Posting-Zähler

 
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 25.05.2009 - 23:17 Uhr  ·  #576
Zitat geschrieben von maranx
Zitat geschrieben von Willi
Zitat geschrieben von hmc
immer noch "zu blöd" das hier..

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Willi

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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 25.05.2009 - 23:36 Uhr  ·  #577
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 26.05.2009 - 10:12 Uhr  ·  #578
hab frei
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 26.05.2009 - 10:12 Uhr  ·  #579
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 26.05.2009 - 17:36 Uhr  ·  #580
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 26.05.2009 - 17:53 Uhr  ·  #581
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 26.05.2009 - 18:40 Uhr  ·  #582
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 26.05.2009 - 22:30 Uhr  ·  #583
Zitat geschrieben von stanweb
Zitat geschrieben von maranx
Zitat geschrieben von Willi
Zitat geschrieben von hmc
immer noch "zu blöd" das hier..

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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 27.05.2009 - 06:38 Uhr  ·  #584
hier ist auch eine schöne Schinderei, bin schon auf der Arbeit!
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 27.05.2009 - 07:40 Uhr  ·  #585
Schinden - Schinderhannes

aus. Wiki (natürlich):

Herkunft [Bearbeiten]

Der Name „Schinderhannes“ verweist auf die Tätigkeit des jungen Bückler, der bei zwei Wasenmeistern, die mancherorts auch Schinder genannt werden, als Lehrjunge gearbeitet und dort den Rufnamen erhalten hatte; so seine Aussage im späteren Ermittlungsverfahren 1802/03. Auch seine Vorfahren väterlicherseits waren seit Generationen Schinder gewesen.

Der älteste bekannte Vorfahre Johannes Bücklers ist Sebastian Bickler, Henker und Wasenmeister von Kirchberg und Koppenstein, der an der nach dem Dreißigjährigen Krieg verfallenen Mühle Wallenbrück dem Wasnerhandwerk nachging. Er selbst stammte wohl, so die Aussagen seines Sohnes Hans-Adam, aus einer alten Scharfrichter- und Schinderfamilie.

Der Sohn Hans-Adam (auch Johann Adam) Pickler (1649–1720) führte nach seiner Bestätigung vom 13. November 1679 beide Ämter auf der Wallenbrück fort. Die Franzosen forderten während der Pfälzischen Erbfolgekriege eine von ihm nicht erbringbare Kontribution; daher wurde er 1693 abgesetzt und durch den Scharfrichter Dillendorf aus Corray bei Zell an der Mosel ersetzt. 1697, nach Kriegsende, konnte Hans-Adam Bickler jedoch zurückkehren.

1673 wurde Niclas Bickler, der Urgroßvater des „Schinderhannes“, auf der Wallenbrück als Sohn von Hans-Adam Bickler und seiner Frau Margaretha, Tochter des Wasenmeisters Coller von Bernkastel, geboren. Auch er blieb zunächst vor Ort, verließ jedoch 1703 die Familie und ging nach Hilscheid bei Thalfang. Nachdem 1708 die Vordere Grafschaft Sponheim zwischen Baden und Kurpfalz aufgeteilt und die Wallenbrück zum badischen Grenzort geworden war, suchten dort immer mehr Kriminelle und gerichtlich Gesuchte Zuflucht. Nach dem Tod seines Vaters und schweren Erbstreitigkeiten zwischen ihm und seiner Stiefmutter Eva Marie gelang es Niclas Bickler, den Erbstandsbrief zu erhalten. Das Oberamt Kirchberg hob die Entscheidung jedoch anderthalb Jahre später, am 16. Februar 1722, wieder auf; Eva Bickler erhielt nun den Brief. In Folge weiterer ruinöser Erbschaftsstreitigkeiten musste die Wallenbrück am 31. August 1733 zwangsversteigert werden. Sie ging an den Naumburger Scharfrichter Matthias Nagel, der sie 1738 an seinen Schwiegersohn Johann Leonard North weitergab, welcher sie wiederum von Johannes Bickler bewirtschaften ließ.

Otto Philipp Bickler, Niclas’ Sohn, wurde Scharfrichter in Wartelstein, dem heutigen Schloss Wartenstein bei Kirn. In diesem Amt folgte er Mattias Nagel, einem Enkel Matthias Nagels, nach. Bickler ging 1754 nach Merzweiler. Später erlernte Johannes Bückler, der Schinderhannes, bei Mattias Nagel das Schinderhandwerk. Nagel, der auch als Wundheiler bekannt war, versorgte Bückler nach Überfällen und Ausbrüchen ärztlich.

