Bereits seit mehr als 40 Jahren ist der Belgier Renaud Mayeur als Musiker und Komponist tätig. 1996 stieß er zur, Band LA MUERTE und spielte Gitarre bei der Garage Rock Formation. Nach deren Auflösung trat er 1999 dem Power Rock Trio HULK bei, das vier Alben veröffentlichte bevor man 2007 getrennte Wege ging. In der Folgezeit war er bei TRIGGERFINGER aktiv, vor allem aber schrieb er viel Filmmusik für verschiedenste Genres und wirkte nebenbei noch bei DARIO MARS AND THE GUILLOTINES mit, die auch eine Musik machten, die in jeden Tarantino-Film gepasst hätte. Der Mann hat also schon einiges erlebt in seinem musikalischen Werdegang – und nicht nur das. Zwischendurch warf ihn die Diagnose inoperabler Hirntumor aus der Bahn. Aber entgegen aller Prognosen hat der diesen Schock nicht nur überstanden, nachdem sich der Tumor zurückgebildet hatte, fand er die Kraft, mit alten Freunden mit SUECIDE HIGH neue Wege zu beschreiten.
Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=ZyGXFY6ZXQE
Der Vierer präsentiert auf seinem Debütalbum „Chaos Has Its Charm“ eine gut abgehangene Mischung aus Blues Rock, Grunge, Heavy Sounds und leicht punkigem Alternative. Das ganze garniert mit einem ziemlich lässig anmutenden Vintage-Anstrich, der Reminiszenzen an IGGY POP & THE STOOGES (Darkness Falls) ebenso wie an T-REX, den DAVID BOWIE der 80er (Somewhere Else), aber auch den britischen Hard Rock dieses Jahrzehnts erkennen lässt. Zwischendurch werden auch die 60er zitiert (Devastating Man), ohne dabei als angestaubtes Retro-Rock-Fossil zu wirken. Im Gegenteil: alles wirkt frisch, kraftvoll und aufgeräumt und versprüht geradezu Funken vor lauter Energie und Spielfreude.
Eingebettetes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=qnJtebjeFrw
Dabei sind die Kompositionen auf den Punkt, ohne überflüssigen Ballast, voller Melodik, Riffgewalt und Catchiness. Dazu kommt noch die charaktervolle, aber dennoch erwärmende Stimme von Mayeur, der sich als mit allen Wassern gewaschener Rock Entertainer mit Besinnung auf die Wurzeln, aber auch wachem Sinn und Verstand für die Gegenwart entpuppt. So bietet „Chaos Has Its Charm“ ein rundum gelungenes Hörvergnügen nicht nur für Vintage-Rock Fans, bei dem es allerhand zu entdecken gibt und an dem man sich nicht so schnell satt hört.So gibt es in dieser musikalischen Geschichtsstunde, die alles andere als angestaubt wirkt, an jeder Ecke etwas zu entdecken und zu erkunden in den Randbereichen zwischen (Alternative) Folk, Gothic und experimentellen Klängen, die dennoch immer organisch und mitten aus dem Leben daherkommen.
Hier die bandcamp-Seite.
https://suecidehigh.bandcamp.c…ber-9-2026
Ich hoffe, dass ab dem 09.10.2026, wenn das Album veröffentlicht wird, mehr zu hören sein wird.
Suecide High
Chaos Has Its Charm, M & O Music, 2026
Renaud Mayeur Guitar, Vocals, Keyboards & Percussion
Stéphane Panozzo Guitars
Fabrice Giancinto Bass
Charly Gomez Drums
Spieldauer:41:53 Minuten
01. Somewhere Else
02. Suecide High
03. The Hard Way
04. Chaos Has Its Charm
05. Feel The Flames
06. I’m Miracle
07. Darkness Falls
08. Thousand Years
09. Man Of Principle
10. Nowhere Man
11. Let The People Ride On
12. Devastating Man