Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

 
caramel
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Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 28.03.2021 - 16:53 Uhr  ·  #1
Die Band Tonton Macoute wurde 1971 von den vier verbliebenen Mitgliedern der in Deutschland und Belgien mäßig erfolgreichen englischen Pop-Rock-Band Windmill gegründet, nachdem deren Sänger und Gitarrist Dick Scott bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.

Die LP Tonton Macoute sollte das einzige Album der Band bleiben, da das ambitionierte Prog-Label Neon Records, bei dem die Band unter Vertrag stand, bereits nach kurzer Zeit in finanzielle Schwierigkeiten geriet und zusammenbrach und der Sänger Paul French in der Folge die Band verließ.

Tonton Macoute bezeichnet eine mythische Figur, die nahezu universell verbreitet und vergleichbar mit unserem Butzemann ist. Der Tonton (Onkel) entführt Kinder und bestraft sie, indem er sie in einen Sack (Macoute) steckt und für immer verschwinden lässt. Tonton Macoute ist auch die umgangssprachliche Bezeichnung für die haitianische paramilitärische Terrortruppe, die 1959 vom Diktator François „Papa Doc“ Duvalier gegründet wurde. Die Tontons waren äußerst brutal und in der Bevölkerung gefürchtet.

Stellt sich die Frage, wie man auf die Idee kommt, sich den Namen solch unangenehmer Genossen zu geben?
Nun, auch wenn der Name Angst und Terror verheißt, die Musik dafür ist umso lockerer und angenehm. Für mich eine Platte ohne große erkennbare Schwächen, durchgängig schön. Wenn mein Regal nach Genres unterteilt wäre, käme sie in die Schublade „Jazz-inspirierter Prog-Rock“.

Das erste Stück Just Like Stone beginnt verhalten mit kurzen, leisen Harmonien, aufgepeppt durch Flöte und Piano, die zwischendurch auch schon mal kräftiger aufdrehen. Eine erste Kostprobe, dass auch der zum Teil mehrstimmige Gesang passt, gibt’s noch dazu. Ein gelungener Opener, der Lust auf die Fortsetzung macht.

Don’t Make Me Cry dürfte bereits eines der Highlights sein. Keyboards, Bass, aber vor allem das Saxophon eröffnen das Stück in schön jazziger Manier. Und diese drei, Saxophon, Keyboards und Bass jammen wunderbar um die Wette, bevor nach etwa 2 ½ Minuten der Gesang einsetzt, ein wenig mit Hall belegt und wie aus dem Off klingend, um langsam immer präsenter zu werden und schließlich zu explodieren. Etwas leiser wird es wieder, wenn der Bass hinzukommt, um Flöte und Piano den Rhythmus vorzugeben. Dieses Stück entwickelt sich geradezu dramatisch und bietet in den acht Minuten eine unglaubliche Abwechslung. Wirklich jedes Instrument kommt zum Zuge. Das könnte auch zu viel des Guten sein, aber hier fließen die Übergänge perfekt ineinander.

Flying South In Winter klingt zunächst, als stimme sich ein Orchester leise ein. Flöte und eine zarte Glocke erzeugen eine leicht orientalische Stimmung. Diese zarten Disharmonien steigern sich aber schnell zu einem klasse Instrumental. Wieder bekommt jedes Instrument seinen Raum, und trotzdem wirkt das Ganze wie aus einem Guss.

Dreams beginnt mit leisem Glockenspiel. Für eine leicht atmosphärische Stimmung sorgen das Vibraphon und die akustische Gitarre. Schnell setzt aber der wieder zum Teil mehrstimmige und mit leichtem Hall belegte Gesang ein und übernimmt die Führung. Bevor man sich aber voll in seinen Träumen verliert, holen einen nach 2 ½ Minuten die fetzenden Gitarren zurück auf die Erde. Dieses Stück unterscheidet sich von den ersten insofern, als dass es deutlich text-lastiger ist.

