Die "In Absentia" war tatsächlich mein Eintritt in die musikalische Welt von Porcupine Tree. Wurde durch einen Freund aus dem Umfeld Fands des FC St. Pauli darauf angefixt, seitdem nicht nur tiefer in die Werke der Band eingestiegen und sie mehrfach live gesehen habe (wobei ich dann auch einen Bekannten kennengelernt habe, der mich in meiner Cottbuser Zeit immer auf die Konzerte begleitet und für mich die Fotos gemacht hat - relativ professionell, ich hatte nur eine keline Kamera). Und mit dem, der mich auf die Spur gebracht hatte, bin ich jetzt über 20 Jahre gut befreundet, ich habe ihn auch zum Hooked On Music gelotst, wo er seit einigen Jahren unser Admin ist (er arbeitet in der IT-Branche). Also verbinden sich mit dem Album viele persönlich Dinge für mich.
Daumen hoch für Rory! Ich habe alle offiziellen Alben von ihm und Taste und finde ihn einfach klasse. Auf Youtube sehe ich mir auch gerne Liveaufnahmen von ihm an, besonders gerne die älteren Rockpalastnummern.
Taste war eine meiner ersten LPs ohne einen Dreher zu besitzen.
Eines Weihnachten habe ich einen Hammer 1,5 Watt Plattenspieler bekommen und meine
Mutter direkt mit Taste überfrachtet.
Wow, was für ein toller Groove.
Das Stück "Peter Gunn" von Mancini, gespielt von dem "Waldemar Wunderbar Syndikat" ist total klasse.
Der zweite Titel der LP läuft gerade, was für eine seltene Perle habe ich da im Regal vergessen.
Amazon:
Die deutsche Rockmusik der 70er-Jahre war für ihre Experimentierfreude bekannt. Am Vorabend des Punk veröffentlichte 1976 „Das Waldemar Wunderbar Syndikat“ seine einzige Platte: „I Make You Feel Good“. Bekanntestes Mitglied und Hauptsongschreiber des „Syndikats“ war Udo Lindenberg, unterstützt von rund 20 Musikern, darunter Steffi Stephan, Dave King, Jean-Jacques Kravetz und Jasper Van't Hof.
Die große Bandbreite von Musikern aus dem Rock- und Jazzbereich spiegelt sich auch in der Auswahl der Instrumente und Arrangements wieder. Dudelsack, Panflöte, Marimbaphon, Akkordeon und Co. sorgen für eine wunderbare Vielfalt. Die Songs haben Druck und Groove, kein Stück ist langweilig. Einer klaren Kategorisierung entzieht sich diese Musik. Space Rock, Boogie-Woogie, Fusion, (Kraut-)Rock - von allem ist etwas dabei.
Die Hälfte der Songs sind Eigenkompositionen, der Rest sind Coverversionen und Traditionals. Schon allein die abgedrehte Version von Peter Gunn ist den Kauf wert.
Gesang mit Texten gibt auf dem Album nicht. Der Covertext beschreibt das recht treffend mit „dada-dida vocals“ und „sirene vocals“.
„I Make You Feel Good“ ist ein kleines Meisterwerk und hätte Udo Lindenberg hier in gewohnter Weise gesungen, hätte sich dieses Album bestimmt auch in den Charts gut platzieren können. So ist es ein Geheimtipp geblieben, das bis heute ein Schattendasein im Lindenberg-Katalog führt. Lange war die Platte schwer erhältlich, zum Glück erschien 2017 eine Vinyl-Neuauflage (180g). Der Klang ist gut, allerdings kann die Pressqualität nicht mithalten. Knistern und Knacken trüben teilweise den Hörgenuss, da hätte ich mir einen Downloadcode gewünscht. Daher gibt es einen Stern Abzug.
Hier läuft einer meiner liebsten Long tracks.
Southern Empire mit dem Titel "Cries for the lonely".
Was für ein Mittelteil. Schöner gehen Gitarren nicht.
19 Minuten.
GENAU mein Ding, nicht nur der Mittelteil.
Innes Sibun. - korrigiert.
Hier wohl nicht so bekannt, aber ein durchaus guter Gitarrist, den ich auf KKK (Karstens Kalkofen Konzerten) erstmals live erleben konnte.
Southern Comfort“ ist ein erfolgreiches Doppelalbum der US-amerikanischen Fusion- und Jazz-Band The Crusaders, das im Oktober 1974 über das Label Blue Thumb Records veröffentlicht wurde.
Das Werk kombiniert markante Bläsersätze, groovige Basslinien und Elemente aus Funk und Soul-Jazz.