Safari Season - Forevermoor

So strömt die Musik recht warm, weich und wattig bisweilen

 
firebyrd
Labelboss
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Herkunft: Hausgeburt (Ausgeburt?)
Beiträge: 36640
Dabei seit: 05 / 2006
Betreff:

Safari Season - Forevermoor

 · 
Gepostet: 11.10.2023 - 19:34 Uhr  ·  #1
Safari Season - Forevermoor

Safari Season, im Kern sind das die schwedischen Musiker Anders Lindgren und Lars Ryen. Lindgren startete seine Karriere als Punkrocker und Ryen als Rockmusiker. Nach einigen Erfolgen mit eigenen Formationen und Ausflügen in andere Genres der Musik entschlossen sich Beide, 1997 ein gemeinsames Projekt zu starten, und das war dann die Geburt von Safari Season.

Mit "Forevermoor" wird nun das dritte Album vorgelegt. Ich bin erstaunt über diese sehr melodiöse Popmusik, die mit ihrer Üppigkeit und Fülle strahlt. So strömt die Musik recht warm, weich und wattig bisweilen, breitflächiger Harmonie-Gesang erfüllt den Raum und kleidet einzelne Songs betörend aus.

So treffe ich immer wieder vereinzelt auf Nuancen und Feinheiten wie die stets wiederkehrende Melodiebegleitung durch die E-Gitarre bei "Nowhere To Run", oder ganz besonders, und ich hebe das einmal hervor, bei meinem liebsten Song des Albums, "Peaceful", das ganz starke Harmonien der Sixties aufweist, allein durch das Keyboard-Arrangement und die Streicher, und wenn dann noch die Trompete einsetzt, dann sind das solche ganz besonderen Momente, die die Voraussetzung ganz hochwertiger Popmusik erfüllen. Und dabei klingt das fast schon atmospärisch so feierlich wie ein Weihnachtslied, wenn im Chor ertönt: "Peaceful"....

Mitunter geht es ein wenig zupackender zu Werk, "Darkness Queen", da muss ich bei einigen Passagen an A-ha denken, "A New Future" hingegen lässt mich kurz an The Moody Blues denken. Das zweite Stück mit Streichern ist "Listen To The Wind" und ist ganz zart instrumentiert, ganz wunderbar ist es auch hier gelungen, mittels der Gesangs-Arrangements zu den Streichern eine verträumte und warme Stimmung zu schaffen, und schon wieder purzelt eine Assoziation zu einer Band, die wohl kaum noch Jemand kennt - Parrish & Toppano, die in den Achtzigern zwei Platten mit sehr anmutiger Musik präsentierten.

Der Titelsong ist einer jener, die ein wenig verspielter gestaltet sind, und zum Schluss dann noch einmal der erste Song, hier als Single Edit, und so hoffe ich, dass diese Version auch in den Charts aufschlagen möge.

Lars Ryen (lead & backing vocals, keyboards)
Anders Lindgren (guitar, keyboard, percussion, backing vocals)
Daniel Gullö (bass, drums, keyboards, guitar)
Ylva Lindgren (backing vocals - #2, 4, 8 )
Robert Wärn (backing vocals - #2)
Magnus Berg (trumpet - #4)
Erwin Schoonderwaldt/Lars Borgström/Andreas Strömbergsson/Jonas Bergholm (strings - #4, 8 )
Graig Lindgren (bass - #6)
Mattias Fabian (recorder - #6)
Rebecka Beran (backing vocals - #10)
Ulf Akermo (backing vocals - #10)
Lars Borgström (strings arrangements - #4, 8 )

1 Running Free (3:46)
2 Silver Stream, Golden Dream (4:12)
3 Nowhere On The Run (3:53)
4 Peaceful (2:44)
5 This Gentle Night (4:57)
6 Darkness Queen (2:48)
7 A New Future (5:56)
8 Listen To The Wind (3:40)
9 Fineshade Woods (2:49)
10 Forevermoor (4:49)
11 Running Free (Single Edit) (3:14)

https://safariseason.wordpress.com/

Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0

Registrierte in diesem Topic

Aktuell kein registrierter in diesem Bereich

Die Statistik zeigt, wer in den letzten 5 Minuten online war. Erneuerung alle 90 Sekunden.