JOY DIVISION und „Closer“ – zwei Dinge, die man nicht mal eben nebenbei wegkonsumiert. Dass ich die Platte nach längerer Abstinenz wieder aus der NAS gefischt habe, geht übrigens auf das Konto eines gewissen Musikzirkus-Artisten. Tja, manchmal braucht es eben einen Schuldigen, um die eigenen musikalischen Altlasten wieder hervorzukramen! Neun Stücke, kein Gramm überflüssiger Speck und eine Band, die lieber ordentlich Druck auf den Kessel gibt, als sich bei irgendwem anzubiedern. Dazu Ian Curtis, dessen Stimme einem auch nach all den Jahren noch ordentlich einschenkt. Das Wiederhören hat jedenfalls Folgen: Meine alte Rangliste steht wieder, und „Closer“ macht dem Debütalbum weiterhin den ersten Platz streitig – oder besser gesagt: lässt es hinter sich. Warum das so ist? Das ist im Beitrag zu finden.