Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

 
Rainer The Mage
 
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Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 15.06.2014 - 16:31 Uhr  ·  #1
Das bereits erwähnte zweite Album nach den Mothers Of Invention, Weasels Ripped My Flesh wurde wie sein Vorgänger Burnt
Weeny Sandwich 1970 veröffenlicht. Im Vergleich ist Weasel weniger Song-orientiert und besteht überwiegend aus Live-Material, welches auch etwas freier gehalten ist.

Wenn man Zappas Phasenbezeichnung, wie zum Beispiel das We're Only in It for the Money Phase 1 von Lumpy Gravy gewesen sei übernimmt, so bezeichnen Fans das Album hier gerne als Phase 2 von Burnt Weeny Sandwich. Naheliegend, da beide Alben mehr oder weniger Zusammstellungen aus bis dato unveröffentlichtem Material der Mothers enthalten. Bis auf ein Stück gibt es hier die volle Dröhnung "Motherly Love", bestehend aus Improvisation, Chaos und Free-Jazz. Beim letzten Stück der Scheibe hatte jedes Bandmitglied die Aufgabe, für zwei Minuten soviel Lärm und Feedback zu kreieren, wie ihm möglich war.

Zur Auflockerung gibt es aber auch Stücke wie die Blues-Nummer "Directly From My Heart To You" aus der Feder von Little Richard. Der Song ist ein Outtake aus den Hot Rats Sessions und zeigt einen ganz starken Don "Sugarcane" Harris als Sänger und an der Violine.

Beim "Eric Dolphy Memorial Barbecue" handelt es sich um eine Hommage an den verstorbenen Avant-Jazzer.

Die Rykodisc CD Wiederveröffentlichung enthält andere Versionen der Stücke "Didja Get Any Onya?" und "Prelude to the Afternoon of a Sexually Aroused Gas Mask", welche Musik enthalten, welche für die LP-Versionen rausgeschnitten wurde.

Manches von dem Material wurde für "The Blimp" auf Captain Beefhearts Trout Mask Replica verwendet. Die 2012 Neuauflage bietet dann wieder die Orginal-LP-Version.



Die beiden Bilder inspirierten das Cover von Neon Park (alias Martin Muller), welcher auch für Little Feat, David Bowie, Dr. John und die Beach Boys gearbeitet hat. Das eine Bild ist das Cover der September Ausgabe von Man's Life 1956, das andere eine Werbung für einen elektrischen Rasierapparat der Marke Schick von 1953. FZ fragte, was er machen könnte, was noch schlechter wie das Cover von Man's Life aussehen könnte. Die Parody des Rasierers war die Antwort. Trotz Vorbehalten der Plattenfirma wurde das Album mit dem Cover veröffentlicht.

Das Magazin hatte Zappa von seinem Gefolgen Dan O'Brien erhalten. Von ihm stammt auch der Ausdruck Chunga, welchen er später für den Song Chunga's Revenge verwendete, welcher die Rache von Mutanten nach der Hiroshima Bombe beschreibt.



Das deutsche Cover, welches oben zu sehen ist, wurde nicht von FZ abgesegnet.

Für viele Kritiker war es zu "Far-Out" und es sei nur eine durcheinandergewirbelte Mischung aus Schnipsels von Mothers-Shows, welche von Zappa im Studio zusammengesetzt wurden. Die moderneren Kritiken fallen wesentlich positiver aus, wie z.B. 4,5 von 5 Punkten auf Allmusic.

Im Gegensatz zum anderen Album hat mir dieses immer schon gut gefallen, allein "Directly From My Heart To You" und "My Guitar Wants to Kill Your Mama" als zugängliche Hits fand ich sofort richtig stark.


