Angelo Branduardi
Anfang des Jahres löste ich die elterliche Wohnung auf. Eines Mittags, während ich die Plattensammlung meines Vaters sichtete, die überwiegend aus Klassik und ein wenig Jazz bestand, fielen mir 2 Platten von Angelo Branduardi in die Hände.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie diese Schallplatten, die eindeutig mir gehörten, in Vaters Sammlung geraten sind. Vermutlich hat er sie von mir geerbt, als ich meine Vinylsammlung auflöste. Egal wie... diese Wiederentdeckung hat mich erfreut, da ich für Branduardis Musik vor vielen Jahren sehr geschwärmt habe. Hauptsächlich zwischen 1976 und 1979 hatte ich eine intensive "italienische Phase" mit eben ihm, mit Antonello Venditti und besonders auch Fabrizio De André.
Angelo Branduardi, Jahrgang 1950, begann schon früh, eigene Gedichte sowie die seiner Lieblingslyriker zu vertonen und zur Gitarre zu singen. Inspiriert durch Klassische Musik und Folk hat er seinen eigenen unverwechselbaren Stil geschaffen, dem er durch die Jahre treu geblieben ist. Mit vielen anderen Künstlern hat er zusammengearbeitet, so auch mit der Band Banco del Mutuo Soccorso.
Mittlerweise hat Branduardi eine beachtliche Diskographie vorzuweisen. 1974 erschien sein erstes Album mit dem Titel Angelo Branduardi. Neben seinen "normalen" Werken widmet er sich auch außergewöhnlichen Projekten. So erschien zum Beispiel 1986 sein Tribut an William Butler Yeats Branduardi canta Yeats. 2000 vertont er Gedichte Franz von Assisis. Im Jahr 2003 stellt er mit seinem Album Altro ed altrove Liebeslyrik aus aller Welt vor. Zu seinen Arbeiten zählen auch Vertonungen von Theaterprojekten und Soundtracks, darunter den für Michael Endes Momo. Auch für den 1983 erschienen Film Himmel und Hölle, u. a. mit Mario Adorf, schrieb er die Filmmusik und übernahm zudem die Rolle des Spiridione.
Nebenbei tourt er aber auch seit fast 40 Jahren als moderner Minnesänger unermüdlich durch Europa. Markenzeichen sind - natürlich neben seinem imponierendem Wuschelkopf, der locker Vergleiche mit dem Struwwelpeter zulässt - seine klare, helle, manchmal zerbrechliche Stimme sowie sein virtuoses Geigen- und Gitarrenspiel. Im Jahr 2014 spielte er zusammen mit dem Gitarristen Maurizio Fabrizio Konzerte in Kirchen deutscher Großstädte.
Die Platten, um die es sich bei meinem Fund handelt, sind Alla fiera dell’est (1976) und La pulce d’acqua (1977). Mit diesen beiden Alben, den Nrn. 3 und 4 einer langen Reihe, begann - nicht nur in Italien - sein Erfolg als Liedermacher. In Deutschland ist er spätestens seit seinem Hit über den Wasserfloh La pulce d’acqua bekannt. Lied und Wasserfloh sind wohl unsterblich.
Die Texte seiner Lieder sind häufig Adaptionen und Übersetzungen alter Gedichte, Sagen, Märchen sowie Texte aus jüdischer Überlieferung und werden oft deklamierend vorgetragen. Unterstützt wird er beim Texten meist von seiner Frau, der italienischen Songschreiberin Luisa Zappa Branduardi.
Er bewegt sich mit seiner Musik zwischen mittelalterlicher Musik, Folk und Pop. Die Stimmung seiner einzelnen Lieder variiert sehr, mal ernst, mal fröhlich, mal verträumt oder manchmal voll stiller Melancholie.