You Make Me Jelly Roll beginnt wunderschön be-swingt und erinnert mich ein wenig an das Pink Panther Intro. Der Fokus liegt hier anfänglich auf Gesang und Klavier, bis nach ca. 3 Minuten ein jazziger Instrumentalteil beginnt. Nun gibt der Bass die Linie vor, allerdings scheint das Saxophon seinen eigenen Weg gehen zu wollen und tönt immer wieder mit ordentlichen Disharmonien dazwischen. Das Piano scheint vermitteln zu wollen. Nach ca. sieben Minuten mischt sich wieder der Gesang ein und bringt das Ganze zu einem guten Abschluss. Sicherlich der eigenwilligste Song auf dieser Platte.

Natural High ist ein zweiteiliges Stück. Hervorzuheben ist der stark klassisch inspirierte Beginn von Part 1. Man hört eine schöne Solo-Klaviermelodie, bevor Orgel, Klarinette und Schlagzeug dazukommen, um zu einer jazzigen Reise aufzubrechen und langsam Fahrt aufzunehmen. Ergänzt wird das Ganze durch kurze, eingängige Gesangeinlagen. Beendet wird Part 1 mit einem schnellen, barocken Klavierteil, das leider ziemlich abrupt und ein wenig uninspiriert ausgeblendet wird. Part 2 ist ein schnelles Stück, welches von Klarinette und Scat-Gesang dominiert wird. Auch hier ein relativ schnelles Ende.

Natural High stellt für mich ein weiteres Highlight dar, trotz einiger Kritik, die bei dem Stück anzubringen wäre. So erschließt sich mir beispielsweise nicht ganz, warum es Part 1 und Part 2 gibt. Ich höre zwei völlig eigenständige Stücke. Auch hätte ich mir jeweils spannendere Schlussakkorde gewünscht. Fast erscheint es mir, als wären schlussendlich die Ideen ausgegangen.

Hörproben :
A1 Just Like A Stone - 6:30
A2 Don't Make Me Cry - 8:48
A3 Flying South In Winter - 6:26
B1 Dreams - 3:57
B2 You Make My Jelly Roll - 7:58
B3 Natural High Part 1 - 6:55
B4 Natural High Part 2 - 3:53

Hinter Tonton Macoute verbergen sich folgende Musiker:
Paul French: Keyboard, Gesang
Chris Gavin: Bass-, Akustik- und E- Gitarre
Dave Knowles: Saxophon, Flöte, Klarinette, Gesang
Nigel Reveler: Schlagzeug, Percussion

Obwohl ich mit Jazz nicht allzu viel am Hut habe, gefiel und gefällt mir dieses Album sehr gut. Es zählt für mich zu den Meilensteinen der 70er, auch wenn die Band nicht zu den ganz Großen gezählt wird. Man hört bei Tonton Macoute lockere, leichte und entspannte Töne - selten etwas frickeliger, immer wieder aber auch recht melodisch. Die ganz Platte strahlt gute Laune aus. Die langen instrumentalen Passagen zeigen, dass die Musiker ihre Werkzeuge beherrschen. Die Gesangsfraktion gehört sicherlich nicht zu den allerersten ihres Faches. Aber die Stimmen passen hervorragend zur Instrumentierung und ins musikalische Gesamtbild.

Schade dass die Band so früh auseinanderging.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Original-LP heute für relativ viel Geld gehandelt wird, wie übrigens wohl alle 11 Veröffentlichungen des Neon Labels. In meinem Besitz findet sich „nur“ eine CD der vorgestellten Scheibe. Repertoire Records hat sich in den Folgejahren glücklicherweise immer mal wieder dieser Musik angenommen.
Triskell
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 28.03.2021 - 18:09 Uhr  ·  #2
Chapeau Madame! 8)
Einige neue Infos für mich um dieses Album, was seit langer Zeit hier verweilt. :-D
OldMcMetal
 
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 28.03.2021 - 22:20 Uhr  ·  #3
Zitat geschrieben von Triskell

Chapeau Madame! 8)
Einige neue Infos für mich um dieses Album, was seit langer Zeit hier verweilt. :-D