Album
Alle Titel sind von Frank Zappa komponiert, mit einer Ausnahme ;)

1. "Didja Get Any Onya?" -- 3:42
March 2, 1969, Philadelphia Arena, Philadelphia

2. "Directly From My Heart To You" (Richard Wayne Penniman) -- 5:16
July 1969, TTG Recording Studios, Hollywood

3. "Prelude to the Afternoon of a Sexually Aroused Gas Mask" -- 3:47
October 25, 1968, Royal Festival Hall, London

4. "Toads of the Short Forest" -- 4:47
August 1969, Whitney Studios, Glendale and February 7–8, 1969, Thee Image, Miami

5. "Get a Little" -- 2:31
February 13, 1969, The Factory, New York

6. "Eric Dolphy Memorial Barbecue" -- 6:52
June 1969, A&R Studios, New York

7. "Dwarf Nebula Processional March & Dwarf Nebula" -- 2:12
December 1967-February 1968, Apostolic Studios, New York

8. "My Guitar Wants to Kill Your Mama" -- 3:32
February 1969, Criteria Studios, Miami and August–September 1969, T.T.G. Studios, Hollywood

9. "Oh No" -- 1:45
December 1967-February 1968, Apostolic Studios, New York

10. "The Orange County Lumber Truck" -- 3:21
October 25, 1968, Royal Festival Hall, London

11. "Weasels Ripped My Flesh" -- 2:08
May 30, 1969, Town Hall, Birmingham


Personal
Frank Zappa – lead guitar, vocals
Jimmy Carl Black – drums
Ray Collins – vocals
Roy Estrada – bass, vocals
Bunk Gardner – tenor saxophone
Lowell George – rhythm guitar, vocals
Don "Sugarcane" Harris – vocals, electric violin
Don Preston – organ, electronic effects
Buzz Gardner – trumpet and flugel horn
Motorhead Sherwood – baritone saxophone, snorks
Art Tripp – drums
Ian Underwood – alto saxophone

Produktion
Producer: Frank Zappa
Art Direction: John Williams
Cover art: Neon Park
Photography: John Williams
Digital art: Bob Stone

badger
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 15.06.2014 - 18:53 Uhr  ·  #2
laß mich auch hier wieder der erste sein, der dir zu dieser hervorragenden und sehr
informativen rezi gratuliert:

B R A V I S S I M O !

auch wenn das album aus vielen versatzstücken zusammengebaut ist, Zappa war vielleicht
der einzige mensch, der so etwas auf voll überzeugende weise machen konnte und
ich finds toll!
im kontext besehen paßt das alles und hat keine schwachstellen. viele dieser stücke kann
man auf soundboards jener zeit nachhören.
wenn sie also immer wieder live gespielt wurden, ist das für mich ein beweis, daß Frankies
publikum sehr gut damit klarkam.

die nomination für den Zappa-Verdienstorden 1. Klasse (in gold) dürfte dir sicher sein.
Tom Cody
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 15.06.2014 - 20:52 Uhr  ·  #3
Rainer, Kompliment für diese schöne Vorstellung!

Zappa ist jedoch nicht mein Fall, auch wenn es dafür Hiebe gibt! 8)
Rainer The Mage
 
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 15.06.2014 - 22:07 Uhr  ·  #4
Keine Sorge TC, hier gibts keine Hiebe, zumindest nicht von mir ;)

Ich sehe es auch so, dass FZ, selbst wenn er viel im Nachhinein bearbeitet hat, dies immerhin beherrschte wie kein anderer und immer eine klare Vorstellung von seinem Endprodukt hatte. Deshalb stört es auch mich nicht sonderlich.
sunny
 
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 19.06.2014 - 10:53 Uhr  ·  #5
Prima Vorstellung Rainer, habe die Rezi gerade gelesen.
Muss aber auch sagen, dass mir Zappa und Co. nicht liegt,
Jazz allgemein.
Tom Cody
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 19.06.2014 - 11:40 Uhr  ·  #6
Zitat geschrieben von sunny

Muss aber auch sagen, dass mir Zappa und Co. nicht liegt,
Jazz allgemein.


