Danni Nichols - Making Moves
Danni Nichols stellt sich wie folgt vor, dass sie aus Bedford in Großbritannien stamme und derzeit in Nashville, Tennessee lebe. Sie ist musikalisch grob in das Genre Singer/Songwriter/Americana einzuordnen. Die elf Titel ihrer aktuellen Veröffentlichung Making Moves zeichnen sich durch sehr viel Harmonie aus und verbreiten eine Wohlfühlstimmung durch ihre Melodien und Arrangements. Entweder stammen die Songs allein von der Protagonistin oder wurden „co-written“.
Mag die Musikerin wohl auch recht unbekannt sein, so legt sie mit dieser Veröffentlichung bereits ihr viertes Soloalbum vor, allerdings erschien das letzte nun auch schon vor sieben Jahren. Wie sie selbst schreibt, hätten sie diese Songs des neuen Albums durch große Veränderungen und neue Anfänge begleitet, und jetzt sei es an der Zeit, sie so weit wie möglich zu verbreiten. Und genau dabei möchte ich ihr natürlich gern helfen. Denn nicht nur aus subjektivem Blickwinkel, gleich vorweg, ich liebe diese harmonische Musik, sondern auch aus objektiver Sicht bin ich der Meinung, das hat die Künstlerin verdient, dass man sie mit diesen Songs wahrnehmen möge.
Denn sie haben diese besonderen „Hooklines“, solche, die sich rasch in die Seele einarbeiten können. Sofort fällt mir mit den ersten Song, „Free Wheel“, auf, dass mich dieser Sound ein wenig an Kolleginnen wie Rosanne Cash oder Linda Ronstadt erinnert, und es startet rockig, und klingt für mich im Sound ein wenig nach den späten Siebzigern, und in diesem Zusammenhang erinnert mich die Protagonistin gesanglich nicht nur beim Auftakt eher ein wenig an Rosanne Cash, die in jenem Jahrzehnt ähnlich gelagerte Produktionen vorlegte, sondern bei „I Want You“ geht es mir genauso. Dieser Song weist einen gewissen Hitcharakter auf und hätte auch auf Alben der späten Eagles Platz finden können oder noch eher beim damaligen Debüt von Glenn Frey. Somit klingt es trotz ihrer Herkunft dann doch eher amerikanisch orientiert. Ja, das Album wurde auch in East Nashville eingespielt, und wie die Protagonistin ausführt, mit einem Dream Team!
Genau, diese elf Songs wirken aufrichtig und direkt, voll von unterschiedlichen Emotionen geprägt, Zuversicht, Freude, Liebe, aber auch Melancholie und Sehnsucht beinhaltend. Sehnsuchtsvoll schallt mir beispielsweise die Pedal Steel auf „Love Is Letting Go“ entgegen. Ja, die Liebe loslassen, hier geht es dann wohl um Verlust, aber sicher nicht, ohne den neuen Funken Hoffnung zu zünden. Und die Band vermochte all' das mit sehr viel Fein- und Fingerspitzengefühl musikalisch umzusetzen. Und stets sind es einzelne Nuancen, die den einen oder anderen Song besonders anreichern, sei es der Sound einer Bariton-Gitarre oder einer Tremolo-Gitarre, die Pedal Steel, hier und da ein String Arrangement, Einsatz von Saxofonen oder Banjo oder, auch sehr gut integriert, zusammen mit dem Banjo der auf „I'll Carry On“ zu vernehmende Chor!
