Schwoißfuaß (hochdeutsch übersetzt Schweißfuß) wurde 1979 im oberschwäbischen
Bad Schussenried von Alex Köberlein gegründet. Eine Rockband, die Lieder mit schwäbischen Texten komponierte und sang. Die Band wurde der alternativen linken „Latzhosen-Szene“ zugeordnet,
aber eine Schublade braucht man halt.
Als größter Hit kann man den Titel Oinr Isch Emmr Dr Arsch („einer ist immer der Arsch“), erwähnen. Deftig, etwas unmoralisch und doch eigenartig, so war Schwoißfuaß,
findet man natürlich in der Musik von Grachmusikoff wieder.
Indem sie sich in verständlichem Vokabular mit der Jugendzentrumsbewegung solidarisierten, zwei „desertierte“ Lehrer in ihren Reihen, banden sie ein junges, offenes Publikum immer an sich.
Etwas überrascht war ich schon, als Rolf (Triskell) beim Forumstreff mir sagte er kenne die Schwabenrocker Schwoißfuaß.
Nun das Einzugsgebiet von Schwoißfuaß ging selten über das Ausland hinaus, ich mein hier die übliche Republik.
Aber vielleicht kenn auch andere hier die Band.
Das Debütalbum Schwoba-Rock Laif (Schwaben-Rock Live) schlug unerwartet positiv ein, wenn auch nicht so viele Hammerstücke darauf sind.
1. Paule Popstar
2. Fremde Zigaretten (war fester Bestandteil eines jeden Gigs)
3. Dr Tägliche Wahn
4. Überhasteter Aufbruch
5. I Fühl Me So Vrdächdig
6. Laudr Guade Leid (meist immer nach der Pause das erste Lied)
7. Eitsch
8. Spreng, Karle, Spreng
So wo war ich, ach ja, nach sieben Jahren löste sich die Gruppe auf, um sich 1996 für eine
Revival-Tour wieder zusammenzufinden. Eine weitere Tour der Band wird es nicht mehr geben,
da zwei Mitglieder der Urbesetzung nicht mehr leben:
Jürgen Sulla Bratke († 1987) und André Schnisa. († 1999)
Die Urbesetzung bestand aus
Alex Köberlein (v, sax, org)
Riedel Diegel (keyb, Mundharm.)
André Schnisa (b, keyb, v)
Didi Holzner (g)
Sulla Bratke (drums)
Gegenüber der Südwestpresse erläuterte Alex 1995:
"Das Schwäbische bringt den Zwang zur kurzen Form mit sich, es bringt die Dinge auf den Punkt und ist dem Blues näher als das Hochdeutsche. Der Dialekt gab mir die Möglichkeit, derb zu sein, dem Rock zu geben, was er will."
Wir würden jetzt sagen, hat des au jeder verstande, wenn net dann nomol durchläse.
Während im Ländle 200 000 Scheiben abgesetzt werden können, interessiert sich bundesweit fast kein Schwanz für uns, wurde er oft zitiert.
Irgendwer hat das Schreiber-Duo Schnisa/Köberlein mal als die "schwäbischen Beatles" bezeichnet. Ihre Zusammenarbeit war, das darf man wohl behaupten - in ähnlichem Maße produktiv, konfliktgeladen und sich gegenseitig ergänzend, wie bei den Pop-Pionieren aus Liverpool oder den Kraut-Pionieren aus Germany.
Schwoißfuaß tourte oft und die Gigs waren immer interessant, einzigartig und beliebt, ich selbst habe unzählige Gigs miterlebt.
1980 Schwoba-Rock Laif (Schwaben-Rock Live)
1981 Oinr Isch Emmr Dr Arsch (Einer ist immer der Arsch)
1982 Mir Suached Jetz Dr Dialog (Wir suchen jetzt den Dialog)
1983 Du Glaubsch Des War A Spiel (Du glaubst, das war ein Spiel)
1985 Mach was!? (Mach etwas!?)
1986 Sieba Johr... (Best of) (Sieben Jahre...)
1996 Auf dr Stroß (live) (Auf der Straße)
1996 Rattakarma (Rattenkarma)
Als Nachfolgeband der hochsensiblen Sprache gibt es Grachmusikoff die mit beiden Brüdern Alex und Georg auftreten, manchmal auch als Trio, hier ist Hansi Fink mit dabei.
