SEID - Creatures from the underworld

 
Trurl
Konstrukteur & Frikadellenbändiger
Avatar
Geschlecht:
Beiträge: 12890
Dabei seit: 05 / 2006
Betreff:

SEID - Creatures from the underworld

 · 
Gepostet: 05.07.2012 - 18:11 Uhr  ·  #1
SEID - Creatures from the underworld


Burt Rocket -Bass, Keyboards, guitar, mouthwash
Jan Space - Caserolas, drums, yamaha recording custom
Janis - guitars, percussion
Jørgen Kosmos - organ, guitars, vocals
Organ Morgan -percussions, keyboards,

Gastmusiker
Henrik Kamphus - Darboka
Anne Marie Brun - Choir girl
Lene Romstad - hoir girl
Lene Stakset - Choir girl
Jonas Skarmark - Skip-Scoopy-Blub-Dub
Robin Sohrabi-Shiraz - arranging strings and brass, Saxes
Cees van der Wijst - Trombone
Eira Bjornstad Foss - Violin

1. Café Lola 5:27
2. Creatures from the underworld 3:32
3. Swamp doom 5:00
4. Evil gnome 3:58
5. Dragon & Demons 8:45
6. Do as you're told 4:31
7. Moonprobe 4:05
8. Starla's dream 4:59
9. Flight towards the sun 8:37
10. Meet the spacemen (Bonusvideo)

Hier kommt der 2. Longplayer der norwegischen Spacerock/Psychedelik-Combo SEID. Drei der Stücke sind in teilweise stark veränderter Form vorher auf ihren drei Singles als B-Seiten erschienen (Café Lola, The [Ze] evil gnome & Do as you're told).

Beim ersten Hören fällt auf, dass entsprechend dem Titel der Spacerock stellenweise stärker mit "Heavy Metal" gepaart wird. Selbst der Sänger klingt dann leicht nach good old Ozzy. Die diversen Keyboards sind in den Vordergrund gerückt, während die Gitarren an Dominanz verloren haben. Gleich im härteren Opener "Café Lola" wird die ursprüngliche Gitarrenmelodie auf der CD-Version von der Brass-Sektion übernommen, was dem Titel bei allem Speed einen leicht jazzigen Hauch gibt.

Geblieben ist aber zum Glück der Stilmix aus abgedrehter 60-Jahre-Sci-Fi-Mucke, schwermütigem Heavy Metall-Riffs in Black Sabbath Manier und Spacerock/Psychedelik. Dazu kommen je nach Laune auch mal Hum-ta-ta Rhythmen wie in "Do as you're told" gepaart mit spaciger Orgel (auf der Singleversion ein Gitarrenpart), Orientalisches (im Opener) und andere Mätzchen. Der "Evil Gnome" klingt jetzt nach einem hysterischen Ork (ursprünglich ein Bergtroll mit verzerrter tiefer Stimme). Langsamere Spacerockpassagen zur Erholung bieten sie immer wieder mittendrin und besonders am Ende mit ?Moonprobe?, ?Starla's dream? und ?Flight towards the sun?.

Fazit: viele Vintage-Keyboards vermitteln wieder den Sound der 60er. Dazu kommt ein Schuss Härte und nicht zu lange Instrumentalparts in Spacerockmanier ? gelungene Fortsetzung des Debüts. Als Bonus gibt es das Video zur Single "Meet The Spacemen". Einfach gemacht und witzig, man könnte fast sagen, die Realität und die Träume von Proggern werden hier aufs Korn genommen ;-)) Und zum Abschluss der Rezi würde ich zu gern wissen, wie der Drummer nun richtig heisst: diesmal kommt er als Jan Space daher.

11/15 in der BBS-Skala


trurl
Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0

Registrierte in diesem Topic

Aktuell kein registrierter in diesem Bereich

Die Statistik zeigt, wer in den letzten 5 Minuten online war. Erneuerung alle 90 Sekunden.