So bereitet es mir eine große Freude, der Wärme im Ausdruck dieser Produktion zu folgen. Wenn man es genauer betrachten würde, und den einen oder anderen Song entsprechen fördern, könnte so manch ein kleiner Hit abspringen, wohl nicht in heutiger Instagram-Hitparaden-Methodik mit Klickzahlen, wo ja mittlerweile der „letzte Mist“ an die Spitze schießt von unzähligen untalentierten Acts, traurig ist das. Und vor Allem besonders traurig, wenn dann wirkliche Künstler*innen wie Danni Nichols dabei auf der Strecke blieben, denn sie und alle Beteiligten dieser Produktion hätten es verdient, ein wenig Erfolg einzufahren und Beachtung zu erfahren. Ach, welch ungerechte Welt! So, mit einem wunderschönen Song endet der Reigen, mit “Well Enough Alone“, hier wieder ein sehr romantisches Streicherarrangement, die schwelende Pedal Steel, das ist einfach bezaubernd! Zeilen voller Aufbruch und Hoffnung:
„I′m gonna choose something new
Gonna see myself through and take my time
Take away the choice to follow someone else's voice
I know my mind
Oh I feel it in my bones
I'm well enough alone
It′s not an easy road
With all that′s left unknown
When the noise and distractions fade
It all comes down to hope
Comes down to hope“
Danke, Danni, für diese nahe gehende Musik!
Danni Nicholls (vocals, acoustic guitar, background vocals)
Joshua Grange (electric, baritone guitars, pedal steel, keys)
Lex Price (bass guitar)
Chris Benelli (drums, percussion)
Brian Sutherland (cello)
Danni Nicholls (alto sax)
Anne Marie Kirby (violin, viola)
Stephen Leiweke (Marxophone, banjo)
Robby Hecht (background vocals)
Sarah Peacock (add. keys/synths, electric guitar, acoustic guitar, percussion, background vocals) Stephen Leiweke (add. keys/synths, electric guitar, acoustic guitar, percussion)
Amelia White, Caitlin Cannon, Claire Kelly, Connor Spiewak, Grace Pettis, Jessica Fike, Katelynn Corll, Kyshona Armstrong, Liv Lombardi, Rachel Laven, Sarah Peacock, Sav Madigan, Wendy Piatt, Zach Berkman (choir - #9)
1 Free Wheel (3:51)
2 I Want You (3:25)
3 Love Is Letting Go (3:47)
4 Honey (3:47)
5 Hide (4:13)
6 The Pendulum (3:01)
7 The Wreckage (4:33)
8 Four Frames (3:43)
9 I'll Carry On (4:06)
10 Making Moves (4:28)
11 Well Enough Alone (3:27)
https://danninicholls.com/
Danni Nichols stellt sich wie folgt vor, dass sie aus Bedford in Großbritannien stamme und derzeit in Nashville, Tennessee lebe. Sie ist musikalisch grob in das Genre Singer/Songwriter/Americana einzuordnen. Die elf Titel ihrer aktuellen Veröffentlichung Making Moves zeichnen sich durch sehr viel Harmonie aus und verbreiten eine Wohlfühlstimmung durch ihre Melodien und Arrangements. Entweder stammen die Songs allein von der Protagonistin oder wurden „co-written“.
Mag die Musikerin wohl auch recht unbekannt sein, so legt sie mit dieser Veröffentlichung bereits ihr viertes Soloalbum vor, allerdings erschien das letzte nun auch schon vor sieben Jahren. Wie sie selbst schreibt, hätten sie diese Songs des neuen Albums durch große Veränderungen und neue Anfänge begleitet, und jetzt sei es an der Zeit, sie so weit wie möglich zu verbreiten. Und genau dabei möchte ich ihr natürlich gern helfen. Denn nicht nur aus subjektivem Blickwinkel, gleich vorweg, ich liebe diese harmonische Musik, sondern auch aus objektiver Sicht bin ich der Meinung, das hat die Künstlerin verdient, dass man sie mit diesen Songs wahrnehmen möge.
Denn sie haben diese besonderen „Hooklines“, solche, die sich rasch in die Seele einarbeiten können. Sofort fällt mir mit den ersten Song, „Free Wheel“, auf, dass mich dieser Sound ein wenig an Kolleginnen wie Rosanne Cash oder Linda Ronstadt erinnert, und es startet rockig, und klingt für mich im Sound ein wenig nach den späten Siebzigern, und in diesem Zusammenhang erinnert mich die Protagonistin gesanglich nicht nur beim Auftakt eher ein wenig an Rosanne Cash, die in jenem Jahrzehnt ähnlich gelagerte Produktionen vorlegte, sondern bei „I Want You“ geht es mir genauso. Dieser Song weist einen gewissen Hitcharakter auf und hätte auch auf Alben der späten Eagles Platz finden können oder noch eher beim damaligen Debüt von Glenn Frey. Somit klingt es trotz ihrer Herkunft dann doch eher amerikanisch orientiert. Ja, das Album wurde auch in East Nashville eingespielt, und wie die Protagonistin ausführt, mit einem Dream Team!