Grachmusikoff selbst wurde im Sommer 1978 während einer Demonstration gegen die Jugendhausschließung in Bad Schussenried gegründet. Erstes Lied war D' Marie hoggd dussa ond bläred (Die Marie sitzt draußen und weint). Gründungsmitglieder waren die Brüder Georg und Alex Köberlein sowie Hansi Fink. Die Band nannte sich anfangs Igor, Boris und Nikita Grachmusikoff.
Na, vielleicht sollte ich Nachfolgeband da eher streichen, aber mir geht es zum Bestand der schwäbischen Liedkultur, die fast schon wie Weltkulturerbe auf mich wirkt.
Die Band Grachmusikoff greift oft auf viele Musikstücke von Schwoißfuaß zurück, warum auch nicht!
Grachmusikoff freut sich über jeden Kontakt, auch aus dem Ausland.
http://home.arcor.de/grachmusikoff/page/
Natürlich bin ich wenn möglich bei einigen Gigs von Grachmusikoff (Gracs) oder als Trio sehr gerne dabei.
Die Hörproben sind zum Teil nicht ganz Original, es soll ja ein hineinschnuppern sein.
Rastaman (Schwoßfuaß)
http://www.youtube.com/watch?v=bzd1bxEgUZg
Oinr isch emmer dr Arsch (Schwoißfuaß als Grachmusikoff)
http://www.youtube.com/watch?v=gAbH8M5ApWE
Jeder Stein, der abgerissen (Schwoißfuaß)
http://www.youtube.com/watch?v=NagEH38NISw
Dr Hoiße Drohd (Schwoißfuaß)
http://www.youtube.com/watch?v=P0OhjR6EHRc
Jupp vom Tennisclub (Trio)
http://www.youtube.com/watch?v=2xg8yRkwxfg
Intro und Nur für Geld (Grachmusikoff)
http://www.youtube.com/watch?v=RHFPrQPihi4
Drägglacha Blues (Grachmusikoff)
http://www.youtube.com/watch?v=sFPAiKebxsY
Nacht ohne Froga (Grachmusikoff)
http://www.youtube.com/watch?v=AkKQtJ3x4BY
Ach noch ganz nebenbei, der Hansi Fink hat mit dem DFB nix am Hut.
Bad Schussenried von Alex Köberlein gegründet. Eine Rockband, die Lieder mit schwäbischen Texten komponierte und sang. Die Band wurde der alternativen linken „Latzhosen-Szene“ zugeordnet,
aber eine Schublade braucht man halt.
Als größter Hit kann man den Titel Oinr Isch Emmr Dr Arsch („einer ist immer der Arsch“), erwähnen. Deftig, etwas unmoralisch und doch eigenartig, so war Schwoißfuaß,
findet man natürlich in der Musik von Grachmusikoff wieder.
Indem sie sich in verständlichem Vokabular mit der Jugendzentrumsbewegung solidarisierten, zwei „desertierte“ Lehrer in ihren Reihen, banden sie ein junges, offenes Publikum immer an sich.
Etwas überrascht war ich schon, als Rolf (Triskell) beim Forumstreff mir sagte er kenne die Schwabenrocker Schwoißfuaß.
Nun das Einzugsgebiet von Schwoißfuaß ging selten über das Ausland hinaus, ich mein hier die übliche Republik.
Aber vielleicht kenn auch andere hier die Band.
Das Debütalbum Schwoba-Rock Laif (Schwaben-Rock Live) schlug unerwartet positiv ein, wenn auch nicht so viele Hammerstücke darauf sind.
1. Paule Popstar
2. Fremde Zigaretten (war fester Bestandteil eines jeden Gigs)
3. Dr Tägliche Wahn
4. Überhasteter Aufbruch
5. I Fühl Me So Vrdächdig
6. Laudr Guade Leid (meist immer nach der Pause das erste Lied)
7. Eitsch
8. Spreng, Karle, Spreng
So wo war ich, ach ja, nach sieben Jahren löste sich die Gruppe auf, um sich 1996 für eine
Revival-Tour wieder zusammenzufinden. Eine weitere Tour der Band wird es nicht mehr geben,
da zwei Mitglieder der Urbesetzung nicht mehr leben:
Jürgen Sulla Bratke († 1987) und André Schnisa. († 1999)
Die Urbesetzung bestand aus
Alex Köberlein (v, sax, org)
Riedel Diegel (keyb, Mundharm.)
