August 2026 - Lake
Label: CBS (1976)
Ich muss das kurz loswerden:
Durch eine halbwegs positive Rezi zum 4. Album aus 2026 bin ich mal wieder an Lake erinnert worden.
Nachdem ich einige Stücke der neuen CD gehört habe, war ich neugierig wie ihre ersten Werke heute wirken.
Mit ihrem Debüt haben LAKE ein Album abgeliefert, das sich irgendwo zwischen Westcoast-Rock, AOR und einer kleinen Prise Prog bewegt. Das klingt jetzt vielleicht etwas beliebig, ist es aber überhaupt nicht. Die Band hatte von Anfang an ihren eigenen Sound, was vor allem an den starken Gesangsharmonien liegt.
Die Songs gehen überwiegend recht locker ins Ohr, ohne deshalb einfach gestrickt zu sein. Da gibt es immer wieder schöne Keyboardpassagen, dazu eine geschmackvolle Gitarrenarbeit und Melodien, die hängenbleiben. Besonders "Time Bomb" dürfte den meisten bekannt sein, aber das Album hat deutlich mehr zu bieten. Mir gefallen gerade die ruhigeren Momente ausgesprochen gut.
Was ebenfalls auffällt ist, dass hier eigentlich nichts übertrieben wird. Niemand muss zeigen, was er am Instrument alles kann. Alles ordnet sich den Songs unter und genau das macht für mich den Reiz dieses Albums aus.
Mitunter hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Mut gewünscht. Einige Stücke bewegen sich doch recht nah am amerikanischen Westcoast-Rock der damaligen Zeit. Wirklich gestört hat mich das allerdings nie.
Auch klanglich gibt es wenig zu meckern. Die Produktion wirkt angenehm warm und transparent und passt hervorragend zu dieser Musik.
Wer melodischen Rock der siebziger Jahre mag, sollte sich LAKE ruhig einmal anhören. Für mich ist das ein rundes Debüt mit vielen starken Momenten und eines der Alben, die bei mir immer wieder im CD-Spieler landen.
12/15 Punkte
Label: CBS (1976)
Ich muss das kurz loswerden:
Durch eine halbwegs positive Rezi zum 4. Album aus 2026 bin ich mal wieder an Lake erinnert worden.
Nachdem ich einige Stücke der neuen CD gehört habe, war ich neugierig wie ihre ersten Werke heute wirken.
Mit ihrem Debüt haben LAKE ein Album abgeliefert, das sich irgendwo zwischen Westcoast-Rock, AOR und einer kleinen Prise Prog bewegt. Das klingt jetzt vielleicht etwas beliebig, ist es aber überhaupt nicht. Die Band hatte von Anfang an ihren eigenen Sound, was vor allem an den starken Gesangsharmonien liegt.
Die Songs gehen überwiegend recht locker ins Ohr, ohne deshalb einfach gestrickt zu sein. Da gibt es immer wieder schöne Keyboardpassagen, dazu eine geschmackvolle Gitarrenarbeit und Melodien, die hängenbleiben. Besonders "Time Bomb" dürfte den meisten bekannt sein, aber das Album hat deutlich mehr zu bieten. Mir gefallen gerade die ruhigeren Momente ausgesprochen gut.
Was ebenfalls auffällt ist, dass hier eigentlich nichts übertrieben wird. Niemand muss zeigen, was er am Instrument alles kann. Alles ordnet sich den Songs unter und genau das macht für mich den Reiz dieses Albums aus.
Mitunter hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Mut gewünscht. Einige Stücke bewegen sich doch recht nah am amerikanischen Westcoast-Rock der damaligen Zeit. Wirklich gestört hat mich das allerdings nie.
Auch klanglich gibt es wenig zu meckern. Die Produktion wirkt angenehm warm und transparent und passt hervorragend zu dieser Musik.
Wer melodischen Rock der siebziger Jahre mag, sollte sich LAKE ruhig einmal anhören. Für mich ist das ein rundes Debüt mit vielen starken Momenten und eines der Alben, die bei mir immer wieder im CD-Spieler landen.
12/15 Punkte