Jethro Tull - Thick as a Brick
Label – Chrysalis / EMI 1972, rem. 1998
Trackliste - 25th Anniversary Edition
Thick as a Brick, Part I (22:40)
Thick as a Brick, Part II (21:10)
Thick as a Brick, Live (11:50)
Live at Madison Square Garden 1978
Interview with Jethro Tull (16:30)
Ian Anderson, Martin Barre und Jeffrey Hammond
Band:
Ian Anderson (Querflöte und Gesang, ferner akustische Gitarre, Violine, Saxophon und Trompete)
Martin Barre (elektrische Gitarre, Laute)
John Evan (Tasteninstrumente: Klavier, Hammond-Orgel, Harpsichord)
Jeffrey Hammond-Hammond (Bass und Gesang)
Barriemore Barlow (Schlagzeug, Tympani)
Thick as a Brick ist mein Album von Jethro Tull und erschien 1972.
„Es wird von Vielen als eines der Karriere-Höhepunkte dieser Band gesehen, neben dem Album Aqualung von 1971. Es ist das erste Album von Jethro Tull, das den Platz 1 in den Billboard Pop Albums Charts erreicht. Das Original besteht aus einem einzigen Song, der sich über zwei LP-Seiten erstreckt. Komponisten und Urheber sind Frontmann und spiritus rector der Band Ian Anderson und „Gerald Bostock““
Der Albentitel wörtlich übersetzt bedeutet „Dick wie ein Ziegelstein“. Gemeint ist jedoch „Dumm wie Bohnenstroh“ oder schlicht „saublöd“.
Neben melodischem Hardrock bietet das Werk Folk-Rock-Elemente, Jazz und klassisch sinfonische Musik, die perfekt kombiniert wurden.
Thick as a Brick ist ein so genanntes Konzeptalbum; es erzählt die Geschichte rund um die Welt eines Kindes. Die Vorgaben der Erwachsenen werden hier teilweise sehr sarkastisch dargeboten. Tabuthemen verhindern so ein Aufwachsen und das Kind wird so quasi reglementiert. Der Sprung aus der Pubertät wird dem Kind durch verschrobene Sichten der Erziehungsberechtigten „fast“ versperrt. Das Album hält in einigen Punkten der Gesellschaft einen Spiegel vors Gesicht.
Die Urversion und die hier besprochenene Version anlässlich des 25jährigen Bandbestehens der Band beinhaltet als „Beilage“ einer 12-seitigen Zeitung.
Covergestaltung - Quelle Wikipedia:
Die Erstausgabe des Albums ist in eine nachgemachte Zeitung verpackt. Es handelt sich dabei um eine typische englische Kleinstadtzeitung ihrer Zeit. Der Titel: the „St. Cleve Chronicle“ & Lindwell Advertizer; die Hauptschlagzeile läuft gleich unter der Kopfleiste quer über die erste Seite und ist der Albumtitel:
Thick as a Brick
Ein rotes Feld im Seitenkopf weist auf einen „Jethro Tull“-Featureartikel auf Seite 3 hin. Ansonsten gibt es keine sichtbaren Hinweise auf die Schallplatte, und selbst die genannten fügen sich so in das Erscheinungsbild als Zeitung ein, dass sie einem Unkundigen auf den ersten Blick wahrscheinlich nicht auffallen.
Der „Featureartikel“ über Jethro Tull erweist sich als ein kleines Artikelchen, das man ganz unten innen eingeklemmt zwischen Comic, Horoskop und Radioprogramm leicht übersehen könnte. Inhaltlich soll es auch eher den Eindruck eines dieser typischen, schlecht gemachten Beiträge aus der Feder von Public Relations-Abteilungen machen, die fast nichts mitzuteilen haben und dieses wortreich mit unnützen Details und Namensnennungen bis hin zum Kaffeeträger tun. So heißt es da über das Album: „Jeffrey Hammond-Hammond spielte die Bassgitarre und sprach ein paar Worte“ („Jeffrey Hammond-Hammond played bass guitar and spoke some words“) — wie einiges Andere im „St. Cleve Chronicle“ — doppelbödiger Humor mit Nähe zur Realsatire.
Viel wichtiger ist der eigentliche Hauptartikel der Doppelseite, der über die halbe Blatthöhe den gesamten Text des Platte wiedergibt. Unter der Überschrift „Thick as a Brick. By Gerald 'Little Milton' Bostock“ heißt es in der Einleitung: „… drucken wir hier zum Nachlesen für Jedermann … Gerald Bostocks umstrittenes Gedicht ab, das so viele Kontroversen ausgelöst hat (Der Herausgeber)“.
Das Album wird später mehrfach in verschiedenen Covern neu aufgelegt, ist auch als (digitally remastered) CD erhältlich und war 1997 noch einmal mit einem Reprint des originalen Zeitungscovers der LP-Erstauflage erhältlich.
Wenigstens die Außenseiten des Chronicle wurden zwischen verschiedenen Ländern und bei verschiedenen Auflagen verändert“
Nun, warum schreibe ich über ein Album das wohl jeder kennt?
Ganz einfach, auch hier möchte ich alle daran erinnern, es gelegentlich hervorzukramen und „Die Mutter aller Konzeptalben“ zu genießen.