In Merzweiler wurde Johannes Bickler, Schinderhannes’ Vater, geboren. Dieser heiratete schließlich Anna Maria Schmidt in Miehlen bei Nastätten im Hintertaunus. Die Eltern Bücklers flüchteten 1783 wegen eines Holzfrevels und eines Wäschediebstahls der Mutter aus Miehlen. 1784 ließ sich der Vater für sechs Jahre vom österreichischen Heer anwerben. Er diente in Mähren, desertierte 1789 und kehrte zunächst in seinen Geburtsort Merzweiler zurück.

Johannes Bückler kehrte um 1800 auf die Wallenbrück zurück, wo er, in der nun von Conrad Weyrich betriebenen Mühle, Pferde zu stehlen versuchte. Ein weiterer längerer Aufenthaltsort in der Nähe war die zu Dickenschied gehörende Siedlung Scheidbach.

Leben [Bearbeiten]

Die kriminelle „Karriere“ des jungen Bücklers beginnt im Alter von 15 Jahren: Er unterschlägt einen Louis d’or, mit dem er im Nachbardorf Branntwein kaufen sollte. Seine erste Lehrzeit bei dem Wasenmeister Nagel in Bärenbach endet mit öffentlichen Rutenschlägen, da ihm vorgeworfen wird, er habe seinem Meister sechs Kalbfelle und eine Kuhhaut gestohlen. Nach Meinung von Bückler haben diese Felle ihm jedoch zugestanden. In der Folgezeit schließt sich Bückler einem älteren Lehrjungen, Niklas Nagel an, mit dem er Viehdiebstähle begeht. Später unterstützt er den berüchtigten Roten Fink bei dessen Diebstählen. Der dauernde Erfolg seiner Taten ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, dass durch die Kriegswirren ab 1792 der Hunsrück in einen chaotischen, beinahe anarchischen Zustand versetzt wurde. Hunger, Arbeitslosigkeit und das Fehlen der alten Ordnungsmacht ließen über zwanzig Prozent der Bevölkerung ihr Heil und Überleben in Diebstahl und Raub suchen.

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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 27.05.2009 - 07:43 Uhr  ·  #586
Zitat geschrieben von badMoon
Schinden - Schinderhannes

aus. Wiki (natürlich):

Herkunft [Bearbeiten]

Der Name „Schinderhannes“ verweist auf die Tätigkeit des jungen Bückler, der bei zwei Wasenmeistern, die mancherorts auch Schinder genannt werden, als Lehrjunge gearbeitet und dort den Rufnamen erhalten hatte; so seine Aussage im späteren Ermittlungsverfahren 1802/03. Auch seine Vorfahren väterlicherseits waren seit Generationen Schinder gewesen.

Der älteste bekannte Vorfahre Johannes Bücklers ist Sebastian Bickler, Henker und Wasenmeister von Kirchberg und Koppenstein, der an der nach dem Dreißigjährigen Krieg verfallenen Mühle Wallenbrück dem Wasnerhandwerk nachging. Er selbst stammte wohl, so die Aussagen seines Sohnes Hans-Adam, aus einer alten Scharfrichter- und Schinderfamilie.

Der Sohn Hans-Adam (auch Johann Adam) Pickler (1649–1720) führte nach seiner Bestätigung vom 13. November 1679 beide Ämter auf der Wallenbrück fort. Die Franzosen forderten während der Pfälzischen Erbfolgekriege eine von ihm nicht erbringbare Kontribution; daher wurde er 1693 abgesetzt und durch den Scharfrichter Dillendorf aus Corray bei Zell an der Mosel ersetzt. 1697, nach Kriegsende, konnte Hans-Adam Bickler jedoch zurückkehren.

