James Last - Well Kept Secret
Label: Polydor 1975.
Das 1975 erschienene Album Well Kept Secret gilt heute als das „verborgene Juwel“ in der Diskografie von James Last.
Während der deutsche Bandleader meist für seinen „Happy Party Sound“ bekannt war, wagte er mit dieser Produktion in Los Angeles einen radikalen Stilwechsel in Richtung Jazz-Funk und Disco-Fusion.
Musikalische Einordnung:
Im Gegensatz zu seinen üblichen orchestralen Pop-Covern ist dieses Album eine ernsthafte Annäherung an den US-amerikanischen Sound der 70er Jahre. Produziert von Wes Farrell, wurde die Musik in den renommierten Record Plant Studios mit erstklassigen Studiomusikern eingespielt, darunter Mitglieder der Crusaders.
Stil: Ein Mix aus treibendem Funk, glitzernden Disco-Arrangements und orchestralem Jazz.
Klangbild:
Präzise Bläsersätze, soulige Rhythmen und eine Produktion, die stark an Quincy Jones oder Eumir Deodato erinnert.
Herausragende Tracks:
Besonders „Bolero '75“, eine funky Interpretation des Klassikers, und „Slaughter on 10th Avenue“ werden oft hervorgehoben.
Die Rezeption:
Vom Flop zum Kultobjekt
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war das Album kommerziell gesehen ein Misserfolg, da es weder die traditionellen Fans in Europa noch das neue Publikum in den USA erreichte.
Heute:
In DJ-Kreisen und unter Sammlern hat es Kultstatus erreicht. Die Original-Vinyl wird auf Plattformen wie Discogs hoch gehandelt.
Wiederveröffentlichung:
Aufgrund der späten Anerkennung wurde das Werk 2008 unter dem Titel James Last In Los Angeles erstmals auf CD veröffentlicht.
Fazit:
Well Kept Secret ist die „untypischste“ Platte von Hansi Last – weit weg vom Kitsch und stattdessen voller cooler Grooves und handwerklicher Perfektion.
Hier sind die Details zur Besetzung und die vollständige Trackliste des Albums Well Kept Secret (1975) nach Discogs und RateYourMusic:
Für diese Produktion in Los Angeles griff James Last auf die Elite der damaligen US-Studiomusiker zurück. Viele von ihnen waren prägend für den Jazz-Funk-Sound der 70er Jahre:
Band:
Keyboards: Larry Muhoberac
Gitarre: Larry Carlton & Dean Parks
Bass: Max Bennett
Drums & Percussion: Jim Gordon & Gary Coleman
Saxophon: Ernie Watts (Solist bei „Summertime“) & Jackie Kelso
Flöte: Tom Scott (Solist bei „Summertime“)
Trompete: Bobby Bryant & Bud Brishois
Posaune: Charlie Loper & George Bohan
Label: Polydor 1975.
Das 1975 erschienene Album Well Kept Secret gilt heute als das „verborgene Juwel“ in der Diskografie von James Last.
Während der deutsche Bandleader meist für seinen „Happy Party Sound“ bekannt war, wagte er mit dieser Produktion in Los Angeles einen radikalen Stilwechsel in Richtung Jazz-Funk und Disco-Fusion.
Musikalische Einordnung:
Im Gegensatz zu seinen üblichen orchestralen Pop-Covern ist dieses Album eine ernsthafte Annäherung an den US-amerikanischen Sound der 70er Jahre. Produziert von Wes Farrell, wurde die Musik in den renommierten Record Plant Studios mit erstklassigen Studiomusikern eingespielt, darunter Mitglieder der Crusaders.
Stil: Ein Mix aus treibendem Funk, glitzernden Disco-Arrangements und orchestralem Jazz.
Klangbild:
Präzise Bläsersätze, soulige Rhythmen und eine Produktion, die stark an Quincy Jones oder Eumir Deodato erinnert.
Herausragende Tracks:
Besonders „Bolero '75“, eine funky Interpretation des Klassikers, und „Slaughter on 10th Avenue“ werden oft hervorgehoben.
Die Rezeption:
Vom Flop zum Kultobjekt
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war das Album kommerziell gesehen ein Misserfolg, da es weder die traditionellen Fans in Europa noch das neue Publikum in den USA erreichte.
Heute:
In DJ-Kreisen und unter Sammlern hat es Kultstatus erreicht. Die Original-Vinyl wird auf Plattformen wie Discogs hoch gehandelt.
Wiederveröffentlichung:
Aufgrund der späten Anerkennung wurde das Werk 2008 unter dem Titel James Last In Los Angeles erstmals auf CD veröffentlicht.
Fazit:
Well Kept Secret ist die „untypischste“ Platte von Hansi Last – weit weg vom Kitsch und stattdessen voller cooler Grooves und handwerklicher Perfektion.
Hier sind die Details zur Besetzung und die vollständige Trackliste des Albums Well Kept Secret (1975) nach Discogs und RateYourMusic:
Für diese Produktion in Los Angeles griff James Last auf die Elite der damaligen US-Studiomusiker zurück. Viele von ihnen waren prägend für den Jazz-Funk-Sound der 70er Jahre:
Band:
Keyboards: Larry Muhoberac
Gitarre: Larry Carlton & Dean Parks
Bass: Max Bennett
Drums & Percussion: Jim Gordon & Gary Coleman
Saxophon: Ernie Watts (Solist bei „Summertime“) & Jackie Kelso
Flöte: Tom Scott (Solist bei „Summertime“)
Trompete: Bobby Bryant & Bud Brishois
Posaune: Charlie Loper & George Bohan