Musik 15/15
Klang 14/15 rem. Version 1998
Label – Chrysalis / EMI 1972, rem. 1998
Trackliste - 25th Anniversary Edition
Thick as a Brick, Part I (22:40)
Thick as a Brick, Part II (21:10)
Thick as a Brick, Live (11:50)
Live at Madison Square Garden 1978
Interview with Jethro Tull (16:30)
Ian Anderson, Martin Barre und Jeffrey Hammond
Band:
Ian Anderson (Querflöte und Gesang, ferner akustische Gitarre, Violine, Saxophon und Trompete)
Martin Barre (elektrische Gitarre, Laute)
John Evan (Tasteninstrumente: Klavier, Hammond-Orgel, Harpsichord)
Jeffrey Hammond-Hammond (Bass und Gesang)
Barriemore Barlow (Schlagzeug, Tympani)
Thick as a Brick ist mein Album von Jethro Tull und erschien 1972.
„Es wird von Vielen als eines der Karriere-Höhepunkte dieser Band gesehen, neben dem Album Aqualung von 1971. Es ist das erste Album von Jethro Tull, das den Platz 1 in den Billboard Pop Albums Charts erreicht. Das Original besteht aus einem einzigen Song, der sich über zwei LP-Seiten erstreckt. Komponisten und Urheber sind Frontmann und spiritus rector der Band Ian Anderson und „Gerald Bostock““
Der Albentitel wörtlich übersetzt bedeutet „Dick wie ein Ziegelstein“. Gemeint ist jedoch „Dumm wie Bohnenstroh“ oder schlicht „saublöd“.
Neben melodischem Hardrock bietet das Werk Folk-Rock-Elemente, Jazz und klassisch sinfonische Musik, die perfekt kombiniert wurden.
Thick as a Brick ist ein so genanntes Konzeptalbum; es erzählt die Geschichte rund um die Welt eines Kindes. Die Vorgaben der Erwachsenen werden hier teilweise sehr sarkastisch dargeboten. Tabuthemen verhindern so ein Aufwachsen und das Kind wird so quasi reglementiert. Der Sprung aus der Pubertät wird dem Kind durch verschrobene Sichten der Erziehungsberechtigten „fast“ versperrt. Das Album hält in einigen Punkten der Gesellschaft einen Spiegel vors Gesicht.
Die Urversion und die hier besprochenene Version anlässlich des 25jährigen Bandbestehens der Band beinhaltet als „Beilage“ einer 12-seitigen Zeitung.
Covergestaltung - Quelle Wikipedia:
Die Erstausgabe des Albums ist in eine nachgemachte Zeitung verpackt. Es handelt sich dabei um eine typische englische Kleinstadtzeitung ihrer Zeit. Der Titel: the „St. Cleve Chronicle“ & Lindwell Advertizer; die Hauptschlagzeile läuft gleich unter der Kopfleiste quer über die erste Seite und ist der Albumtitel:
Thick as a Brick
Ein rotes Feld im Seitenkopf weist auf einen „Jethro Tull“-Featureartikel auf Seite 3 hin. Ansonsten gibt es keine sichtbaren Hinweise auf die Schallplatte, und selbst die genannten fügen sich so in das Erscheinungsbild als Zeitung ein, dass sie einem Unkundigen auf den ersten Blick wahrscheinlich nicht auffallen.
Der „Featureartikel“ über Jethro Tull erweist sich als ein kleines Artikelchen, das man ganz unten innen eingeklemmt zwischen Comic, Horoskop und Radioprogramm leicht übersehen könnte. Inhaltlich soll es auch eher den Eindruck eines dieser typischen, schlecht gemachten Beiträge aus der Feder von Public Relations-Abteilungen machen, die fast nichts mitzuteilen haben und dieses wortreich mit unnützen Details und Namensnennungen bis hin zum Kaffeeträger tun. So heißt es da über das Album: „Jeffrey Hammond-Hammond spielte die Bassgitarre und sprach ein paar Worte“ („Jeffrey Hammond-Hammond played bass guitar and spoke some words“) — wie einiges Andere im „St. Cleve Chronicle“ — doppelbödiger Humor mit Nähe zur Realsatire.
Viel wichtiger ist der eigentliche Hauptartikel der Doppelseite, der über die halbe Blatthöhe den gesamten Text des Platte wiedergibt. Unter der Überschrift „Thick as a Brick. By Gerald 'Little Milton' Bostock“ heißt es in der Einleitung: „… drucken wir hier zum Nachlesen für Jedermann … Gerald Bostocks umstrittenes Gedicht ab, das so viele Kontroversen ausgelöst hat (Der Herausgeber)“.
Das Album wird später mehrfach in verschiedenen Covern neu aufgelegt, ist auch als (digitally remastered) CD erhältlich und war 1997 noch einmal mit einem Reprint des originalen Zeitungscovers der LP-Erstauflage erhältlich.
Wenigstens die Außenseiten des Chronicle wurden zwischen verschiedenen Ländern und bei verschiedenen Auflagen verändert“
Nun, warum schreibe ich über ein Album das wohl jeder kennt?
Ganz einfach, auch hier möchte ich alle daran erinnern, es gelegentlich hervorzukramen und „Die Mutter aller Konzeptalben“ zu genießen.
Musik 15/15
Klang 14/15 rem. Version 1998
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Mensch da hätt ich ja fast zum dreihundertsten Mal das alte Gelaber aus Szene-Literaturkreisen bringen können, (hustet, blättert in unzähligen klebrig gelben Angeberseiten aus dem Feuilleton) "ha! - "was soll DEFINITIV nicht mit ins 21. Jahrhundert?