Hugh Laurie ist seit langem verbunden mit seiner möglicherweise erfolgreichsten Figur in der Fersehserie Dr. House, welche nach nun 8 Staffeln wohl am Ende ist.
Am 11. Juni 1959 erblickte er in Oxford das Licht der Welt. Er studierte an der Universität in Cambridge Anthropologie und schloss dies auch ab. In der Zeit war er auch in einer Theatergruppe tätig, was auch seinen Einstieg in die Schauspielkunst einleitete. Dort lernte der Sohn des 1948er Ruder-Olympiasiegers Ran Laurie, Emma Thompson und Stephen Fry kennen. Fry bezeichnet er bis heute als seinen besten Freund und sie hatten eine gemeinsame Sketch-Show in den 80ern.
Der passionierte Pianist brachte 2011 sein bisher einziges Album Let Them Talk heraus. Jaja, Musiker sollen keine Filme machen, Schauspieler keine Alben rausbringen. Wie oft ging sowas schon in die Hose? Hier jedenfalls NICHT. Wie er Booklet selbst schreibt, ist er kein Afro-Amerikaner aus Alabama, sondern stammt aus einer englischen Mittelklasse Familie. Hugh hat auch nie auf den Baumwollfeldern gearbeitet und erlaubt sich trotzdem ein Blues-Album aufzunehmen, unerhört (gut).
Die Scheibe wurde zu allem Überfluss von Joe Henry produziert, welcher auch schon für Madonna gearbeitet hat. Aufgenommen wurde sie in New Orleans, mit Gästen wie Tom Jones, Dr. John und Irma Thomas.
Das bemerkenswerte ist, was bei dem ganzen rauskam. Laurie ist zwar nicht gerade ein begnadeter Sänger, aber das gilt auch für einige Blues-Urgesteine. Allein sein Piano-Intro bei St. James Infirmary zeigt schon, was er musikalisch drauf hat, dazu spielt er auf der Scheibe auch Gitarre. Das wichtigste ist jedoch, der Mann hat den Blues und bringt dies gekonnt rüber, auch wenn die Songs alle aus fremder Feder stammen. Nummern wie The Whale Has Swallowed Me von JB Lenoir oder das Traditional Battle Of Jericho gehen unter die Haut, haben einfach alles, was den Blues so schön und nach allen den Jahren immer noch spannend macht. Baby Please Make A Change ist ebenfalls ein Highlight.
Instrumental geht es auf der Platte sehr klassisch zu, Piano, Bläser, Akkustik-Gitarre, alles dabei und vor allem gut arrangiert und im Einklang. Es erinnert manchmal an Waits, Willy DeVille oder sogar an sein Idol Dr. John ... einfach so frisch und unverbraucht.
Sein erklärtes Ziel war es, den New Orleans Blues wieder ins Gedächtnis zu rufen und bei mir und einigen anderen hat er das geschafft, dh steht hier auch die DoLP :8) ... wer braucht da schon einen Juppie wie Clapton oder Knopfler :twisted:
Album
01. - "St. James Infirmary" -- 6:25
02. - "You Don't Know My Mind" -- 3:39
http://www.youtube.com/watch?v=sQsfwqIJuj8&feature=related
03. - "Six Cold Feet" -- 4:55
http://www.youtube.com/watch?v=BElkaHYqpU4&feature=relmfu
04. - "Buddy Bolden's Blues" -- 3:12
05. - "Battle of Jericho" -- 3:47
http://www.youtube.com/watch?v=F223DEpchq4&feature=relmfu
06. - "After You've Gone" (featuring Dr. John) -- 4:09
07. - "Swanee River" -- 2:43
08. - "The Whale Has Swallowed Me" -- 3:37
http://www.youtube.com/watch?v=iwVKsbzODbY&feature=relmfu
09. - "John Henry" (featuring Irma Thomas) -- 3:34
10. - "Police Dog Blues" -- 3:33
11. - "Tipitina" -- 5:06
12. - "Winin' Boy Blues" -- 2:59
13. - "They're Red Hot" -- 1:11
14. - "Baby, Please Make a Change" (featuring Sir Tom Jones & Irma Thomas) -- 4:57
http://www.youtube.com/watch?v=kN_MLh0HOFQ&feature=related
15. - "Let Them Talk" -- 4:10
Special Edition Bonüsse:
16. - "Guess I'm A Fool" -- 3:09
17. - "It Ain't Necessarily So" -- 3:46
18. - "Lowdown, Worried and Blue" -- 4:14
Am 11. Juni 1959 erblickte er in Oxford das Licht der Welt. Er studierte an der Universität in Cambridge Anthropologie und schloss dies auch ab. In der Zeit war er auch in einer Theatergruppe tätig, was auch seinen Einstieg in die Schauspielkunst einleitete. Dort lernte der Sohn des 1948er Ruder-Olympiasiegers Ran Laurie, Emma Thompson und Stephen Fry kennen. Fry bezeichnet er bis heute als seinen besten Freund und sie hatten eine gemeinsame Sketch-Show in den 80ern.
