The Alan Parsons Project

die ersten beiden Alben

 
Xhol
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The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 16:40 Uhr  ·  #1
Tales Of Mystery And Imagination

Titel:
A Dream Within A Dream
The Raven
The Tell-tale Heart
The Cask Of Amontilliado
Doctor Tarr And Professor Fether
The Fall Of The House Of Usher
To One in Paradise

Besetzung:
Alan Parsons, Eric Woolfson, Andrew Powell, David Paton, Stuart Tosh, Ian Bairnson, Leonard Whiting, Arthur Brown, John Miles, Gordon Parry, Keith Johnson, Terry Silvester und andere, u.a. ein Sinfonie-Orchester.

I Robot

Titel:
I Robot
I Would Not To Be Like You
Some Other Time
Breakdown
Don’t Let It Show
The Voice
Nucleus
Day After Day
Total Eclipse
Genesis Ch. 1 v. 32

Besetzung:
Alan Parsons, David Paton, Stuart Tosh, Ian Barnson, Eric Woolfson, und andere, bei den vocals u. a. erwähnenswert Allan Clarke und Steve Harley.

Alan Parsons hat sich als Ton-Ingenieur u.a. der Beatles, Pink Floyd (Dark Side Of The Moon), den Hollies und Ambrosia ein Namen gemacht.
1975 hat er zusammen mit Eric Woolfson und Andrew Powell das „Tales“-Album produziert, 1976/77 folgten die Aufnahmen zum „Robot“-Album.
Beide Alben kann man m.E. als Meilensteine der Pop-/Rockmusik bezeichnen. Insbesondere auch, weil die Klangqualität alles damals Vorhandene übertraf.

Die Titel mit Gesang sind – obwohl mit überwiegend prominenter Besetzung – nicht so mein Ding. Aber die Instrumental-Titel dafür um so mehr. A Dream…., The Fall Of…. aus den “Tales”, I Robot, Nucleus, Total Eclipse und Genesis aus „I Robot“, das ist schon sehr beeindruckend. Ist es Pop? Ist es Psychedelic? Bei den Songs wohl das erstere, bei den Instrumentals wohl das letztere.

Das Gewitter und der Regen auf The Fall... war auf jeden Fall eine Referenz für die Qualität damaliger HiFi-Anlagen.

Das „Robot“-Album wurde bereits 1984 als CD veröffentlicht.
Auf das „Tales“-Album als CD musste man bis 1987 warten, dann erschien es in einer heute noch bei Audio-Freaks umstrittenen Remix/Remaster-Version. Umstritten, weil neue Tracks hinzu gefügt wurden, das hat Einige, die das Original-Vinyl-Album genau kennen, gestört. Mich übrigens auch. Auch wenn Orson Wells die Introduction und auch den Abschluss in beeindruckender Weise gesprochen hat.
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 16:53 Uhr  ·  #2
Da mir von APP nicht eine einzige CD komplett gefällt, hab ich mir den für mich idealen Sampler zusammengestellt:

CD 1
1.) A dream within a dream 4.13
2.) The raven 3.57
3.) The fall of the House of Usher 16.09
4.) I Robot 6.02
5.) Nucleus 3.31
6.) Total eclipse 3.09
7.) Genesis Ch.1 V. 32 3.27
8.) Voyager 2.25
9.) What goes up... 3.30
10.) In the lap of the gods 5.28
11.) Hyper-Gamma-Spaces 4.19
12.) Lucifer 5.06

CD 2
1.) The gold bug 4.33
2.) The turn of a friendly card 16.25
3.) Sirius 1.53
4.) Eye in the sky 4.36
5.) Silence and I 7.23
6.) Mammagamma 3.35
7.) La Sagrada Familia 8.48
8.) Cloudbreak 4.39
9.) Apollo 6.05

Überwiegend auch die Instrumental-Stücke, da waren sie einfach besser. APP läuft bei mir übrigens unter Art-Pop. Psychedelisch empfinde ich da nichts.

Jerry
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 17:28 Uhr  ·  #3
Zitat
Art-Pop


Tolle Bezeichnung, sowas habe ich bisher noch nicht gehört/gelesen. :D
Triskell
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 17:57 Uhr  ·  #4
Den Begriff kenne ich auch nicht!
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 18:02 Uhr  ·  #5
Ist leider nicht von mir, aber ich nehm die Lorbeeren gerne für den Salat. In der Progszene läuft einiges unter Art-Pop. Tori Amos, Kate Bush, Peter Gabriel so z.B.

Jerry
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 18:46 Uhr  ·  #6
Egal, wer den Begriff „Art-Pop“ geprägt hat. Das ist so eine Unter-Unter-Unterschublade von dem, was man als populäre Musik bezeichnet. Ich finde es immer lustig, wenn da solche Begriffe auftauchen.