1673 wurde Niclas Bickler, der Urgroßvater des „Schinderhannes“, auf der Wallenbrück als Sohn von Hans-Adam Bickler und seiner Frau Margaretha, Tochter des Wasenmeisters Coller von Bernkastel, geboren. Auch er blieb zunächst vor Ort, verließ jedoch 1703 die Familie und ging nach Hilscheid bei Thalfang. Nachdem 1708 die Vordere Grafschaft Sponheim zwischen Baden und Kurpfalz aufgeteilt und die Wallenbrück zum badischen Grenzort geworden war, suchten dort immer mehr Kriminelle und gerichtlich Gesuchte Zuflucht. Nach dem Tod seines Vaters und schweren Erbstreitigkeiten zwischen ihm und seiner Stiefmutter Eva Marie gelang es Niclas Bickler, den Erbstandsbrief zu erhalten. Das Oberamt Kirchberg hob die Entscheidung jedoch anderthalb Jahre später, am 16. Februar 1722, wieder auf; Eva Bickler erhielt nun den Brief. In Folge weiterer ruinöser Erbschaftsstreitigkeiten musste die Wallenbrück am 31. August 1733 zwangsversteigert werden. Sie ging an den Naumburger Scharfrichter Matthias Nagel, der sie 1738 an seinen Schwiegersohn Johann Leonard North weitergab, welcher sie wiederum von Johannes Bickler bewirtschaften ließ.

Otto Philipp Bickler, Niclas’ Sohn, wurde Scharfrichter in Wartelstein, dem heutigen Schloss Wartenstein bei Kirn. In diesem Amt folgte er Mattias Nagel, einem Enkel Matthias Nagels, nach. Bickler ging 1754 nach Merzweiler. Später erlernte Johannes Bückler, der Schinderhannes, bei Mattias Nagel das Schinderhandwerk. Nagel, der auch als Wundheiler bekannt war, versorgte Bückler nach Überfällen und Ausbrüchen ärztlich.

In Merzweiler wurde Johannes Bickler, Schinderhannes’ Vater, geboren. Dieser heiratete schließlich Anna Maria Schmidt in Miehlen bei Nastätten im Hintertaunus. Die Eltern Bücklers flüchteten 1783 wegen eines Holzfrevels und eines Wäschediebstahls der Mutter aus Miehlen. 1784 ließ sich der Vater für sechs Jahre vom österreichischen Heer anwerben. Er diente in Mähren, desertierte 1789 und kehrte zunächst in seinen Geburtsort Merzweiler zurück.

Johannes Bückler kehrte um 1800 auf die Wallenbrück zurück, wo er, in der nun von Conrad Weyrich betriebenen Mühle, Pferde zu stehlen versuchte. Ein weiterer längerer Aufenthaltsort in der Nähe war die zu Dickenschied gehörende Siedlung Scheidbach.

Leben [Bearbeiten]

Die kriminelle „Karriere“ des jungen Bücklers beginnt im Alter von 15 Jahren: Er unterschlägt einen Louis d’or, mit dem er im Nachbardorf Branntwein kaufen sollte. Seine erste Lehrzeit bei dem Wasenmeister Nagel in Bärenbach endet mit öffentlichen Rutenschlägen, da ihm vorgeworfen wird, er habe seinem Meister sechs Kalbfelle und eine Kuhhaut gestohlen. Nach Meinung von Bückler haben diese Felle ihm jedoch zugestanden. In der Folgezeit schließt sich Bückler einem älteren Lehrjungen, Niklas Nagel an, mit dem er Viehdiebstähle begeht. Später unterstützt er den berüchtigten Roten Fink bei dessen Diebstählen. Der dauernde Erfolg seiner Taten ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, dass durch die Kriegswirren ab 1792 der Hunsrück in einen chaotischen, beinahe anarchischen Zustand versetzt wurde. Hunger, Arbeitslosigkeit und das Fehlen der alten Ordnungsmacht ließen über zwanzig Prozent der Bevölkerung ihr Heil und Überleben in Diebstahl und Raub suchen.

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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 27.05.2009 - 10:40 Uhr  ·  #587
Das war wohl ne schöne Schinderei
Street66
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 27.05.2009 - 10:41 Uhr  ·  #588
...also das Abtippen
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 27.05.2009 - 12:43 Uhr  ·  #589
Fingerkuppen weg? :mrgreen:
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 05.06.2009 - 18:42 Uhr  ·  #590
Zitat geschrieben von Triskell
Fingerkuppen weg? :mrgreen:


So, Fingerkuppen wieder dran. Hände wieder voll einsatzbereit :mrgreen:
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 05.06.2009 - 22:14 Uhr  ·  #591
dazu passt ja dann der Song den ich gerade Höre:

Strassenjungs : Jeder Mensch ist mal alleine

:oops:
hmc
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 09.06.2009 - 11:10 Uhr  ·  #592
Habe Bauchweh..

