscheiden sich dadurch von den übrigen, als dass sie nicht von Thorsen komponiert wurden, sondern bei „For a Minute“ zeichnet sich Jesper Lørup verantwortlich und für „Stow and Latch“ ist es Martin Brunbjerg. Jedoch reihen sie sich nahtlos in die Stimmung aller Songs perfekt ein, mit klar definierten lyrischen Melodieabfolgen, diese Musik ist ganz einfach schön, entspannend und ein wahrer „Seelenwärmer“!
Die abschließenden Worte möchte ich Frede Holger Thorsen überlassen: „Ultimately, this album ist about love, light, positivity and the gratefulness for life. So, I hope this album brings some light into the world.“
Da muss ich nun doch noch nachhaken: YES, FREDE HOLGER, IT SURELY BRINGS LIGHT INTO THIS WORLD!!!!
Frede Holger Thorsen (piano)
Martin Brunbjerg (double bass)
Jesper Lørup (drums)
1 Gregorian Rhapsody (5:14)
2 The Moon (5:59)
3 Impro (2:49)
4 Clairvoyance (6:12)
5 Beautiful 9 (3:55)
6 ...and the Sun (5:57)
7 Ballad (4:04)
8 For a Minute (3:37)
9 Stow and Latch (4:07)