Ein ganzes Album nur mit Instrumentalsongs vorzulegen, ist im Jazz nichts Außergewöhnliches, doch im Bereich Rock kommt das nicht allzu oft vor.(...)Satriani kann "frickeln", kann auf dem Griffbrett rasen und ständige neue Soli entwickeln, aber gleichzeitig ist er auch einer jener Gitarristen, die es verstehen, Melodien zu gestalten und somit den fehlenden Gesang weitestgehend ersetzen. So ist er nicht einer jener Saitenhexer, bei denen es nur darum zu gehen scheint, möglichst viele Noten in schnellstmöglicher Geschwindigkeit auf einmal zu spielen. Er versteht es, Klanglandschaften zu entwerfen, in denen sich Melodien und Strukturen entwickeln und dann auch Raum für Improvisation lassen.