Camel - Konzertbericht Groningen

The Snow Goose - Tour

 
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Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 27.10.2013 - 20:10 Uhr  ·  #1
Camel – Groningen/NL, 25.10.13

Abfahrt: 14:45 Uhr - Ankunft: ca. 17:30 Uhr.

Nach guten drei Stunden Fahrzeit war das Ziel erreicht: „De Oosterpoort Grote Zaal" – Groningen. Die Konzerthalle, ein moderner Bau mit 2 Konzertsälen, liegt mitten in Groningen und ist nicht zu verfehlen.

Obwohl der Einlass erst ab 19:30 Uhr begann, bauten sich bereits die ersten Fans vor der Saaltür auf. Ein kleines Pläuschchen mit den sich nach und nach versammelnden Fans ließ erkennen: hier trafen sich wohl rein zufällig mehrere Mitglieder eines (englischen???) Musikforums. Ein Fan aus Kalifornien machte sogar auf seiner Durchreise speziell für dieses Konzert einen Zwischenstopp in Groningen. Wahre Fans!!! Und so war ein Kunterbunt an Sprachen zu vernehmen: niederländisch, englisch, französisch, deutsch. Musik verbindet eben.

In der Mitte der fünften Reihe hatten wir einen sehr guten Sitzplatz ergattert – fast freie Sicht auf die Bühne und optimal ausgerichtet zur Lautsprecheranlage. Gute Akustik war also zu erwarten. Nun noch knapp eine Stunde Wartezeit, bis das Camel-Konzert begann und Zeit, sich in der ausverkauften Halle (1150 Plätze) umzusehen. Wir erblickten nicht nur ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Andy, good to see you again“...

Ziemlich genau um 20:30 Uhr ging das Saallicht aus, die Band betrat die Bühne, und was dann geschah, dürfte bei uns in Deutschland wohl eine absolute Ausnahme sein: die Zuschauer standen auf und es gab minutenlange „Standing-Ovations“, bevor der erste Ton erklang. Die Camels schienen sichtlich gerührt. Immer wieder Rufe aus dem Publikum: „Nice to see you again“. Auf den Ruf „Nice, that you're here again” antwortet Latimer: „Nice to be anywhere“. …eine Gänsehaut jagt die andere.

Es folgte die kurze Erklärung, dass die Show in Part One und Two aufgeteilt ist, Beifall und los geht’s.

Part One, das war natürlich das komplette Album „The Snow Goose”. Die Geschichte der Schneegans und dem verkrüppelten Maler Rhayader, der sich unglücklich in Fritha verliebt, wurde intensiv und voller Gefühl dargeboten. Es war ein Genuss zu sehen, wie Latimer jede Note seines Gitarrenspiels mit seinem Körper durchlebte, wie sein Gesicht jede Stimmung seiner Gitarre nachzeichnete. Im Saal herrschte eine fast absolute Stille, die lediglich kurz bei den ersten Erkennungstakten eines neuen Stückes durch Applaus unterbrochen wurde. Wer die Geschichte „The Snow Goose“ gelesen hat, kann die musikalische Umsetzung bestens nachvollziehen. Alle Stimmungen und Episoden konnten in der Musik wiedergefunden werden. Die Band wirkte wie aus einem Guss, war vollkommen aufeinander eingespielt. Jeder Ton saß punktgenau, Höhen, Tiefen, laute und leise Passagen erfüllten die akustisch hervorragende Halle mit Musik allererster Güte. Und so ging ein begeistertes Publikum nach guten 60 Minuten erwartungsvoll in eine kleine Pause.



Part Two startete mit Never Let Go, welches am Anfang und Ende um schöne Gitarrensoli veredelt wude. Was dann folgte, war ein perfekter Querschnitt durch viele Cameljahre. Alle Songs wurden nah am Original gespielt, geringfügige Abweichungen in spannende Improvisationen wurden immer wieder eingestreut. Die Stücke der Phase mit Mel Collins klangen neben den Improvisationen allein schon deshalb anders, weil sein Saxophon fehlt. Auch die jazzigen Anteile der ersten Jahre fehlten, und so nahm Andy Latimers Gitarrenspiel wesentlich mehr Raum ein.





Die Scheinwerfer waren in der ersten Hälfte des Abends fast überwiegend auf ihn, Latimer, gerichtet. Ich hatte den Eindruck, genau er ist es, den das Publikum sehen wollte. Bei jedem Gitarrensolo gab es Zwischenapplaus – und das zu Recht: Latimer, so der Eindruck, lebt jeden Ton seines Gitarrenspiels.



