Terry Reid - River | 1973

 
badMoon
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Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 07.08.2023 - 16:40 Uhr  ·  #1
Was haben LED ZEPPELIN oder DEEP PURPLE mit Terry Reid zu tun? Eigentlich nichts, bis auf die Tatsache, dass - ja, dass Reid anno '68 bei beiden Kapellen ablehnte, für sie den Frontmann sprich Leadsänger zu spielen. Reid erzielte deren Aufmerksamkeit, nachdem 1968 sein Debütalbum auf den Markt kam. Gleichzeitig mit seiner Absage empfahl er LED ZEPPELIN statt seiner einen gewissen Robert Plant - welch ein Glück für ihn. Ob ihn seine Absage anlässlich des Erfolges dieser beiden Bands später grämte, ist möglicherweise nicht bekannt. Tatsache ist jedoch, dass Reid in so hohem Maße von seinem Talent überzeugt war, dass er eine Karriere als Solokünstler im Blick hatte.

"Bang, Bang You’re Terry Reid" (anfangs lediglich in den USA veröffentlicht) und 1969 den Nachfolger "Terry Reid". Beide Alben verkauften sich recht schlecht, und so dauerte es weitere vier Jahre, bis 1973 sein drittes Album "River" auf den Markt kam. Bis dahin unterstützte er Tourneen von bspw. den ROLLING STONES, CREAM oder Jimy Hendrix.

Trotz dieser ansehnlichen Referenzen konnte Reid auch mit seinem 73'er Album nicht den erhofften Durchbruch erzielen. Dass es heute oft als ein Kultalbum oder Meisterwerk bezeichnet wird, dass Reid in die Reihe namhafter Sänger wie Burdon, Winwood, Cocker oder Morrison gestellt wird, auch das bescherte weder ihm noch dem Album die verdiente Anerkennung. Selbst die einem Ritterschlag gleichkommenden Worte einer Aretha Franklin, die folgendes sagte, nachdem sie 1968 einen 18-jährigen Reid gesehen hatte: „In England passieren nur drei Dinge. Die Beatles, die Rolling Stones und Terry Reid.“ verhalfen seiner Karriere nicht auf die Sprünge.

Wie so oft im Leben fehlt es manchmal am gewissen Quentchen Glück, welches über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann. Entdecken wir hier also ein Album erstmals oder wieder, welches leider nur viel zu selten erwähnt wird.

Terry Reid - The River | GB 1973 | Folk, Blues, Rock

Spätestens, wenn das Album vollständig durchgehört wurde, ist Pages' Interesse an Reed als Sänger der LED ZEPPELIN verständlich: Sein enormer Stimmumfang, der lockere Wechsel von fast hysterisch geschrieener Songs bis hin zur butterweichen, fast geflüsterten, einschmeichelnden Ballade - seine Stimme scheint für alle Spielarten geeignet.

Wie gegensätzlich er seine Stimme einzusetzen vermag, ist sehr gut an den beiden Songs Dean und Milestones herauszuhören. Während er auf dem Opener ---> Dean zunächst recht verhalten zu singen beginnt, steigert sich seine Stimme zum Ende hin immer mehr, scheint sich überschlagen zu wollen und wirkt fast hysterisch. Begleitet wird er übrigens, wie auf den weiteren Songs des Albums, durch niemand geringeren als David Lindley (Electric Guitar, Pedal Steel Guitar, Violin). Ein toller Einstieg. Ganz im Gegensatz steht das erwähnte ---> Milestones, der siebte und letzte Song des Albums. Leise summend beginnt er die Ballade, sein Gesang ist fast über das ganze Stück sehr sanft und von leichter Melancholie.

Aber nicht nur als Sänger weiß Reid zu überzeugen. Sein Songwriting ist ebenso hervorragend wie seine Gitarrenfähigkeiten, weshalb Künstler wie beispielsweise Don Henley, Bonnie Raitt oder Jackson Browne ihn gerne für ihre Session-Arbeiten buchten. Wie verschiedenen Quellen zu entnehmen ist, ist Reid auch ein begeisterter Gitarrensammler. Zu seinen beliebtesten Instrumenten zählen eine Gibson Les Paul Goldtop von 1952, eine Gretsch Black Falcon, eine Stratocaster mit maßgeschneiderten Jimi Hendrix-Tonabnehmern von Seymour Duncan, eine Martin D-45 von 1972, eine Gibson J-200 Custom und ein Danelectro-Bariton. Seine wertvolle Telecaster von 1952, die er 1968 gekauft hatte, veräußerte er seinem guten Freund Joe Bonamassa. „Joe hat eine große Leidenschaft für Gitarren und er liebt die gesamte Geschichte dieser Gitarre“, berichtete er.