Dann lieber Kraut auf den Tisch, nicht wahr? 8) Soll ja auch sehr gesund sein..... :lol:
badger
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 19.06.2014 - 15:15 Uhr  ·  #7
Zitat geschrieben von sunny

Prima Vorstellung Rainer, habe die Rezi gerade gelesen.
Muss aber auch sagen, dass mir Zappa und Co. nicht liegt,
Jazz allgemein.


Zappa = Jazz ?????
eine aussage die man zur diskussion stellen könnte.
sunny
 
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 20.06.2014 - 09:59 Uhr  ·  #8
Zitat geschrieben von badger

Zitat geschrieben von sunny

Prima Vorstellung Rainer, habe die Rezi gerade gelesen.
Muss aber auch sagen, dass mir Zappa und Co. nicht liegt,
Jazz allgemein.


Zappa = Jazz ?????
eine aussage die man zur diskussion stellen könnte.


oh Badger, Zappa hat natürlich nichts mit Jazz am Hut.
Rainer The Mage
 
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 20.06.2014 - 11:14 Uhr  ·  #9
In seiner eigenen Interpretation spielte der Jazz(-Rock) schon eine große Rolle, aber wie schon oft geschrieben: Für den Mann gibts einfach keine Genre-Schublade :D
badger
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 20.06.2014 - 19:38 Uhr  ·  #10
Zitat geschrieben von sunny

Zitat geschrieben von badger

Zitat geschrieben von sunny

Prima Vorstellung Rainer, habe die Rezi gerade gelesen.
Muss aber auch sagen, dass mir Zappa und Co. nicht liegt,
Jazz allgemein.


Zappa = Jazz ?????
eine aussage die man zur diskussion stellen könnte.


oh Badger, Zappa hat natürlich nichts mit Jazz am Hut.


ich wollte deine aussage nicht so sehr negieren, als vielmehr diskutieren.

nach meiner (bescheidenen) meinung war Zappa in den frühen tagen doch sehr
vom rock'n'roll der 50er und vom doo-wop inspiriert (natürlich nicht ausschließlich)
und er hat ja auch viel mit psychedelia experimentiert ('We're Only In It For The Money');
klassische oder neoklassische einflüsse höre ich auch.

natürlich gehörte auch der jazz irgendwo zu den einflüssen, wir wissen ja, daß er
gerne Be-Bop hörte. aber als reine jazz-platten würde ich selbst 'Waka Jawaka' oder
'Grand Wazoo' nicht bezeichnen; sie sind nahe dran, aber irgendwie höre ich da noch
die rock-einflüsse heraus.

mich würde schon interessieren, wie andere das sehen, bzw. hören.
MusicalBox
 
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 20.06.2014 - 19:55 Uhr  ·  #11
Das Eingangsstück zu WakaJawaka ist mehr jazzlastig als alles andre an den 12 Platten, die ich bislang von ihm kenne. Reiner Jazz? Nein. Aber Einflüsse definitiv.
radiot
 
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 23.06.2014 - 19:52 Uhr  ·  #12
Auch hier – eine Fleißarbeit des Zauberers und ambitionierte Vorstellung von „Weasels Ripped My Flesh“.
Auch hier: ein paar Anmerkungen zum Album, gehört es doch ebenfalls zu meinen Lieblingen, nicht zuletzt natürlich wegen des Stückes „Directly From My Heart To You“, welches schon beim ersten Hören auch direkt ins Herz ging.