Erst später während der Show brachten sich die anderen Musiker mehr ein. Denis Clement, der eindeutig den Schalk im Nacken sitzen hat, kommt auch schon mal hinter seinem Schlagzeug hervor, um den Bass zu übernehmen. Colin Bass wechselt dann an die akustische Gitarre.







Viel Zeit wird dem Song Fox Hill gegeben. Mit sichtlicher Freude erklärte Colin Bass ausführlich die Geschichte hinter dem Song. Und so wurde dieser fast zu einem leicht vertonten Hörspiel mit viel Gestik und Mimik, an dem das Publikum seine wahre Freude hatte.







Mit For Today kündigte die Band ihren letzten Song an, was im Saal mit wenig Begeisterung aufgenommen wurde. Der Hinweis von Andy Latimer: „Wir werden alle nicht jünger“ konnte die Fans aber beruhigen. Dennoch kam die Band nicht um eine Zugabe herum, und die Rufe aus dem Publikum nach Lady Fantasy wurden auch prompt erhört.

Die Keyboards und Moogs wurden mal stimmungsvoll-zurückhaltend, mal brachial-intensiv bearbeitet und sorgten nicht nur beim "Rausschmeißer" immer wieder für die richtige Stimmung.









Ein grandioses Finale mit ebenfalls wieder nicht endenden Standing Ovations, bis das Saallicht angeht und klar wird: jetzt kommt nichts mehr.

Der Abend lässt sich ohne große Worte ganz kurz zusammenfassen:

Sechs Stunden Autofahrt haben sich mehr als gelohnt. Steve Hackett war bereits ein Highlight, von dem ich nicht dachte, dass es zu toppen wäre. Camel jedoch hat dies mit knappem Vorsprung, vielleicht auch wegen des emotionalen Anteils, geschafft. Noch vor kurzem hätte wohl niemand daran geglaubt, Latimer noch einmal auf einer Bühne zu sehen. Und dies war für mich ein ganz großer, bewegender Moment.







Die Setlist

PART ONE

The Snow Goose Album:
The Great Marsh
Rhayader
Rhayader Goes to Town
Sanctuary
Fritha
The Snow Goose
Friendship
Migration
Rhayader Alone
Flight of the Snow Goose
Preparation
Dunkirk
Epitaph
Fritha Alone
La Princesse Perdue
The Great Marsh (reprise)

PART TWO

Never Let Go (Album Camel - 1973)
Song Within a Song (Moonmadness - 1976)
Air Born (Moonmadness - 1976)
Echoes (Breathless - 1978)
The Hour Candle (A Song for My Father) (Harbour of Tears - 1996)
Tell Me (Rain Dances - 1977)
Wait (I Can See Your House From Here - 1979)
Watching the Bobbins (Harbour of Tears - 1996)
Fox Hill (A Nod and a Wink - 2002)
For Today (A Nod and a Wink - 2002)

Zugabe:
Lady Fantasy (Mirage – 1974)

Besetzung
Andy Latimer – Gitarre, Querflöte, Gesang
Colin Bass – Bass, Gesang
Denis Clement - Schlagzeug
Guy LeBlanc - Keyboards
Jason Hart - Keyboards
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 27.10.2013 - 20:30 Uhr  ·  #2
schöner Bericht, ich wünschte, der Knabe würde mal hier in der Gegend spielen^^. Aber wo sind die Moogs, ich sehe nur Korg, Yamaha und Co ;-)


trurl
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 27.10.2013 - 20:50 Uhr  ·  #3
Danke für den schönen Bericht..
Allein beim Lesen und Ansehen der Bilder bekam ich eine Gänsehaut...
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 27.10.2013 - 21:21 Uhr  ·  #4
Mal wieder ein sehr informativer und ausführlicher Bericht und tolle Fotos. Vielen Dank!

Die Band würde ich auch gern live erleben. Zeitlose Musik.
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 27.10.2013 - 22:47 Uhr  ·  #5
Zitat geschrieben von Trurl
Aber wo sind die Moogs, ich sehe nur Korg, Yamaha und Co ;-)

Wenn ich nicht irre, stand auch ein Moog-Synthesizer auf der Bühne.

Da müsste badMoon mal die anderen 325 Fotos durchsehen.
;)
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 27.10.2013 - 22:52 Uhr  ·  #6
@Scoot, @holger_fischer,
wenn Bochum nicht ausverkauft wäre... ich würde hinfahren.

