Als Ryan Adams im Jahr 2001 sein Album Gold veröffentlichte, entstand ein Werk, das bis heute als einer der Höhepunkte seines Schaffens gilt. Zwischen Americana, Country, Rock und gefühlvollen Balladen zeigt sich der US-Amerikaner als herausragender Songwriter mit einem feinen Gespür für Melodien, Stimmungen und Geschichten. Mal kraftvoll und unbeschwert, mal nachdenklich und melancholisch, entfaltet das Album eine bemerkenswerte Vielfalt, ohne dabei jemals seinen roten Faden zu verlieren.
Während einige Songs unmittelbar ins Ohr gehen, offenbaren andere ihre ganze Schönheit erst nach mehreren Durchläufen. Genau das macht für mich den besonderen Reiz von Gold aus. Seit vielen Jahren gehört das Album zu jenen Platten, die ich immer wieder aus dem Regal ziehe und mit derselben Begeisterung höre wie beim ersten Mal.