Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

 
Twister
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Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 15.06.2013 - 12:51 Uhr  ·  #1


Habe ich mittlerweile schon 2 mal gelesen durch. Und beide Male bittre Tränen geweint.
Nicht jedermanns Thema, meins schon.

Kurzbeschreibung Quelle Amazon:
Ruth Elias hat in diesem Buch die Geschichte ihres Überlebens in Theresienstadt und Auschwitz für die Nachgeborenen erzählt. Sie sieht Tausende ihrer Leidensgenossen sterben, bringt ein Kind zur Welt und tötet es, als der KZ-Arzt Dr. Mengele Experimente an ihm durchführen will. Ein Dokument von gleicher Authentizität wie die Klemperer-Tagebücher.
35 years after
 
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 15.06.2013 - 14:01 Uhr  ·  #2
Das werde ich mir ordern. Danke für den Tipp.
caramel
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 15.06.2013 - 20:39 Uhr  ·  #3
Wenn das auch nicht gerade zu meiner derzeitigen Stimmung passt (zur Zeit brauche ich eher etwas Aufheiterndes), ist das was für mich und damit vorgemerkt.
Klemperer
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 15.06.2013 - 20:54 Uhr  ·  #4
In meiner Familie wurde das leider alles erlebt, und die überlebten, litten fürchterlich. Das Buch selbst kenn ich gar nicht, obwohl ich viel dazu gelesen habe. Wenn jemand über dieses sicher sehr gute Buch ein gutes Geschichtsbuch zum Thema lesen will, es gibt kein besseres, glaube ich, als Saul Friedländer: Das dritte Reich und die Juden. Zwei Bände, natürlich sehr viel zu lesen (inzwischen ist deshalb wohl eine verkürzte Version in einem Band erschienen, aber die ausführliche Version lohnt sich, man hat ja Zeit...).
Was an den Büchern so gut ist, ist, daß einerseits viele Geschichten und Beispiele erzählt werden, und vor allem, daß chronologisch vorgegangen wird. Man erfährt, was 1933 war und geplant wurde, was 1934...usw. So konnte ich immer nachvollziehen, wie meine Familie damals grade dachte.(Kleines Beispiel: es gab theoretisch die Möglichkeit in meiner Heimatstadt, nach Schweden zu entkommen. Ein unglaublich edler, unbekannter Mensch beschaffte Visa. Warum gingen sie nicht? dachte ich früher.)

Persönlich hab ich in Hamburg eine Überlebende von Auschwitz kennengelernt, Esther, mit der ich mich öfter in Hamburg, ihrer Heimatstadt, traf, und wir schreiben oft mails, einfach wunderbar. Sie lebt seit der Befreiung von Auschwitz durch die Russen in New York. Eine unglaublich starke, lebenslustige Frau.
Trurl
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 15.06.2013 - 21:01 Uhr  ·  #5
Zitat geschrieben von Klemperer

Saul Friedländer: Das dritte Reich und die Juden.


danke für den Tipp, den Titel kannte ich noch nicht.

Nachtrag: es gibt das Buch als recht günstige Taschenbuchgesamtausgabe für knapp 20€

trurl
Twister
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 19.06.2013 - 23:54 Uhr  ·  #6
Zitat geschrieben von Klemperer

In meiner Familie wurde das leider alles erlebt, und die überlebten, litten fürchterlich. Das Buch selbst kenn ich gar nicht, obwohl ich viel dazu gelesen habe. Wenn jemand über dieses sicher sehr gute Buch ein gutes Geschichtsbuch zum Thema lesen will, es gibt kein besseres, glaube ich, als Saul Friedländer: Das dritte Reich und die Juden.

Persönlich hab ich in Hamburg eine Überlebende von Auschwitz kennengelernt, Esther, mit der ich mich öfter in Hamburg, ihrer Heimatstadt, traf, und wir schreiben oft mails, einfach wunderbar. Sie lebt seit der Befreiung von Auschwitz durch die Russen in New York. Eine unglaublich starke, lebenslustige Frau.


Auch ich danke dir für den Tipp.
Ich habe auch sehr viele Bücher zu dem Thema gelesen.
Weil ich der Meinung bin, dass kein Opfer je vergessen werden darf.

