1975 erschien James Taylors sechstes Album mit dem Titel Gorilla. Es kommt sicher nicht an die Klasse der ersten JT-Alben wie "Sweet Baby James" oder "Mud Slide Slim" heran, aber mir gefällt es durchgehend gut. Während seine ersten Alben deutlich schwermütiger waren, klingen die meisten Songs hier nun unbeschwerter und hoffnungsvoller, und das macht gleich der Opener Mexico deutlich. Nach den einleitenden Tönen der Akustikgitarre könnte man meinen, es wird Taylor-typisch melancholisch. Aber nein, Mexico ist dann doch schon fast ein fröhliches Lied, dessen Melodie sich bei mir als Ohrwurm in den Gehörgängen festgesetzt hat. Der Text klingt nach Hoffnung und Zuversicht und dem Traum, den täglichen Druck hinter sich zu lassen und an einen besseren Ort zu gelangen. Graham Nash und David Crosby steuern ganz wunderbar die Backing Vocals bei.