Genau, diese elf Songs wirken aufrichtig und direkt, voll von unterschiedlichen Emotionen geprägt, Zuversicht, Freude, Liebe, aber auch Melancholie und Sehnsucht beinhaltend. Sehnsuchtsvoll schallt mir beispielsweise die Pedal Steel auf „Love Is Letting Go“ entgegen. Ja, die Liebe loslassen, hier geht es dann wohl um Verlust, aber sicher nicht, ohne den neuen Funken Hoffnung zu zünden. Und die Band vermochte all' das mit sehr viel Fein- und Fingerspitzengefühl musikalisch umzusetzen. Und stets sind es einzelne Nuancen, die den einen oder anderen Song besonders anreichern, sei es der Sound einer Bariton-Gitarre oder einer Tremolo-Gitarre, die Pedal Steel, hier und da ein String Arrangement, Einsatz von Saxofonen oder Banjo oder, auch sehr gut integriert, zusammen mit dem Banjo der auf „I'll Carry On“ zu vernehmende Chor!
So bereitet es mir eine große Freude, der Wärme im Ausdruck dieser Produktion zu folgen. Wenn man es genauer betrachten würde, und den einen oder anderen Song entsprechen fördern, könnte so manch ein kleiner Hit abspringen, wohl nicht in heutiger Instagram-Hitparaden-Methodik mit Klickzahlen, wo ja mittlerweile der „letzte Mist“ an die Spitze schießt von unzähligen untalentierten Acts, traurig ist das. Und vor Allem besonders traurig, wenn dann wirkliche Künstler*innen wie Danni Nichols dabei auf der Strecke blieben, denn sie und alle Beteiligten dieser Produktion hätten es verdient, ein wenig Erfolg einzufahren und Beachtung zu erfahren. Ach, welch ungerechte Welt! So, mit einem wunderschönen Song endet der Reigen, mit “Well Enough Alone“, hier wieder ein sehr romantisches Streicherarrangement, die schwelende Pedal Steel, das ist einfach bezaubernd! Zeilen voller Aufbruch und Hoffnung:
„I′m gonna choose something new
Gonna see myself through and take my time
Take away the choice to follow someone else's voice
I know my mind
Oh I feel it in my bones
I'm well enough alone
It′s not an easy road
With all that′s left unknown
When the noise and distractions fade
It all comes down to hope
Comes down to hope“
Danke, Danni, für diese nahe gehende Musik!
Danni Nicholls (vocals, acoustic guitar, background vocals)
Joshua Grange (electric, baritone guitars, pedal steel, keys)
Lex Price (bass guitar)
Chris Benelli (drums, percussion)
Brian Sutherland (cello)
Danni Nicholls (alto sax)
Anne Marie Kirby (violin, viola)
Stephen Leiweke (Marxophone, banjo)
Robby Hecht (background vocals)
Sarah Peacock (add. keys/synths, electric guitar, acoustic guitar, percussion, background vocals) Stephen Leiweke (add. keys/synths, electric guitar, acoustic guitar, percussion)
Amelia White, Caitlin Cannon, Claire Kelly, Connor Spiewak, Grace Pettis, Jessica Fike, Katelynn Corll, Kyshona Armstrong, Liv Lombardi, Rachel Laven, Sarah Peacock, Sav Madigan, Wendy Piatt, Zach Berkman (choir - #9)
1 Free Wheel (3:51)
2 I Want You (3:25)
3 Love Is Letting Go (3:47)
4 Honey (3:47)
5 Hide (4:13)
6 The Pendulum (3:01)
7 The Wreckage (4:33)
8 Four Frames (3:43)
9 I'll Carry On (4:06)
10 Making Moves (4:28)
11 Well Enough Alone (3:27)
https://danninicholls.com/