Whitesnake - Flesh and Blood (2019)

13. Studioalbum

 
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Whitesnake - Flesh and Blood (2019)

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Gepostet: 03.09.2019 - 11:11 Uhr  ·  #1


Mit dem 13. Studioalbum will es David Coverdale unter dem Siegel von Whitesnake nochmals wissen und scharte erfahrene Hard Rock Musiker um sich um den Hauch der Snakes von damals wieder einzufangen.
Einzig Drummer Tommy Aldrige ist schon länger dabei.
Gleich vorweg, Ist Ihm nicht ganz gelungen, wenn wunderst, es war eine andere Chemie und natürlich auch Zeit.
Jetzt kommt das große ABER, sind manche Songs schon nah dran bzw passen in eine ander Ära der Band.
Gleich der Opener „Good to See you Again“ zeigt wie es gehen könnte, dieser kommt am nähsten an Lovehunter ran. Guter Bluesrock mit feiner Slidegitarre und Coverdale scheint mit seiner Stimme wieder im Klaren zu sein. Er krächzt wie eh und jäh. Ich mag seine Stimmlage.
„Gonna Be Alright“ könnte noch ein Überbleibseln von der Page/Coverdale Session sein. „Shut up & Kiss me“ geht gut ab und besticht ebenfalls wie der Opener als guter Mitgeh Rocker. „Hey You (You make me Rock)“ der härteste Song auf dem Album, könnte neben Crying in the Rain eine gute Figur abgeben. Gute Riffs, einem klassischem Mitgröll Refrain und eine eher düstere Stimmung treibt der Song voran.
Bis jetzt nicht schlecht. Mit „Always & Forever“ geht es steil bergab, da wird das Tempo ein wenig rausgenommen und der Refrain süßlich hochgetrimmt. Bei Coverdale geht es nicht ohne Ballade und da gibt es immerhin 2 von der Sorte („When I think of you“, „Heart of Stone“) zum wegskippen. Alles viel zu schnulzig. Das akustische „After All“ ist noch anhörbar.
„Trouble is your Middle Name“ und „Flesh and Blood“ könnte sogar auf der „Slide it in“ draufpassen, zwei coole Rocker. Genauso „Well I Never“ aber nun ist irgendwie das Pulver verschossen, es hört sich halt alles wie............. an.
Es fehlt hier eindeutig die Atmosphäre und die Hammond !!!! Ein Plagiat nach dem anderen.
David Coverdale hat es wieder versucht und es hat diesmal auch teilweise funktioniert. Wirklich stark angefangen, gute Riffs mit Slide kann er für mich immer noch am besten. Aber wie oben beschrieben reicht das halt nich für ein ganzes Album. Mir ist gegen Schluss wirklich die Lust vergangen. Lieber ab und zu 2-3 Songs vom Flesh and Blood, dann macht es Spaß Whitesnake zu hören.

1. Good to See You Again" David Coverdale / Reb Beach / Joel Hoekstra 3:42
2. "Gonna Be Alright" Coverdale / Hoekstra 3:51
3. "Shut Up & Kiss Me" Coverdale / Beach 3:37
4. "Hey You (You Make Me Rock)" Coverdale / Beach / Hoekstra 5:29
5. "Always & Forever" Coverdale 3:53
6. "When I Think of You (Color Me Blue)" Coverdale 3:52
7. "Trouble Is Your Middle Name" Coverdale / Hoekstra 4:17
8. "Flesh & Blood" Coverdale 5:18
9. "Well I Never" Coverdale / Hoekstra 4:01
10. "Heart of Stone" Coverdale 6:42
11. "Get Up" Coverdale / Beach 4:45
12. "After All" Coverdale / Hoekstra 3:47
13. "Sands of Time" Coverdale / Beach 6:08

David Coverdale – lead vocals
Reb Beach – guitar
Joel Hoekstra – guitar
Michael Devin – bass guitar
Tommy Aldridge – drums
Michele Luppi – keyboards, vocals

Hey You (You make me Rock)

Heart of Stone

Good to see you again
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Re: Whitesnake - Flesh and Blood (2019)

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Gepostet: 03.09.2019 - 14:41 Uhr  ·  #2
ich kenne Whitesnake seit 1978 - eigentlich immer gerne gehört - 1980 gab es das Spitzenlive Album Live... in the Heart of the City - 1987 das wohl erfolgreichte Album 1987 - das 97er Restless Heart hatte auch paar gute Sachen an Bord

hab jetzt in das neue Album reingehört - ist natürlich kein Vergleich zu den 80er Jahren - die Songs sind ganz ordentlich - "Hey You" und "Flesh & Blood gehen ordentlich ab - der übliche "Schmachtfetzen" Heart of Stone gefällt mir auch gut....

ich kaufe ja schon lange keine Alben mehr - ab und an einen Download - wenn ich Platten gekauft habe wurden die einmal gehört und nie mehr angefaßt - ich habe soviel Tonträger - weiß garnicht wann man die alle hören soll ;-)

deswegen werde ich auch den neuen David nicht kaufen - ich habe zig Whitesnake Scheiben und höre ab und an auch mal rein - wie neulich beim Rätsel "Too Many Tears"

aber das Album kann man gut hören....

PS : bei Flesh & Blood denke ich an Roxy Music und Oh Yeah ;-)
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Re: Whitesnake - Flesh and Blood (2019)

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Gepostet: 03.09.2019 - 18:37 Uhr  ·  #3
Whitesnake ist für mich eigentlich nie eine ernste Option gewesen. Coverdale polarisiert stark und ich bin nie ein Fan von ihm gewesen. Auch aus seiner Zeit bei Deep Purple steht nichts hier. :-o

Achim, vielen Dank für die interessante Vorstellung des aktuellen Albums !
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