band:
Frank Zappa: guitar/vocals
Ray Collins: tambourine/vocals
Roy Estrada: bass/vocals
Don Preston: piano
Ian Underwood: alto sax
Bunk Gardner: tenor sax
Jim "Motorhead" Sherwood: baritone sax
Jimmy Carl Black: drums
Billy Mundi: drums
tracks:
01 You Didn't Try To Call Me|You Didn't Try To Call Me (03:09)
02 Pétrouska (00:52)
03 Bristol Stomp (00:48)
04 Baby Love (00:50)
05 Big Leg Emma (02:04)
06 No Matter What You Do (02:57)
07 Blue Suede Shoes (00:37)
08 Hound Dog (00:16)
09 Gee (01:52)
10 King Kong (17:32)
11 It Can't Happen Here (06:05)
von bands/musikern wie Neil Young, Led Zeppelin, Grateful Dead,
Allman Brothers oder Frank Zappa lassen sich jeweil 2000 und mehr
(!) boots oder soundboards im netz finden und es gibt wirklich leute,
die sammeln das alles.
Mir wäre das doch einen zacken zu übertrieben, aber eine handvoll
nicht offizieller aufnahmen möchte ich von einigen meiner lieblinge
schon haben.
Das gilt besonders für Frank Zappa, der sich bei seinen live-shows
immer wieder neu erfand, wobei sebst bekannte stücke oftmals radikal
abgewandelt wurden. Hinzu kommen alle jenen köstlichen ansagen,
kommentare und erzählungen, die jedesmal wieder völlig neu waren
und die schon durch Frank's charisma dem jeweiligen mitschnitt einen
so noch nicht dagewesenen eindruck gaben.
Das o.a. bootleg bringt uns einen radiomitschnitt des schwedischen
radios von 1967 und wer sich auskennt, weiß, daß (fast) alles, was die
schweden in jenen tagen aufnahmen (Hendrix, Taste, Free, Electric
Prunes, etc.) vom allerfeinsten war.
Tatsächlich gab es dieses teil in den 80er jahren als vinyl-boot, dessen
qualität aber zu wünschen übrig ließ.
Dem hat Zappa höchstpersönlich abgeholfen, indem er eine ganze
box mit vielen seiner lieblings-boots herausbrachte; diesmal natürlich
digital remastert und von bester qualität und, falls es dir wichtig ist,
ganz legal.
Hier spielen also die original-mothers viele stücke der ersten beiden
lps und untermalen das ganze mit ein paar schnipseln von cover-versionen
(Hound Dog; Blue Suede Shoes; Baby Love), die in dieser
fassung nicht mehr viel mit den ursprünglichen hits gemein haben.
Kernstück ist natürlich, wie sollte es anders sein, daß 17-minütige
'King Kong'; auch hier wieder in einer britzelnden version, die der
viel späteren studionummer mit Jean Luc Ponty in nichts nachsteht.
Die 'Beat The Boots-Box' mit insgesamt 12 live-shows ist lange
vergriffen, aber die einzelnen cds lassen sich noch leicht und zu
günstigen preisen finden.