Alla fiera dell'est
Titel
1 - Alla fiera dell'est (5:22)
2 - La favola degli Aironi (3:43)
3 - Il vecchio e la farfalla (2:54)
4 - Canzone per Sarah (4:19)
5 - La serie dei numeri (4:28)
6 - Il dono del cervo (3:11)
7 - Il Funerale (8:06)
8 - L'uomo e la nuvola (3:44)
9 - Sotto il tiglio (2:52)
10 - Canzone del rimpianto (3:00)
Line-up
Tiziana Botticini: Harfe
Angelo Branduardi: Gitarre, Geige, Gitarre Ottavino, Laute
Gigi Cappellotto: E Bass
Bruno De Filippi: Bouzouki, Cuíca (Friktionstrommel), Banjo, Zitter, Bass-Harmonika
Maurizio Fabrizio: Gitarre, Laute
Mario Lamberti: Perkussion
Gianni Nocenzi (von Banco del Mutuo Soccorso): Klarinette, Klavier
Andy Surdi: Schlagzeug
Das Album beginnt mit dem Titelsong --->Alla fiera dell'est. Bei diesem Lied nehmen nicht nur Melodie und Rhythmus langsam Fahrt auf, auch der Text steigert sich langsam, ähnlich einem Zählreim. Beginnend mit der Maus, die von einer Katze gefressen wird, die von einem Hund gebissen wurde, der von einem verbrannten Stock geschlagen wurde, einem Feuer, das durch Wasser gelöscht wurde, das von einem Ochsen getrunken wurde, der von einem Metzger getötet wurde, endet das ganze schließlich bei dem Todesengel, der zwar den Metzger überwältigt hat, aber im Herrn seinen Meister findet.
-->La serie dei numeri Ein flotter, lebhafter Song, dessen fröhliche Melodie leicht über das ernste Thema "Tod" hinwegtäuscht.
-->Il funerale ist für mich auch heute noch ein kleines Meisterwerk und mein persönliches Highlight dieser Platte. Harfe, Gitarre und Geige, später Klarinette und Flöten leiten leise, fast schon hypnotisch und mit schrägen Disharmonien das Stück ein - eine beunruhigende Stimmung entsteht. Erst nach diesem 4-minütigem Intro setzt zurückgenommener, getragener Gesang ein.
-->Sotto il tiglio Ein gefühlvoll vorgetragenes Liebeslied.
La Pulce D'acqua
Titel
1 - Ballo in fa diesis minore (7:03)
2 - Il ciliegio (4:10)
3 - Nascita di un lago (4:05)
4 - Il poeta di corte (3:47)
5 - Il Marinaio (4:08)
6 - La pulce d'acqua (4:47)
7 - La sposa rubato (3:58)
8 - La Lepre nella Luna (4:59)
9 - La bella Dama senza pietà (6:39)
Line-up
Angelo Branduardi: Geige, Gitarre, Panflöte
Gigi Cappellotto: E Bass
Bruno De Filippi: Sitar, Harmonika, Okarina (Gefässflöte)
Massimiliano Di Carlo: Cetra (Zither/Leier)
Franco Di Sabatino: Keyboard
Maurizio Fabrizio: Klavier, Gitarre, Gitarre Ottavino
Roberto Puleo: Bouzouki, Slide Guitar
Andy Surdi: Schlagzeug, Perkussion
Gast: Luigi Lai, Launeddas (sardisches Dreifach-Blasinstrument)
Der Opener -->Ballo in fa diesis minore ist ein mittelalterlich anmutendes Tanzlied. Gut 2 Minuten dauert das düstere, moll-lastige Intro, bevor die Launeddas, ein traditionelles sardisches Blasinstrument, eine fast heitere Melodie einstimmen und der Gesang einsetzt. Auch hier könnte man hinter der Leichtigkeit und Heiterkeit ein fröhliches Thema vermuten. Weit gefehlt, denn es handelt sich um einen alten Totentanz, von Branduardi neu interpretiert.