Fast habe ich das Gefühl, dass auf ---> Avenue , dem zweiten Song des Albums, mehr gejammt wird als dass es sich um eine Studioaufnahme handelt. Lindleys' Slide leitet das Stück ein, Reids' Gesang setzt ein, und die Rhythmusgruppe treibt den Song locker voran. Wer die beiden Erstwerke von Terry Reid kennt stellt fest, dass sein Gesang hier ganz anders, viel geschmeidiger klingt. Insgesamt ein Gebräu aus Rock und Blues mit einer kräftigen Prise Southern Rock sowie einem prächtig aufspielenden Lindley.

Ist Reid zum Zeitpunkt dieses Albums tatsächlich noch so "jung"? Kaum zu glauben, dass ---> Things To Try von einem damals erst 24-jährigen Künstler aufgenommen wurde. Rau und heiser klingt seine Stimme, als wäre hier ein alter Barde am Werk, der bereits vieles im Leben erlebt hat. Begleitet von seiner Top-Band, könnte dies mein Highlight sein, wären die anderen Stücke nicht ebenbürtig.

Wieder scheint die Truppe eher zu jammen als dass es sich hier um eine Studioaufnahme handelt. Voller Spiellaune geht es auf ---> Live Life zu Werke, sodass es eine reine Freude ist, dem Stück zuzuhören. Stilrichtungen wie Country-Rock, Southern-Rock und Blues reichen sich die Hand. Am liebsten würde ich am Bühnenrand stehen und den Jammern zusehen.

Live Life live



Ganz im Gegensatz zu Live Life steht der Folgesong ---> River. Ganz gemächlich und entspannt schlunzt die Rhythmuskapelle das Stück voran, Reid singt sehr weich, fast melancholisch. Eine feine Mischung aus Westcoast und Jazz mit einem Schuss Folk, dem sich das großartige ---> Dream anschließt. Sehr wehmütig begleitet sich Reid hier auf seiner Akustikgitarre. Ein verträumter, nachdenklich machender Song, der Reid von seiner sanften Seite zeigt.

So gut bis hervorragend das Album auch sein mag - River blieb der kommerzielle Erfolg aus und Terry Reid blieb für viele nur ein Geheimtipp. Der damalige Zeitgeist wandte sich dem Progressive Rock, dem Heavy Metal oder Folk zu und ließen Reid in Vergessenheit geraten.

Dennoch, "River" kann problemlos mit anderen als Meisterwerk bezeichneten Alben mithalten. „Astral Weeks“ von Van Morrison sei hier stellvertretend für weitere Werke genannt, hinter denen sich "River" nicht verstecken braucht. Leider aber brachte Reid auch eine Neuauflage im Jahr 2002 oder der nochmalige Versuch mit dem Album „The Other Side of The River“ im Jahr 2016, versehen mit einigen Bonussongs, nicht den erhofften Durchbruch.

In die Reihe derer, die das Album lange, zu lange nicht würdig betrachteten, darf auch leider ich mich nahtlos einreihen. Wenngleich dieses Album bereits seit sehr langer Zeit neben seinen beiden Erstwerken im Regal steht, habe ich es erst jetzt anlässlich seines 50-jährigen Bestehens genauer unter die Lupe genommen. Vielleicht geht es auch einigen anderen Musikfreunden so. Sollte es so sein - zieht diese Perle wieder aus dem Regal und lasst es krachen. Wer es noch nicht kennen oder besitzen sollte - nutzt die Chance. Es ist preiswert zu haben und sollte entdeckt werden!


[Die Songs]

* Dean - 4:45
* Avenue - 5:08
* Things to Try - 4:25
* Live Life - 5:11
* River - 5:45
* Dream - 5:20
* Milestones - 5:52

Alle Songs by Terry Reid


[Die Band]

* Terry Reid - vocals, guitar
* David Lindley - electric guitar, steel guitar, slide guitar, violin
* Lee Miles - bass guitar
* Conrad Isidore - drums
* Willie Bobo - all percussion parts on "River"


[Terry Reid Live oder Warum Led Zeppelin ihn gerne hätte]

Filmore West 1968


Rich Kid Blues 1969


I've Got News For You | Olympia in Paris, 1970




Montreux 1971


Superlungs - A Terry Reid Documentary - Statements und Soundbeispiele
firebyrd
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 07.08.2023 - 16:54 Uhr  ·  #2
Ja, "River" zählt aus meiner Sicht zu den besten Alben des Musikers, und ist auch ein wenig anders als die Vorgänger und die Nachfolger.

