Death&Taxes-The Alaska 12 Expeditions

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DJ
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Death&Taxes-The Alaska 12 Expeditions

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Gepostet: 08.07.2019 - 16:46 Uhr  ·  #1
Ein leider mit etwas Wehmut versehenes Album. Posthum nach dem Tod von Gitarrist Tom Shannon wurden die unfertigen Arbeiten zum dritten Album der Band mit befreundeten Musikern zu Ende geführt. Zu Lebzeiten fast untergegangen, während andere Bands ihren Prog-Metal nach 08/15 Muster strickten, haben sich D&T nie um Konventionen oder Einschränkungen gekümmert. Gemacht wurde was gefällt und was auch für die beteiligten Musiker dauerhaft ein Alleinstellungsmerkmal darstellen sollte. Der Klangkosmos war wie das Raumschiff Enterprise das in den unendlichen Weiten des Weltalls kreuzte. Aus dem großen Universum der musikalischen Vielfältigkeit kreierte die Band ihren nicht immer leicht zu verdauenden Mix aus Blues, Jazz, Heavy/Progressive Metal, Funk und was sonst noch passen könnte. Liest sich wie Kraut und Rüben, ergibt aber in der Gesamtheit ein stimmiges ganzes. Auch wenn ich bei dauerhafter Saxophon Berieselung Ohrenschmerz bekomme, der permanente Einsatz einer Mundharmonika(Toots Thielemanns kommt mir gerade in den Sinn)auch keine Freudenschreie bei mir auslöst, lässt sich das ganze zugunsten einer wechselhaften Stilistik zwischen Santana (Percusssion), Jazz-Rock, progressiver 70-iger Jahre Tendenz hin dezenter Free Jazz Phrasierung wie bei "Death:Theory" in weit über acht Minuten gehört, in der Gesamtheit mehr als angenehm hören. Easy listening machen andere, deswegen auch nur eine vorsichtige Empfehlung bei den bekannten Kanälen mal Probe zu hören. Red Hot Chili Peppers waren mal durchaus neu und innovativ. Diesen verloren gegangenen roten Faden greifen D&T auf und verfeinern das Gemisch aus Funk/Alternative Rock auf ihre eigene Art. Entspanntes hören? Die ersten Takte von "Famous strangeness" sind nur ein Trugschluss. So einen Titel hätte ich mir auf "Train of thought"(Dream Theater)gewünscht. Ich könnte noch lange weiterschreiben und schwärmen. Die Hoffnung das die Band nochmals aktiv wird ist nach 15 Jahren eher vage, aber es gibt Überlegungen in die Richtung. Wünschen würde ich es mir.

Nachtrag; Die Glockenschläge von "Hells bells" auszuleihen, Schwamm drüber. Ärgerlicher ist es vielmehr, bei YT keine Hörproben zu finden.

Toningenieur
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Re: Death&Taxes-The Alaska 12 Expeditions

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Gepostet: 08.07.2019 - 18:18 Uhr  ·  #2
als das nenne ich jetzt schon mal fies...................... :-)

zuerst mit einer tollen Beschreibung anfixen und dann mit der Info "keine YT Hörprobe" wieder runterbringen.

hab aber das hier gefunden:

Death & Taxe$ - Paradigms for a New Quarter (Full album HQ)

ist das die gleiche Truppe und wenn ja, musikalisch vergleichbar?

mir zumindest gefällts gut !!
DJ
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Re: Death&Taxes-The Alaska 12 Expeditions

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Gepostet: 08.07.2019 - 18:31 Uhr  ·  #3
Zitat geschrieben von freaksound

als das nenne ich jetzt schon mal fies...................... :-)

zuerst mit einer tollen Beschreibung anfixen und dann mit der Info "keine YT Hörprobe" wieder runterbringen.

hab aber das hier gefunden:

Death & Taxe$ - Paradigms for a New Quarter (Full album HQ)

ist das die gleiche Truppe und wenn ja, musikalisch vergleichbar?

mir zumindest gefällts gut !!


Hallo,
da dachte ich immer das wir Preußen den Bayern überlegen sind, aber denkste! Ist die gleiche Band! Damit es noch irreführernder wird, in L.A. gibt es noch Death & Taxes. Da wird der Name eben nur auseinander geschrieben.
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