-->Il poeta di corte ist ein lebhaftes Stück. Wieder kommen die Launeddas zum Einsatz. Und wieder spielt die Melodie recht fröhlich daher. Der Text jedoch ist alles andere als fröhlich und schon die erste Strophe klingt nicht nach einem Kinderlied.
Der Rabe ist vom Meer gekommen, mir mein Los vorherzusagen:
"Du wirst keine Zeit mehr zum Fliehen haben, sie holen dich schon ein!
Sie werden deine Augen ausreißen, werden dein Herz verbrennen,
du wirst keine Zeit haben zum Fliehen, sie holen dich schon ein."
-->La sposa rubato ist eines der langsamen, ruhigen Stücke des Albums, welches durch die Panflöte zurückhaltend eingeleitet wird, bevor die intensive und gefühlvolle Stimme von Branduardi erklingt. Passend dazu setzt ein ungemein berührendes Geigenspiel fast bittersüße Akzente.
La sposa rubato basiert auf einem alten bretonischen Volkslied und handelt von der Braut, die an ihrem Hochzeitstag von einem übernatürlichen Wesen entführt wird.
Das abschließende Stück -->La bella Dama senza pietà hat mit einer Mischung aus Sitar und nahöstlich klingenden Streichern einen starken psychedelischen Touch. Es klingt dunkel und unheimlich, der Rhythmus ist fast schwerfällig und schleppend. Der exotische Klang dieses eindringlichen Liedes wird durch die Sitar, besonders zum Abschluss, noch gesteigert. Mit ausdrucksstarker Stimme trägt Branduardi diese Vertonung der Ballade des englischen Dichters John Keats über den guten Ritter, der von "der schönen Dame ohne Gnade" verzaubert wird, vor.
Manchen werden bei Angelo Branduardi Adjektive wie "kitschig, langweilig oder eingängig" einfallen und/oder ihn in die Schublade "Popmusik" einsortieren.
Für mich ist er nach wie vor ein bedeutender Künstler, musikalisch wie auch textlich anspruchsvoll - keine leichte Kost. Beim Wiederentdecken habe ich mir des Öfteren gewünscht, die Texte zu verstehen und damit auch die Komplexität sowie Vielschichtigkeit seiner Musik zu erfassen.
Meine italienische Phase von einst nehme ich mit dieser Wiederentdeckung gerne wieder auf.
Anfang des Jahres löste ich die elterliche Wohnung auf. Eines Mittags, während ich die Plattensammlung meines Vaters sichtete, die überwiegend aus Klassik und ein wenig Jazz bestand, fielen mir 2 Platten von Angelo Branduardi in die Hände.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie diese Schallplatten, die eindeutig mir gehörten, in Vaters Sammlung geraten sind. Vermutlich hat er sie von mir geerbt, als ich meine Vinylsammlung auflöste. Egal wie... diese Wiederentdeckung hat mich erfreut, da ich für Branduardis Musik vor vielen Jahren sehr geschwärmt habe. Hauptsächlich zwischen 1976 und 1979 hatte ich eine intensive "italienische Phase" mit eben ihm, mit Antonello Venditti und besonders auch Fabrizio De André.

Mittlerweise hat Branduardi eine beachtliche Diskographie vorzuweisen. 1974 erschien sein erstes Album mit dem Titel Angelo Branduardi. Neben seinen "normalen" Werken widmet er sich auch außergewöhnlichen Projekten. So erschien zum Beispiel 1986 sein Tribut an William Butler Yeats Branduardi canta Yeats. 2000 vertont er Gedichte Franz von Assisis. Im Jahr 2003 stellt er mit seinem Album Altro ed altrove Liebeslyrik aus aller Welt vor. Zu seinen Arbeiten zählen auch Vertonungen von Theaterprojekten und Soundtracks, darunter den für Michael Endes Momo. Auch für den 1983 erschienen Film Himmel und Hölle, u. a. mit Mario Adorf, schrieb er die Filmmusik und übernahm zudem die Rolle des Spiridione.
