Hier mal meine Rezi zur letzten Manfred Mann CD, die nur z.T. mit der Earthband eingespielt wurde.
Manfred Mann 2006
MMEB:
Manfred Mann - keyboards, vocals
Mick Rogers - guitars
Noel McCalla - vocals
Steve Kinch - bass
Geoff Dunn -drums
Gastmusiker
Chris Thompson - vocals
Thomas D. - German rap
Matt Loffstadt - guitars
Don Freeman - talking voice
Barbara Thompson - sax solo
Dean Hart - other instruments, guitar
Hazel Hernandez - vocals
Henry's Eight - classical vocals
Melanie Poppenheim - vocals
Arte Chorale - russian vocals
Roxanne Shante - Rap sample
1. Demons and Dragons 3:29
2. Two Brides (interlude) 1:22
3. Down in Mexico 3:32
4. Happenstance (instrumental) 3:03
5. The History of Sexual Jealousy 4:47
6. Black Eyes 2:11
7. Mars 3:57
8. Get Me Out of This 5:36
9. Frog 4:29
10. Two Friends 5:25
11. Monkmann 3:11
12. Marche Slave (instrumental interlude) 1:43
13. Independent Woman (with Thomas D) 3:31
14. Dragons (reprise) 2:01
Ups, was Neues von Mr. Mann und seiner Earthband. Zu Hören gibt es einerseits "First cuts" von Earthbandtiteln, wie "Two friends", Two bridges", "Mars", "Marche slave", "Frog" und "Get me out of this", zum anderen komponierte Songs, die deutlich ausgearbeiteter sind, und nicht unbedingt dem Geschmack der anderen Bandmitglieder entsprechen. Da diese auch nicht bei allen Titel komplett mit dabei war, läuft diese CD also unter dem Namen des Maestros höchstselbst.
Mein erster Eindruck, der sich auch beim wiederholten Hören festigte - er kann es noch. Natürlich werden die Zeiten der ersten Besetzung nicht wiederkommen, aber zumindest Mick Rogers spielt seine Gitarrenriffs. Auch die Kompositionen sind wieder deutlich besser als bei den Vorgängern.
Der Eröffnungs- und Endtrack beginnt mit akustischer Klampfe, McCalla singt wunderbare Leadvocals und der alte Sänger Thomspon mit im Refrain. Dies ist ein Titel, der auch auf WATCH oder dem nachfolgenden "Angel station" gepaßt hätte, ein typischer MMEB-Hit. Auffällig hier die deutsche Rapeinlage mit Thomas D..
Die "First-cut-Songs" der Eartband sind wieder so, wie man es sich erhofft hatte, manche gelungene Synthieeinlage von Mann mit dem unnachahmlichen Stil von Rogers gepaart (man höre sich z.B."Two friends" an). Dazu einen exzellenten Sänger mit McCalla. Wie auch früher schon, verarbeitet Mann bei einigen dieser Titel klassische Werke: "Mars" geht auf Holst, "Marche slave" auf Tschaikowsky zurück (wie auch "Independent woman"). Bei "Monkman" verarbeiten sie einen Traditional und zeigen ENIGMA, wie man Choräle gelungen mit sphärischen Synthies kreuzt. "Frog" basiert auf einer russischen Osterhymne.
Die anderen Stücke sind ebenfalls gelungen, eingängige Popkunstwerke, wie man sie von Mann schon lange nicht mehr gehört hat.Die Rhythmen sind mir manchmal zwar zu steril aus der Dose, aber das ist nur ein kleiner Wermutstropfen. Einziger Ausfall in meinen Ohren der Song " Independent woman", eine zu glatte Popballade.
Insgesamt kehrt Mann mit dieser CD wieder zurück in Richtung "WATCH/ANGEL STATION/ CHANGES". Wer diese Alben mag, kann hier reinhören und ich denke auch zugreifen. Dabei finde ich diese CD besser als die beiden letztgenannten MMEB-Werke.
