Loggins & Messina – Mother Lode
Label: Columbia 1974
Kurze Bio aus Wikipedia
Loggins and Messina war ein amerikanisches Pop- und Country-Rock-Duo der frühen 1970er Jahre, das aus dem Musiker und Musikproduzenten Jim Messina (* 5. Dezember 1947 in Maywood, Kalifornien) und dem Singer-Songwriter Kenny Loggins (* 7. Januar 1948 in Everett, Washington) bestand.
Messina, der zuvor u. a. Mitglied der Band Poco war, nun aber als unabhängiger Produzent für Columbia Records arbeitete, und der damals junge Sänger Loggins, der gerade einen Vertrag bei Columbia erhalten hatte, trafen sich 1970 in Los Angeles, um ein Soloalbum für Loggins zu produzieren. Die beiden nahmen einige Lieder in Loggins’ Wohnzimmer auf. Weil die Zusammenarbeit sehr intensiv war, entschied man sich, als Duo weiterzumachen. Um Loggins besser bei einem breiteren Publikum einzuführen, nutzte man den Namen des bereits bekannteren Messina und nannte das Projekt Loggins and Messina.
Das Debütalbum, das den Titel Sittin’ In erhielt, erschien 1971. Sein Erfolg führte dazu, dass das Duo weiterhin bestand. Bis zur Trennung im Jahr 1976 waren Loggins and Messina auf Tournee und es entstanden fünf weiteren Studio- und zwei Livealben. Die erfolgreichste Single des Duos, Your Mama Don’t Dance vom 1972er Album Loggins and Messina, erreichte Platz 4 der amerikanischen Hitparade und wurde mit Gold ausgezeichnet. Die erfolgreichsten Longplayer Full Sail, On Stage und Mother Lode (alle 1974), platzierten sich in den Top 10 der US-Charts.
Beide Protagonisten trieben ab 1977 ihre Solokarrieren voran. 2005 tourten sie wieder gemeinsam durch die Vereinigten Staaten.
Nun zu meiner Sicht der außergewöhnlich guten Platte aus 1974.
Country höre ich nur vereinzelt, vielmehr würde ich das Alben dem intelligenten Pop zuschreiben.
Die Musiker haben großen Wert auf Details gelegt, immer wieder höre ich unerwartete Instrumente, Effekte oder tolle Satzgesänge. Zu keiner Zeit konnte ich mich der Musik entziehen; immer wieder erobern mich die tollen Kompositionen. Die Mitstreiter harmonieren perfekt, ob feine Gitarrenparts, Sax, Geige und Clavinett; alles passt wie die berühmte Faust aufs Auge.
Einzelne Stücke herauszuheben, würde dem Gesamtwerk nicht gerecht. Rockige und Melancholische Passagen wechseln und die dramatischen Momente runden mein Hörvergnügen ab.
Trotz des Alters der Kompositionen klingt alles frisch und zu keiner Zeit antiquiert.
Move On ist mein Favorit; 7:28 perfekter Musik im Mid Tempo Bereich rechtfertigen allein den Erwerb des Albums.
Wer auf Melodien und perfekten handwerklichen Können steht, sollte hier unbedingt zwei Ohren riskieren.
Die Aufnahme dieser 2in1 CD ist okay soweit. Früher wurde mehr auf Aufnahmequalität geachtet; heute klingt vieles steril und teilweise nervig. Für mich ein wunderbare Ausritt in meine Jugend.
Label: Columbia 1974
Kurze Bio aus Wikipedia
Loggins and Messina war ein amerikanisches Pop- und Country-Rock-Duo der frühen 1970er Jahre, das aus dem Musiker und Musikproduzenten Jim Messina (* 5. Dezember 1947 in Maywood, Kalifornien) und dem Singer-Songwriter Kenny Loggins (* 7. Januar 1948 in Everett, Washington) bestand.
Messina, der zuvor u. a. Mitglied der Band Poco war, nun aber als unabhängiger Produzent für Columbia Records arbeitete, und der damals junge Sänger Loggins, der gerade einen Vertrag bei Columbia erhalten hatte, trafen sich 1970 in Los Angeles, um ein Soloalbum für Loggins zu produzieren. Die beiden nahmen einige Lieder in Loggins’ Wohnzimmer auf. Weil die Zusammenarbeit sehr intensiv war, entschied man sich, als Duo weiterzumachen. Um Loggins besser bei einem breiteren Publikum einzuführen, nutzte man den Namen des bereits bekannteren Messina und nannte das Projekt Loggins and Messina.
Das Debütalbum, das den Titel Sittin’ In erhielt, erschien 1971. Sein Erfolg führte dazu, dass das Duo weiterhin bestand. Bis zur Trennung im Jahr 1976 waren Loggins and Messina auf Tournee und es entstanden fünf weiteren Studio- und zwei Livealben. Die erfolgreichste Single des Duos, Your Mama Don’t Dance vom 1972er Album Loggins and Messina, erreichte Platz 4 der amerikanischen Hitparade und wurde mit Gold ausgezeichnet. Die erfolgreichsten Longplayer Full Sail, On Stage und Mother Lode (alle 1974), platzierten sich in den Top 10 der US-Charts.
Beide Protagonisten trieben ab 1977 ihre Solokarrieren voran. 2005 tourten sie wieder gemeinsam durch die Vereinigten Staaten.
Nun zu meiner Sicht der außergewöhnlich guten Platte aus 1974.
Country höre ich nur vereinzelt, vielmehr würde ich das Alben dem intelligenten Pop zuschreiben.
Die Musiker haben großen Wert auf Details gelegt, immer wieder höre ich unerwartete Instrumente, Effekte oder tolle Satzgesänge. Zu keiner Zeit konnte ich mich der Musik entziehen; immer wieder erobern mich die tollen Kompositionen. Die Mitstreiter harmonieren perfekt, ob feine Gitarrenparts, Sax, Geige und Clavinett; alles passt wie die berühmte Faust aufs Auge.
Einzelne Stücke herauszuheben, würde dem Gesamtwerk nicht gerecht. Rockige und Melancholische Passagen wechseln und die dramatischen Momente runden mein Hörvergnügen ab.
Trotz des Alters der Kompositionen klingt alles frisch und zu keiner Zeit antiquiert.
Move On ist mein Favorit; 7:28 perfekter Musik im Mid Tempo Bereich rechtfertigen allein den Erwerb des Albums.
Wer auf Melodien und perfekten handwerklichen Können steht, sollte hier unbedingt zwei Ohren riskieren.
Die Aufnahme dieser 2in1 CD ist okay soweit. Früher wurde mehr auf Aufnahmequalität geachtet; heute klingt vieles steril und teilweise nervig. Für mich ein wunderbare Ausritt in meine Jugend.