Nebenbei tourt er aber auch seit fast 40 Jahren als moderner Minnesänger unermüdlich durch Europa. Markenzeichen sind - natürlich neben seinem imponierendem Wuschelkopf, der locker Vergleiche mit dem Struwwelpeter zulässt - seine klare, helle, manchmal zerbrechliche Stimme sowie sein virtuoses Geigen- und Gitarrenspiel. Im Jahr 2014 spielte er zusammen mit dem Gitarristen Maurizio Fabrizio Konzerte in Kirchen deutscher Großstädte.
Die Platten, um die es sich bei meinem Fund handelt, sind Alla fiera dell’est (1976) und La pulce d’acqua (1977). Mit diesen beiden Alben, den Nrn. 3 und 4 einer langen Reihe, begann - nicht nur in Italien - sein Erfolg als Liedermacher. In Deutschland ist er spätestens seit seinem Hit über den Wasserfloh La pulce d’acqua bekannt. Lied und Wasserfloh sind wohl unsterblich.
Die Texte seiner Lieder sind häufig Adaptionen und Übersetzungen alter Gedichte, Sagen, Märchen sowie Texte aus jüdischer Überlieferung und werden oft deklamierend vorgetragen. Unterstützt wird er beim Texten meist von seiner Frau, der italienischen Songschreiberin Luisa Zappa Branduardi.
Er bewegt sich mit seiner Musik zwischen mittelalterlicher Musik, Folk und Pop. Die Stimmung seiner einzelnen Lieder variiert sehr, mal ernst, mal fröhlich, mal verträumt oder manchmal voll stiller Melancholie.
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Alla fiera dell'est
Titel
1 - Alla fiera dell'est (5:22)
2 - La favola degli Aironi (3:43)
3 - Il vecchio e la farfalla (2:54)
4 - Canzone per Sarah (4:19)
5 - La serie dei numeri (4:28)
6 - Il dono del cervo (3:11)
7 - Il Funerale (8:06)
8 - L'uomo e la nuvola (3:44)
9 - Sotto il tiglio (2:52)
10 - Canzone del rimpianto (3:00)
Line-up
Tiziana Botticini: Harfe
Angelo Branduardi: Gitarre, Geige, Gitarre Ottavino, Laute
Gigi Cappellotto: E Bass
Bruno De Filippi: Bouzouki, Cuíca (Friktionstrommel), Banjo, Zitter, Bass-Harmonika
Maurizio Fabrizio: Gitarre, Laute
Mario Lamberti: Perkussion
Gianni Nocenzi (von Banco del Mutuo Soccorso): Klarinette, Klavier
Andy Surdi: Schlagzeug
Das Album beginnt mit dem Titelsong --->Alla fiera dell'est. Bei diesem Lied nehmen nicht nur Melodie und Rhythmus langsam Fahrt auf, auch der Text steigert sich langsam, ähnlich einem Zählreim. Beginnend mit der Maus, die von einer Katze gefressen wird, die von einem Hund gebissen wurde, der von einem verbrannten Stock geschlagen wurde, einem Feuer, das durch Wasser gelöscht wurde, das von einem Ochsen getrunken wurde, der von einem Metzger getötet wurde, endet das ganze schließlich bei dem Todesengel, der zwar den Metzger überwältigt hat, aber im Herrn seinen Meister findet.
-->La serie dei numeri Ein flotter, lebhafter Song, dessen fröhliche Melodie leicht über das ernste Thema "Tod" hinwegtäuscht.
-->Il funerale ist für mich auch heute noch ein kleines Meisterwerk und mein persönliches Highlight dieser Platte. Harfe, Gitarre und Geige, später Klarinette und Flöten leiten leise, fast schon hypnotisch und mit schrägen Disharmonien das Stück ein - eine beunruhigende Stimmung entsteht. Erst nach diesem 4-minütigem Intro setzt zurückgenommener, getragener Gesang ein.
-->Sotto il tiglio Ein gefühlvoll vorgetragenes Liebeslied.