Wäre auch für Sauerländer zu erreichen.












Für Leute von oberhalb Sauerland natürlich auch. ;-)
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 27.10.2013 - 23:03 Uhr  ·  #7
Meister Proper
 
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 28.10.2013 - 00:02 Uhr  ·  #8
Zitat geschrieben von Trurl

schöner Bericht, ich wünschte, der Knabe würde mal hier in der Gegend spielen^^.

trurl


Beide Punkte treffen auch hier zu :-P
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 28.10.2013 - 06:45 Uhr  ·  #9
Hallo Caramel,erstklassig Dein Bericht und die Fotos.
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 28.10.2013 - 07:02 Uhr  ·  #10
Mensch das nenne ich Fanbericht!

Vielen Dank für den informativen Bericht und die Bilder.
Das macht ja richtig Lust auf Camel, da könnte man doch glatt Fan werden,
wenn man es nicht schon ist. :r:
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 28.10.2013 - 09:15 Uhr  ·  #11
@sunny, @moody, @Meister Proper,

Danke für die Blumen.

Ich muss aber an dieser Stelle unbedingt klarstellen:

Fotoreporter und Lektor in Personalunion war natürlich Mr. badMoon.
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Re: Camel - 25.10.13 Groningen

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Gepostet: 28.10.2013 - 09:17 Uhr  ·  #12
Zitat geschrieben von YETI
Danke für den Vorgeschmack, ich werde am Donnerstag in Mannheim dabei sein.

Yeti,
da wünsche ich dir viel Spaß, und ich bin gespannt auf deine Eindrücke.

Ich habe Camel zuvor nie live gesehen. Und obwohl von den Ur-Camel nur Andrew Latimer übriggeblieben ist, waren das Emotionen pur für mich, die noch lange nachwirken werden.

Was mir bei der Gelegenheit noch einfällt. Mit dem Konzert wurde natürlich nicht begonnen, ohne vorher an Peter Bardens zu erinnern.
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 28.10.2013 - 14:32 Uhr  ·  #13
Zitat geschrieben von caramel

@sunny, @moody, @Meister Proper,

Danke für die Blumen.

Ich muss aber an dieser Stelle unbedingt klarstellen:

Fotoreporter und Lektor in Personalunion war natürlich Mr. badMoon.


Habe ich es doch geahnt, der junge Mann durfte auch mit :D Trotzdem ist es aber ein sehr gut zu lesender Konzertbericht geworden. Schade, dass ich weder diesen termin einrichten konnte noch am kommenden Mittwoch in Bochum Zeit habe :( Ich hoffe nur, dass die Tour im kommenden jahr fortgesetzt wird (gab es da irgendeine Anmerkung von A.Latimer??)
dan
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 28.10.2013 - 16:54 Uhr  ·  #14
Dein Einverständnis vorausgesetzt habe ich diese Perle auch mal im GENESIS-Forum verlinkt, denn da sind auch ein paar Fans. Danke!
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 29.10.2013 - 19:38 Uhr  ·  #15
Zitat geschrieben von Stattmeister

Ich hoffe nur, dass die Tour im kommenden jahr fortgesetzt wird (gab es da irgendeine Anmerkung von A.Latimer??)

Das wäre schön. Ich könnte mir glatt vorstellen, noch einmal hinzugehen.

Gesagt wurde nichts davon, aber auf der Homepage stehen einge Zeilen, die darauf hoffen lassen.(...the band realised that the increasing demand for performances into 2014 would be more than Jan Schelhaas could agree to...) Jan Schelhaas sollte eigentlich mit auf der Bühne stehen, wurde aber wegen seiner Verpflichtungen bei Caravan, die wohl bis ins nächste Jahr gehen, gegen Jason Hart ausgetauscht.
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 29.10.2013 - 19:44 Uhr  ·  #16
Zitat geschrieben von dan
Dein Einverständnis vorausgesetzt habe ich diese Perle auch mal im GENESIS-Forum verlinkt, denn da sind auch ein paar Fans. Danke!

dan, aber sicher. Ich habe zu danken!
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 30.10.2013 - 23:25 Uhr  ·  #17
Der Wahnsinn, bin ja soooo neidisch auf euch.