:FatGirl

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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 09.06.2009 - 11:38 Uhr  ·  #593
Vielfraß

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Vielfraß

Vielfraß (Gulo gulo)
Systematik
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Marder (Mustelidae)
Unterfamilie: Mustelinae
Gattung: Gulo
Art: Vielfraß
Wissenschaftlicher Name
Gulo gulo
(Linnaeus, 1758)
Vielfraß

Der Vielfraß (Gulo gulo) ist eine Raubtierart aus der Familie der Marder (Mustelidae), die im nördlichen Eurasien und in Nordamerika lebt. Der Name bezieht sich nicht auf die Ernährungsgewohnheiten, sondern ist eine volksetymologische Ableitung des altnordischen Fjellfräs, was so viel wie „Gebirgs-(Fjell)-Katze“ bedeutet. Weil dieser Name unpassend scheint, wird das Tier oft auch mit seinem skandinavischen Namen Järv betitelt (auch in der Schreibweise Jerf) oder als Bärenmarder bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Merkmale
* 2 Verbreitung und Lebensraum
* 3 Lebensweise
* 4 Nahrung
* 5 Fortpflanzung
* 6 Mensch und Vielfraß
* 7 Systematik
* 8 Literatur
* 9 Weblinks
* 10 Quellen

Merkmale [Bearbeiten]

Der Vielfraß ähnelt in seinem Körperbau den Echten Mardern, wird aber deutlich größer. Er erreicht eine Kopfrumpflänge von 65 bis 105 Zentimetern und eine Schwanzlänge von 17 bis 26 Zentimetern. Mit einem Gewicht von bis zu 32 Kilogramm werden Männchen deutlich schwerer als Weibchen, die 20 Kilogramm erreichen können. Der massive Kopf und die kräftigen Gliedmaßen erwecken aber einen deutlich kompakteren und kräftigeren Eindruck als bei anderen Mardern. Die Ohren sind relativ klein, der Schwanz ist kurz und buschig. Das lange, dichte Fell ist dunkelbraun oder schwärzlich gefärbt, charakteristisch ist eine gelbliche oder hellbraune Bandzeichnung, die sich von den Schultern über die Seiten des Rumpfes erstreckt und sich über der Schwanzwurzel wieder vereint.

Verbreitung und Lebensraum [Bearbeiten]

Der Vielfraß ist über die Taiga- und Tundragürtel der nördlichen Halbkugel verbreitet. Sein heutiges Verbreitungsgebiet umfasst Skandinavien, das nördliche Sibirien, Alaska, weite Teile Kanadas und vereinzelte Populationen im Nordwesten der Vereinigten Staaten. In geschichtlicher Zeit war er auch weiter südlich heimisch, so in Polen, im Baltikum oder in Deutschland beziehungsweise in etlichen Regionen der Vereinigten Staaten, wo sich sein Verbreitungsgebiet bis Kalifornien und Pennsylvania erstreckte. Aus diesen Gegenden wurde er durch menschliche Bejagung vertrieben.

Am häufigsten sind Vielfraße in den borealen Nadelwäldern vorzufinden, doch auch in den baumlosen Mooren der Tundra und in Gebirgsregionen sind sie weit verbreitet.

Lebensweise [Bearbeiten]
Vielfraß

Vielfraße sind vorwiegend nachtaktiv, im Norden ihres Verbreitungsgebietes halten sie während der Polartage und -nächte einen alternierenden Rhythmus mit jeweils drei- bis vierstündigen Schlaf- und Aktivitätszeiten. Zur Ruhe ziehen sie sich in Nester zurück, die sie aus Gräsern und Blättern in Höhlen, Felsspalten oder unter gefallenen Bäumen errichten. Manchmal beziehen sie auch Baue anderer Tiere oder legen Höhlen im Schnee an. Sie sind in erster Linie Bodenbewohner, können aber auch gut klettern und schwimmen. Sie sind zwar nicht sehr schnelle, aber ausdauernde Läufer, die 10 bis 15 Kilometer ohne Pause zurücklegen und in einer Nacht Distanzen bis zu 45 Kilometern bewältigen können. Sie halten keine Winterruhe, wandern im Winter aber manchmal in tiefergelegenere oder südlichere Regionen ab.

