John Mayall's Bluesbreakers - Bare Wires
Im April 1968 eingespielt, ist dieses eigentlich das letzte typische Bluesbreakers-Album.
Neben Mayall waren hier dabei:
Henry Lowther, Cornet und Violine
Dick Heckstall-Smith , saxes
Chris Mercer, saxes
Mick Taylor, guitars
Tony Reeves, basses
Jon Hiseman, drums, perc
Seite 1 der LP wird durch die 23:07 lange "Bare wires-suite" eingenommen.
Hierbei findet sich eine Unterteilung in folgende Einzelstücke, die ineinander übergehen:
"Bare wires", John Mayall am harmonium,
"Where did I belong", mit einem feinen Violinsolo Lowther's,
"Start walking", mit jazzrockigen Zügen, ein feines Taylor-Solo,
"Open up a new door", gefeatured hier : Chris Mercer,
"Fire", ein gespenstisches Stück, Mayall stöhnt hier im Hintergrund, Hiseman soliert dezent im Hintergrund, "dark is the colour of heated blood"....
"I know now", eine walzernde Orgelballade,
"Look in the mirror", es jazz-rockt, es swingt, ein typisches Heckstall-Smith-Solo, toll, dazu ein Bass-Solo, und zum Schluß klirrt ein Spiegel.
Die Suite ist vorbei.
Seite 2 der Platte mit folgenden Einzelstücken:
"I'm a stranger", eine feine Orgelballade mit schönen Bläsersätzen, ein gefühlvolles Solo von Mercer. (5:14)
"No reply", Mick Taylor mit "Wah-Wah" plus Perkussion, Mayall's harp dazu. Mayall verstand es stets, dem Blues neue Impulse zu schaffen, hier mit Taylor als Co-Autor. (3:09)
"Hartley Quits", ein tolles Instrumental, von Taylor geschrieben, war es Keef Hartley gewidmet, der von Mayall gefeuert ("sacked") wurde???
Im Gegensatz zu den Stones schien Mayall Taylor's Arbeit mehr geschätzt und gewürdigt zu haben, und hat auch ihn als Komponisten berücksichtigt. (2:56)
"Killing Time", ein bewegender Slow Blues mit Taylor an der Hawaii-Gitarre.(so im Booklet) (4:48)
"She's too young", flott abrockend, Heckstall-Smith hier als Solist. (2:24)
"Sandy",Mayall und Lowther, der hier geigt, eine schöne Ballade, die irgendwie anzudeuten schien, was man von Mayall schon bald erwarten sollte.....(3:51)
Boni bei einer späteren Ausgabe:
Picture On The Wall (3:03)
Jenny (4:40)
Knocker's Step Forward (3:14)
Hide And Seek (2:25)
Intro/Look At The Girl (6:47)
Start Walkin' (8:23)
Eine Platte an der Wende zu neuer Musik Mayall's, eine hervorragende Verbindung von Blues und Jazz, eine glückliche Verbindung, die schon bald zu einer Superband werden (Colosseum) und den Stones bald einen tollen Gitarristen bringen sollte.
Und Hiseman war hier schon unglaublich prägend und man hat das Gefühl, er müsse endlich "ausbrechen" voll von geballter Energie.(aber das konnte er ja bald)
Wolfgang :8)
Im April 1968 eingespielt, ist dieses eigentlich das letzte typische Bluesbreakers-Album.
Neben Mayall waren hier dabei:
Henry Lowther, Cornet und Violine
Dick Heckstall-Smith , saxes
Chris Mercer, saxes
Mick Taylor, guitars
Tony Reeves, basses
Jon Hiseman, drums, perc
Seite 1 der LP wird durch die 23:07 lange "Bare wires-suite" eingenommen.
Hierbei findet sich eine Unterteilung in folgende Einzelstücke, die ineinander übergehen:
"Bare wires", John Mayall am harmonium,
"Where did I belong", mit einem feinen Violinsolo Lowther's,
"Start walking", mit jazzrockigen Zügen, ein feines Taylor-Solo,
"Open up a new door", gefeatured hier : Chris Mercer,
"Fire", ein gespenstisches Stück, Mayall stöhnt hier im Hintergrund, Hiseman soliert dezent im Hintergrund, "dark is the colour of heated blood"....
"I know now", eine walzernde Orgelballade,
"Look in the mirror", es jazz-rockt, es swingt, ein typisches Heckstall-Smith-Solo, toll, dazu ein Bass-Solo, und zum Schluß klirrt ein Spiegel.
Die Suite ist vorbei.
Seite 2 der Platte mit folgenden Einzelstücken:
"I'm a stranger", eine feine Orgelballade mit schönen Bläsersätzen, ein gefühlvolles Solo von Mercer. (5:14)
"No reply", Mick Taylor mit "Wah-Wah" plus Perkussion, Mayall's harp dazu. Mayall verstand es stets, dem Blues neue Impulse zu schaffen, hier mit Taylor als Co-Autor. (3:09)
"Hartley Quits", ein tolles Instrumental, von Taylor geschrieben, war es Keef Hartley gewidmet, der von Mayall gefeuert ("sacked") wurde???
Im Gegensatz zu den Stones schien Mayall Taylor's Arbeit mehr geschätzt und gewürdigt zu haben, und hat auch ihn als Komponisten berücksichtigt. (2:56)
"Killing Time", ein bewegender Slow Blues mit Taylor an der Hawaii-Gitarre.(so im Booklet) (4:48)
"She's too young", flott abrockend, Heckstall-Smith hier als Solist. (2:24)
"Sandy",Mayall und Lowther, der hier geigt, eine schöne Ballade, die irgendwie anzudeuten schien, was man von Mayall schon bald erwarten sollte.....(3:51)
Boni bei einer späteren Ausgabe:
Picture On The Wall (3:03)
Jenny (4:40)
Knocker's Step Forward (3:14)
Hide And Seek (2:25)
Intro/Look At The Girl (6:47)
Start Walkin' (8:23)
Eine Platte an der Wende zu neuer Musik Mayall's, eine hervorragende Verbindung von Blues und Jazz, eine glückliche Verbindung, die schon bald zu einer Superband werden (Colosseum) und den Stones bald einen tollen Gitarristen bringen sollte.
Und Hiseman war hier schon unglaublich prägend und man hat das Gefühl, er müsse endlich "ausbrechen" voll von geballter Energie.(aber das konnte er ja bald)
Wolfgang :8)