Die Abteilung „Angelesenes Halbwissen“ vermeldet:

Man glaubt es kaum, aber „Weasels Ripped My Flash“ wird für über zwanzig Jahre das letzte geschlossene Album mit Aufnahmen der Mothers Of Invention sein. Erst die 1992er Ausgabe von „Ahead of Their Time“ (wohl wahr!) bringt Aufnahmen von 1968; die Mothers im Konzert in der Royal Festival Hall, London, England am 28. Oktober 1968 + 14 Mitglieder des BBC Symphony Orchestra.
(Nach „Weasels…“ dort unbedingt weiterhören, findet sich doch auf „Ahead of Their Time“ z.B. die komplette Aufnahme von „The Orange County Lumber Truck Part I 0:47 & Part II 10:40, ein Stück feinster Rockjazz & hervorragender Gitarrenarbeit von F.Z. Die Platte (CD) insgesamt ist aber vielleicht auch eine Möglichkeit, nicht mit der Musik Zappas warm zu werden, jedenfalls sind die Stücke 1 - 10 wohl schwer verdaulich für einen unbeleckten Hörer, ab Titel 11 – 20 wird es dann doch phänomenal und deutlich, warum die Mothers & Zappa soviel Zuspruch hatten. Vor allem die bekannten Stücke „King Kong“, „Help, I’m A Rock“, „Pound For A Brown“, „Sleeping In A Jar“ sowie „Let’s Make The Water Turn Black“ werden genial dargeboten, die Songs gehen ohne Pause ineinander über, alles scheint organisch verwoben zu sein. Ach, doch noch die Titelliste:

1 Prologue
2 Progress?
3 Like it or not
4 The jimmy carl black philosophy lesson
5 Holding the group back
6 Holiday in berlin
7 The rejected mexican pope leaves the stage
8 Undaunted, the band plays on
9 Agency man
10 Epilogue
Bis hier anstrengend für Ungeübte, das einstudierte Bühnenprogramm der Mothers aus dem New Yorker Garrick-Theater, „strukturierte Abläufe und offene Vereinbarungen“, viel Orchester, nicht so rockig oder gar nicht rockig wie ab Track 11.

Ab hier wird es für mich richtig spannend, wunderbare Musik! Natürlich auch Orchester, aber alles mehr rockig, rockjazzig gehalten, bis zu den genialen Gitarrenparts in „Pound for a brown“, „Oh no“ & in „The orange county lumber truck part ii“.

11 King kong
12 Help, i'm a rock
13 Transylvania boogie
14 Pound for a brown
15 Sleeping in a jar
16 Let's make the water turn black
17 Harry, you're a beast
18 The orange county lumber truck part i
19 Oh no
20 The orange county lumber truck part ii) Ja, Klammer zu! Und soviel nebenbei.

Die sogenannte Aufarbeitung der „MOI-Periode“ findet auf „Weasels…“ ihren Abschluss. „Letztmals gibt Zappa all den Mother-Fans die Möglichkeit, sich von der revolutionären Unterhaltungskunst der Ur-Mütter zu überzeugen.“ Die gegensätzlichen Aspekte wie Spaß und Ernsthaftigkeit, hier auf dieser Platte auch gut zu hören, stehen bzw. standen bei den Mothers „auf wunderbare Weise im Einklang“. Das Album gilt als Zeugnis dessen. Es enthält neben „ernsthaft ausgeführten Improvisationen“ auch „raffiniert aufgebaute Kollektiveruptionen“ und ist „ohnehin eine ungeheure Ansammlung von Versatzstücken aus Zappas Gemischtwarenhandlung“. Wie fast immer gibt es Zitate, Verbeugungen und Referenzen zu hören – „The Eric Dolphy Memorial Barbecue“ etwa, wie vom Zauberer schon erwähnt, aber auch Debussy wird mit „Prelude to the Afternoon of a Sexually Aroused Gas Mask“ die Referenz erwiesen und auf Strawinsky wird in „Dwarf Nebula Processional & Dwarf Nebula“ verwiesen. (Was ich Ungeübter allerdings aufs erste Hören auch nicht erkenne!) Im Übrigen sehr schöne Stücke, wobei für viele Hörer der Ausknopf der Anlage nicht in Reichweite sein darf, ganz klar.
„Toads of the Short Forest“ gefällt mir noch sehr gut; eigentlich die ganze Platte, klar, aber es seien neben den schon erwähnten diese noch erwähnt, und „Get a Little“, total dämlicher Text,

Hol mir ein bisschen / Get a little

(HUSTENANFALL)

…heiß und alle machten an ihr rum
Da sagte ich mir: ich
Reiß ihr den Schlüpfer runter und
Hol mir ein bisschen - - -


zugegeben, aber ein nettes Musikstück.