Hier noch ein Infos

Tontn Macoute Info
Stattmeister
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 30.03.2021 - 12:11 Uhr  ·  #4
Erstaunlich, welche Perlen es in den 70ern gegeben hat, die der Mehrzahl der Musikinteressierten wahrscheinlich weitestgehend verborgen bleiben. Insofern danke liebe Caramel für die Vorstellung dieser mir völlig unbekannten Band. Hier liefen jetzt gerade die ersten beiden Songs und haben mich sehr überzeugt. Da ich mir aber aktuell einen gewissen "Kaufstopp" auferlegt habe (Zahl der Neuzugänge seit Januar ist bei knapp 30, das geht so nicht weiter :-) ) wandert diese Scheibe (gibt es die überhaupt zu einigermaßen vernünftigen Preisen zu erwerben?) nicht in meinen Einkaufskorb. Aber da irgendwann im Laufe des Jahres ja mal ein Besuch im Tal der Netten ansteht, werde ich einen Casettenrecorder dabei haben und mir einen Mitschnitt der Platte erlauben. :D
nixe
 
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 30.03.2021 - 22:04 Uhr  ·  #5
Danke für Rezi! Da ich dieses Album gerade erst kennengelernt habe, wird sie recht hilfreich sein.
Tom Cody
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 31.03.2021 - 13:56 Uhr  ·  #6
Die Musik liegt außerhalb meiner Baustelle, aber Deine Vorstellung hat mich sehr beeindruckt. Deinen Zeilen bin ich gerne gefolgt.

Christa, vielen Dank für diese interessante Rezitation! :-D
Sungrazer
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 31.03.2021 - 17:11 Uhr  ·  #7
Danke Caramel für die Erinnergung an dieses tolle Album.

Die Musik hast du sehr gut beschrieben und wie du schon angemerkt hast, auch nicht Jazz gewöhnte Hörer können sich gut in die Musik reinhören und fühlen.
Gute Musik kommt eben nicht nur von den ganz Großen, man muß sie nur für sich entdecken.

@ Stattmeister

wenn du nicht unbedingt eine LP von dem Original Label besitzen muß, auf dem Marktplatz von discogs findest du auch reissues des italienschen Labels Akarma zu "normalen" Preisen so um die 20€ (auch weniger oder mehr). Die Tonqualität des Labels ist in der Regel gut bis sehr gut.
OldMcMetal
 
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 31.03.2021 - 18:20 Uhr  ·  #8
Zitat geschrieben von Sungrazer

Danke Caramel für die Erinnergung an dieses tolle Album.

Die Musik hast du sehr gut beschrieben und wie du schon angemerkt hast, auch nicht Jazz gewöhnte Hörer können sich gut in die Musik reinhören und fühlen.
Gute Musik kommt eben nicht nur von den ganz Großen, man muß sie nur für sich entdecken.

@ Stattmeister

wenn du nicht unbedingt eine LP von dem Original Label besitzen muß, auf dem Marktplatz von discogs findest du auch reissues des italienschen Labels Akarma zu "normalen" Preisen so um die 20€ (auch weniger oder mehr). Die Tonqualität des Labels ist in der Regel gut bis sehr gut.

Akarma ist ein Bootleg Label. Das mur am Rande erwähnt.
Triskell
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 31.03.2021 - 18:39 Uhr  ·  #9
Zitat geschrieben von OldMcMetal

Zitat geschrieben von Sungrazer

Danke Caramel für die Erinnergung an dieses tolle Album.

Die Musik hast du sehr gut beschrieben und wie du schon angemerkt hast, auch nicht Jazz gewöhnte Hörer können sich gut in die Musik reinhören und fühlen.
Gute Musik kommt eben nicht nur von den ganz Großen, man muß sie nur für sich entdecken.

@ Stattmeister

wenn du nicht unbedingt eine LP von dem Original Label besitzen muß, auf dem Marktplatz von discogs findest du auch reissues des italienschen Labels Akarma zu "normalen" Preisen so um die 20€ (auch weniger oder mehr). Die Tonqualität des Labels ist in der Regel gut bis sehr gut.

Akarma ist ein Bootleg Label. Das mur am Rande erwähnt.


Aber gut. ;-)
Sungrazer
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 31.03.2021 - 22:05 Uhr  ·  #10
Zitat geschrieben von OldMcMetal


Akarma ist ein Bootleg Label. Das mur am Rande erwähnt.


upps, normal dürfen über discogs keine Bootlegs angeboten werden, da habe ich mich drauf verlassen.