Bestimmt ein Erlebniss der besonderen Art.
Danke für diesen Bericht.
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 01.11.2013 - 18:09 Uhr  ·  #18
Einfach nur...
dan
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 01.11.2013 - 18:34 Uhr  ·  #19
Wie ist denn eigentlich diese CD mit der Neueinspielung von THE SNOW GOOSE? Oder hast du die nicht gekauft?
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 02.11.2013 - 13:42 Uhr  ·  #20
Zitat geschrieben von dan

Wie ist denn eigentlich diese CD mit der Neueinspielung von THE SNOW GOOSE? Oder hast du die nicht gekauft?

Tja, die war für mich ein MUSS, auch schon deshalb weil ich die Hoffnung hatte, sie nach dem Konzert signieren zu lassen. Da wurde ich leider enttäuscht... es gab keine Autogramme.

Ob diese CD klangtechnisch besser ist, können meine Ohren nicht herausfiltern.

Einige Stücke sind leicht überarbeitet. Da muss ich schon sehr genau hinhören, um Unterschiede zu hören. Wahrscheinlich werde ich noch mehrere sehr konzentrierte Durchläufe brauchen, um wirklich etwas sagen zu können.

Ich habe auch die Deluxe-Ausgabe aus dem Jahr 2009, mit den BBC-Live-Aufnahmen 1979. Die Anschaffung lohnt sich sicher mehr. Zumal da auch ein schönes kleines booklet bei ist, was bei dieser neuen Ausgabe leider völlig fehlt.

Herr Trurl, was sagen Sie??
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 02.11.2013 - 14:10 Uhr  ·  #21
Zitat geschrieben von caramel
Herr Trurl, was sagen Sie??


Nix, da ich diese heute erst hören will und ich nicht weiss, ob ich die Snow Goose im Original auch als CD habe, Bei den anderen CAMEL steht sie nicht, aber im Hinterkopf habe ich so ne Ahnung, dass die 2CD-Ausgabe hier irgendwo liegen muss ;-)

Trurl
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 02.11.2013 - 16:03 Uhr  ·  #22
Zitat geschrieben von Trurl
aber im Hinterkopf habe ich so ne Ahnung, dass die 2CD-Ausgabe hier irgendwo liegen muss ;-)
Trurl

Woran erinnert mich das bloß..................?

:whistle:
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 02.11.2013 - 16:17 Uhr  ·  #23
Zitat geschrieben von caramel

Zitat geschrieben von Trurl
aber im Hinterkopf habe ich so ne Ahnung, dass die 2CD-Ausgabe hier irgendwo liegen muss ;-)
Trurl

Woran erinnert mich das bloß..................?

:whistle:


Vielleicht an.... :D
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 02.11.2013 - 16:22 Uhr  ·  #24
Zitat geschrieben von dan

Wie ist denn eigentlich diese CD mit der Neueinspielung von THE SNOW GOOSE? Oder hast du die nicht gekauft?



so, neben der neuen Ausgabe halt die LP rausgekramt und den Plattenspieler verkabelt. Mein Eindruck: man braucht die neue Ausgabe aus musikalischen Gründen nicht wirklich. Die Urversion ist imho spannender. Das neue TEil ist einfach nur ne schöne Erinnerung daran, das es Latimer und Co noch gibt

trurl
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Re: Camel - Konzertbericht Groningen

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Gepostet: 06.11.2013 - 18:26 Uhr  ·  #25
Hallo caramel,
vielen Dank für deinen ausführlichen und sehr gelungenen Konzertbericht über das Camel - Konzert in Groningen. Allen im Forum kann ich nur bestätigen, dass es genauso war, wie du es beschrieben hast. Ich saß vorne links in der zweiten Reihe, da ich schon 1,5 h vor dem Konzertbeginn mit meiner Frau anstand. Es hat sich absolut gelohnt! Für mich war es das beste Konzert, das ich erleben durfte. Das absolute Highlight und auch der emotionale Höhepunkt des Abends war für mich der Song The Hour Candle (A Song for My Father) (Harbour of Tears - 1996). Andrew Latimer spielte seine Gitarre mit wahrer Hingabe und entfachte bei den Zuhörern gewaltige Emotionen.
Neben mir saß ein eingefleischter holländischer Camel-Fan, der von Latimer handsignierte alte Platten dabei hatte. Er wollte nach dem Konzert noch Latimer treffen. In Belgien war ihm das gelungen. Er war - wie ich - vom Konzert in Groningen total ergriffen. Es war einfach grandios!
Nochmals vielen Dank caramel!
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