André Schnisa (b, keyb, v)
Didi Holzner (g)
Sulla Bratke (drums)
Gegenüber der Südwestpresse erläuterte Alex 1995:
"Das Schwäbische bringt den Zwang zur kurzen Form mit sich, es bringt die Dinge auf den Punkt und ist dem Blues näher als das Hochdeutsche. Der Dialekt gab mir die Möglichkeit, derb zu sein, dem Rock zu geben, was er will."
Wir würden jetzt sagen, hat des au jeder verstande, wenn net dann nomol durchläse.
Während im Ländle 200 000 Scheiben abgesetzt werden können, interessiert sich bundesweit fast kein Schwanz für uns, wurde er oft zitiert.
Irgendwer hat das Schreiber-Duo Schnisa/Köberlein mal als die "schwäbischen Beatles" bezeichnet. Ihre Zusammenarbeit war, das darf man wohl behaupten - in ähnlichem Maße produktiv, konfliktgeladen und sich gegenseitig ergänzend, wie bei den Pop-Pionieren aus Liverpool oder den Kraut-Pionieren aus Germany.
Schwoißfuaß tourte oft und die Gigs waren immer interessant, einzigartig und beliebt, ich selbst habe unzählige Gigs miterlebt.
1980 Schwoba-Rock Laif (Schwaben-Rock Live)
1981 Oinr Isch Emmr Dr Arsch (Einer ist immer der Arsch)
1982 Mir Suached Jetz Dr Dialog (Wir suchen jetzt den Dialog)
1983 Du Glaubsch Des War A Spiel (Du glaubst, das war ein Spiel)
1985 Mach was!? (Mach etwas!?)
1986 Sieba Johr... (Best of) (Sieben Jahre...)
1996 Auf dr Stroß (live) (Auf der Straße)
1996 Rattakarma (Rattenkarma)
Als Nachfolgeband der hochsensiblen Sprache gibt es Grachmusikoff die mit beiden Brüdern Alex und Georg auftreten, manchmal auch als Trio, hier ist Hansi Fink mit dabei.
Grachmusikoff selbst wurde im Sommer 1978 während einer Demonstration gegen die Jugendhausschließung in Bad Schussenried gegründet. Erstes Lied war D' Marie hoggd dussa ond bläred (Die Marie sitzt draußen und weint). Gründungsmitglieder waren die Brüder Georg und Alex Köberlein sowie Hansi Fink. Die Band nannte sich anfangs Igor, Boris und Nikita Grachmusikoff.
Na, vielleicht sollte ich Nachfolgeband da eher streichen, aber mir geht es zum Bestand der schwäbischen Liedkultur, die fast schon wie Weltkulturerbe auf mich wirkt.
Die Band Grachmusikoff greift oft auf viele Musikstücke von Schwoißfuaß zurück, warum auch nicht!
Grachmusikoff freut sich über jeden Kontakt, auch aus dem Ausland.
http://home.arcor.de/grachmusikoff/page/
Natürlich bin ich wenn möglich bei einigen Gigs von Grachmusikoff (Gracs) oder als Trio sehr gerne dabei.
Die Hörproben sind zum Teil nicht ganz Original, es soll ja ein hineinschnuppern sein.
Rastaman (Schwoßfuaß)
http://www.youtube.com/watch?v=bzd1bxEgUZg
Oinr isch emmer dr Arsch (Schwoißfuaß als Grachmusikoff)
http://www.youtube.com/watch?v=gAbH8M5ApWE
Jeder Stein, der abgerissen (Schwoißfuaß)
http://www.youtube.com/watch?v=NagEH38NISw
Dr Hoiße Drohd (Schwoißfuaß)
http://www.youtube.com/watch?v=P0OhjR6EHRc
Jupp vom Tennisclub (Trio)
http://www.youtube.com/watch?v=2xg8yRkwxfg
Intro und Nur für Geld (Grachmusikoff)
http://www.youtube.com/watch?v=RHFPrQPihi4
Drägglacha Blues (Grachmusikoff)
http://www.youtube.com/watch?v=sFPAiKebxsY
Nacht ohne Froga (Grachmusikoff)
http://www.youtube.com/watch?v=AkKQtJ3x4BY
Ach noch ganz nebenbei, der Hansi Fink hat mit dem DFB nix am Hut.
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