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La Pulce D'acqua
Titel
1 - Ballo in fa diesis minore (7:03)
2 - Il ciliegio (4:10)
3 - Nascita di un lago (4:05)
4 - Il poeta di corte (3:47)
5 - Il Marinaio (4:08)
6 - La pulce d'acqua (4:47)
7 - La sposa rubato (3:58)
8 - La Lepre nella Luna (4:59)
9 - La bella Dama senza pietà (6:39)
Line-up
Angelo Branduardi: Geige, Gitarre, Panflöte
Gigi Cappellotto: E Bass
Bruno De Filippi: Sitar, Harmonika, Okarina (Gefässflöte)
Massimiliano Di Carlo: Cetra (Zither/Leier)
Franco Di Sabatino: Keyboard
Maurizio Fabrizio: Klavier, Gitarre, Gitarre Ottavino
Roberto Puleo: Bouzouki, Slide Guitar
Andy Surdi: Schlagzeug, Perkussion
Gast: Luigi Lai, Launeddas (sardisches Dreifach-Blasinstrument)
Der Opener -->Ballo in fa diesis minore ist ein mittelalterlich anmutendes Tanzlied. Gut 2 Minuten dauert das düstere, moll-lastige Intro, bevor die Launeddas, ein traditionelles sardisches Blasinstrument, eine fast heitere Melodie einstimmen und der Gesang einsetzt. Auch hier könnte man hinter der Leichtigkeit und Heiterkeit ein fröhliches Thema vermuten. Weit gefehlt, denn es handelt sich um einen alten Totentanz, von Branduardi neu interpretiert.
-->Il poeta di corte ist ein lebhaftes Stück. Wieder kommen die Launeddas zum Einsatz. Und wieder spielt die Melodie recht fröhlich daher. Der Text jedoch ist alles andere als fröhlich und schon die erste Strophe klingt nicht nach einem Kinderlied.
Der Rabe ist vom Meer gekommen, mir mein Los vorherzusagen:
"Du wirst keine Zeit mehr zum Fliehen haben, sie holen dich schon ein!
Sie werden deine Augen ausreißen, werden dein Herz verbrennen,
du wirst keine Zeit haben zum Fliehen, sie holen dich schon ein."
-->La sposa rubato ist eines der langsamen, ruhigen Stücke des Albums, welches durch die Panflöte zurückhaltend eingeleitet wird, bevor die intensive und gefühlvolle Stimme von Branduardi erklingt. Passend dazu setzt ein ungemein berührendes Geigenspiel fast bittersüße Akzente.
La sposa rubato basiert auf einem alten bretonischen Volkslied und handelt von der Braut, die an ihrem Hochzeitstag von einem übernatürlichen Wesen entführt wird.
Das abschließende Stück -->La bella Dama senza pietà hat mit einer Mischung aus Sitar und nahöstlich klingenden Streichern einen starken psychedelischen Touch. Es klingt dunkel und unheimlich, der Rhythmus ist fast schwerfällig und schleppend. Der exotische Klang dieses eindringlichen Liedes wird durch die Sitar, besonders zum Abschluss, noch gesteigert. Mit ausdrucksstarker Stimme trägt Branduardi diese Vertonung der Ballade des englischen Dichters John Keats über den guten Ritter, der von "der schönen Dame ohne Gnade" verzaubert wird, vor.
Manchen werden bei Angelo Branduardi Adjektive wie "kitschig, langweilig oder eingängig" einfallen und/oder ihn in die Schublade "Popmusik" einsortieren.
Für mich ist er nach wie vor ein bedeutender Künstler, musikalisch wie auch textlich anspruchsvoll - keine leichte Kost. Beim Wiederentdecken habe ich mir des Öfteren gewünscht, die Texte zu verstehen und damit auch die Komplexität sowie Vielschichtigkeit seiner Musik zu erfassen.
Meine italienische Phase von einst nehme ich mit dieser Wiederentdeckung gerne wieder auf.