Wie die meisten Marder leben Vielfraße einzelgängerisch. Es sind territoriale Tiere, die ihr Revier oder zumindest ihr derzeitiges Aufenthaltsgebiet mit dem Sekret ihrer Analdrüsen oder mit Urin markieren. Gegenüber gleichgeschlechtlichen Artgenossen sind sie in der Regel intoleranter als gegenüber Vertretern des anderen Geschlechts, ein Revier eines Männchens kann sich mit dem mehrerer Weibchen überlappen oder sogar gänzlich überschneiden. Die Reviere sind verhältnismäßig groß und können im Winter 2000 Quadratkilometer umfassen.

Nahrung [Bearbeiten]

Im Sommer zeigt der Vielfraß ein ganz anderes Jagdverhalten als im Winter. In der warmen Jahreszeit betätigt er sich vor allem als Aasfresser, sucht aber auch nach Vogeleiern, Baumtrieben und Beeren. Nur selten reißt er junge Rentiere und Elche, wenn er sie unbewacht antrifft.

Im Winter nutzt der Järv seine Überlegenheit gegenüber großen Säugetieren, da er sich ihnen auf dem Schnee fast geräuschlos nähern kann, ohne einzusinken. Seine Hauptbeute sind in dieser Zeit Schneehasen, Mäuse, Eichhörnchen und Schneehühner, gelegentlich aber auch Rentiere, Elche und sogar Luchse. Solch großen Tieren springt der Vielfraß auf den Rücken, um sie in den Nacken zu beißen, bis sie stürzen.

Früher wurden Schauergeschichten über seine Gefräßigkeit verbreitet: So berichtet Brehms Tierleben (allerdings mit Skepsis), dass er sich an Aas (nach einer alten Erzählung von Conrad Gesner sogar an einer Leiche) vollfräße und sich dann zwischen engstehenden Bäumen durchzwänge, um den Darminhalt möglichst rasch loszuwerden und sogleich weiterzufressen.[1]

Fortpflanzung [Bearbeiten]

Die Paarung erfolgt in den Monaten April bis Juli, bedingt durch eine Keimruhe beginnt die eigentliche Tragzeit erst zwischen November und März. Nach rund 30- bis 40-tägiger effektiver Trächtigkeitsdauer bringt das Weibchen zwei bis vier Jungtiere zur Welt. Zu diesem Zweck legt es oft eine Schneehöhle an, in der die Jungtiere ihre ersten Lebenswochen verbringen. Neugeborene sind schneeweiß, blind und wiegen rund 90 bis 100 Gramm. Sie werden acht bis zehn Wochen gesäugt und verlassen die Mutter im Herbst. Nach einem Jahr erreichen sie ihre volle Größe, nach zwei bis drei Jahren werden sie geschlechtsreif. Die Lebenserwartung in freier Wildbahn beträgt acht bis zehn Jahre, in menschlicher Obhut können sie 17 Jahre alt werden.

Mensch und Vielfraß [Bearbeiten]
Vielfraß

Die menschliche Bejagung des Vielfraßes und die damit verbundene Verkleinerung seines Verbreitungsgebietes hat zwei Gründe. Zum einen sieht man ihn als Nahrungskonkurrenten, Rentierzüchter fürchten ihn, da er manchmal ihr Vieh reißt. Aus diesem Grunde wurde er in Skandinavien bis in die jüngste Zeit gejagt. Außerdem dringt er manchmal auf der Suche nach Nahrung in Häuser ein, wo er den strengen Geruch seines Analdrüsensekretes verbreitet.

Der zweite Grund für die Bejagung war sein Pelz. Er galt früher als wertvoll, spielt heute aber im kommerziellen Pelzhandel keine Rolle mehr. Von arktischen Völkern wird er aber wegen seiner Kälteundurchlässigkeit immer noch geschätzt.

Im nördlichen Mitteleuropa ist die Art ausgestorben, in Norwegen gibt es nur mehr eine kleine Population von 120 bis 150 Tieren, die streng geschützt ist. Die schwedische Vielfraßpopulation war so gut wie ausgestorben, wurde aber 1969 unter Schutz gestellt und konnte sich in den letzten Jahren auf rund 480 Tiere erholen, die hauptsächlich in Lappland und vereinzelt in Dalarna leben.[2] In Finnland hat sich der Bestand seit zwischen 1991 und 2007 fast verdoppelt und wird derzeit auf 150 bis 170 Individuen geschätzt.[3]

Im östlichen und südlichen Kanada sind Vielfraße ausgerottet worden, ebenso im größten Teil des Kerngebietes der Vereinigten Staaten, wo nur mehr vereinzelte Reliktpopulationen vorkommen. In Nordasien, dem nördlichen Kanada und Alaska sind sie noch häufiger, insgesamt gelten sie laut IUCN als gering gefährdet („near threatened“). In Deutschland sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz, Bundesartenschutzverordnung Handel und Einfuhr verboten, um die Bejagung in den verbliebenen natürlichen Lebensräumen nicht zu begünstigen.