Noch zu den verschiedenen Covern der deutschen Ausgaben, es gibt tatsächlich zwei!, der Teldec und danach WEA (Vertrieb von Reprise und Bizzare für Deutschland): Beide Ausgaben sind angeblich „weltweit gesuchte Pretiosen“. Nun ja, dass erste vom Zauberer auch dargestellte Cover von Dieter Boe habe ich noch nie im Original gesehen noch in den Händen gehalten. Scheinen wirklich nur wenige Exemplare gedruckt worden zu sein. Dass zweite Cover von WEA, welches als Doppelalbum und Budgetausgabe
(„2 Originals Of The Mothers Of Invention“)

http://www.discogs.com/viewimages?release=4663806

die Alben „Burnt Weeny Sandwich“ und eben „Weasels Ripped My Flesh“ enthielten, hatte ich schon in den Fingern, erkannte aber den evtl. Sammlerwert nicht und bevorzugte es, nicht zu kaufen.

radiot grüßt! 8)
Rainer The Mage
 
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 24.06.2014 - 14:52 Uhr  ·  #13
Schön, dass du auch hier was dazugesenft hast ;)
Ahead Of Their Time werd ich mir die Tage mal wieder anhören, hatte ich auch schon ewig nicht mehr im Player.

Das Investitionsvolumen in eine Zappa-Sammlung ist einfach nur pervers, aber sollte mir eine der "Spezial-Ausgaben" in die Hände fallen werde ich sie nach Möglichkeit mitnehmen.

Bei deinem angelesenen Halbwissen muss ich dann mal nachhacken: Kennst du dieses Teil?
radiot
 
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Re: Frank Zappa - Weasels Ripped My Flesh (1970)

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Gepostet: 24.06.2014 - 18:48 Uhr  ·  #14
Zitat geschrieben von Rainer The Mage

Schön, dass du auch hier was dazugesenft hast ;)
Ahead Of Their Time werd ich mir die Tage mal wieder anhören, hatte ich auch schon ewig nicht mehr im Player.

Das Investitionsvolumen in eine Zappa-Sammlung ist einfach nur pervers, aber sollte mir eine der "Spezial-Ausgaben" in die Hände fallen werde ich sie nach Möglichkeit mitnehmen.

Bei deinem angelesenen Halbwissen muss ich dann mal nachhacken: Kennst du dieses Teil?


Dieses TEIL ist wohlbekannt und eine der Quellen meines "angelesenen Halbwissens", außer der eigenen Hörerfahrung natürlich. Meine Frau schenkte es mir zum Geburtstag vor nun schon vier Jahren, ich fass es nicht. Leider doch recht teuer und ich habe es auch noch nie billiger gesehen; jeder der es weggibt, müsste ja auch verrückt sein.

Übrigens noch empfehlenswert betreffs alter Zappasachen:



"Frank Zappa - Playground psychotics", eine Zusammenstellung von "Feldaufnahmen und Livemitschnitten", mehr für die "beinharten Fans" gedacht, aber interessant allemal. Die Aufnahmen sind, wenn ich es richtig deuten kann (handgeschriebenes Booklet ohne jedes Aufnahmedatum) aus den frühen 70er Jahren, rec. Fillmore East, NYC,, the Pauley Pavilion, UCLA & the Rainbow Theater, London. Auch von Zappa selbst editiert, erschien 1992.

Und



"Frank Zappa - the lost episodes" "verloren geglaubte Aufnahmen aus den untiefen des Zappa Archives, von ihm selbst noch ausgesucht, bearbeitet & editiert (erschien 1996); Aufnahmen von 1958(!) bis 1970.

radiot grüßt! 8)
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