Warum gerade diese Scheibe? Wegen On The Road Again? Nicht unbedingt. Wegen dem Cover? Sehr schönes Teil, aber primär, weil es das erste Album mit überwiegend eigenen Kompositionen ist. Ob man es nun Boggie, Blues oder R&B nennt ist mir relativ egal, da es einfach ein toller Sound war, welcher sich bei den Heat entwickelte.
Alles begann 1965 als die beiden Blues-Enthusiasten Alan Wilson und Bob Hite die Gruppe gründeten. Der Name stammt von Tommy Johnson's "Canned Heat Blues" von 1928. In dem Stück beschreibt er einen Alkoholiker, der aus der Not geboren zur Brennpaste greift, welche aus Brennspiritus (Ethanol) und Calciumacetat besteht, einer zähflüssigen Masse, Umgangssprachlich auch Canned Heat genannt Wink
1968 erschien das zweite Album der Band Boogie With Canned Heat auf Liberty. Das hin und her zwischen den beiden tollen Gitarren, die einzigartige Heat-Instrumentierung, welche sich deutlich von den UK-Bands der Zeit abhebt, da näher an zB John Lee Hooker, ... alles Argumente für diese Platte. Mit dem erwähnten On The Road Again, einer Weiterentwicklung eines Songs aus den 50ern von Floyd Jones gab es hier den ersten und bekanntesten Hit der Band, welcher es bis in die Top-10 in UK schaffte. Interessanterweise war die Nummer von Jones' schon eine Adaption eines Songs von Tommy Johnson von 1828 Names Big Road Blues. Amphetamine Annie war auch einen Song der damal regelmäßig im Radio lief. Nicht zu vergessen das Hite-Update von Tommy McClennan's "Whiskey Headed Woman" oder der Creole-Titel "Marie Laveau" welcher sich von der Version von Country-Sänger Bobby Bare deutlich abhebt. In My Crime wird die Story einer Verhaftung in Denver verarbeitet, bei der die Band wegen Drogenbesitz in den Knast musste. Der Bandmanager musste die Veröffentlichungsrechte der Heat an den Liberty-Presidenten verkaufen um die Kaution von 10000 $ stemmen zu können. Spätestens zu dieser Zeit galten die Heat dann als "the bad boys of rock". Mit Fried Hockey Boogie gibts hier auch die ersten Boggie-Jam-Session. Aber insgesamt ists einfach ein schönes Album mit lauter tollen Nummern und dem ganz wichtigen Hinweis: „don’t forget to boogie“
Band
Bob "The Bear" Hite – Vocals
Alan "Blind Owl" Wilson – Slide Guitar, Vocals, Harmonica
Henry "Sunflower" Vestine– Lead Guitar
Larry "The Mole" Taylor – Electric Bass
Aldolfo "Fido" de la Parra – Drums
mit Unterstützung von
Dr. John - Horn Arrangements, Piano
Production
Dino Lappas - Engineer
Dallas Smith - Producer
Tracks
01 -- Evil Woman (Larry Weiss) -- 3:01
02 -- My Crime -- 3:58
03 -- On the Road Again (Floyd Jones, Alan Wilson) -- 5:00
04 -- World In A Jug -- 3:25
05 -- Turpentine Moan -- 2:53
06 -- Whiskey Headed Woman No 2 (Bob Hite) -- 2:50
07 -- Amphetamine Annie -- 3:29
08 -- An Owl Song (Wilson) -- 2:44
09 -- Marie Laveau (Henry Vestine) -- 5:06
10 -- Fried Hockey Boogie (Larry Taylor) -- 11:07
Alles begann 1965 als die beiden Blues-Enthusiasten Alan Wilson und Bob Hite die Gruppe gründeten. Der Name stammt von Tommy Johnson's "Canned Heat Blues" von 1928. In dem Stück beschreibt er einen Alkoholiker, der aus der Not geboren zur Brennpaste greift, welche aus Brennspiritus (Ethanol) und Calciumacetat besteht, einer zähflüssigen Masse, Umgangssprachlich auch Canned Heat genannt Wink
1968 erschien das zweite Album der Band Boogie With Canned Heat auf Liberty. Das hin und her zwischen den beiden tollen Gitarren, die einzigartige Heat-Instrumentierung, welche sich deutlich von den UK-Bands der Zeit abhebt, da näher an zB John Lee Hooker, ... alles Argumente für diese Platte. Mit dem erwähnten On The Road Again, einer Weiterentwicklung eines Songs aus den 50ern von Floyd Jones gab es hier den ersten und bekanntesten Hit der Band, welcher es bis in die Top-10 in UK schaffte. Interessanterweise war die Nummer von Jones' schon eine Adaption eines Songs von Tommy Johnson von 1828 Names Big Road Blues. Amphetamine Annie war auch einen Song der damal regelmäßig im Radio lief. Nicht zu vergessen das Hite-Update von Tommy McClennan's "Whiskey Headed Woman" oder der Creole-Titel "Marie Laveau" welcher sich von der Version von Country-Sänger Bobby Bare deutlich abhebt. In My Crime wird die Story einer Verhaftung in Denver verarbeitet, bei der die Band wegen Drogenbesitz in den Knast musste. Der Bandmanager musste die Veröffentlichungsrechte der Heat an den Liberty-Presidenten verkaufen um die Kaution von 10000 $ stemmen zu können. Spätestens zu dieser Zeit galten die Heat dann als "the bad boys of rock". Mit Fried Hockey Boogie gibts hier auch die ersten Boggie-Jam-Session. Aber insgesamt ists einfach ein schönes Album mit lauter tollen Nummern und dem ganz wichtigen Hinweis: „don’t forget to boogie“
Band
Bob "The Bear" Hite – Vocals
Alan "Blind Owl" Wilson – Slide Guitar, Vocals, Harmonica
Henry "Sunflower" Vestine– Lead Guitar
Larry "The Mole" Taylor – Electric Bass
Aldolfo "Fido" de la Parra – Drums
mit Unterstützung von
Dr. John - Horn Arrangements, Piano
Production
Dino Lappas - Engineer
Dallas Smith - Producer
Tracks
01 -- Evil Woman (Larry Weiss) -- 3:01
02 -- My Crime -- 3:58
03 -- On the Road Again (Floyd Jones, Alan Wilson) -- 5:00
04 -- World In A Jug -- 3:25
05 -- Turpentine Moan -- 2:53
06 -- Whiskey Headed Woman No 2 (Bob Hite) -- 2:50
07 -- Amphetamine Annie -- 3:29
08 -- An Owl Song (Wilson) -- 2:44
09 -- Marie Laveau (Henry Vestine) -- 5:06
10 -- Fried Hockey Boogie (Larry Taylor) -- 11:07