Systematik [Bearbeiten]

Die systematischen Beziehungen des Vielfraßes zu anderen Mardern sind nicht restlos geklärt. Aufgrund seiner Besonderheiten im Körperbau wird er manchmal in eine eigene Unterfamilie, Guloninae, gestellt. Genetische Untersuchungen stützen diese Sichtweise aber nicht, sondern ordnen ihn in die Mustelinae ein, möglicherweise ist sogar die Gattung der Echten Marder (Martes) ohne den Vielfraß paraphyletisch. Demnach könnte dieser ein enger Verwandter des nordamerikanischen Fischermarders sein.

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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 11.06.2009 - 00:56 Uhr  ·  #594
Fürs Anwesendsein und nix posten seit ca. 19h, bekommt der Threaderöffner 2100 Beiträge abgezogen, hat also insgeamt MINUS 1! Stand 00.43h (Nicht die wie immer falsch eingestellte Forenuhr nehmen, die inoffiziell immer noch auf Winterzeit programmiert ist.)

:Klo Wusch, wech iss Badmoon. Machs gut!
Hast meinen Postingzähler grad um 10 erhöht .... thx :rocker:
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 11.06.2009 - 06:29 Uhr  ·  #595
Zitat geschrieben von nobby
Fürs Anwesendsein und nix posten seit ca. 19h, bekommt der Threaderöffner 2100 Beiträge abgezogen, hat also insgeamt MINUS 1! Stand 00.43h (Nicht die wie immer falsch eingestellte Forenuhr nehmen, die inoffiziell immer noch auf Winterzeit programmiert ist.)

:Klo Wusch, wech iss Badmoon. Machs gut!
Hast meinen Postingzähler grad um 10 erhöht .... thx :rocker:


die Forenzeit ist schon auf die "falsche" Sommerzeit umgestellt :-) Allerdings musst Du in deinem Profil auch die Zeitanzeige umstellen, dann stimmt es wieder.

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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 11.06.2009 - 07:40 Uhr  ·  #596
Zitat geschrieben von Trurl
Zitat geschrieben von nobby
Fürs Anwesendsein und nix posten seit ca. 19h, bekommt der Threaderöffner 2100 Beiträge abgezogen, hat also insgeamt MINUS 1! Stand 00.43h (Nicht die wie immer falsch eingestellte Forenuhr nehmen, die inoffiziell immer noch auf Winterzeit programmiert ist.)

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die Forenzeit ist schon auf die "falsche" Sommerzeit umgestellt :-) Allerdings musst Du in deinem Profil auch die Zeitanzeige umstellen, dann stimmt es wieder.

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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 11.06.2009 - 12:27 Uhr  ·  #597
@stan:

Falsch gerechnet. Ohne Einzelheiten zu verraten: Dafür kriegste

2.807 Schleimpunkte.

Und den Titel Schleimking


:twisted:
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 11.06.2009 - 12:35 Uhr  ·  #598
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 11.06.2009 - 18:51 Uhr  ·  #599
ZWEI SAUERLÄNDER AMEISEN
WOLLTEN NACH AUSTRALIEN REISEN

DOCH SCHON AM MÖHNESEE
TATEN IHNEN DIE BEINE WEH

DRUM BRACHEN SIE AB SEHR WEISE
UND VERZICHTETEN AUF DEN REST DER REISE
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Re: Posting-Zähler

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Gepostet: 11.06.2009 - 19:00 Uhr  ·  #600
Zitat geschrieben von nobby
Fürs Anwesendsein und nix posten seit ca. 19h, bekommt der Threaderöffner 2100 Beiträge abgezogen, hat also insgeamt MINUS 1! Stand 00.43h (Nicht die wie immer falsch eingestellte Forenuhr nehmen, die inoffiziell immer noch auf Winterzeit programmiert ist.)

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