Großmutter Käthe ist in der Klapsmühle.
Da sie nicht mehr so richtig laufen, sehen
und hören kann, macht sie sich einen Spaß
daraus,
mit ihrem Rollstuhl so schnell wie möglich
über die Gänge zu flitzen.
Eines Tages ist es mal wieder soweit:
Sie rast mit Vollgas über den Gang,
als plötzlich eine Tür vor ihr aufgeht und
die verrückte Agnes vor ihr steht:
"Haben Sie Ihren Führerschein
dabei?"
Großmutter Käthe kramt ein altes
Bonbonpapier aus ihrer Tasche und zeigt es
ihr.
"Alles klar, Sie können
weiterfahren."
Weiter geht die Fahrt über den Gang und
wieder springt eine Tür vor ihr auf
und die demente Elfriede steht vor ihr:
"Ihre Fahrzeugpapiere bitte!"
Großmutter Käthe kramt eine alte,
verknitterte Schokoriegelverpackung
aus der Tasche und zeigt sie ihr:
"Alles klar! Gute Weiterfahrt".
Jetzt gibt Großmutter alles, um die
verlorene Zeit wieder aufzuholen.
Sie rast wie wild weiter über den Flur.
Plötzlich öffnet sich eine dritte Tür und
der bescheuerte Günter
steht da mit einer Mords-Erektion.
Stöhnt Großmutter Käthe:
"Och nee, nicht schon wieder ein
Alkoholtest...."
Eine Frau ist zusammen mit ihrem Liebhaber zugange, als sie hört, wie sich die Tür öffnet und ihr Ehemann nach Hause kommt.
"Schnell! Stell dich in die Ecke!"
In aller Eile besprüht sie ihren Liebhaber mit Baby-Öl und bläst Talkpuder über ihn.
"Beweg dich nicht, bis ich es dir sage", flüstert sie ihm zu. "Tu einfach so, als wärst du eine Statue."
"Oh, Schatz!" ruft ihr Ehemann, als er das Zimmer betritt, "was ist das?"
"Das ist nur eine Statue", antwortet sie wie aus der Pistole geschossen. "Die Schmidts haben sich auch eine für das Schlafzimmer gekauft. Ich fand die Idee so toll, dass ich auch eine für uns kaufte."
Der Ehemann ist zufrieden und sie trollen sich müde ins Bett. Gegen zwei Uhr morgens steht der Ehemann auf, geht in die Küche, belegt sich ein Sandwich und holt sich ein Glas Milch.
"Hier", sagt er zu der Statue. "Iss etwas. Ich habe drei Tage lang wie ein Idiot bei den Schmidts im Schlafzimmer gestanden und kein Schwein hat mir was angeboten."
Ein Nackter springt in Wien in ein Taxi. "Ins Metropol! Schnell! Dort ist heute ein Maskenball und ich bin schon spät dran!"
"A Maskenball?", sagt der Taxilenker verwundert, "Sie haubn jo gor ka Kostüm!"
"Seh'ns diese Kirsche?", meint darauf der Nackte und deutet auf eine Kirsche zwischen seinen Zähnen.
"Das ist mein Kostüm. Ich geh nämlich heuer als Mon Cherie! Und nun fahren Sie endlich!"
"Meinetweg'n" brummt der Taxler und fährt los. Er braust am Gürtel dahin, bis er plötzlich eine Notbremsung machen muß. Den Nackten hinten schmeißt's nach vorn, dann nach hinten, und -GLUPS- hat er die Kirsche verschluckt.
"Sind Sie wahnsinnig?!" herrscht er den Fahrer an. "Was fahren Sie z'samm! Ich hab die Kirsche verschluckt. Jetzt hab ich kein Kostüm. Was mach ich nur, was mach ich nur? ...
Ha! Sie gehen jetzt sofort in dieses Geschäft da drüben und besorgen mir eine neue Kirsche!"
Maulend steigt der Taxler aus und verschwindet im Laden.
Und kommt ewig nicht heraus. Endlich kommt er zurück, wirft dem Nackten ein Marmeladenglas nach hinten und fährt weiter.
Der Nackte: "Was ist in dem Glas?"
Der Taxler: "Marüllnmamelad!"
"Ich brauch eine Kirsche!"
"Haums kane ghobt!"
"Und was soll ich mit der Marillenmarmelade?"
"Schmians Ihnas in Oasch und gengans heia als Kropfn!"
(Kropfn = Faschingskrapfen, Berliner)
Petrus steht - wie üblich - am Himmelstor und passt gut auf. Es klopft und er öffnet. Draußen steht ein Kerlchen und sagt: "Hallo, ich bin der Hu!" und ist - pffft - wieder verschwunden.
Petrus schließt das Tor und murmelt "komischer Kerl", als es wieder klopft.
Draußen steht der Kerl von vorhin und sagt: "Hallo, ich bin der Hu!" und ist - pffft - wieder verschwunden.
Petrus macht das Tor wieder zu, schimpft etwas von "So ein Blödmann", als es erneut klopft. Draußen steht, na? Genau! Das Kerlchen von eben.
"Hallo, ich bin der Hu!" und - pffft - weg ist er.
Petrus schlägt wütend das Tor zu, schimpft, dass er sich auch alleine verarschen könne, als Gott ihm die Hand auf die Schulter legt: "Reg Dich nicht auf Petrus. Das war Hubert. Der liegt auf der Straße und wird gerade reanimiert.........."
Ein Schweizer und ein Türke leben in einer Neubausiedlung Tür an Tür.
Des Schweizers liebstes Hobby ist sein Auto. So geht er nach getaner Arbeit im Hause nach draussen und wäscht mit viel Liebe sein Auto.
Da denkt sich der Türke: "Was der Schweizer kann, kann ich auch!" und wäscht auch sein Auto. Nach dem Waschen ledert der Schweizer, wie es sich gehört, sein Auto mit einem grossen Ledertuch ab, ebenso sein türkischer
Nachbar.
Das nun trockene Auto wird vom Schweizer mit Inbrunst eingewachst und poliert. Auch hier steht ihm sein türkischer Nachbar in nichts nach.
Als nun sein liebstes Spielzeug frisch gewaschen, gewachst und poliert vor der Haustür steht, geht der Schweizer ins Haus und holt ein Glas Wasser und verteilt es über die Motorhaube, um zu sehen, wie die Tropfen von der Haube ablaufen. Sein Nachbar geht ebenfalls ins Haus, kommt aber mit einer Motorsäge zurück und schneidet den Auspuff seines Wagens ab ...
Der Schweizer Nachbar fragt erschrocken: "Bist du wahnsinnig,Ismail? Warum schneidest du denn deinen Auspuff ab?"
Ismail ganz sachlich: "Wenn du dein Auto taufen kannst, dann werd ich meins wohl beschneiden dürfen, oder?"