Zurück zu Jerrys zweiter CD: Gute Titel – wohl einige der besten, die nach den zwei ersten Alben noch gekommen sind. Deshalb: Zustimmung dazu.
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 18:49 Uhr  ·  #7
Ich finde Unter-Unter-Schubladen übrigens eine völlig logische Entwicklung. Wir leben in einer Zeit die sich permanent weiter spezialisiert, die immer mehr die einstmals bestehenden Abgrenzungen in der Kunst verwischt. Da finde ich es absolut nachvollziehbar, dass dafür neue Begriffe gefunden werden, werden wollen und werden müssen.

Danke Xhol - aber die erste CD von den beiden gefällt dir nicht ?

Jerry
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 19:41 Uhr  ·  #8
Zitat
...aber die erste CD von den beiden gefällt dir nicht ?


@ Jerry:
die entspricht doch in weiten Teilen dem, was ich in meinem Thread zu den ersten beiden Alben geschrieben habe. Also: Sehr gut, sofern es die Instrumentals betrifft.

Zu diesen "Schubladen" kann man endlos diskutieren, ich finde, man sollte das nicht mit immer neuen (lustigen/merkwürdigen/fragwürdigen) Begriffen, sondern mit fundierten Beschreibungen der Musik erläutern. Solche Begriffe sind m. E. ein Ersatz für individuell fehlende sprachliche Möglichkeiten, so etwas auszudrücken. Dann macht man halt stattdessen so einen Begriff.
Ist halt meine Meinung, aber vielleicht bin ich da ja zu konservativ.
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 19:50 Uhr  ·  #9
@Xhol: Stimmt ja, da ist ja die Hälfte auf meiner CD von den ersten beiden Alben. Bin da auf dem Schlauch gestanden.

Zu den Schubladen. Da hast du recht und auch wieder nicht. In der persönlichen Diskussion geb ich dir Recht. Wenn ich es jemandem erkläre, dann versuche ich es so zu beschreiben, dass er versteht was ich da höre.

Aber für jede Art der Vermarktung (und da kommt kein Musiker drum rum, auch wenn ers nur im Untergrund an die Leute bringen will), der Bewerbung, der Publikmachung muß ein Begriff gefunden werden. Denn im CD-Fach im Geschäft, in der Rubrik im Magazin und da die Zeit fehlt erst recht im Radio (wenn es überhaupt vorgestellt wird) muß was griffig prägnantes bildhaftes her. Menschen nehmen sich heute selten Zeit, haben selten eine länger andauernde Aufmerksamkeitsspanne. Da müssen ein, zwei Wörter denjenigen fangen, sonst ist er weg und vielleicht für immer (in Bezug auf das jeweilige Produkt).

Der Schreiber hat zwar in der Rezi Zeit es zu beschreiben, aber wenn keine neugierig machende Überschrift dabei steht, kann es schon zu spät sein weil drüber weggelesen wird.

Und drum finde ich in diesem Sinne diese Schubladen sehr nützlich, sehr hilfreich.

Jerry
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 20:15 Uhr  ·  #10
Aaaalso jetzt muss ich auch meinen Senf dazugeben. Zuerst einmal: Ich hasse Schubladen und reduziere meine eigenen auf Klassik, Jazz, Blues, Folk, Rock und Krautrock. Trotzdem ertappe ich mich dabei, dass ich in Beschreibungen gerne mal eine neue Schublade öffne. Ganz einfach, um mit einem Begriff eine griffige Stil-Beschreibung des vorgestellten Albums zu finden. Diese dann genannte Schublade findet in meiner Organisation garantiert nicht statt.

Nun zu Jerrys Art-Pop. Sorry Jerry, das ist Quark! Würdest Du Dich der deutschen Sprache befleissigen, wie man es in einem deutschsprachigen Forum erwarten darf, hättest Du es Kunst-Pop nennen müssen. Ein Widerspruch in sich! Oder ist Pop keine Kunst?

Ich denke es wird Zeit, diese Diskussion in einen anderen Thread zu übertragen. Das könnte noch spannend werden.
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 20:56 Uhr  ·  #11
Hallo
von APP habe ich 4 Alben .

"Tales of..." ist über jeden Zweifel erhaben...
"I Robot", "Pyramid" und "Eve" haben ihre Stärken und Schwächen...höre sie aber als gesammtes Album sehr gerne.

MfG
Klaus
xanadu
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 15.09.2006 - 22:57 Uhr  ·  #12
Ich kann leider mir Alan Parson nicht viel anfangen, zu viel instrumentierung ab und zu der Sound von den Songs zu glatt.
Ausnahme ist A Dream und danach The Raven , dass den nötigen Drive hat.