Dass ein Teil deiner Familie dieses unsägliche Grauen durchleben mussten, tut mir soo leid.
Auch, wenn ich nichts davon ungeschehen machen kann, so kann ich doch meinen kleinen Teil
dazu beitragen, dass Gedenken an die Opfer in Ehren zu halten.
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 20.06.2013 - 10:30 Uhr  ·  #7
Zitat geschrieben von Twister

Zitat geschrieben von Klemperer

In meiner Familie wurde das leider alles erlebt, und die überlebten, litten fürchterlich. Das Buch selbst kenn ich gar nicht, obwohl ich viel dazu gelesen habe. Wenn jemand über dieses sicher sehr gute Buch ein gutes Geschichtsbuch zum Thema lesen will, es gibt kein besseres, glaube ich, als Saul Friedländer: Das dritte Reich und die Juden.

Persönlich hab ich in Hamburg eine Überlebende von Auschwitz kennengelernt, Esther, mit der ich mich öfter in Hamburg, ihrer Heimatstadt, traf, und wir schreiben oft mails, einfach wunderbar. Sie lebt seit der Befreiung von Auschwitz durch die Russen in New York. Eine unglaublich starke, lebenslustige Frau.


Auch ich danke dir für den Tipp.
Ich habe auch sehr viele Bücher zu dem Thema gelesen.
Weil ich der Meinung bin, dass kein Opfer je vergessen werden darf.

Dass ein Teil deiner Familie dieses unsägliche Grauen durchleben mussten, tut mir soo leid.
Auch, wenn ich nichts davon ungeschehen machen kann, so kann ich doch meinen kleinen Teil
dazu beitragen, dass Gedenken an die Opfer in Ehren zu halten.



Twisterlein,

da bin ich voll auf Deiner Seite. In "meinem" Fotoforum gab es vor kurzem einen Beitrag, dass diese ewigen Sendungen, Reportagen, Filme zum Thema 2. Weltkrieg und Holocaust langsam reichen und "wir" ja nix mehr dafür könnn.

Denen hab ich erst einmal den Schuh aufgeblasen!!! Angesichts dessen, aber nicht nur deswegen, dass sich dieses rechte Gesocks offensichtlich immer mehr Anhänger erfreut, kann man gar nicht oft genug an die Vergangenheit und die eventuellen Folgen dessen, was ein Haufen verblendet/verblödeter Idioten anstellen könnte, erinnern.
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 20.06.2013 - 11:41 Uhr  ·  #8
Zitat geschrieben von Trurl

Zitat geschrieben von Klemperer

Saul Friedländer: Das dritte Reich und die Juden.


danke für den Tipp, den Titel kannte ich noch nicht.

Nachtrag: es gibt das Buch als recht günstige Taschenbuchgesamtausgabe für knapp 20€

trurl


Ebenfalls Danke für den Tip.
Habe es mir gestern fürn knappen Heiermann (inkl. Versand) als gebrauchte, aber ungelesene
Taschenbuch - Ausgabe bestellt....
Twister
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 20.06.2013 - 19:45 Uhr  ·  #9
@bM: Bei so etwas kann ich auch aus dem Stand aus der Buchse springen, vor Wut.

Aber: Was soll in solchen Köpfen schon großartig passieren, ausser E C H O und H A L L? Leider!
Twister
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 20.06.2013 - 19:51 Uhr  ·  #10
bM: Kannst du diesen Thread bitte verschieben?

Ist ja kein Roman.
Da habe ich mich beim Einstellen vertan! Ich kleines, blindes Dummerchen. :u:
caramel
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 20.06.2013 - 20:05 Uhr  ·  #11
Zitat geschrieben von Twister

bM: Kannst du diesen Thread bitte verschieben?

Ist ja kein Roman.
Da habe ich mich beim Einstellen vertan! Ich kleines, blindes Dummerchen. :u:

Erledigt
i.V.
Caramel
:D
Twister
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 20.06.2013 - 20:30 Uhr  ·  #12
Zitat geschrieben von caramel

Zitat geschrieben von Twister

bM: Kannst du diesen Thread bitte verschieben?

Ist ja kein Roman.
Da habe ich mich beim Einstellen vertan! Ich kleines, blindes Dummerchen. :u:

Erledigt
i.V.
Caramel
:D


Danke dir, Christa. :D :-*
JesamineCasual
 
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 20.06.2013 - 22:14 Uhr  ·  #13
Twister, danke für die Empfehlung!