Einmal zeichnet es sich durch die Vielfalt der Stile aus, was dann vielleicht auch einige verschrecken könnte, und dann, wie Du bereits bemerktest, schimmert oft diese Art Jam-Charakter durch, so, als hätte man geübt für später fertig zu stellende Songs.

Mich selbst freut besonders die Anwesenheit von David Lindley.

Schließlich, und das mag ein Grund für die relative Erfolglosigkeit, fehlt aus meiner Sicht eine gewisse "Griffigkeit" in den Songs, Hooklines, die hängen bleiben usw.

Darüber hinaus besitzt Reid eine Stimme, die auch nicht unbedingt sehr "entgegenkommend" wirkt, so sehe ich es, mitunter singt er recht eigentümlich..

Mehr angesprochen fühle ich mich durch das Nachfolgealbum "Seed Of Memory"...
Triskell
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 07.08.2023 - 21:35 Uhr  ·  #3
Oha! Wieder so ein Musiker, dem ich nie "begegnet" bin. Versucht da jemand Lücken auf zutun? :-/
badMoon
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 08.08.2023 - 19:42 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von Triskell

Oha! Wieder so ein Musiker, dem ich nie "begegnet" bin. Versucht da jemand Lücken auf zutun? :-/


Rolf,

die Scheibe "dümpelte" tatsächlich gefühlt ewig im Regal. Beim Durchkramen meiner 73er Scheiben ist sie mir wieder in die Hände gefallen. Da ich nicht wieder eine Scheibe "vorstellen" wollte, die aller Voraussicht nach hinlänglich bekannt sein dürfte, habe ich mich für diese hier entschieden.

Nachträglich, und nachdem ich erstmalig "tief" in die Platte eingestiegen bin war ich fast entsetzt, wie lange sie ungehört im Regal stand. Vielleicht hat sich mein Geschmack mittlerweile sehr verändert, aber die "River" entpuppte sich für mich als kleines Juwel. Momentan höre ich, auch seit langer Zeit und Dank der "River", seine Debütscheibe durch. Klasse, wie ich finde. Rezi folgt.

So kann ich nur sagen, ...auch bei mir war Terry Reid trotz Vorhandensein lange Zeit wieder eine Lücke gewesen. Aber, eine Lücke, die ich nun nach und nach stopfen werde.

Falls ich Dich angefixt habe und Du auch die Lücke füllen solltest, würde mich das freuen. Ein wenig stand auch die Intention dahinter und - der Künstler hat's verdient ;-)

Keep on rockinG - Es lebe die Musik und die Neugier.
Triskell
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 08.08.2023 - 21:58 Uhr  ·  #5
Nun, er wird seine Chance bekommen, sobald ich den Umzug geschafft habe. :-o
kraut-brain
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 11.08.2023 - 18:38 Uhr  ·  #6
Von Terry Reid sind hier bisher die beiden ersten Alben "Bang Bang You' re Terry Reid" und "Same" beheimatet, die das rührige Label Repertoire Records um die Jahrtausenwende herausgebracht hat. Beide Alben sagten mir wegen der Instrumentierung und dem Gesang gleichermaßen zu. Danach habe ich die Fühler nach weiteren Alben nicht ausgestreckt.

Das Schicksal dieses Musikers ist in der Tat schon ein wenig betrüblich. Wie man sieht, reicht das eigentliche künstlerische Potenzial nicht immer aus. Bisweilen muss man nach den Strohhalmen greifen, die einem entgegengereicht werden. Ob dieses nun an der Verbohrtheit oder auch der Selbstwertüberschätzung lag, lässt sich heute nicht mehr darstellen. Letztlich ist Terry Reid ein Musiker gewesen, der sicherlich Akzente zu setzen vermochte, aber bei der breiten Masse, nämlich dem Publikum wenig Akzeptanz fand. Aus heutiger Sicht dürfte er sein Schicksal leichtfertig vergeben haben, denn am Ende stand ein gescheiterter Musiker.

Nun zum Album "The River", das in meinen Augen ein weiteren Baustein nach vorn in seiner Karriere hätte sein müssen, denn gerade die Vielfältigkeit des Albums ist ein Aspekt, den ich auch bei anderen Einspielungen zu schätzen weiß. Und die Zusammenarbeit mit dem leider bereits verstorbenen David Lindley ist ein wahres Freudenfest. Das ist schon sehr berührend, wie beide Musiker miteinander kommunizieren und miteinander spielen. Schade, dass diese musikalischen Ausführungen beim Publikum verpufft sind.