Ansonsten habe ich nur noch Eye in the Sky dass für meinen Geschmack zu poppig ist, wo dann auch der Titelsong zu sehr an die Struktur erinnert von den vorherig beschriebenen (Dream/ Raven) . Dass im instrumentalen Operner gute Ansätze zeigt ,aber beim 2. Teil mit Gesang total auf die Hitmaschine springt.
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 16.09.2006 - 08:48 Uhr  ·  #13
ab hier bitte wieder nur Meinungen zum APP. Die Schubladen-Diskussion hat in der Sitzecke nun nen eigenen Thread.

Jerry
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 16.09.2006 - 12:16 Uhr  ·  #14
APP ist m. E. nach den ersten beiden Alben zu sehr in nichtssagenden, plakativen Pop abgerutscht. Klanglich hervorragend, aber von der musikalischen Substanz her kaum noch erwähnenswert. Das hört man mal so nebenbei.
Aber die ersten beiden Alben sind schon etwas Besonderes.

Das ist so ähnlich wie bei Mike Oldfield - hervorragend gestartet (Tubular Bells, Hergest Ridge, evtl. noch Ommadawn), dann Sinkflug und Bruchlandung in seichtem Pop-Gewässer.
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 16.09.2006 - 13:00 Uhr  ·  #15
Oldfield ist eigentlich erst in den 90ern vollends platt geworden. Sein Werk "Amarok" von 1990 erinnert aber z.B. an seine berühmten Großtaten.

Jerry
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 16.09.2006 - 13:08 Uhr  ·  #16
Vielleicht wäre ja Oldfield mal einen eigenen Thread wert. Allerdings nicht von mir, denn nach Ommadawn habe ich mich von ihm verabschiedet, deshalb bin ich da, was die nachfolgenden Alben anbelangt, ziemlich inkompetent.
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 16.09.2006 - 13:09 Uhr  ·  #17
Könnte ich machen, mal schaugn

Jerry
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 16.09.2006 - 13:21 Uhr  ·  #18
ich mag Alan Parsons eigentlich seit dem ersten hören. Ich erinnere mich das es damals ein ganz neues Hörgefühl war , ein neuer Sound , klar und fett.
Ich habe mir die neuen LPs und CDs seitdem " bind " gekauft. Natürlich gibt es auch Alben die mir nicht soooo gefallen ( Eve - Eye In The Sky - Ammonia Avenue - Vulture Culture )
Doch das Album Stereotomy und die danach erschienenen Alben sind wieder Top. Besonders Eric Woolfsons / Parsons Album Freudiana gehört zu meinen Lieblingen.
Wrdlbrmf
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 16.09.2006 - 16:10 Uhr  ·  #19
APP war damals eine echte Sensation. Es konnte niemand ahnen, dass da plötzlich und unerwartet jemand mit einem neuen Musikstil um die Ecke kommt und einschlägt wie eine Bombe. Ich habe die ersten vier Alben gekauft und genossen. Danach lies das Interesse nach. Heute besitze ich trotzdem alle auf CD, schaden kanns ja nicht.
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 09.12.2007 - 21:58 Uhr  ·  #20
Mag ich beide sehr gerne! Eye In The Sky habe ich mal gehört, war Mir aber viel zu popig.
hmc
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 10.12.2007 - 07:27 Uhr  ·  #21
michi1985, "Eye In The Sky" finde ich grausam.
Die o. g. dagegen ein Muss.
Remastered erst recht.
krautprog
 
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 10.12.2007 - 11:12 Uhr  ·  #22
ausser der o.g. finde ich eigentlich keine LP von APP durchgehend gut.
APP wurde mir späterhin zu popig.

dieter
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 10.12.2007 - 11:56 Uhr  ·  #23
Ich brauche nicht alles von APP, daher habe ich mir auch meinen eigenen Sampler zusammengestellt. Ich mag mehr die langsamen Sachen, wie z.B. 'Old And Wise', 'The Turn Of A Friendly Card' und mein All-Time-Favorit 'Don't Let It Show'.
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 09.11.2009 - 16:38 Uhr  ·  #24
"The Raven" und "A Dream Within A Dream" finde ich sehr gut. Diese beiden Tracks höre ich auch heute noch des öfteren. Durchgehende Alben von APP liegen eher weniger im Player.
Tom Cody
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Re: The Alan Parsons Project

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Gepostet: 19.02.2024 - 16:32 Uhr  ·  #25
Zitat geschrieben von Guestuser

"Tales of..." ist über jeden Zweifel erhaben...

Eine gute Einschätzung ! :-/
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