Mehrmals habe ich schon gelesen:

Die Mütze oder Der Preis des Lebens - Roman Frister - Ein Lebensbericht

Eine sehr schonungslose Autobiographie über das Überleben im KZ sowie dem Leben danach.
womus-205
 
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 20.06.2013 - 23:01 Uhr  ·  #14
Wenn ich solche Beiträge lese dann bin nur einfach Stolz Mitglied dieses Forum zu sein ! Die Bücher über diese Thema lese ich fast kaum. Es reichen mir die Erinnerungen meiner Mutter ! Als eine 25-jährige Lehrerin in Lemberg (Lwow) in Untergrund-Schule wurde in Winter 1942 von ukrainischem Nachbarn denunziert und in KZ's Lublin-Majdanek, Auschwitz, bis Frauen-KZ in Ravensbrück inhaftiert. Eine Frau aus Freiburg die in Ravensbrück Aufseherin in eine Waffenfabrik war hat ihr das Leben gerettet. Es folgte eine langjährige und innige Freundschaft.

Irgendwo habe ich dieses Spruch aufgegriffen - "Die Tragödie unserer Zeit liegt nicht so sehr im Lärm der Bösen, als im Schweigen der Guten."

Ich bin froh das ihr (wir ) nicht schweigt ( nicht schweigen) !

womus-205
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 26.01.2018 - 05:50 Uhr  ·  #15
http://www.fr.de/kultur/netz-t…-a-1432249

Am vergangenen Dienstag lief diese Sendung mit Ruth Elias auf arte. Hat mich tief ergriffen.

Und : Es gibt immer noch "Verneiner" dieser dunklen, deutschen Geschichte. Unfassbar!
badMoon
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 26.01.2018 - 10:45 Uhr  ·  #16
Danke für den Tipp. Den Beitrag habe ich leider nicht gesehen, werde mich aber in der Mediathek auf die Suche machen. Hier zuhause ist Frau C. eher der Bücherverschlinger...

Vielleicht interessiert Dich in diesem Zusammenhang auch dieser Beitrag:

---> Sie spielten um ihr Leben

LG, bM
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 27.01.2018 - 09:56 Uhr  ·  #17
Danke, bM.
Das schaue ich mir auf jeden Fall mal an.
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Re: Die Hoffnung erhielt mich am Leben: Mein Weg von Theresienstadt und Auschwitz nach Israel

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Gepostet: 14.09.2023 - 16:52 Uhr  ·  #18
Zitat geschrieben von badMoon

Zitat geschrieben von Twister

Zitat geschrieben von Klemperer

In meiner Familie wurde das leider alles erlebt, und die überlebten, litten fürchterlich. Das Buch selbst kenn ich gar nicht, obwohl ich viel dazu gelesen habe. Wenn jemand über dieses sicher sehr gute Buch ein gutes Geschichtsbuch zum Thema lesen will, es gibt kein besseres, glaube ich, als Saul Friedländer: Das dritte Reich und die Juden.

Persönlich hab ich in Hamburg eine Überlebende von Auschwitz kennengelernt, Esther, mit der ich mich öfter in Hamburg, ihrer Heimatstadt, traf, und wir schreiben oft mails, einfach wunderbar. Sie lebt seit der Befreiung von Auschwitz durch die Russen in New York. Eine unglaublich starke, lebenslustige Frau.


Auch ich danke dir für den Tipp.
Ich habe auch sehr viele Bücher zu dem Thema gelesen.
Weil ich der Meinung bin, dass kein Opfer je vergessen werden darf.

Dass ein Teil deiner Familie dieses unsägliche Grauen durchleben mussten, tut mir soo leid.
Auch, wenn ich nichts davon ungeschehen machen kann, so kann ich doch meinen kleinen Teil
dazu beitragen, dass Gedenken an die Opfer in Ehren zu halten.



Twisterlein,

da bin ich voll auf Deiner Seite. In "meinem" Fotoforum gab es vor kurzem einen Beitrag, dass diese ewigen Sendungen, Reportagen, Filme zum Thema 2. Weltkrieg und Holocaust langsam reichen und "wir" ja nix mehr dafür könnn.

Denen hab ich erst einmal den Schuh aufgeblasen!!! Angesichts dessen, aber nicht nur deswegen, dass sich dieses rechte Gesocks offensichtlich immer mehr Anhänger erfreut, kann man gar nicht oft genug an die Vergangenheit und die eventuellen Folgen dessen, was ein Haufen verblendet/verblödeter Idioten anstellen könnte, erinnern.


Ich zitiere mich mal selbst.

Wer hätte das, anno 2013, als dies gepostet wurde, gedacht? In Brandenburg liegt die AfD aktuell bei 32%, weit vor der SPD (20%) und der CDU (18%). Das ist absolut erschreckend.
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