9/15 mit Tendenz zur 10
Trurl
Manfred Mann 2006
MMEB:
Manfred Mann - keyboards, vocals
Mick Rogers - guitars
Noel McCalla - vocals
Steve Kinch - bass
Geoff Dunn -drums
Gastmusiker
Chris Thompson - vocals
Thomas D. - German rap
Matt Loffstadt - guitars
Don Freeman - talking voice
Barbara Thompson - sax solo
Dean Hart - other instruments, guitar
Hazel Hernandez - vocals
Henry's Eight - classical vocals
Melanie Poppenheim - vocals
Arte Chorale - russian vocals
Roxanne Shante - Rap sample
1. Demons and Dragons 3:29
2. Two Brides (interlude) 1:22
3. Down in Mexico 3:32
4. Happenstance (instrumental) 3:03
5. The History of Sexual Jealousy 4:47
6. Black Eyes 2:11
7. Mars 3:57
8. Get Me Out of This 5:36
9. Frog 4:29
10. Two Friends 5:25
11. Monkmann 3:11
12. Marche Slave (instrumental interlude) 1:43
13. Independent Woman (with Thomas D) 3:31
14. Dragons (reprise) 2:01
Ups, was Neues von Mr. Mann und seiner Earthband. Zu Hören gibt es einerseits "First cuts" von Earthbandtiteln, wie "Two friends", Two bridges", "Mars", "Marche slave", "Frog" und "Get me out of this", zum anderen komponierte Songs, die deutlich ausgearbeiteter sind, und nicht unbedingt dem Geschmack der anderen Bandmitglieder entsprechen. Da diese auch nicht bei allen Titel komplett mit dabei war, läuft diese CD also unter dem Namen des Maestros höchstselbst.
Mein erster Eindruck, der sich auch beim wiederholten Hören festigte - er kann es noch. Natürlich werden die Zeiten der ersten Besetzung nicht wiederkommen, aber zumindest Mick Rogers spielt seine Gitarrenriffs. Auch die Kompositionen sind wieder deutlich besser als bei den Vorgängern.
Der Eröffnungs- und Endtrack beginnt mit akustischer Klampfe, McCalla singt wunderbare Leadvocals und der alte Sänger Thomspon mit im Refrain. Dies ist ein Titel, der auch auf WATCH oder dem nachfolgenden "Angel station" gepaßt hätte, ein typischer MMEB-Hit. Auffällig hier die deutsche Rapeinlage mit Thomas D..
Die "First-cut-Songs" der Eartband sind wieder so, wie man es sich erhofft hatte, manche gelungene Synthieeinlage von Mann mit dem unnachahmlichen Stil von Rogers gepaart (man höre sich z.B."Two friends" an). Dazu einen exzellenten Sänger mit McCalla. Wie auch früher schon, verarbeitet Mann bei einigen dieser Titel klassische Werke: "Mars" geht auf Holst, "Marche slave" auf Tschaikowsky zurück (wie auch "Independent woman"). Bei "Monkman" verarbeiten sie einen Traditional und zeigen ENIGMA, wie man Choräle gelungen mit sphärischen Synthies kreuzt. "Frog" basiert auf einer russischen Osterhymne.
Die anderen Stücke sind ebenfalls gelungen, eingängige Popkunstwerke, wie man sie von Mann schon lange nicht mehr gehört hat.Die Rhythmen sind mir manchmal zwar zu steril aus der Dose, aber das ist nur ein kleiner Wermutstropfen. Einziger Ausfall in meinen Ohren der Song " Independent woman", eine zu glatte Popballade.
Insgesamt kehrt Mann mit dieser CD wieder zurück in Richtung "WATCH/ANGEL STATION/ CHANGES". Wer diese Alben mag, kann hier reinhören und ich denke auch zugreifen. Dabei finde ich diese CD besser als die beiden letztgenannten MMEB-Werke.
9/15 mit Tendenz zur 10
Trurl
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