Habe mal bei discogs nachgelesen

Zitat
Akarma
Independent Italian rock reissue label, based in La Spezia, Liguria, Italy. Founded in 1998, specializing in late-60s and ‘70s rock, prog-rock and blues psychedelia. Some releases (at the very least) are of questionable legitimacy.


Also kein grundsätzliches Bootleg Label.
badMoon
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 02.04.2021 - 12:06 Uhr  ·  #11
Ein gemeinsames Hobby muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass dieses immer zu gleichen Schnittmengen führt. Mit dieser Scheibe habe ich mal wieder in ein Scheibchen aus Frau C's Fundus gelauscht, welches mir bisher nicht aufgefallen war. In diesem Fall kommen zwei Dinge zusammen: die Schnittmenge passt, und ich spare mir die Anschaffungskosten :D meiner Neuentdeckung.

Also, Frau C., die mir bis dato unbekannte Band und Musik ist prima beschrieben, die Lauschproben sind bestens gewählt und könnten dem ein oder anderen Artisten dermaßen gefallen, dass das Album in weiteren Regalen landet. Fünfzig Jahre hat die Scheibe auf dem Buckel. So lange kann man also unentdeckt bleiben.

Besten Dank für die schöne Vorstellung.
kraut-brain
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 05.04.2021 - 16:28 Uhr  ·  #12
Manchmal ist es schon eine Krux, wenn man sich die eigene CD-Sammlung vor Augen führt. Das Album Tonton Macoute habe ich vor über 10 Jahren erworben, dann aber über viele Jahre nicht mehr gehört. Somit musste ich heute ersteinmal die Platte durchhören, um überhaupt wieder im Film zu sein.

Spontan fällt mir zu der Musik ein, dass sich hier vier sehr talentierte Musiker zusammengefunden haben, die zum Teil sogar mehrere Instrumente beherschten. Ihr Mix aus ausgezeichnetem Prog und Jazzrock hat für mich durchaus eine eigene Handschrift und man hätte sich Folgealben von ihnen gewünscht. Gerade ihr verhaltener Musikstil wird in den einzelnen Musikstücken variantenreich rübergebracht und durch zahlreiche, so wie ich es empfinde, innovative Soli ausgeschmückt. Dadurch bleibt die Spannung das gesamte Album über erhalten und endet mit meinen beiden Lieblingsstücken "Natural High Part I und Part II".

Wie es scheint, werden keine weiteren Jahre ins Land streichen, um mir das Album wieder anzuhören. Dazu hat auch deine aussagekräftige und zugleich flüssige Rezi beigetragen.

Caramel, auch von mir aus auch ein großes Dankeschön für deine Rezi.
frimp
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 05.04.2021 - 18:25 Uhr  ·  #13
Heute ist Steely-Dan-Tag, also mal morgen hören. Aber OMMs Link hat mich zu einer Stunde Geschichtsforschung Haitis gebracht. Der Bandname ist wirklich unglücklich gewählt.
caramel
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Re: Tonton Macoute - Tonton Macoute – 1971

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Gepostet: 07.04.2021 - 16:01 Uhr  ·  #14
@all, zunächst mal Danke für eure netten Rückmeldungen.


Zitat geschrieben von Sungrazer

upps, normal dürfen über discogs keine Bootlegs angeboten werden, da habe ich mich drauf verlassen.
Sungrazer, ich habe den Eindruck, dass das bei Discogs mit den Bootlegs etwas planlos gehandhabt wird. Bei manchen verstehe ich überhaupt nicht, warum ein Verkauf verboten ist. Andere wiederum sind ganz eindeutig als "nicht verkäufliches Exemplar" gekennzeichnet, werden aber trotzdem angeboten.


Zu der Namensgebung "Tonton Macoute" hatte ich in der Rezi ja auch schon ein wenig geschrieben. Ob die Band sich nun auf den haitianischen Teufel bezog oder auf die genannte mythische Figur, habe ich leider bei meiner Recherche nicht herausgefunden. Meine Vermutung ist, dass es wahrscheinlich einfach nur "in" war, sich einen ausgefallenen/geheimnisvollen Namen und ein entsprechendes Image zu verpassen. Es gab und gibt ja doch einige Bands mit seltsamen Namen.
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