Diese Rezi hat mich deart neugierig gemacht, so dass ich wohl nochmals nachlegen werde.
Trurl
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 12.08.2023 - 13:29 Uhr  ·  #7
Zitat geschrieben von Triskell

Oha! Wieder so ein Musiker, dem ich nie "begegnet" bin. Versucht da jemand Lücken auf zutun? :-/


geht mir genauso, nun lausche ich gerade dem 2. Track, der mich sehr an FREE erinnert, im positiven Sinne! Da versteht man, warum Led Zep ihn haben wollten.

trurl
Tom Cody
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 13.08.2023 - 12:24 Uhr  ·  #8
Terry Reid ist mir bisher nur einmal aufgefallen und zwar auf der DVD Glastonbury Fayre 1971. Bei dem Festival ist er aufgetreten und der eingespielte Song klingt gut. Ansonsten ist er bisher an mir vorbeigelaufen.

Danke, Wolfgang, für diese erneut beeindruckende Vorstellung ! :-D
hmc
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 13.08.2023 - 12:36 Uhr  ·  #9
Habe erst das Album ohne Titel gehoert, nun die River.
In der Tat hoere ich hier eine deutliche musikalische Weiterentwicklung.
Es klingt irgendwie stimmiger ohne den kratzigen Grundsound verloren zu haben.
badMoon
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 14.08.2023 - 12:09 Uhr  ·  #10
Zitat geschrieben von kraut-brain

"Das Schicksal dieses Musikers ist in der Tat schon ein wenig betrüblich. Wie man sieht, reicht das eigentliche künstlerische Potenzial nicht immer aus. Bisweilen muss man nach den Strohhalmen greifen, die einem entgegengereicht werden. Ob dieses nun an der Verbohrtheit oder auch der Selbstwertüberschätzung lag, lässt sich heute nicht mehr darstellen. "

Diese Rezi hat mich deart neugierig gemacht, so dass ich wohl nochmals nachlegen werde.


Das war tatsächlich in einem ersten "Reflex" auch mein Gedanke. Jedoch werden seinerzeit sowohl Led Zeppelin (damals eben noch ohne Sänger) als auch Deep Purple am Anfang einer noch nicht begonnenen Karriere gestanden und nicht gewusst haben, wohin die Reise geht. Aus heutiger Sicht - klar, war es möglicherweise keine gute Entscheidung, diese Angebote abzulehnen. Vielleicht steht Reid aber noch heute zu dem Weg, den er genommen hat.

So oder so - Danke für Deine ausführliche Antwort :-)
xanadu
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 15.08.2023 - 12:21 Uhr  ·  #11
Danke @badmoon
Ich gehöre zu den Lesern bzw Hörer die Terry Reid nicht kannte und mich durch deine , sehr gut geschriebene Rezi, neugierig machte.
Das gehörte gefällt mir außerordentlich gut.
Dieser Stimmunfang und die Leichtigkeit mit der er die Songs präsentiert und lebt ist schon richtig stark.
Hast was feines ausgegraben 👍🎸
frimp
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 15.08.2023 - 13:50 Uhr  ·  #12
Interessantes Review eines interessanten Musikers, danke. Es gibt ja wirklich eine Menge Musiker, die Absagen erteilten, aufstrebende Bands verließen usw. und sich danach vermutlich in den Selbigen gebissen haben.
Jedenfalls ist das Album gut hörbar, und gewisse Parallelen zum Stil von Robert Plant sind unverkennbar, wobei Letzterer mir dann doch lieber ist.
Auf jeden Fall werde ich mir das Oeuvre des Herrn Reid mal geben.
badMoon
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Re: Terry Reid - River | 1973

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Gepostet: 16.10.2023 - 13:09 Uhr  ·  #13
Zitat geschrieben von firebyrd

...
Mehr angesprochen fühle ich mich durch das Nachfolgealbum "Seed Of Memory"...


Dein empfohlenes Nachfolgealbum ist mittlerweile (...wo ist es sooo lange steckengeblieben??? :-/ ) eingetroffen. Nach den drei ersten Reid-Alben stehen nunmehr also vier Werke im Schrank. Mittlerweile habe ich mir mehrmals "Seed Of Memory" zu Gemüte geführt. Reid wirkt entschleunigter, irgendwie scheint er nach seinen "Turboscheiben" etwas Entspannung gebraucht zu haben. Dennoch, ein "echter" Reid, ein recht ruhiges, melodiöses Album.
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