Der passionierte Pianist brachte 2011 sein bisher einziges Album Let Them Talk heraus. Jaja, Musiker sollen keine Filme machen, Schauspieler keine Alben rausbringen. Wie oft ging sowas schon in die Hose? Hier jedenfalls NICHT. Wie er Booklet selbst schreibt, ist er kein Afro-Amerikaner aus Alabama, sondern stammt aus einer englischen Mittelklasse Familie. Hugh hat auch nie auf den Baumwollfeldern gearbeitet und erlaubt sich trotzdem ein Blues-Album aufzunehmen, unerhört (gut).
Die Scheibe wurde zu allem Überfluss von Joe Henry produziert, welcher auch schon für Madonna gearbeitet hat. Aufgenommen wurde sie in New Orleans, mit Gästen wie Tom Jones, Dr. John und Irma Thomas.
Das bemerkenswerte ist, was bei dem ganzen rauskam. Laurie ist zwar nicht gerade ein begnadeter Sänger, aber das gilt auch für einige Blues-Urgesteine. Allein sein Piano-Intro bei St. James Infirmary zeigt schon, was er musikalisch drauf hat, dazu spielt er auf der Scheibe auch Gitarre. Das wichtigste ist jedoch, der Mann hat den Blues und bringt dies gekonnt rüber, auch wenn die Songs alle aus fremder Feder stammen. Nummern wie The Whale Has Swallowed Me von JB Lenoir oder das Traditional Battle Of Jericho gehen unter die Haut, haben einfach alles, was den Blues so schön und nach allen den Jahren immer noch spannend macht. Baby Please Make A Change ist ebenfalls ein Highlight.
Instrumental geht es auf der Platte sehr klassisch zu, Piano, Bläser, Akkustik-Gitarre, alles dabei und vor allem gut arrangiert und im Einklang. Es erinnert manchmal an Waits, Willy DeVille oder sogar an sein Idol Dr. John ... einfach so frisch und unverbraucht.
Sein erklärtes Ziel war es, den New Orleans Blues wieder ins Gedächtnis zu rufen und bei mir und einigen anderen hat er das geschafft, dh steht hier auch die DoLP :8) ... wer braucht da schon einen Juppie wie Clapton oder Knopfler :twisted:
Album
01. - "St. James Infirmary" -- 6:25
02. - "You Don't Know My Mind" -- 3:39
http://www.youtube.com/watch?v=sQsfwqIJuj8&feature=related
03. - "Six Cold Feet" -- 4:55
http://www.youtube.com/watch?v=BElkaHYqpU4&feature=relmfu
04. - "Buddy Bolden's Blues" -- 3:12
05. - "Battle of Jericho" -- 3:47
http://www.youtube.com/watch?v=F223DEpchq4&feature=relmfu
06. - "After You've Gone" (featuring Dr. John) -- 4:09
07. - "Swanee River" -- 2:43
08. - "The Whale Has Swallowed Me" -- 3:37
http://www.youtube.com/watch?v=iwVKsbzODbY&feature=relmfu
09. - "John Henry" (featuring Irma Thomas) -- 3:34
10. - "Police Dog Blues" -- 3:33
11. - "Tipitina" -- 5:06
12. - "Winin' Boy Blues" -- 2:59
13. - "They're Red Hot" -- 1:11
14. - "Baby, Please Make a Change" (featuring Sir Tom Jones & Irma Thomas) -- 4:57
http://www.youtube.com/watch?v=kN_MLh0HOFQ&feature=related
15. - "Let Them Talk" -- 4:10
Special Edition Bonüsse:
16. - "Guess I'm A Fool" -- 3:09
17. - "It Ain't Necessarily So" -- 3:46
18. - "Lowdown, Worried and Blue" -- 4:14