Ich stoße immer wieder beim Musikhören auf die Band Simeon Soul Charger. Diese sind bei mir, seit ich sie kennenlernen durfte, feste Begleiter in meinen Playlisten. Das Werk, das mich am meisten begeisterte, ist zweifelsohne „Meet me in the Afterlife“, ein buntes Potpourri der Klänge, Stimmungen und Melodien, hervorgehoben durch einen Songaufbau, der Spannung erzeugt und dich einfach mitnimmt.
Im tiefsten Oberbayerischem Lande nähe München schnappten sich die Amerikaner einen alten Hof und lebten dort wie in einer Kommune zusammen. Dort wurde gelebt, hauptsächlich Musik gemacht, viel experimentiert und live aufgenommen. Hier wuchsen die Band und ihr Umfeld zusammen. Angefangen mit „Vedante (the Nothing)“, ein griffiges Gitarrenthema, bis der melodiöse Gesang folgt. Ab hier spürt man schon das magische an der Stimme von Aaron Brooks. Er spielt damit, sieht dies als Kunstform an und setzt es perfekt immer wieder in vorhandene Szenen ein.